spiritualitaet und sex

  • Ersteller Ersteller armagoddon
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Und so laufen sie ihr ganzes Leben dem Sex hinterher, sind ihm hörig, beten ihn an, hoffen dadurch Göttlichkeit erlangen zu können und zerstören in Wirklichkeit damit ihr ganzes Leben. Diese Menschen sind wirklich zu bedauern, weil sie keinerlei spirituelles Bewusstsein besitzen und weil sie sich durch ihr Verhalten so viel Leid erschaffen, dass sie zeitlebens unglücklich sind. Leider sind die Menschen so in ihre Sexualität verstrickt, dass sie diesen Mechanismus der sexuellen Hörigkeit und ihre Folgen, weder sehen, noch sehen wollen. Die Konsequenz davon ist Leid - lebenslang.

Solche Menschen gibt es ganz sicher. Doch auf alle trifft es sicher nicht zu.
 
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Diese Menschen sind wirklich zu bedauern, weil sie keinerlei spirituelles Bewusstsein besitzen und weil sie sich durch ihr Verhalten so viel Leid erschaffen, dass sie zeitlebens unglücklich sind. Leider sind die Menschen so in ihre Sexualität verstrickt, dass sie diesen Mechanismus der sexuellen Hörigkeit und ihre Folgen, weder sehen, noch sehen wollen. Die Konsequenz davon ist Leid - lebenslang.

if für meinen Teil bedaure Menschen, die glauben, sich über ander Menschen erhoben zu fühlen weil sie irgendwas nicht tun, was andere tun.. auch bedaure Ich Menschen, die so in ihrem Kopf gefangen sind und nicht in der Lage sind auch nur zwei Millimeter über ühre Starren und Stachedrahtbewehrten Dogmen zu entfliehen, die sie in ihren Elfenbeintürmen Festhällt...

und meistens ist es eine Nichtausgelebte Sexualität, die jemanden Verborhrt und mit letzter konsequenz auch gefährlich macht...

wie auch immer

FICKEN gegen Fanatismus währ doch n guter T-Schirt aufdruck meinst nicht?

lG

FIST
 
Solche Menschen gibt es ganz sicher. Doch auf alle trifft es sicher nicht zu.

Ich rede in erster Linie von den Männern. Bei den Frauen mag und will ich es nicht beurteilen. Aber ich würde sagen, es trifft auf mindestens 90 Prozent aller Männer zu. Sie sind kurz gesagt schw...gesteuert. Sie benutzen Frauen, um ihre Sexualität zu befriedigen. Von ernsthafter Spiritualität kann ich bei ihnen nichts erkennen.
 
Ich rede in erster Linie von den Männern. Bei den Frauen mag und will ich es nicht beurteilen. Aber ich würde sagen, es trifft auf mindestens 90 Prozent aller Männer zu. Sie sind kurz gesagt schw...gesteuert. Sie benutzen Frauen, um ihre Sexualität zu befriedigen. Von ernsthafter Spiritualität kann ich bei ihnen nichts erkennen.

soviel kannst du also erkennen, aber nun bin ich mir sicher, eins übersiehst du

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Du meinst also Gott hat uns erschaffen, dass wir unentwegt drauflospoppen? Gewiss nicht! Er hat die Sexualität erschaffen, sicherlich, zumindest, wenn man es aus religiöser Perspektive betrachtet. Und demzufolge ist sie etwas Heiliges. Uns wurde die Sexualität aber ausschließlich gegeben, um Nachwuchs zu zeugen und aus keinem anderen Grund. Und was haben die Menschen daraus gemacht. Sie verwechseln Sexualität mit Liebe und haben sie pervertiert, um pausenlos ihre innere Unzufriedenheit, ihr Leid, welches ständig an ihnen nagt, welches sie depressiv und unglücklich macht, wenigstens mal für ein paar Sekunden vergessen zu können und um wenigstens mal für ein paar Sekunden den Geschmack des Göttlichen zu spüren.

Und so laufen sie ihr ganzes Leben dem Sex hinterher, sind ihm hörig, beten ihn an, hoffen dadurch Göttlichkeit erlangen zu können und zerstören in Wirklichkeit damit ihr ganzes Leben. Diese Menschen sind wirklich zu bedauern, weil sie keinerlei spirituelles Bewusstsein besitzen und weil sie sich durch ihr Verhalten so viel Leid erschaffen, dass sie zeitlebens unglücklich sind. Leider sind die Menschen so in ihre Sexualität verstrickt, dass sie diesen Mechanismus der sexuellen Hörigkeit und ihre Folgen, weder sehen, noch sehen wollen. Die Konsequenz davon ist Leid - lebenslang.

