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Spirituelle Liebe

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 27. August 2014.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    1. Wer ist "Ich"?
    2. Was sind die Beweise der Buddhisten in diesem Zusammenhang?
     
  2. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    3.5 Die Natur der Spirituellen Liebe 2

    Das "Objekt" der Spirituellen Liebe ist Șri Krișna oder einer Seiner Transzendentalen Formen
    In der Spirituelle Welt gibt es keine Erscheinungsweise der Materiellen Natur wie die der Leidenschaft oder Dummheit und somit
    - keine negative Änderungen der Eigenschaften des Geliebten, Transzendentalen Krishna oder
    - Änderungen eigenes Bewusstseins = Liebe,

    Das ist der Ebene der Reinen Tugend (shuddha sattva), nicht der Tugend der materiellen Welt.
    Dies ist der Ebene der Reinen Tugend (shuddha sattva), nicht der Tugend (sattva) der materiellen Welt,
    wenn man den Geist nach Vrindavan-Krishna richtet um Seine Liebevolle Spiele zu verinnerlichen.

    In Gaudiya-Bhakti so wie er von Sri Caitanya gepredigt wurde, ist das Hören über die Spiele
    Șri Krishna in Vrinda-van bevorzugt, um eben auf die Meditations-Pfad - raga-anuga-sadhana – vorzuschreiten,
    wenn man die dementsprechende Qualifikation erreicht hat.

    Sri Rupa Gosvami präsentiert die Grundlage der Raganuga sadhana in drei Haupt-slokas. Der erste lautet:

    kṛṣṇaḿ smaran janaḿ cāsya preṣṭhaḿ nija-samīhitam
    tat-tat-kathā-rataś cāsau kuryād vāsaḿ vraje sadā
    (Bhakti-rasämrita-sindhu 1.2.294)

    Erinnere dich an Krishna zusammen mit Seinen sehr lieben - kṛṣṇaḿ smaran ca asya preṣṭhaḿ
    (ewige) Gefährten die man selber bevorzugt (wählt) - janaḿ nija-samīhitam
    Und auf diese Weise von bestimmten Spiele angezogen - cāsau tat-tat-kathā rataś
    sollte man immer in Vrindavan leben - kuryād vāsaḿ sadā vraje.

    In seiner Erläuterung zu dieser sloka sagt Sri Jiva Gosvami:
    “In Vrinda-van oder Vraja-mandala zu leben ist das Beste; aber, wenn das nicht möglich ist, sollte man versuchen da im Geist zu leben.”

    Sriman Mahaprabhu (Sri Krishna Caitanya) sagte:
    “mora mona vridavan” – Mein Geist ist Vrindavan.
    Daher, wo auch immer der Herr (Sri Caitanya) sich aufhielt, war Vrindavan mit Ihm, in seiner Vertiefung in Krishna’s Vrindavan lila.
     
  3. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Guter Brahnane, zu

    1.: Besser "Was": jenes das an was immer nährt, bedingt aufkommt.
    2. Diese Frage hat keinen klaren Bezug, und basiert auf Vorannahme was Antwort auf 1. betrifft. (Auch völlig irrelevant, was "Buddhisten" aufbringen würden)
     
  4. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus Samana Johann,

    Siehe die Antwort in dem Pfad über die Seele.

    VG
    anadi
     
  5. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Es scheint nicht so, als würde guter Brahmane Aufmerksameit zu teilen vermögen, wollen, um etwas tiefer zu gehen. Aber dieses soll ihn nicht weiter bekümmen.
     
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    1. Siehe die Antwort in dem Pfad über die Seele,
    weil gem. des Transzendentalen Wissens, das Ich die Seele ist,
    und somit sollte die Besprechung über das Ich da geführt werden,
    und nicht in dem Pfad über die Spirituelle Liebe.

    2. Es scheint,
    dass der Buddhist,
    die da gestellten Fragen
    nicht wirklich beantworten kann,
    und redet um den heißen Brei herum.

