Soll Griechenland raus aus Euro...

Griechenland raus aus Eurozone?

  • Ja

    Stimmen: 72 66,1%
  • Nein

    Stimmen: 23 21,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 14 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    109
Die USA wissen sehr genau, dass ein drittes Hilfsprogramm lediglich wieder Zeit erkaufen ist. Sie wollen die Risiken auf die Zukunft verschieben, da das Timing aktuell einfach nicht gut passen würde.
Dann würde ich doch vorschlagen, falls die Amis die Griechen unbedingt im Euro sehen wollen, daß sie die nötigen Milliarden zur Verfügung stellen. Dann werden sie feststellen, daß auch bei der Übersetzung vom amerikanischen Englisch in's Griechische aus "Kredit" "Geschenk" wird"... Täte ihnen vielleicht mal ganz gut zu erfahren, was die Europäer mit GR mitmachen...

LG
Grauer Wolf
 
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Dann würde ich doch vorschlagen, falls die Amis die Griechen unbedingt im Euro sehen wollen, daß sie die nötigen Milliarden zur Verfügung stellen. Dann werden sie feststellen, daß auch bei der Übersetzung vom amerikanischen Englisch in's Griechische aus "Kredit" "Geschenk" wird"... Täte ihnen vielleicht mal ganz gut zu erfahren, was die Europäer mit GR mitmachen...

LG
Grauer Wolf

Die sind genauer informiert als wir normalen Zeitungsleser... Die hören doch alles ab. :D

9. Juli 2015, 10:00 Uhr
NSA-Protokoll Was die NSA aus einem Merkel-Telefonat machte
http://www.sueddeutsche.de/politik/...a-aus-einem-merkel-telefonat-machte-1.2557294
 
Wer mit dem Feuer spielt kommt darin um.
Es war nämlich Tsipras und seine Regierung die den Rest und vorallem die Zahlungsländer mürbe machen wollte und nichts anderes wollte einen europäischen Finanzausgleich der sich dann auch noch "solidarisch" nennt.

Und es ist bisher ein Naturgesetz das derjenige die Musik bestimmt der die Musiker auch bezahlt.
Dieses Naturgesetz lässt sich ändern,kurzfristig und temporär,aber letzten Endes setzt die Natur sich immer wieder durch.
Da kann der Mensch noch so viel träumen von seinen Vorstellungen einer (scheinbaren) Gerechtigkeit.





griechenland, und was dort abläuft hat viele fasetten und tsipras die alleinige schukld an der misere zu geben ist blindheitund grenzt aan "wahn-sinn"
Deine Meinung bleibt dir unbenommen, ich sehe es anders. Es wurde auch gestern bei Anne Will wieder deutlich, dass Vertreter der EU falsche Aussagen machen, dass sie nichts wissen oder (sorry) sich dumm stellen - wer auch immer dafür verantwortlich ist.

Wie kommt es, dass Gesine Schwan ein umfassendes Reformpaket seitens der griech. Regierung mitsamt Stempel der EU auf ihrem Rechner abgespeichert hat - und die Herrschaften wissen angeblich nichts davon?
Wie kommt es, dass unter der Syriza Regierung Schritte der Steuereintreibung gesetzt wurden (es gab gerichtliche Schritte, es gab bereits eine Verurteilung) - und die Herrschaften der EU wissen nichts davon? Dieser Umstand wurde auch in anderen Diskussionsrunden bereits erwähnt.
Wie kommt es, dass seitens der EU den Griechen ständig unterstellt wird, sie hätten Nein zu Reformen, Nein zur EU gesagt? Es wurde und wird immer wieder erklärt, dass diese Ansicht falsch ist - von Regierungsvertretern, von der Bevölkerung. Es kommt bei den Herrschaften der EU nicht an.
Die Medien blasen ins selbe Horn - Unwahrheiten und Unterstellungen. Können oder wollen sie die Einstellung und Bemühungen der griechischen Bevölkerung und Syriza nicht zur Kenntnis nehmen?



