Soll Gott oder soll ich?

Das ist lediglich ein Handel, bei dem beide Seiten ausreichend berücksichtigt sein müssen, damit wunschgemäß ungünstige Folgen abgewendet werden sollen.
Nein, der Nebensatz am Schluss kann nicht stimmen, denn es handelt sich um eine tiefgreifende Suggestion, die vordergründig gar nicht die Absicht hat, eine Lösung in einem Konflikt, wie dem der beiden Bauern, durch eine Bitte an den Vater durch das Vaterunser zu erhalten, sondern zunächst geht es um etwas, um das es allen "kirchlichen" Kreisen geht. Es ist die weit verbreitete infantile Haltung, "Gott" wie eine Art Teddybär überall "mitnehmen" zu sollen.
Berücksichtigt sollen in der Tat beide Seiten: der Teddy und der Konfliktpartner!
 
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Man kann es nur durch erwachen überwinden was gleichzeitig ein Ausstieg aus der dualistischen Welt ist was soviel bedeutet wie " ich lebe in dieser Welt bin aber nicht aus dieser Welt". ;)

:thumbup: wie schön, a fällt mir der song von Rabia ein:

Rabiaís Song
Rabiía alíAdawiyya of Basra, born around 717, died 802 A.D




Where are you going? And she said ìTo that worldî
Where do you come from? And she answered ìFrom that worldî

So what are you doing in this world? And she said ìI am sorrowingî

In what way? they asked of her. And Rabia replied ìI am

eating the bread of this world and doing the work of that world .


ich liebe dieses Lied !!!!!!!:zauberer1
 
Bisher ist die Frage des Threads, ob Gott solle, oder ob man selbst solle, ungelöst. Und bisher ist festzustellen, dass es als schier unmöglich erscheint, Gott ohne Egoismus um etwas zu bitten.
Ich habe das Beispiel genannt, wie zwei Bauern, die in der Nachbarschaft wohnen, um unterschiedliches Wetter bitten würden, der eine brauche Regen, der andere Sonne. Es ist im Laufe des Threads nicht möglich gewesen, diese Frage ohne Einbezug des Egoismus beantworten zu können. - Ob uns das doch noch gelingen sollte?
 
Meine neueste Sicht dieser Dinge, solange man alleine kann, soll man auch, braucht man göttliche Hilfe darf man darum bitten.;)
 
Bisher ist die Frage des Threads, ob Gott solle, oder ob man selbst solle, ungelöst. Und bisher ist festzustellen, dass es als schier unmöglich erscheint, Gott ohne Egoismus um etwas zu bitten.
Ich habe das Beispiel genannt, wie zwei Bauern, die in der Nachbarschaft wohnen, um unterschiedliches Wetter bitten würden, der eine brauche Regen, der andere Sonne. Es ist im Laufe des Threads nicht möglich gewesen, diese Frage ohne Einbezug des Egoismus beantworten zu können. - Ob uns das doch noch gelingen sollte?

Im Verlaufe des Threads hat jemand gesagt, der eine Bauer würde halt Sonne bekommen und der andere den erbetenen Regen. Ja, solches lässt sich leicht konstruieren, man zeigt Toleranz und Gleichberechtigung, doch ist es nicht realistisch. Einer der Bauern wird zumindest mit einer Einbuße seiner Ernte rechnen müssen.
 
gott und wir sind voneinander abhängig
der eine drückst durch den anderen aus bzw..erfüllt sich durch den anderen...
gott ist seine schöpfung
und seine geschöpfe können aus ihm schöpfen...
untrennbar verbunden...
 
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