spiritualitaet und sex

  • Ersteller Ersteller armagoddon
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Liebe Tigerenterl

Eigentlich sah ich es auch schon früher so, war deshalb lange Jungfrau und wollte mich schon da für den Richtigen aufheben. Aber diesmal werde ich genauer hinschauen, ob es es auch wirklich der Richtige ist.
 
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Ich kenne zwei Formen von mir:
In Form einer Willenskraft/Machtausübung Sex zu haben.
Liebe wiederum lässt sein und ist ein Fluß der Hingabe.
Das geht bei mir soweit, dass mir Sex selbst in sehr intensiven Augenblicken egal ist. Energie ist aufgelöst. Liebe ist vorhanden, geht in Kuscheln über, eine Form von, ich würde alles für dich tun.

Bevor ich Energien in mir unterdrücke, lebe ich diese aber lieber aus.
Das wurde Jahrhunderte nicht gemacht und Sexualität gnadenlos unterdrückt.
Das ist meine Meinung dazu opti, und es ist mir egal ob du nun Gegner oder Befürworter dafür suchst und die Sexualität als hinderlich erachtest. Sex ist nicht das Problem auf dem eigenen Weg. Es sind die eigenen Schranken, die blockieren.

Ein bisschen Tantra, um LÄNGER/INTENSIVER zu können hat mit Liebe nichts zu tun. Meine Machtausübung empfinde ich als primitiv und doch ist Sie vorhanden. Man kann Sie umleiten in Form von Willenskraft/Kreativität oder einfach der Liebe selbst. Wenn ich ein gewisses Alter erreicht habe, werde ich Sie vielleicht gelöst haben. Davor sehe ich aber auch keinen Grund diese Energien zu unterdrücken, gar zu bekämpfen. Sie sind vorhanden.

Für mich gibt es aber auch keinen Grund diese Energien unbedingt zu fördern,
weil es sonst in Perversion ausartet. Das erlebt man momentan in dieser Zeit.
Es ist eben das Resultat dieser langen Unterdrückung, aber sicherlich auch keine Rechtfertigung dafür es auf die Spitze zu treiben.
 
Dann gibt es drei Komponenten, drei Säulen: Liebe, Sex und Spiritualität.
Wenn Partner gleiche oder kompartible Vorlieben, Einstellung innehaben, (z.B. in Sprache der Astrologie gleiche Venus, oder zumindest eine, die entgegenkommt), dann können diese drei miteinander im Einklang schwingen. Wenn nicht, dann gibts Varianten, eine davon beschreibst Du, Dadalin.:)
 
Hi zusammen

Ein Mann, der den Sextrieb umwandeln und nicht ganz .... will, wäre aber auch nichts für mich. Sex in Liebe ist aus meiner Sicht genug rein und spirituell, die muss nicht noch speziell kanalisiert werden. Die darf ganz in mich einfließen. gg
 
Liebe Tigerenterl

Eigentlich sah ich es auch schon früher so, war deshalb lange Jungfrau und wollte mich schon da für den Richtigen aufheben. Aber diesmal werde ich genauer hinschauen, ob es es auch wirklich der Richtige ist.

tja, dachte auch so... die beziehung ging aber nach 7 jahren in die brüche und dann hat mich das leben "eines besseren belehrt"....

super einstellung, weiter so!!!!! :liebe1:
 
Dann gibt es drei Komponenten, drei Säulen: Liebe, Sex und Spiritualität.
Wenn Partner gleiche oder kompartible Vorlieben, Einstellung innehaben, (z.B. in Sprache der Astrologie gleiche Venus, oder zumindest eine, die entgegenkommt), dann können diese drei miteinander im Einklang schwingen. Wenn nicht, dann gibts Varianten, eine davon beschreibst Du, Dadalin.:)