Ja, ich weiss. Und die EU nützt das auch weidlich und über Gebühr aus. Tsipras hat mit Sicherheit viele Fehler gemacht. Das kann man ihm anlasten, oder auch teilweise seiner politischen Unerfahrenheit und vermutlich Unwissenheit zuschreiben - wenn man denn gewillt ist, einen Funken Fairness zu zeigen.

Mit meiner Überzeugung, dass es in der EU "Kräfte" gibt, die die Syriza Regierung mit aller Macht stürzen wollen, bin ich nicht allein. Und ich bleibe dabei. Da braucht man auch niemand was zu unterstellen, das ist recht offensichtlich




leider ist es so: deine frage ist mit JA zu beantworten! die eu politiker llügen wie gedruckt, und das nicht sit dieser kriese! es läuft die ganze zeitb so. die politsche vertreter der eu, sind die ärgstebn feinde der eu! das mag zwar als eine "verschwörungstheorie klingen, aber das beggenet mich auf schritt und tritt.
ich war am anfang ein befgürworter der eu, heute bin es nicht mehr, im gergnteil: je schneller dieser eu hoppsgeht, desto besser! (egal wie viel angst ich davon habe.)


shimon
 
Ich bin auch nicht für ein neues Hilfspaket, aber vor allem weil ich glaube, dass sie auch mit wichtigen Reformen nie in der Lage sein werden die wirtschaftliche Stärke zu haben, um mit einer Währung klar zu kommen die so stark ist wie der Euro. Denn angenommen, man würde ihnen jetzt genug Geld geben damit sie Zeit hätten Steuern einzutreiben und andere Reformen durchzusetzen, traue ich das der griechischen Regierung durchaus zu, gerade weil das eben keine Oligarchen-Kumpel sind wie die ganzen Vorgänger. Aber sie werden auch dann nicht die ökonomische Stärke haben um bestehen zu können, blieben daher für immer am Tropf.

Ich finde, das du es hier genau auf den Punkt bringst.
Deine Überlegungen mal runtergebrochen, stehen wir vor der Wahl entweder die Währungsunion mit dem Euro oder aber für die Menschen innerhalb der Europas.

Die Einführung der Gemeinschaftwährung Euro halte ich für den größten Fehler überhaupt.
Die scheinbare Naivität mit der sie eingeführt worden ist, ärgert mich ohne Ende.
Denn es ist doch klar, das sich alle Länder an Regeln der Bilanzen halten müssen, damit es keine Vergünstigungen oder Benachteiligungen eines oder mehrere Länder gibt.
Aber diese Währunsunion hat ein integriertes Scheunentor, in dem Machthaber Interessen wie ein Trojaner einschleusen können.
Und selbst wenn es einen oder zwei Regierungschefs gibt, die sich verantwortungsvoll und äußerst seriös an alles halten, was eine Ausgeglichenheit der Währungsunion garantieren würde, hätte er/sie keine Chance dieses einhalten zu können.
Weil ganz real ein Druck aufgebaut werden wird, dem selbst diese(r) Regierungschef (s) garnicht standhalten würde(n), wollte er nicht unteranderem völlig abgehängt werden.
Alle Beteiligten und vor allem die Entscheidungsträger müssten unbedingt altruistisch in ihren Handlungen sein. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Ich weiß um die vernünftigen Erklärungen, das es eigentlich nicht zurück, zu den nationalen Währungen gehen sollte, zum Beispiel wegen den Auf- und Abwertungen, die es zur Folge hätte.

