Stolperfallen und Tretminen in der Magie

42 Laß (es) den Zustand der Vielheit sein, gebunden und in Abscheu. So mit all deinem; du hast kein Recht, außer deinen Willen zu tun.
43 Tue dies, und keiner soll nein sagen.
44 Denn reiner Wille, unbefleckt von Zweck, erlöst vom Gelüst nach Ergebnis, ist in jeder Weise vollkommen.
45 Das Vollkommene und das Vollkommene sind ein Vollkommenes und nicht zwei; nein, sind keins!


guter alter Crowley - schon alles berührend genial
 
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Oftmals wünschte ich mir, so belesen zu sein, wie einige hier. Crowley und Co.
Aber dann ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass es doch auch ohne funktioniert und wieder einmal gerät dadurch die Lust auf jeweilige Lektüre noch weiter in die Ferne.
 
Mir gefällt aus seinem LIBER AL VEL LEGiS am besten:
Zitat:
„ 29 Denn ich bin geteilt, der liebe willen, für die möglichkeit der vereinigung.“
(For I am divided for love’s sake, for the chance of union)

- Aleister Crowley-
den Satz davor mag ich sehr:
Keins, hauchte das feenhaft schwache Licht der Sterne, und zwei
 
Oftmals wünschte ich mir, so belesen zu sein, wie einige hier. Crowley und Co.
Aber dann ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass es doch auch ohne funktioniert und wieder einmal gerät dadurch die Lust auf jeweilige Lektüre noch weiter in die Ferne.

Du legst auffällig viel Wert darauf, dass immer wieder festzustellen.
 
Oftmals wünschte ich mir, so belesen zu sein, wie einige hier. Crowley und Co.
Aber dann ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass es doch auch ohne funktioniert und wieder einmal gerät dadurch die Lust auf jeweilige Lektüre noch weiter in die Ferne.
Ich hätte gern das Medium gekannt das ihm dies diktiert hat.:sneaky:
 
Du legst auffällig viel Wert darauf, dass immer wieder festzustellen.
Ja, das weiß ich und oftmals liegt es daran, dass ich einmal angenommen hatte, dass mich eigentlich sehr viele Magier verstehen müssten, aber die Realität sieht anders aus. Zum Glück gibt es noch diese, die weit aus über den Tellerrand schauen können und denen gebührt meinen aufrichten Dank, denn das sind die wahren Meister.

Wie ein ungelernter Bäcker, der rein intuitiv die Zutaten wählt und ggf. auch ganz schnell improvisieren kann, wenn irgendwas im Küchenregal fehlen sollte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und steht einem Gelernten in nichts nach. Doch hin und wieder überkommt mich dann die Traurigkeit, wenn ein Bäckergeselle darauf verweist, wie man es nach seiner Auffassungsgabe und anhand seiner gelernten Wissensinhalte richtig machen sollte, wenn nicht sogar muss.

Was ist falsch an meinen Handhabungen und an meinem Backwerk, wenn ich dafür doch nur auf einer ganz unkonventionell Art und Weise den Zauberkochlöffel schwinge und auch keine Rezeptbücher lese?
 
:)
Der Gedanke hat sich übertags ausgelaufen und darf jetzt spuken, wo er mag.

Dein Tipp ist sicher lieb gemeint, doch habe ich vor mehr als 15 Jahren ein paar Zeilen von Bardon gelesen und fand dann heraus, dass es sich für mich nicht lohnt. Dann fand ich mehr über Bardon heraus und beschloss, ich werde mit Sicherheit nichts mehr von ihm lesen.

Für die Ruhe in den Gedanken ist Meditationspraxis für mich das Beste, weil es bei mir funktioniert. Daher suche ich auch nicht weiter nach andren Werkzeugen.

Ich habe mittlerweile alle Beiträge durchgelesen und gemerkt, dass mir direkt und indirekt alle Fragen beantwortet wurden, die ich zu diesem Thema hatte. Dafür ein großes Dankeschön an alle in der Runde hier. Mir wurden sogar die vielen Fragen beantwortet, an die ich nur gedacht habe, aber gar nicht geschrieben hatte.

Ich bin beeindruckt, erleichtert und dankbar. Erleichtert deswegen, weil ich festgestellt habe, dass alle wie auch immer formulierten Stolperfallen nach meiner Einschätzung doch genuin menschlicher Art sind und hier keine Stolperfalle als "rein magischer Natur" auszumachen war.

Viele liebe Grüße
Eva
Das war in dem Sinne kein Tipp, man liest es in sämtlichen anderen Büchern ebenfalls. Ich hab’s halt im Golden Dawn gelernt, der nichts mit Bardon zu tun hat.
Natürlich sind die Stolperfallen menschlicher Art, dem Magier als Optimum sind sie fremd.
Und darum gehts in einem Magieunterforum nun einmal , auf diese hinzuweisen und zu minimieren.
Das Thema i Denken ist natürlich übergreifend. Ein Erleuchteter wird Dir sagen, das Du Deinen Gedanken nicht glauben sollst. Überall, wo diese Leere leicht herstellbar ist, ist zaubern leichter. Das mag an der Kultur, an dem Ort und an Dir selbst liegen.
Ich hab in Island sehr viel leichter zaubern können und im afrikanischen Kulturrahmen ebenfalls. Und über das tägliche Meditieren geht es irgendwann überall gleich gut. Einem Lama ist’s völlig wurscht, was um ihn ist, er hat die Leere.
Und diese in verschiedener Hinsicht bekannte Leere, die auch die Fülle ist,ist der Raum, in welchem der Magier seinen Zauber pflanzt, indem er im Raum der Möglichkeiten einen Fokus setzt auf das, was da ist und nicht gesehen wird. Man kann es auch Schöpfung nennen. Es ist da und wird geschöpft.
 
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Ja, das weiß ich und oftmals liegt es daran, dass ich einmal angenommen hatte, dass mich eigentlich sehr viele Magier verstehen müssten, aber die Realität sieht anders aus. Zum Glück gibt es noch diese, die weit aus über den Tellerrand schauen können und denen gebührt meinen aufrichten Dank, denn das sind die wahren Meister.

Wie ein ungelernter Bäcker, der rein intuitiv die Zutaten wählt und ggf. auch ganz schnell improvisieren kann, wenn irgendwas im Küchenregal fehlen sollte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und steht einem Gelernten in nichts nach. Doch hin und wieder überkommt mich dann die Traurigkeit, wenn ein Bäckergeselle darauf verweist, wie man es nach seiner Auffassungsgabe und anhand seiner gelernten Wissensinhalte richtig machen sollte, wenn nicht sogar muss.

Was ist falsch an meinen Handhabungen und an meinem Backwerk, wenn ich dafür doch nur auf einer ganz unkonventionell Art und Weise den Zauberkochlöffel schwinge und auch keine Rezeptbücher lese?

Selbstbeweihräucherung?
Nur ein wenig in eine Fabel verpackt? Nice.
Die Bäcker Allegorie, ist ein wenig fad.
Wenn der Bäcker ein Automechaniker ist, war ein schöner Versuch die Idee abzukupfern.

Wenn Anti, dann richtig

 
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