Stolperfallen und Tretminen in der Magie

Mir gefällt aus seinem LIBER AL VEL LEGiS am besten:
Zitat:
„ 29 Denn ich bin geteilt, der liebe willen, für die möglichkeit der vereinigung.“
(For I am divided for love’s sake, for the chance of union)

- Aleister Crowley-
folgende bei mir:
11. Diejenigen sind Narren, die Menschen anbeten; ihre Götter & auch ihre Menschen sind Narren.
30. Dies ist die Schöpfung der Welt, daß der Schmerz der Teilung wie nichts ist, und die Freude der Auflösung alles.
43. Tue dies, und keiner soll nein sagen.
44. Denn reiner Wille, unbefleckt von Zweck, erlöst vom Gelüst nach Ergebnis, ist in jeder Weise vollkommen.
45. Das Vollkommene und das Vollkommene sind ein Vollkommenes und nicht zwei; nein, sind keins!

- Aleister Crowley-
 
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Was ist falsch an meinen Handhabungen und an meinem Backwerk, wenn ich dafür doch nur auf einer ganz unkonventionell Art und Weise den Zauberkochlöffel schwinge und auch keine Rezeptbücher lese?

Wenn Du das so siehst, warum legst Du dann so viel Wert auf Überzeugungsarbeit, damit jeder andere das auch so sieht? Ich verstehe auch nicht warum Leute laufend betonen müssen, was für tolle Hexen sie sind. Alles unnötiges Marketing. Kein Schwein interessiert es wie Altäre aussehen oder in was für Barbie Puppen Nadeln gesteckt werden..


Um beim Thema zu bleiben : Alles Fetisch.
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42 Laß (es) den Zustand der Vielheit sein, gebunden und in Abscheu. So mit all deinem; du hast kein Recht, außer deinen Willen zu tun.
43 Tue dies, und keiner soll nein sagen.
44 Denn reiner Wille, unbefleckt von Zweck, erlöst vom Gelüst nach Ergebnis, ist in jeder Weise vollkommen.
45 Das Vollkommene und das Vollkommene sind ein Vollkommenes und nicht zwei; nein, sind keins!


guter alter Crowley - schon alles berührend genial
Schon, aber manchmal hat er nur die richtigen Frauen getroffen.:D
Ist nicht sein Text.
Und irgendwie doch, Ego hin Ego her.
 



Die Ursache für Leid ist die Begierde des Einen nach den Vielen oder der Vielen nach dem Einen. Dies ist auch die Ursache der Freude.

Aber die Begierde des Einen nach dem Anderen ist nur leidvoll; ihre Geburt ist Hunger und ihr Tod Sattheit.

Die Begierde der Motte für den Stern erspart ihr wenigstens die Sattheit.

Hungere du, O Mensch, nach dem Unendlichen: sein unersättlich sogar im Endlichen; So sollst du am Ende das Undliche verschlingen und das Unendliche werden.

Sei du gieriger als der Hai, sehnsüchtiger als der Wind zwischen den Kiefern.

Der müde Pilger kämpft weiter, der satte Pilger hält an.

Die Straße windet sich aufwärts, alles Gesetz, alle Natur muß überwunden werden.

Tue dies durch die Kraft von JENEM in dir selbst, vor dem Gesetz und Natur nichts als Schatten sind.

E.A.Crowley;​
 
Das war in dem Sinne kein Tipp, man liest es in sämtlichen anderen Büchern ebenfalls. Ich hab’s halt im Golden Dawn gelernt, der nichts mit Bardon zu tun hat.
Natürlich sind die Stolperfallen menschlicher Art, dem Magier als Optimum sind sie fremd.
Und darum gehts in einem Magieunterforum nun einmal , auf diese hinzuweisen und zu minimieren.
Das Thema i Denken ist natürlich übergreifend. Ein Erleuchteter wird Dir sagen, das Du Deinen Gedanken nicht glauben sollst. Überall, wo diese Leere leicht herstellbar ist, ist zaubern leichter. Das mag an der Kultur, an dem Ort und an Dir selbst liegen.
Ich hab in Island sehr viel leichter zaubern können und im afrikanischen Kulturrahmen ebenfalls. Und über das tägliche Meditieren geht es irgendwann überall gleich gut. Einem Lama ist’s völlig wurscht, was um ihn ist, er hat die Leere.
Und diese in verschiedener Hinsicht bekannte Leere, die auch die Fülle ist,ist der Raum, in welchem der Magier seinen Zauber pflanzt, indem er im Raum der Möglichkeiten einen Fokus setzt auf das, was da ist und nicht gesehen wird. Man kann es auch Schöpfung nennen. Es ist da und wird geschöpft.

ich danke Dir, das hast Du wunderbar beschrieben

Golden Dawn ist mir vertraut, dacht ich es doch, i-wie haben wir ähnliche Wurzeln aber sind dann unsere Wege gegangen

viele liebe Grüße
Eva
 
42 Laß (es) den Zustand der Vielheit sein, gebunden und in Abscheu. So mit all deinem; du hast kein Recht, außer deinen Willen zu tun.
43 Tue dies, und keiner soll nein sagen.
44 Denn reiner Wille, unbefleckt von Zweck, erlöst vom Gelüst nach Ergebnis, ist in jeder Weise vollkommen.
45 Das Vollkommene und das Vollkommene sind ein Vollkommenes und nicht zwei; nein, sind keins!


guter alter Crowley - schon alles berührend genial
Er hat jedenfalls ne Menge (im „positiven“ wie im „negativen“ Sinne) drauf gehabt, finde ich. Sogar sportlich (als Bergsteiger), was bei „Junkies“ konditionsmäßig ja normalerweise kaum zu erwarten wäre. Und seine Verdienste um das bekanntmachen des Yoga in Europa sowie die Verbreitung des Tarot, halte ich eh für relativ unumstritten.

Als persönlichen Bekannten, hätte ich ihn aber trotzdem nicht so wirklich gerne, in meiner Nähe gehabt – wenn ich mir seine Biografie mal so etwas genauer durchblättere.-Wie er teilweise mit seinen Mitmenschen umgesprungen ist, erinnert mich irgendwie an den Spruch: „Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr.“:weihna1
 
Selbstbeweihräucherung?
Nur ein wenig in eine Fabel verpackt? Nice.
Die Bäcker Allegorie, ist ein wenig fad.
Wenn der Bäcker ein Automechaniker ist, war ein schöner Versuch die Idee abzukupfern.
@Etrazeba, meine Schwäche ist auch eine meiner Stärken. Aus Deiner Reaktion heraus, ist ganz klar zu erkennen, wo Du stehst.
 
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