Ich bin aber der Meinung, das dies zu händeln wäre.
In jedem Fall aber würde der Fortbestand dieser Währungsunion alles an sozialen Errungenschaften (nicht nur finanziell) wie ein Vampir aussaugen und den Menschen sehenden Auges alles nehmen und zu allererst mal die Hoffnung. Die Versuche dessen, kriegen wir ja alle live mit.
An die Souveränitiäten der Staaten wird mittlerweile ohne jede Scharm, wie eine Selbstverständlichkeit herumgeschraubt. Das wird ganz offen kommuniziert.
http://www.sueddeutsche.de/politik/...z-warnt-griechenland-vor-alleingang-1.2326194
http://deutsche-wirtschafts-nachric...ll-syriza-regierung-in-griechenland-stuerzen/


Für mich gibt es also die Wahl des Austritt Griechenlands überhaupt nicht. Es würde niemanden dadurch besser gehen. Das wäre unter diesen Umständen, ein Spiel mit dem Leben der GriechenInnen! Es ist doch nicht verhandelbar! Und die anderen EU Staaten würden Griechenland opfern und hätten die Gemeinschaft Europas wegen einer Währung verraten. Wer will denn ein solches Europa, frag ich mich.

Und für die, die es für verhandelbar halten, die Frage, für was?! Für eine Währung?!

Defacto gibt es diese Möglichkeit doch auch garnicht, deshalb wurde ja auch eine solche Propaganda aufgeboten und aufgefahren. Jetzt wird versucht, (wie die Jahre davor ja auch schon) hintenrum eine Legitimation der Bürger zu bekommen, einen Schritt zu machen, der nicht rechtens ist.
Wenn wir hier in den letzten Wochen nur die reinen Fakten besprochen und diskutieren hätten, würden wir jetzt eine so gewaltige Revolution haben, das sich davon kaum noch je eine Partei wieder erholen könnte!

Also sage und denke ich ja zu Europa mit ihren Bewohnern und nein zur Währungsunion mit dem Euro und den dazugehörigen nicht legitimierten Technokraten.
Und die Lösung, dieser in Wahrheit europäischen Krise kann auch nur eine Politische sein und niemals eine Technokratische! Der Wählerauftrag der Menschen ist und bleibt entscheidend.

P.S. Ich denke das du recht hast damit, das die Aliens doch die Hauptschuld tragen:cool:;)
 
Für die, die interessiert die Rede des Ministerprädidenten Tsipras vom 08.07. .

Zweite Rede des Premierministers Griechenlands vor dem EU-Parlament

9. Juli 2015 / Aufrufe: 1.458
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Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras hielt vor dem EU-Parlament am 08 Juli 2015 eine zweite Rede, die jedoch von den Medien weitgehend totgeschwiegen wurde.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras hielt am 08 Juli 2015 vor dem Plenum des Europa-Parlament seine erste Rede, die speziell in deutschen Medien „bis zur Erbrechung“ und überwiegend in einem betont negativen Kontext zitiert, interpretiert und demontiert wurde.

Im Rahmen des protokollarischen Procedere hielt Alexis Tsipras jedoch auch eine zweite Rede, die in den Medien bemerkenswerterweise weitgehend totgeschwiegen wurde und deswegen nachstehend möglichst wortgetreu in deutscher Übersetzung (aus dem Griechischen!) wiedergegeben wird.

Die zweite Rede des griechischen Premierministers Alexis Tsipras vor dem Plenum des Europäischen Parlaments am 08 Juli 2015

,,Ich denke, diese Sitzung hätte schon vor geraumer Zeit erfolgen müssen. Weil die Diskussion, die wir heute führen, nicht nur die Zukunft Griechenlands betrifft, sie betrifft die Zukunft der Eurozone. Und diese Diskussion darf wirklich nicht in Sälen mit geschlossenen Türen durchgeführt werden. Und diese Verantwortung liegt nicht bei uns.

