Ich bin auch nicht für ein neues Hilfspaket, aber vor allem weil ich glaube, dass sie auch mit wichtigen Reformen nie in der Lage sein werden die wirtschaftliche Stärke zu haben, um mit einer Währung klar zu kommen die so stark ist wie der Euro. Denn angenommen, man würde ihnen jetzt genug Geld geben damit sie Zeit hätten Steuern einzutreiben und andere Reformen durchzusetzen, traue ich das der griechischen Regierung durchaus zu, gerade weil das eben keine Oligarchen-Kumpel sind wie die ganzen Vorgänger. Aber sie werden auch dann nicht die ökonomische Stärke haben um bestehen zu können, blieben daher für immer am Tropf.
Ich finde, das du es hier genau auf den Punkt bringst.
Deine Überlegungen mal runtergebrochen, stehen wir vor der Wahl entweder die Währungsunion mit dem Euro oder aber für die Menschen innerhalb der Europas.
Die Einführung der Gemeinschaftwährung Euro halte ich für den größten Fehler überhaupt.
Die scheinbare Naivität mit der sie eingeführt worden ist, ärgert mich ohne Ende.
Denn es ist doch klar, das sich alle Länder an Regeln der Bilanzen halten müssen, damit es keine Vergünstigungen oder Benachteiligungen eines oder mehrere Länder gibt.
Aber diese Währunsunion hat ein integriertes Scheunentor, in dem Machthaber Interessen wie ein Trojaner einschleusen können.
Und selbst wenn es einen oder zwei Regierungschefs gibt, die sich verantwortungsvoll und äußerst seriös an alles halten, was eine Ausgeglichenheit der Währungsunion garantieren würde, hätte er/sie keine Chance dieses einhalten zu können.
Weil ganz real ein Druck aufgebaut werden wird, dem selbst diese(r) Regierungschef (s) garnicht standhalten würde

, wollte er nicht unteranderem völlig abgehängt werden.
Alle Beteiligten und vor allem die Entscheidungsträger müssten unbedingt altruistisch in ihren Handlungen sein. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Ich weiß um die vernünftigen Erklärungen, das es eigentlich nicht zurück, zu den nationalen Währungen gehen sollte, zum Beispiel wegen den Auf- und Abwertungen, die es zur Folge hätte.
Ich bin aber der Meinung, das dies zu händeln wäre.
In jedem Fall aber würde der Fortbestand dieser Währungsunion alles an sozialen Errungenschaften (nicht nur finanziell) wie ein Vampir aussaugen und den Menschen sehenden Auges alles nehmen und zu allererst mal die Hoffnung. Die Versuche dessen, kriegen wir ja alle live mit.
An die Souveränitiäten der Staaten wird mittlerweile ohne jede Scharm, wie eine Selbstverständlichkeit herumgeschraubt. Das wird ganz offen kommuniziert.
http://www.sueddeutsche.de/politik/...z-warnt-griechenland-vor-alleingang-1.2326194
http://deutsche-wirtschafts-nachric...ll-syriza-regierung-in-griechenland-stuerzen/
Für mich gibt es also die Wahl des Austritt Griechenlands überhaupt nicht. Es würde
niemanden dadurch besser gehen. Das wäre unter diesen Umständen, ein Spiel mit dem Leben der GriechenInnen! Es ist doch nicht verhandelbar! Und die anderen EU Staaten würden Griechenland opfern und hätten die Gemeinschaft Europas wegen einer Währung verraten. Wer will denn ein solches Europa, frag ich mich.
Und für die, die es für verhandelbar halten, die Frage, für was?! Für eine Währung?!
Defacto gibt es diese Möglichkeit doch auch garnicht, deshalb wurde ja auch eine solche Propaganda aufgeboten und aufgefahren. Jetzt wird versucht, (wie die Jahre davor ja auch schon) hintenrum eine Legitimation der Bürger zu bekommen, einen Schritt zu machen, der nicht rechtens ist.
Wenn wir hier in den letzten Wochen nur die reinen Fakten besprochen und diskutieren hätten, würden wir jetzt eine so gewaltige Revolution haben, das sich davon kaum noch je eine Partei wieder erholen könnte!
Also sage und denke ich ja zu Europa mit ihren Bewohnern und nein zur Währungsunion mit dem Euro und den dazugehörigen nicht legitimierten Technokraten.
Und die Lösung, dieser in Wahrheit europäischen Krise kann auch nur eine Politische sein und niemals eine Technokratische! Der Wählerauftrag der Menschen ist und bleibt entscheidend.
P.S. Ich denke das du recht hast damit, das die Aliens doch die Hauptschuld tragen

