openminded1
Neues Mitglied
Danke für die Ausführungen.
Es sind Traditionen.
Das, was dir speziell nun als 'Fremdes', als 'Es' erscheint ist der Anteil, den du zwar ausführst, der aber übernommenes Handeln ist. Das heißt, du bist zwar der/die Empfindende, aber der Ursprung der Empfindung bzw. der konditionierten Reaktion ist verschüttet, nicht mehr bewusst, verloren gegangen, weil Oma und Uroma/-opa das eigentlich Ausschlaggebende erlebt haben und nur ihre Interpretation davon bzw. ihre Einschätzungen und Reaktionen per Kultur/Mutter/Vater vererbt haben.
Das geht über Generationen und die eigentliche Intention der Reaktionen oder Handlungen in der Familie ist in der Tradierung heute eben schlicht verloren gegangen. So empfinden wir bestimmte Dinge, Erlebnisse als fremd, die zwar von uns unmittelbar und echt erfahren werden, aber dennoch nicht zu uns zu gehören scheinen, genau WEIL es unbewusste Übernahmen oder Strukturen/Gewohnheiten unserer Ahnen sind. Eine Art Entkoppelung.
Und eben das Hinterfragen oder der Zweifel daran macht uns aufmerksam und führt uns/mich/dich wieder dahin. Dann hat >Es< auch nichts Mystisches mehr, wenn es das nicht soll [sic!].
Und DAS ist Verantwortung bzw. erwachsen sein.
ok. Vereinfacht gesagt, dass Traditionen einen Menschen prägen (unterbewusst so wie bewusst) ist klar. Es hat jedoch keiner in meinem Umfeld jemals solche Ereignisse erlebt um mir zu übermitteln, wie ich "ES" warnehmen soll. Es kommt darauf an, wie man mystisch definiert. Wenn mystisch einfach "unbekannt" od. "unerklärlich" weil "übersinnlich" bedeutet, dann finde ich das absolut mystisch. Meine Reaktion nach diesen Ereignissen war übrigens: Licht aus, umdrehen, schlafen...