Fünf Monate lang wurde die Verhandlung in Sälen mit geschlossenen Türen durchgeführt. Es ist jedoch ein vor allem politisches Thema, wie wir voranschreiten werden und wo wir angelangen werden und wie es ausgehen wird. Und dies wurde uns heute aus der sehr fruchtbaren Debatte hier bewusst. Und aus den Kollisionen, die nicht einen Charakter der Kollision zwischen Staaten innerhalb der Eurozone, sondern einen tief politischen und ideologischen Inhalt hatte. Und ich respektiere wirklich alle zu Gehör gekommenen Ansichten, sogar auch jene, die eine besonders polemische Rhetorik hatten. ..]
http://www.griechenland-blog.gr/201...s-griechenlands-vor-dem-eu-parlament/2135479/
 
Die scheinbare Naivität mit der sie eingeführt worden ist, ärgert mich ohne Ende.
Imho war das keine Naivität, es ging darum, Deutschlands Wirtschaftskraft zu brechen und auszuplündern. Du erinnerst Dich? D wurde die DM in diktatorischer Manier gestohlen, in einer Volksabstimmung wären die Politiker, insb. Kohl nie damit durchgekommen.
Starke Industriestaaten und schwache Agrarstaaten in eine Währungsunion kann nicht funktionieren! Das war mir von vorne herein klar.

LG
Grauer Wolf
 
Dann würde ich doch vorschlagen, falls die Amis die Griechen unbedingt im Euro sehen wollen, daß sie die nötigen Milliarden zur Verfügung stellen. Dann werden sie feststellen, daß auch bei der Übersetzung vom amerikanischen Englisch in's Griechische aus "Kredit" "Geschenk" wird"... Täte ihnen vielleicht mal ganz gut zu erfahren, was die Europäer mit GR mitmachen...

LG
Grauer Wolf

Ich denke richtiger wäre hier, ...täte ihnen mal ganz gut zu erfahren, was die GriechenInnen mit
den Eürpäern mitmachen...



Da hat Lichtpriester ja wiedermal recht gehabt(y).
Siehe unteranderem hier...
,,Ein weiteres Argument ist der höhere Wirkungsgrad der E-Auto-Motoren: dieser liegt bei 75 Prozent und schlägt damit den Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors, der bei etwa 15 bis 30 Prozent liegt um Welten."
http://www.vol.at/die-fakten-zu-den-vlotten-spruechen/4264119

Wer mit dem Feuer spielt kommt darin um.
Es war nämlich Tsipras und seine Regierung die den Rest und vorallem die Zahlungsländer mürbe machen wollte und nichts anderes wollte einen europäischen Finanzausgleich der sich dann auch noch "solidarisch" nennt.

Und es ist bisher ein Naturgesetz das derjenige die Musik bestimmt der die Musiker auch bezahlt.
Dieses Naturgesetz lässt sich ändern,kurzfristig und temporär,aber letzten Endes setzt die Natur sich immer wieder durch.
Da kann der Mensch noch so viel träumen von seinen Vorstellungen einer (scheinbaren) Gerechtigkeit.

Wie man eine Finanzkrise auf die Bevölkerung eines gebeutelten Landes abwälzt
Frederic Heine 04.07.2015
Acht Dinge über die griechische Schuldenkrise, die Angela Merkel Dir nie erzählen würde
1. Die griechische Schuldenkrise hat mit Griechenland wenig zu tun. Statt dessen viel mit dem politischen Projekt der Integration der europäischen Finanzmärkte...
Merkel betont gerne, Griechenland hätte über seine Verhältnisse gelebt und die griechische Regierung hätte ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Dass Griechenland 2001- 2008 über seine Verhältnisse gelebt hätte, ist bis dahin aber niemandem aufgefallen. Im Gegenteil: Griechenlands Wirtschaftswachstum war im innereuropäischen Vergleich außerordentlich, Griechenlands Entwicklung wurde als Beispiel dafür gefeiert, wie der Euro es den ärmeren Ländern ermöglicht, an die reicheren Länder anzuschließen, und Analysten, etwa des IWF, hatten keinerlei Bedenken, dass sich die Wachstumsaussichten Griechenlands in der mittleren Frist weiterhin im deutlich positiven Bereich bewegen würden. ...]
http://www.heise.de/tp/artikel/45/45347/1.html