Du differenziert also Liebe und Spiritualität.
Wer Spiritualität lebt, der lebt in Liebe. Liebe mag zwar hier nur ein Wort sein,
aber Sie trägt das LEBENSBEJAHENDE in sich. Es ist eine Energie, die dich umhüllt, aus sich selbst heraus genährt wird und diese mitteilt.
Für mich gibt es da nichts zu differenzieren. Ähnlich sehe ich das mit der Sexualität. Du kannst trennen oder integrieren in Form der Liebe.
Es ist eben so, dass der Machtanspruch beim liebevollen Sex neutralisiert wird.
Ich rede von diesem Kitzeln der Macht aus dem Solarplexus und dem Sexualzentrum selbst. DU WILLST NICHT MEHR, sondern du gibst. Ein großer Unterschied. Das eigene Herz überwiegt und transformiert den Trieb.
Horoskope würde ich herauslassen, ist in meinem beschriebenen Fall ein Griff in die Kloschüssel. Gilt nämlich für mich, trotz gleicher Vorlieben, trotz passender Horoskope, trotz jahrelanger Beziehung, trotz heißem Feuer, irgendwie nicht...
Horoskopen schenke ich nur wenig Beachtung, auch wenn sich gewisse Entwicklungen herauslesen lassen.

Gruß
 
Glaube nicht, daß ich differenziere. Von mir aus gesehen tue es nicht. Aber ich bin nicht der Nabel der Welt. Ich höre zu, lerne Menschen gut, sehr gut, noch besser kennen und dann sehe ich, daß mein Weg nicht allgemeingültig ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er der einzig wahre ist. Ich nehme mich nicht so wichtig, oder ich bin nicht auf einem Bewußtseinlevel, der mir diese Sichtweise zwingend nahelegt. Dabei ist mein Selbstbewußtsein d`accord mit den Anforderungen, die das Leben an mich stellt.
Ich kenne sehr spirituelle Menschen, die geben können, aber nicht nehmen. Liebe = Geben und Nehmen für mich, Hingabe und Annahme. Anderseits würde denen, die Liebe nicht annehmen können, die Spiritualität nicht absprechen. Sie sind auf ihrem Weg, mit den Prämissen, die das Schicksal für sie parat hält.
 
Ich könnte es ziemlich banal schreiben.
Wahrheit liegt in den Augen des Betrachters.
1) Sehe ich die Augen eines Menschens, kenne ich ihn bereits.
2) Die Wahrnehmung deiner Welt ist eben auch durch sich selbst begrenzt.

Wenn du sagst, du siehst 3 Parts, dann ist es für dich so.
Trotzdem kann ich auch in deine Welt eintauchen und dich beeinflussen.
Das hat mit Annahme zu tun und gleichzeitig ist es auch eine Form von Nehmen.
Ich nehme mir deine Aufmerksamkeit, deine Zeit, dein Gehör.
Du nimmst meine Worte auf und vielleicht bildest du daraus eine neue Sichtweise.

Sex verbraucht in meiner Welt oft unnötig Energie
und doch habe ich es bisher nicht geschafft Sie auszulöschen.
Das liegt daran, weil ich keine Gewalt anwende und das auch nie beabsichtigen werde. Es ist eine Transformation. Diese kann man nicht erzwingen, genausowenig wie eine andere Sichtweise.
 
Ich kenne zwei Formen von mir:
In Form einer Willenskraft/Machtausübung Sex zu haben.
Liebe wiederum lässt sein und ist ein Fluß der Hingabe.
Das geht bei mir soweit, dass mir Sex selbst in sehr intensiven Augenblicken egal ist. Energie ist aufgelöst. Liebe ist vorhanden, geht in Kuscheln über, eine Form von, ich würde alles für dich tun.

