Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
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Nach Schätzungen des IWF benötigt Griechenland in den kommenden drei Jahren außerdem weitere Hilfen in Höhe von mindestens 50 Milliarden Euro.
Die genauso ineffektiv verpulvert werden wie die bisherigen 500 Milliarden. Wieviele Multimilliarden zum Verplempern soll GR eigentlich noch bekommen?
Über vollmundige Märchen, jetzt gaaaanz bestimmt Steueraußenstände ein- und Reformen voranzutreiben, ganz ich nur lachen. GR sollte man einfach fallenlassen, damit sie auf die harte Tour lernen, ordentlich zu wirtschaften. Solange dieses Land immer und immer wieder gepampert wird, ändert sich genau nichts.

Solarzellen aufs Dach, E-Auto und eigenen Strom tanken - und schon hat sich Benzin-Abzocke erledigt. :)
Soll das ein Witz sein? E-Autos sind im harten Alltag völlig unbrauchbar, weil die Reichweite absolut lächerlich ist (auf dem Land wohnend ein No Go), oft genug unter 100 km und das unter guten Bedingungen, wie das im Winter aussieht mit eingeschalteten Scheinwerfern, Scheibenwischern, Heckscheibenheizung, Heizung u.ä., daran wage ich gar nicht zu denken. Außerdem sind die Kisten üblicherweise viel zu klein mit zu wenig Nutzlast (wir brauchen zwingend einen ordentlichen Kombi mit AHK) und auf jeden Fall viel zu teuer. Ist nicht, der nächste Wagen wird ein Diesel-Kombi, Ford-Focus, Škoda Octavia o.ä... E-Autos sind was für Reiche, die das ökologische Gewissen drückt...
Aber das ist ein eigenes Thema...

LG
Grauer Wolf
 
GrauerWolf schrieb:
Soll das ein Witz sein? E-Autos sind im harten Alltag völlig unbrauchbar, weil die Reichweite absolut lächerlich ist (auf dem Land wohnend ein No Go)

Wo ein Wille, da ein Weg - sagt eure "Mutti" immer.

Und im unwegsamen Gelände hilft Mountainbike. :D
 
Die genauso ineffektiv verpulvert werden wie die bisherigen 500 Milliarden. Wieviele Multimilliarden zum Verplempern soll GR eigentlich noch bekommen?
Über vollmundige Märchen, jetzt gaaaanz bestimmt Steueraußenstände ein- und Reformen voranzutreiben, ganz ich nur lachen. GR sollte man einfach fallenlassen, damit sie auf die harte Tour lernen, ordentlich zu wirtschaften. Solange dieses Land immer und immer wieder gepampert wird, ändert sich genau nichts.

Ich bin auch nicht für ein neues Hilfspaket, aber vor allem weil ich glaube, dass sie auch mit wichtigen Reformen nie in der Lage sein werden die wirtschaftliche Stärke zu haben, um mit einer Währung klar zu kommen die so stark ist wie der Euro. Denn angenommen, man würde ihnen jetzt genug Geld geben damit sie Zeit hätten Steuern einzutreiben und andere Reformen durchzusetzen, traue ich das der griechischen Regierung durchaus zu, gerade weil das eben keine Oligarchen-Kumpel sind wie die ganzen Vorgänger. Aber sie werden auch dann nicht die ökonomische Stärke haben um bestehen zu können, blieben daher für immer am Tropf.
 
Die EU muss sich halt überlegen, welcher Seite sie den Vorzug gibt....... der ökonomischen oder der politischen. In jedem Fall wird sie Abstriche machen müssen.

GrauerWolf schrieb:
Die sollte in der Uckermark verschwinden, wo sie hergekommen ist, da kann sie ihr dummes Zeug dem nächsten Apfelbaum vorlabern!
Obwohl... Das ist ja schon Baumquälerei... :rolleyes:

Sag ihr das vor euren nächsten Wahlen. :D
 
Und die USA machen auch weiter Druck:

Washington erhöht den Druck auf Europa

  • US-Finanzminister Lew: Europa geht in der Griechenland-Krise ein zu hohes Risiko ein.
  • Athen und Brüssel würden nur über ein paar Milliarden Euro streiten. Es stünden aber Hunderte Milliarden Euro auf dem Spiel, wenn die Verhandlungen scheitern würden.

(...)

Washington will die Europäer zu einem Kompromiss drängen. Die USA fürchten, dass ein Grexit - der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone - doch wieder weltweite Verwerfungen an den Finanzmärkten verursachen könnte. Darunter würde die Wall Street leiden, das Herz des globalen Finanzkapitalismus.

(...)

Doch ein Restrisiko bleibt aus seiner Perspektive - und deswegen fordert er Athens Gläubiger auf, sich zu bewegen. Das beinhaltet für ihn ausdrücklich auch eine Umstrukturierung der Schulden. Die Euro-Staaten sollen Athen also entweder einen Teil der Kredite erlassen, oder die Fälligkeit so weit in die Zukunft verschieben, dass die Schuldenlast dadurch kleiner wird.

(...)

http://www.sueddeutsche.de/wirtscha...ington-erhoeht-den-druck-auf-europa-1.2558032



Der Witz ist auch hier: Die USA wissen sehr genau, dass ein drittes Hilfsprogramm lediglich wieder Zeit erkaufen ist. Sie wollen die Risiken auf die Zukunft verschieben, da das Timing aktuell einfach nicht gut passen würde. China macht gerade Probleme, die FED wird möglicherweise im Herbst die Ultralockere Geldpolitik etwas zurückdrehen und die Zinsen erhöhen und die Börsen wissen momentan nicht genau in welche Richtung es gehen soll. Anders gesagt: Wäre der Kontext so gut wie uns immer gepredigt wird... wäre die Angst nicht so groß. Und die wiederum ist viel größer als irgendwer offen sagt.
 
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Vorhin auf "Tagesschau24" gehört...

Französische Finanzbeamte sind nach GR gereist arbeiten mit dem neuen Finanzminister an den Reformvorschlägen.

(Gott sei Dank, dachte ich...)

Das wird aber Berlin nicht gefallen, denn Merkel hat Tsipras ausdrücklich aufgetragen (befehlen wäre wohl der richtige Ausdruck), eigene Vorschläge zu bringen, also OHNE Unterstützung auszuarbeiten.

Heisst mit anderen Worten... Bisher waren die Reformvorschläge immer zu wenig - und jetzt, da man sich darum bemüht, den Eurokraten zu genügen, gibts wieder Knatsch, weil man sich Unterstützung holte.

Bestätigt meine Meinung.... Tsipras kann sagen, tun oder lassen was er will - "sie" werden immer ein Haar in der Suppe suchen und finden.
 
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