Stolperfallen und Tretminen in der Magie

Auch das finde ich wirkt sich bei optimaler Karriere eher umgekehrt aus. Da bildet sich etwas hinter einem, was größer und stabiler ist und die eigentliche Steuerung bewusst übernimmt. Das Ego dackelt weiter vorneweg aber das Bewusstsein verlagert sich in eine wirklichere Wirklichkeit und manchmal amüsiert es sich über das Gedackel, aber es ist eben noch da.
Wenn man aufhört sein eigenes Ego, als externen Feind anzusehen, vergrößert sich das Bewusstsein um genau 1 Ego.
In der Esoterik wird immer so getan, als ob das Ego eine externe Cloud wäre. In das ungeliebte Inhalte ausgelagert werden, um das Bewusstsein rein zu halten. So gesehen ergibt es dann schon Sinn, wenn es dann ein Eigenleben führt und gegen uns kämpft. Das ist aber tatsächlich eher ein Schrei nach liebe, als ein Angriff.
 
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Auch das finde ich wirkt sich bei optimaler Karriere eher umgekehrt aus. Da bildet sich etwas hinter einem, was größer und stabiler ist und die eigentliche Steuerung bewusst übernimmt. Das Ego dackelt weiter vorneweg aber das Bewusstsein verlagert sich in eine wirklichere Wirklichkeit und manchmal amüsiert es sich über das Gedackel, aber es ist eben noch da.
wow, da gibts wieder nix hinzuzufügen.
Unverändert, wie es im Moment des „Abschaltens“ eben „zufällig“ gerade drauf ist, vermute ich.
Seine gespeicherten - vorurteilenden Informationen und subjektiven Interpretationen werden (hirntechnisch) gewissermaßen bloß „kaltgestellt“ und können dadurch nicht mehr ins Bewusstsein gelangen.

Gespeichert wird aber trotzdem weiter. Sonst könnte „man“ sich ja anschließend nicht an diesen Zustand vermeintlicher „Leere“ erinnern – und subjektiv eingefärbt vom jeweiligen Ego irgendwie in vergleichende Worte oder sonstige Symbole zu kleiden versuchen.
unverändert würde ich nicht sagen, es ist ein Prozess der Transformation, welchem das Ego sich unterzieht. So, wie du schreibst, gibt es dann keine vorurteilenden Informationen und subjektiven Informationen mehr. Diese werden aber nicht kaltgestellt-denn sonst wären diese ja noch vorhanden- sondern radikal verbrannt. Also wir sprechen vom Idealfall. Natürlich ist das ein saulanger und schwerer Weg, das Ego so zu bändigen und zu formen, dass es einem unter seiner maximalen Ausdehnung dann nicht "beherrscht", sondern, dass man es zur Bündelung des reinen Willens nutzt, so wie K9 dies treffend im obigen Zitat formuliert.
 
Wenn man aufhört sein eigenes Ego, als externen Feind anzusehen, vergrößert sich das Bewusstsein um genau 1 Ego.
In der Esoterik wird immer so getan, als ob das Ego eine externe Cloud wäre. In das ungeliebte Inhalte ausgelagert werden, um das Bewusstsein rein zu halten. So gesehen ergibt es dann schon Sinn, wenn es dann ein Eigenleben führt und gegen uns kämpft. Das ist aber tatsächlich eher ein Schrei nach liebe, als ein Angriff.
dem bin ich auch lange Zeit aufgesessen, dass man das Ego bekämpft und auf eine falsche Weise so unterdrückt, damit es sozusagen zerfällt. Das ist esoterischer Unfug. Es ist hinderlich, da man das Ego für die Magie in seiner Bestform benötigt.
 
@SYS41952, ich bin froh, dass ich so eine Kämpfernatur bin. Mein Ego ist mir ein wahrer Freund, denn er lässt mich in dieser Welt bestehen und nicht untergehen, unter Menschen die weder Achtung und Respekt gegenüber ihren Mitmenschen aufbringen können. Und denen es wichtiger ist sich an dem Leid und Schmerz von anderen zu ergötzen, anstatt das Leben an sich von Wert zu schätzen und folglich auch ein Gegenüber.

Ich halte mein Bewusstsein rein, ganz nach dem Motto: "Man sollte die Toleranz nie so weit treiben, daß die Intoleranten Vorteile daraus ziehen könnte. (Erich Limpach)

Ja und ich stimme Dir auch da zu "Bei vielen ist es tatsächlich ein Schrei nach Liebe, aber es gibt auch Grenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist hinderlich, da man das Ego für die Magie in seiner Bestform benötigt.
Es ist deswegen hinderlich, weil wenn man von Ich redet, man die Stimme im Kopf meint, aber alles das, was das Ich ausmacht, was es zu dem gemacht hat, was es ist, ist das Ego.
Wir tun uns nur schwer, weil Das Ich immer in der Gegenwart existiert. Alles das nicht aktuelle gegenwärtig bewusst ist, ist Ego.

Der Willen und Fähigkeit sich bewusst mit seinem Ego zu vereinen, ist das größte Werkzeug eines Magiers.
 
Wenn man aufhört sein eigenes Ego, als externen Feind anzusehen, vergrößert sich das Bewusstsein um genau 1 Ego.
In der Esoterik wird immer so getan, als ob das Ego eine externe Cloud wäre. In das ungeliebte Inhalte ausgelagert werden, um das Bewusstsein rein zu halten. So gesehen ergibt es dann schon Sinn, wenn es dann ein Eigenleben führt und gegen uns kämpft. Das ist aber tatsächlich eher ein Schrei nach liebe, als ein Angriff.
Das ist unsere christliche Konditionierung. Die alten Germanen kannten das wohl gar nicht :D
Vielleicht ist auflockern der richtige Begriff.
Bzw. finde ich meine Idee des Aufblasens bis die ganze Welt drin Platz hat ne ziemlich geile Lösung.
 
Bzw. finde ich meine Idee des Aufblasens bis die ganze Welt drin Platz hat ne ziemlich geile Lösung.
Spricht nichts dagegen^^

Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass Ego ein Gefühl ist. Keine Ahnung, ob du schon mal den Ego-Tod gestorben bist, es gibt einen qualitativen Unterschied wie man sich an Erfahrungen in diesem Zustand erinnert. Dieses Gefühl ist der Kleber, der das Ego zusammenfügt. Ohne sind es nur Erinnerungen ohne direkten Zusammenhang mit ICH.

Edit: Mir ist schon klar, dass EGO kein Gefühl ist, aber es ist spürbar, wenn es nicht da ist und es ist nicht schön^^
 
Spricht nichts dagegen^^

Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass Ego ein Gefühl ist. Keine Ahnung, ob du schon mal den Ego-Tod gestorben bist, es gibt einen qualitativen Unterschied wie man sich an Erfahrungen in diesem Zustand erinnert. Dieses Gefühl ist der Kleber, der das Ego zusammenfügt. Ohne sind es nur Erinnerungen ohne direkten Zusammenhang mit ICH.
La Petite Mort:X3:
 
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