Bevor ich Energien in mir unterdrücke, lebe ich diese aber lieber aus.
Das wurde Jahrhunderte nicht gemacht und Sexualität gnadenlos unterdrückt.
Das ist meine Meinung dazu opti, und es ist mir egal ob du nun Gegner oder Befürworter dafür suchst und die Sexualität als hinderlich erachtest. Sex ist nicht das Problem auf dem eigenen Weg. Es sind die eigenen Schranken, die blockieren.

Ein bisschen Tantra, um LÄNGER/INTENSIVER zu können hat mit Liebe nichts zu tun. Meine Machtausübung empfinde ich als primitiv und doch ist Sie vorhanden. Man kann Sie umleiten in Form von Willenskraft/Kreativität oder einfach der Liebe selbst. Wenn ich ein gewisses Alter erreicht habe, werde ich Sie vielleicht gelöst haben. Davor sehe ich aber auch keinen Grund diese Energien zu unterdrücken, gar zu bekämpfen. Sie sind vorhanden.

Für mich gibt es aber auch keinen Grund diese Energien unbedingt zu fördern,
weil es sonst in Perversion ausartet. Das erlebt man momentan in dieser Zeit.
Es ist eben das Resultat dieser langen Unterdrückung, aber sicherlich auch keine Rechtfertigung dafür es auf die Spitze zu treiben.

Ist es nicht schlimm, wenn da eine Willenskraft/Machtausübung vorhanden ist, die den Wunsch symbolisiert, Sex haben zu wollen? Die meisten Männer stehen permanent unter diesem Druck. Alles dreht sich um Sexualität. Ich habe diesen Wunsch übrigens nicht mehr, aber ich weiß sehr gut wovon du sprichst. Glaubst du, dass du diese Macht frei bestimmen kannst oder bestimmt sie über dich?

Du sagtst, es gibt Augenblicke, da ist dir Sex egal. Wie lang sind diese Augenblicke, wie lange kannst du den Orgasmus hinauszögern? Was hat das für eine Bedeutung, wenn man kurze Augenblicke erlebt, in denen einem Sex egal ist? Ich würde ihnen keinerlei größere Bedeutung zumessen. Und nach diesem kurzen Moment der Bedeutungslosigkeit der Sexualität kommt die Vergeudung der sexuellen Energie und dann kommt die große Leere. (Leere nicht im Sinne von spiritueller Leere, wie sie im Zen eine gewisse Bedeutung hat, sondern Leere im Sinne von Erschöpfung, Depression, Müdigkeit und Frustration.). Ich glaube, du weißt gar nicht, wie wichtig diese sexuelle Energie ist und dass sie dir die Seligkeit bringen könnte, wenn du sie nicht so achtlos vergeuden würdest.

Glaubst du, das derjenige, der enthaltsam ist, von irgendjemanden unterdrückt wird? Ich möchte dich einmal auf die Worte Swami Chidanandas hinweisen. Er sagte folgendes zur Unterdrückung:

Enthaltsamkeit bedeutet weder Unterdrücken noch Verdrängen von Sexualität. Das sexuelle Potential wird für etwas verwendet, das zehnmal, hundertmal großartiger ist. Deshalb ist es ein Missverständnis, von Unterdrückung oder Verdrängung zu sprechen. Das liegt an einem mangelnden Verständnis dafür, was es mit der wirklichen spirituellen Suche auf sich hat. Wenn man es richtig versteht, wird man nicht so darüber sprechen. Wir sind nicht einfach Menschen, wir sind mehr als Menschen. Unsere Erscheinungsform als Menschen ist nur ein schwacher Widerschein dessen, was wir in Wahrheit sind. Der einzige Grund, warum unsere Erscheinungsform als Menschen von Bedeutung und Wichtigkeit ist, besteht darin, dass sie uns, wenn sie richtig verwendet wird, erhebt und dahin bringt, wohin wir eigentlich gehören, in das Königreich, auf das wir ein Geburtsrecht haben.