Das haben die GriechenInnen vorher schon längst selbst getan,sich entmachtet und entwürdigt.
Nämlich durch ihre Verschuldungsorgien und dem naiven Glauben Geld würde keine Rolle spielen.
Würde ist nämlich nicht käuflich,Macht allerdings ist käuflich.Und mit jeder weiteren Verschuldung gibt man Macht ab,entmachtet sich also.
Voher hat man aber temporär angenehm gelebt,man kann es auf Griechenland wirklich vergleichen mit "wie die Made im Speck leben" völlig über ihre natürlichen Verhältnisse.Unnormale Lohnerhöhungen,Rentenerhöhungen,alles auf Pump.Der starke €uro machte es ja möglich,konnte man durch den starken €uro wunderbar import-konsumieren.Die GriechenInnen dachten wohl das würde auf ewig so sein und funktionien.So stieg auch immer ihr Anspruch auf ihre vermeintliche Würde.
Erinnert mich an den sozialistischen Spruch:Vorwärts geht es immer,rückwärts nimmer.
Das kann man natürlich auch auf den idelogischen Gedanken einer immer weiter führenden europäischen Integration übertragen.
Von daher gebe ich nicht den Griechen alleine die Schuld an der gegenwärtigen europäischen Misere,sondern auch Jenen in Europa welche aus Ideologie meinten die europäische Integration wäre eine (ideo)logische Einbahnstrasse und unwiderruflich.
Die Geschichte lehrt aber dass es nichts gibt was unwiderruflich ist.

Im Februar/März diesen Jahres hätte ich vielleicht mit dir noch über diese/deine Meinung diskutiert.
Doch heute liegen genug Fakten vor, anhand der du dich vielleicht doch mal informieren solltest.

[...Das ist allerdings eine Diskussionsebene von Massen.Das ist auch eine Diskussionsebene auf Stammtischniveau wo es hauptsächlich um Emotionen geht.
Auch das Stammtischniveau ist polarisierend und vorallem energetisch moralisch begründet. ...]

Wie gut, das du es in deinem Post nicht so handhabst.;)

Voher hat man aber temporär angenehm gelebt,man kann es auf Griechenland wirklich vergleichen mit "wie die Made im Speck leben" völlig über ihre natürlichen Verhältnisse.Unnormale Lohnerhöhungen,Rentenerhöhungen,alles auf Pump.

Und nur mal so zur Information für dich. Aus dem Hart aber Fair Fakten Check.

Michalis Pantelouris über die griechischen Sparbemühungen
Michalis Pantelouris sagt, seit fünf Jahren gelinge es Griechenland nicht, das Land zu sanieren. Und das, obwohl Griechenland inzwischen den "Weltrekord im Sparen hält", so der Journalist. Hat Griechenland in den letzten Jahren tatsächlich so große Sparanstrengungen unternommen?

"Das ist richtig", stimmt Sebastian Gechert zu. "Der griechische Staat hat zwischen 2010 und 2014 Einsparungen und Steuererhöhungen vorgenommen, die preisbereinigt einem Volumen von 58 Milliarden Euro entsprechen." Dies bedeutet Sparmaßnahmen in Höhe von etwa 25 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung, sagt der Volkswirt, dem kein vergleichbares Beispiel bekannt ist. Demnach halten sich Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in etwa die Waage: "Die Ausgaben wurden um mehr als ein Viertel geschrumpft. Insbesondere wurde bei den staatlichen Gehältern gekürzt, die Lohnsumme sank um etwa 30 Prozent."