    VG
    anadi
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juli 2020
  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Ein Überblick über die Konzepte der spirituellen Entzückung

    Sthāyi-bhāva स्थायि भाव

    Wenn die Ursachen, Wirkungen und Begleitfaktoren, die dazu beitragen,
    dass der Transzendentale Herr seine Liebesaffären mit seinen Geweihten genießt,
    in poetischer oder dramatischer Form ausgedrückt werden,
    wirken sie auf dem eines mitfühlenden Publikums von Geweihten ein und beeinflussen sie dazu, verschiedene Stimmungen, Gefühle und Ekstasen zu erleben.

    Diese verschiedenen Elemente werden mit Begriffen bezeichnet, die aus der Fachsprache der Ästhetik der Liebe stammen;
    sie sind bekannt als Sthāyi-bhāvas, Vibhāvas, Anubhāvas, Sāttvika-bhāvas und Sañcāri-bhāvas.

    Rūpa-bābājī definiert Sthāyi-bhāva wie folgt:

    aviruddhān viruddhāṁś ca bhāvān yo vaśatāṁ nayet |
    surājeva virājeta sa sthāyī bhāva ucyate || BRS 2.5.1.

    "Jene Emotion oder Stimmung, die über alle anderen herrscht,
    egal ob sie ihr gegenüber positiv oder negativ eingestellt sind,
    und über sie wie ein starker König herrscht,
    wird als dominierende Emotion oder sthāyi-bhāva bezeichnet."

    Im traditionellen Sanskrit-Drama können das Subjekt und das Objekt der Liebe entweder männlich oder weiblich sein. Wenn ein Charakter die Liebe für den anderen ausdrückt, übernimmt sie die Rolle des Subjekts, während der andere das Objekt dieser Liebe ist. Im Andachtskontext gilt bis zu einem gewissen Grad dasselbe, insbesondere wenn es sich um die Dramen von Rūpa-bābājī handelt: Die emotionale Beteiligung Kṛṣṇas ist ein wichtiger Aspekt des Dramas sowohl in Lalita-mādhava als auch in Vidagdha-mādhava. Von einem hingebungsvollen Standpunkt aus betrachtet, ist der Geweihte jedoch streng genommen der Aufbewahrungsort oder das Subjekt der Liebe (āśraya) für Kṛṣṇa, der das Objekt dieser Liebe ist.

    Vibhāva - विभाव

    Die Medien, durch die Emotionen entstehen, heißen Vibhāva. Es gibt zwei Kategorien von Vibhāva:
    (1) die Liebhaber, die die ursprüngliche Emotion erleben, die Ālambanas genannt werden, und
    (2) die umstandsbedingten Inspirationen für die Emotion, wie z.B. der Schauplatz, die Jahreszeit und ihre eigenen Symptome oder Erinnerungen an vergangene Emotionen usw., die als Uddīpanas bekannt sind.

    Die Persönlichkeiten werden auch nach der Rolle, die sie spielen, in zwei Typen unterteilt:
    • die eine, die das dominierende Gefühl erlebt, hat den Namen āśraya-vibhāva oder Behälter der Liebe;
    • die andere ist das Objekt (viṣaya) des Gefühls, derjenige, der die Liebe in der āśraya inspiriert.
    Lies mehr
    Anubhāva und Sāttvikabhāva अनुभाव सात्तविकभाव
    Sañcārī-bhāva ("begleitende Gefühle") सञ्चारीभाव

     
  8. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Sthāyi-bhāva
    gem. Bhakti rasāmṛta sindhu भक्ति रसामृत सिन्धु:

    Jene Bhāvas (Gefühle), die, indem sie andere günstige Bhāvas wie Hāsya (Lachen) und widersprüchliche Bhāvas wie Krodha (Zorn) kontrolliert, in der Art eines effizienten Herrschers welcher den Vorsitz führt, wird die Sthāyī-bhāva genannt.

    In diesem Zusammenhang wird die an Kṛṣṇa gerichtete Rati (Liebe) als Sthāyī-bhāva bezeichnet.
    Diejenigen, die sich mit rasa auskennen, sagen, dass es zwei Arten von Sthāyī-bhāva gibt:
    - mukhya (primär) und
    - gauṇa (sekundär)".


    Mukhya-rati (primäre Rati):
    Eine Rati, die śuddha-sattva-viśeṣātmā (reine Tugend und eine spezifische Stimmung aufweist), wird als primäre Rati bezeichnet.

    Obwohl dies die primäre Rati ist, nimmt sie zwei Formen an:
    - svārtha und
    - parārtha.