Wenn ein intelligenter Mensch die gesamte Situation des Lebens gut durchdacht hat, sich sagt: "Wenn ich etwas Großes und Mächtiges erreichen will, kann ich es mir nicht leisten, die mir zur Verfügung stehenden Energien zu verschwenden. Je mehr ich sie bewahre, desto mehr kann ich sie für diese Absicht einsetzen, und desto besser sind die Chancen auf Erfolg." Wenn der Mensch so denkt und die rationale Seite dessen verstanden hat, und wenn die höchste Errungenschaft, zu der er strebt, ihm das wert ist, wenn er oder sie aus freiem Willen, mit voller Absicht und großer Begeisterung zum Zölibat schreitet, wo ist dann Unterdrückung?

Ganz im Gegenteil, das, was als Selbstverleugnung erscheint, gibt effektiv einer höheren Dimension unseres Wesens Ausdruck, in die man sich jetzt begeben hat. Also weit davon entfernt, darauf zu verzichten, sich selbst Ausdruck zu verleihen, gibt es dem Menschen seinen vollen Ausdruck, da er sich nicht länger mit einem niedrigen Aspekt seiner Gesamtpersönlichkeit identifiziert. Er identifiziert sich mit einem höheren Aspekt. Es ist eine Art Befreiung und Entwicklung hin zu einem höheren Niveau. Es ist etwas Positives, Kreatives und nicht etwas Negatives. Es ist kein Verneinen, sondern effektiv ein Ausdruck seiner selbst.

Quelle: Das göttliche Leben

Du sagst, es sind die eigenen Schranken die blockieren. Da stimme ich dir zu. Wie sehen/sahen deine eigenen Schranken aus und wie ist es dir gelungen, sie aufzulösen?

Ein bisschen Tantra, um LÄNGER/INTENSIVER zu können hat mit Liebe nichts zu tun. Meine Machtausübung empfinde ich als primitiv und doch ist Sie vorhanden. Man kann Sie umleiten in Form von Willenskraft/Kreativität oder einfach der Liebe selbst. Wenn ich ein gewisses Alter erreicht habe, werde ich Sie vielleicht gelöst haben. Davor sehe ich aber auch keinen Grund diese Energien zu unterdrücken, gar zu bekämpfen. Sie sind vorhanden.

Zunächst einmal ist dort ein sehr intensives Gefühl der, nenne es "Machtausübung", das einem immer wieder zum Sex verleitet. Es ist nichts anderes als ein physiologisches Suchtempfinden, welches man durch sein eigenes sexuelles Verhalten gewissermaßen herangezüchtet hat. Nun glauben die meisten Menschen, dass diese sexuelle Besessenheit verschwindet, wenn man nur richtig tolle Orgasmen erlebt. Aber das ist ein großer Irrtum. Jeder Orgasmus fördert die Abhängigkeit von der Sexualität. Dafür sorgen schon die Hormone. Und so befindet man sich über Jahrzehnte in der sexuellen Abhängigkeit. Selbst wenn man sich davon befreien wollte, könnte man sich nicht befreien, da die Hormone einen immer wieder zu neuen sexuellen Abenteuern verleiten. Und so lebt man Jahrzehnte in der Hoffnung bzw. in dem Irrtum, irgendwann würde man sich von dieser Krake befreien und ein spirituelles und glückliches Leben führen können. Aber dieser Moment wird niemals kommen.

Sie (die sexuellen Energien) sind vorhanden.

Sie sind vorhanden, weil die Menschen sie, meist über Jahrzehnte, immer wieder neu entfachen. Alle Erleuchteten sind frei von dieser sexuellen Verhaftung.
 
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Opti, da liegt es auf der Hand, ich bin nicht erleuchtet, für mich gehören Liebe, Sex und Spiritualität zusammen zum jetztigen Dasein. Müßte eigentlich so meine Antwort auf Deine vorherige Frage an mich lauten. Übrigens, Dein Meditationslink ist ganz brauchbar, ich praktiziere TM.
 
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