Dass der Schuldenstand im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung dennoch weiter gestiegen ist, liegt nach Ansicht von Gechert vor allem an den negativen Effekten: "Die Kürzungen haben die Wirtschaftsleistung enorm einbrechen lassen und die Arbeitslosigkeit ist stark gestiegen. Dadurch haben sich die Steuereinnahmen und Sozialausgaben viel schlechter entwickelt als erhofft", so Gechert. Sein Fazit: "Die Anstrengungen waren enorm, die Erfolge jedoch gering." Das habe aber nicht am mangelnden Reformwillen gelegen, sondern am überhasteten Timing der Sparmaßnahmen, ist sich Gechert sicher: "Hätte man die Maßnahmen zeitlich gestreckt umgesetzt, wäre ein Großteil der Verluste erspart geblieben und die Konsolidierung wäre am Ende erfolgreicher gewesen."
http://www1.wdr.de/themen/politik/faktencheck450.html
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Letztlich geht es bei dieser ganzen Sache,vorallem hier in dem Thread wie auch in vielen anderen Threads,um politisch-wirtschaftliche Systeme.Dabei wird meist allderdings völlig polarisiert.
Nicht nur hier, genauso läuft es im Plenarsaal, wo sich das Diskussionsniveau kaum von dem des Stammtischs unterscheidet.. Wieso sollte es auch, da doch menschlich.

Es liegt auch an einer pauschalen und polaren Wertung eines existierendem Systems wo als Alternative dazu gleich ein ebenso pauschal-polarisierndes Gegensystem erdacht wird. Ob es auch funktionieren kann wird nachhaltig dabei gar nicht durchdacht.
Das ist ja der Punkt: Das System EU wurde nicht nachhaltig durchdacht, darum funktioniert es nicht und ruft automatisch polarisiernde Diskussionen hervor.
Wie @Salzberg richtig sagt:
"Wir leben in der Polarität. Wenn ein Pol immer stärker wird, dann schwingt das Pendel in die andere Richtung. Das ist ein Gesetz. Es wird ein Ausgleich geschaffen."
Wobei zu sagen ist, dass es kein System gibt, und sei es noch so vermeintlich nachhaltig durchdacht, das auf Dauer gleichbleibend funktionieren kann. Und einen Ideologie schon gar nicht.Wie du richtig sagst:
Erinnert mich an den sozialistischen Spruch:Vorwärts geht es immer,rückwärts nimmer.
Das kann man natürlich auch auf den idelogischen Gedanken einer immer weiter führenden europäischen Integration übertragen.
Von daher gebe ich nicht den Griechen alleine die Schuld an der gegenwärtigen europäischen Misere,sondern auch Jenen in Europa welche aus Ideologie meinten die europäische Integration wäre eine (ideo)logische Einbahnstrasse und unwiderruflich.
Die Geschichte lehrt aber dass es nichts gibt was unwiderruflich ist.
T
 
Bestätigt meine Meinung.... Tsipras kann sagen, tun oder lassen was er will - "sie" werden immer ein Haar in der Suppe suchen und finden.

Bisher wurden von ihm aber noch keinerlei Reformvorschläge unterbreitet - sind wohl auch nicht vorgesehen - also, keine "Suppe" da, in die man ihm hätte spucken können.....Von daher?...........;)

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Da hat Lichtpriester ja wiedermal recht gehabt(y).
Siehe unteranderem hier...
,,Ein weiteres Argument ist der höhere Wirkungsgrad der E-Auto-Motoren: dieser liegt bei 75 Prozent und schlägt damit den Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors, der bei etwa 15 bis 30 Prozent liegt um Welten."
http://www.vol.at/die-fakten-zu-den-vlotten-spruechen/4264119

finde ich nicht, Lichtpriester verwendet aus meiner Sicht massenweise Populismen. Zitate dafür en gros en detail in ihren Posts.

Am besten ist es, Auto nur zweckmäßig zu verwenden, also wenn es nicht anders geht, und dies auch geteilt. Kollonnen von zur Arbeit fahrenden Bürgern, jeder einzeln in seinem Vehikel, ist eines der größten Eseleien, finde ich. Wir gehen mit gutem Beispiel voran, haben einen Wagen, für 4 Erwachsene und benützen ihn nur, falls Öffis, Rad nicht greifen.
 
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