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Dadalin
Guest
Mich überzeugen vor allem vernünftige Leute und dazu gehört bereits das aufmerksame Lesen.


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Mich überzeugen vor allem vernünftige Leute und dazu gehört bereits das aufmerksame Lesen.



Ich kenne zwei Formen von mir:
In Form einer Willenskraft/Machtausübung Sex zu haben.
Liebe wiederum lässt sein und ist ein Fluß der Hingabe.
Das geht bei mir soweit, dass mir Sex selbst in sehr intensiven Augenblicken egal ist. Energie ist aufgelöst. Liebe ist vorhanden, geht in Kuscheln über, eine Form von, ich würde alles für dich tun.
Bevor ich Energien in mir unterdrücke, lebe ich diese aber lieber aus.
Das wurde Jahrhunderte nicht gemacht und Sexualität gnadenlos unterdrückt.
Das ist meine Meinung dazu opti, und es ist mir egal ob du nun Gegner oder Befürworter dafür suchst und die Sexualität als hinderlich erachtest. Sex ist nicht das Problem auf dem eigenen Weg. Es sind die eigenen Schranken, die blockieren.
Ein bisschen Tantra, um LÄNGER/INTENSIVER zu können hat mit Liebe nichts zu tun. Meine Machtausübung empfinde ich als primitiv und doch ist Sie vorhanden. Man kann Sie umleiten in Form von Willenskraft/Kreativität oder einfach der Liebe selbst. Wenn ich ein gewisses Alter erreicht habe, werde ich Sie vielleicht gelöst haben. Davor sehe ich aber auch keinen Grund diese Energien zu unterdrücken, gar zu bekämpfen. Sie sind vorhanden.
Für mich gibt es aber auch keinen Grund diese Energien unbedingt zu fördern,
weil es sonst in Perversion ausartet. Das erlebt man momentan in dieser Zeit.
Es ist eben das Resultat dieser langen Unterdrückung, aber sicherlich auch keine Rechtfertigung dafür es auf die Spitze zu treiben.
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Reg dich mal ab. Du urteilst zu vorschnell. Ich habe mit Kaji bereits auf privaterer Ebene diskutiert. Es geht auch einfach darum, dass man sich selbst nichts vormachen sollte. Natürlich liebe ich und das seit 7 1/2 Jahren und ohne Liebe wäre das schon längst vorbei. Daher fand ich deine Frage blöde.
Ich fände es schrecklich, wenn da keine offene, herzliche, gebende Liebe vorhanden wäre. Wenn Kaji nun auch Ihr Glück sucht, sich aber momentan noch in einem Loch befindet, wie ich von ihr weiß, ist es einfach nur ein sich hängenlassen, wenn man jetzt bereits wieder sucht. Ich habe ihr schon erklärt, dass Sie jetzt erstmal positiven Lebensmut fassen soll und danach gucken sollte, sich einfach selbst alles schöner zu gestalten.
Wenn man jetzt aber noch leise vor sich hinjammert verschwendet man unnötig Energie. Ja, ich finde diese Aussagen ja auch total sexsistisch von mir und so, und weil du son plödes Mädel bist, rede ich mit dir jetzt auch nicht mehr, sunnygirl. Weißt ja eh alles besser.



opti, bist Du Dir nicht gegenüber ehrlich? Ich denke schon das ich es bin, ich lebe nämlich nicht Norm konform. Du meinst Goethe war so triebgesteuert das er nicht anders konnte? Was ist daran schlimm, er hat ja wirklich gute Werke hinterlassen, man beachte seine Farbenlehre.
Natürlich gab es Menschen die in Depressionen gerade am kreativsten waren, aber man kann sich die Sachen immer so drehen wie man mag.
Du hast mir immer noch nicht beantwortet warum Du rückfällig geworden bist, Du warst schließlich auf dem für Dich richtigen Weg!
Ich geh meinen Weg schon viele Jahre und bin von ihm nicht wegzubringen, warum fällt mir das leichter als Dir? Wahrscheinlich weil ich handele und lebe und nicht ständig darübernachdenke und dagegen ankämpfe.
Mein lieber opti, Du kämpfst gegen den Sexualdämon, er kostet Dich Kraft, Nerven und vorallem Leben, spürst Du das?
Ich wünsch Dir Leichtigkeit und das Du etwas findest was Dich mit diesem Dämon arrangieren lässt.
Nur zur Richtigstellung: Goethes Farbenlehre ist so ziemlich das schlechteste, was er gewerkelt hat.
LG Loge33
Da klingt Werther durch? Ist aber nur aus der romantischen Phase. Das Werk ist halt sehr umfangreich, so dass letztendlich für nahezu jeden was dabei herausspringen kann. Prosa sind allerdings nicht Gedichte. Und nicht jede Lyrik ist so 'empfindsam', dass sie vermittelt, dass man beim Duft einer Blume in Ohnmacht zu fallen hat vor Verzückung.Na, ja, weil du es jetzt gesagt hast, will ich ruhig einmal sagen, dass mich die Gedichte bzw. Erzählungen, die ich bisher von Goethe gelesen habe, auch nicht vom Hocker gehauen haben. Ich habe eher das Gefühl, dass Goethe von einigen "Schöngeistern", die den Kontakt zur Realität verloren haben, und sich nur noch in der Welt der Prosa tummeln, ein wenig zu sehr hochgejubelt wird. Mich reizt es jedenfalls nicht allzusehr, Goethe zu lesen. Ich glaube nicht, dass mir das allzuviel bringen würde. Es sei denn, ich habe mich gründlich getäuscht.
Diese Metaphern sind ja auch eine Realität in Form von Sätzen, und in nichts anderem bewegen wir uns. Das ist ja die Crux in einer begründeten Täuschung.