    Diejenige Primäre-Rati, die sich eindeutig von der nicht widersprüchlichen Bhāvas nährt und durch die widersprüchliche Bhāvas unerträglich traurig und deprimiert wird, heißt Svārtha-Rati. (nährt sich selbst).

    Dieselbe primäre Rati, die sich selbst einschränkt, und sowohl die nicht-kontradiktorische als auch die widersprüchliche Bhāvas akzeptiert (die dann prominent werden), heißt parārtha (nährt andere Bhāvas wie z. B. die gauṇa (sekundäre) Ratis).

    Es gibt fünf einer Sorten Primär-rati in diesen beiden Formen:
    śuddha (ohne Ausprägung, siehe Vibhava in Shanta-Rasa),
    prīti (oder dāsya - geprägt von Dienerschaft),
    sakhya (geprägt von Freundschaft),
    vātsalya (geprägt von Vormundschaft) und
    priyatā (oder madhurya- süße - erotische)".

    Die Rati nimmt einen bestimmten Typus an (einen der fünf), je nach der individuellen Natur des Geweihten.
    So wie die Sonne verschiedene Formen annimmt, wenn sie durch Kristalle und andere Gegenstände reflektiert wird,
    so nimmt die Rati verschiedene Formen an, wenn sie sich in verschiedenen Individuen manifestiert.
     
  9. Natalie888

    Natalie888 Aktives Mitglied

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    Hab mal im TV gesehen,
    das die erst mit Männern poppen müssen um eine Frau zu bekommen,oder zu heiraten...
    Glaube das war der KrishnaGlaube....

    Ist das richtig?

    Oder gibt es mehrere KrishnaSitten? Und auch einen netteren Krishna der nicht gleich aus hetero Männer schwule macht?

    Kann man doch so Geschlechtskrankheiten bekommen.

    Warum darf ein Mann nicht gleich sich eine Frau nehmen ...

    Das ist eckelig.
    Dieser Zwang zuerst Mann nehmen.
    Was anderes wenn jemand schon schwul oder bi ist, aber für ein Heteromann Horror der Glaube..

    Wir Christen sagen dazu das ist Satanisch. Vom bösen Geist,
    nicht von den reinen Geist,Gott.

    So ein Glaube.
    Unrein. Erst mit Männern poppen.

    Aber in jeder Religion gibt es wohl unseriöse Sekten die sich abspalten von den guten.

    Ist das im Krishna Glauben auch so? Oder nur in komischen abgefallen Sekten davon ?
    Und ist das ein muss sich erst schwul zu machen und sich dann sinnlos eine Frau zu nehmen? Dürfen.
     
  10. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Nein, das ist nicht richtig. So etwas hat mit Krishna nichts zu tun.

    Es gibt fünf einer Sorten Primär-rati (Liebesbeziehung mit Krishna):
    1. śuddha (rein - ohne Ausprägung, siehe Vibhava in Shanta-Rasa),
    2. prīti (oder dāsya - geprägt von Dienerschaft),
    3. sakhya (geprägt von Freundschaft),
    4. vātsalya (geprägt von Vormundschaft) und
    5. priyatā (oder madhurya- süße - erotische)".

    Die Rati nimmt einen bestimmten Typus an (einen der fünf), je nach der individuellen Natur des Geweihten.
    So wie die Sonne verschiedene Formen annimmt, wenn sie durch Kristalle und andere Gegenstände reflektiert wird,
    so nimmt die Rati verschiedene Formen an, wenn sie sich in verschiedenen Individuen manifestiert.

    Die erste Art von Liebesbeziehungen Śuddha - शुद्ध

    tatra śuddhā -
    sāmānyāsau tathā svacchā śāntiś cety ādimā tridhā |
    eṣāṅga-kampatā-netrāmīlanonmīlanādi-kṛt |||2.5.8|||

    Śuddha-rati (Reine un-ausgeprägte Liebe):
    "Die erste Rati namens śuddha-rati hat drei Varianten: sāmānya, svaccha und śānta.
    Sie erzeugt ein Zittern des Körpers und das Schließen und Öffnen der Augen.

    Ließ mehr unter
    Śuddha-rati: Sāmānya, svaccha śānta


     
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