:) Lieber opti, liebe Leser,

eigentlich geht es in diesem Thread um Sexualität und Spiritualität. Das Sex für sich genommen "geil" ist, sei also mal dahingestellt.

Aber ein Mensch der die oder die "eine" Wahrheit erkannt hat, wird versuchen nach dieser Wahrheit zu leben. Ein Mensch der ganz in Gott lebt und ihn liebt, also erfüllt ist von Spiritualität, wird zunehmend andere Bedürfnisse als weltliche Interessen entwickeln. Macht, Geld, Ruhm, Anerkennung und unter anderem Sexualität d.h. weltliche Dinge werden zunehmend uninteressanter. Das ist ein Prozess, eine Entwicklung! (Man wird nicht Priester durch ein Diplom oder geheimnissvolle Rituale, sondern durch Be-ruf-ung.)

Und hier liegt das Missverständniss, lieber opti!!! Hoch-Spirituelle Menschen (z.B. Dalai-Lama oder Jesus Christus oder...) mögen zwar keine weltlichen Interessen mehr haben, aber die Umkehrung dieser Beobachtung ist eine nicht notwendige Bedingung!!!

D.h. es gibt arme Bettler, die von Gott nichts wissen wollen. Es gibt impotente Männer (emotional oder physisch), die keinen Zugang zur Spiritualität haben!
Jedoch gibt es Mönche, die durch den Zölibat oder die Armut spiritueller werden. (Was auch wiederum nicht bedeutet, dass sie die Wahrheit jemals erkennen werden.)

Was ist die Conclusio:

Man wird nicht zwangsläufig spirituell, wenn man seinen Sexualtrieb unterdrückt. Dieser Weg mag auf einige wenige zutreffen, aber nicht auf die Mehrheit! Gerade die Unterdrückung der Sexualität ist ein sehr schwerer Eingriff in die Intimsshäre und die Persönlichkeit eines Menschen, der katastrophale Folgen für die Psyche haben kann.

Vielmehr ist das erkennen der Wahrheit (Gott, Liebe) ein Prozess; und wie überall lernen die einen schneller als die anderen.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee

PS: Der Zölibat hat aber auch eine soziale, nicht unbedingt auf die Sexualität bezogene, Komponente: Ein Priester, der sich mehr um die Nervenzusammenbrüche seiner Frau, als um das Wohl seiner Gemeinde kümmert, kann kein guter Priester sein. Deswegen sollte ein Priester ein Single bleiben. Das wird bei Diskussionen um den Zölibat sehr schnell vergessen.
 
Hi Toffifee

Das mit dem Priester sehe ich anders: Wenn er tatsächlich eine Frau mit Nervenzusammenbrüchen hätte, würde er die Leute, welche ihm ihren Kummer anvertrauen, viel besser verstehen. Erfahrung ist der beste Lehrmeister.
 
Hi Sunnygirl! :)

Sunnygirl schrieb:
Das mit dem Priester sehe ich anders: Wenn er tatsächlich eine Frau mit Nervenzusammenbrüchen hätte, würde er die Leute, welche ihm ihren Kummer anvertrauen, viel besser verstehen. Erfahrung ist der beste Lehrmeister.
Richtig. Aber du verwechselst Kenntnis mit Erkenntnis.

D.h. wenn er selbst mal einen Nervenzusammbruch gehabt hätte, dann könnte er die Leute (möglicherweise!) besser verstehen.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
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Ein Priester, der sich mehr um die Nervenzusammenbrüche seiner Frau, als um das Wohl seiner Gemeinde kümmert, kann kein guter Priester sein. Deswegen sollte ein Priester ein Single bleiben.

Ach so, Frauen und Nervenzusammenbrüche, wie normal. Bei der Bundeswehr heißt es entsprechend: "Frauen und Gebrechlichen ist Hilfe zu leisten." Das gilt als moralische Direktive. So gleichen sich hierarchische Systeme.

Im übrigen ist ein katholischer Prister kein Single, er hat ja SIE, die Kirche.
So wie eine Nonne mit Jesus verheiratet ist.

LG Loge33
 
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