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allesistgut
Guest
Kevin ist kein Name, das ist eine Diagnose.
Gilt allerdings auch für Justin, Marvin, Dustin.
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Kevin ist kein Name, das ist eine Diagnose.
Gilt allerdings auch für Justin, Marvin, Dustin.
Im Grunde hast du Recht, dennoch beziehe ich es auf die Kunst, welche sich in Werken ausdrückt die eine Ewigkeit überdauern können. Wenn wir z.b sterben, bleibt nicht viel in dieser Welt von unserer Existenz übrig, ein Bild, Gedicht oder auch ein komponiertes Lied jedoch ist sowas wie ein konservierter Fussabdruck den wir hinterlassen. Viele Künstler wurden so erst nach ihrem Tode berühmt und ich denke sie werden sich freuen, sollten sie erfahren, dass sie noch ihrer Nachwelt in Gedanken bleiben aufgrund ihrer geschaffenen Werke.
Darum empfinde ich es als schlimm, wenn die Kunst "verkümmert", weil man ihrer nicht mehr gedenkt oder sie schafft.![]()
Interessantes Thema, und interessant finde ich auch, wie der Titel gewählt ist. Ich habe mir in letzter Zeit oft Gedanken gemacht,wie es zur Selbstidentifikation kommen könnte, und dies mal in Abgrenzung zu dem, was man psychologisch gesehen als Ich-Identifikation bezeichnen würde.
Eine solche ist ja ein ganz natürlicher Prozess, der entwicklungspsychologisch erklärbar ist. Wo wären wir denn hingekommen, hätten wir uns nicht von klein auf als ICH erfahren, abgrenzen, ausdrücken, und eben entwickeln können.
Ich finde, die Frage ist dann aber auch, warum, wie und wann im Laufe der Zeit sowas wie Überidentifikationen entstehen, was man wohl auch die Anhaftungen nennen könnte.
Und weiter könnte man sich fragen, inwieweit solche Überidentifikationen das Selbst betreffen, bzw. mit diesem verwickelt sind.
Da klingt Ent-wicklung dann auch richtig stimmig, find ich.
Nicht ganz von klein auf, denn die Selbstindentifikation besteht erst etwa ab dem 3. Lebensjahr. Vorher ist die Identifikation mit der Bezugsperson (meistens einem Elternteil) sehr eng (graduell mit dem Alter fallend).
Wie könnte so eine Überidentifikation aussehen?
Das sehe ich nicht so. Das ICH ist ja alle meine gesamte Geschichte, meine Werte, mein Können, meine Erfahrung. Das was Programmiert wird sind immer nur Werte. Und damit auch das Einzige was sich entwickelt, aus der Erfahrung oder dem zeitlich unbegrenzten Lernen heraus. Und damit verändert sich natürlich auch die Identifikation, wer und wie ich bin (wobei wir da noch den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdbild haben), die ICH-Identifikation mappt hier ja eher auf das Selbstbild.
Man kann es behelfsweise als ein Spiel Gottes bezeichnen, welcher sich selbst erfahren will (siehe Kabbalah) eine Beschreibung des werdenden Ichs und seiner Heimkehr ist ‚Der verlorene Sohn ‚ oder auch die Vertreibung aus dem Paradies. Du kannst das auf der Ebene der Menschheitsgeschichte finden und auch in der persönlichen Geburt und Sterben. Menscheitsgeschichtlich stehen wir bereits auf dem Rückweg, allerdings ergeben sich dabei Extreme durch den Widerstand des Alten. Auf der anderen Seite häufen sich die Fälle, wo Identifizierung aufgegeben wurde (beispielsweise Eckhart Tolle und seine stark anwachsenden Kollegen und Kolleginnen). Das waren in in den letzten Jahrhunderten absolute Ausnahmefälle. Im Mittelalter trat es allerdings auch gehäuft auf, so dass ich nicht sicher bin, ob es nur „hoch“ geht, oder es eher kollektive Wellenbewegungen sind.Interessantes Thema, und interessant finde ich auch, wie der Titel gewählt ist. Ich habe mir in letzter Zeit oft Gedanken gemacht,wie es zur Selbstidentifikation kommen könnte, und dies mal in Abgrenzung zu dem, was man psychologisch gesehen als Ich-Identifikation bezeichnen würde.
Eine solche ist ja ein ganz natürlicher Prozess, der entwicklungspsychologisch erklärbar ist. Wo wären wir denn hingekommen, hätten wir uns nicht von klein auf als ICH erfahren, abgrenzen, ausdrücken, und eben entwickeln können.
Ich finde, die Frage ist dann aber auch, warum, wie und wann im Laufe der Zeit sowas wie Überidentifikationen entstehen, was man wohl auch die Anhaftungen nennen könnte.
Und weiter könnte man sich fragen, inwieweit solche Überidentifikationen das Selbst betreffen, bzw. mit diesem verwickelt sind.
Da klingt Ent-wicklung dann auch richtig stimmig, find ich.
Man kann es behelfsweise als ein Spiel Gottes bezeichnen, welcher sich selbst erfahren will (siehe Kabbalah) eine Beschreibung des werdenden Ichs und seiner Heimkehr ist ‚Der verlorene Sohn ‚ oder auch die Vertreibung aus dem Paradies. Du kannst das auf der Ebene der Menschheitsgeschichte finden und auch in der persönlichen Geburt und Sterben. Menscheitsgeschichtlich stehen wir bereits auf dem Rückweg, allerdings ergeben sich dabei Extreme durch den Widerstand des Alten. Auf der anderen Seite häufen sich die Fälle, wo Identifizierung aufgegeben wurde (beispielsweise Eckhart Tolle und seine stark anwachsenden Kollegen und Kolleginnen). Das waren in in den letzten Jahrhunderten absolute Ausnahmefälle. Im Mittelalter trat es allerdings auch gehäuft auf, so dass ich nicht sicher bin, ob es nur „hoch“ geht, oder es eher kollektive Wellenbewegungen sind.
Man kann es behelfsweise als ein Spiel Gottes bezeichnen, welcher sich selbst erfahren will (siehe Kabbalah) eine Beschreibung des werdenden Ichs und seiner Heimkehr ist ‚Der verlorene Sohn ‚ oder auch die Vertreibung aus dem Paradies. Du kannst das auf der Ebene der Menschheitsgeschichte finden und auch in der persönlichen Geburt und Sterben. Menscheitsgeschichtlich stehen wir bereits auf dem Rückweg, allerdings ergeben sich dabei Extreme durch den Widerstand des Alten. Auf der anderen Seite häufen sich die Fälle, wo Identifizierung aufgegeben wurde (beispielsweise Eckhart Tolle und seine stark anwachsenden Kollegen und Kolleginnen). Das waren in in den letzten Jahrhunderten absolute Ausnahmefälle. Im Mittelalter trat es allerdings auch gehäuft auf, so dass ich nicht sicher bin, ob es nur „hoch“ geht, oder es eher kollektive Wellenbewegungen sind.
Knifflig? Mitnichten!Interessant übrigens auch - versucht einmal, einen Tag lang auf das Wort ICH zu verzichten. Euch aller Selbstidentifikation oder Meinungsäußerung zu enthalten. Natürlich mitten im Alltag, nicht im Schweige-Seminar.
Knifflig.
Hallo Arcturin, es werden täglich immer mehr Menschen, die sich selbst als Individiuum, wie sie geschaffen wurden, erkennen können. Es wird nicht mehr wichtig, was, wer, wie viel und soweiter hat...höher, weiter, schneller interessiert nicht mehr so, Betriebe fangen an, ihre Mitarbeiter in Meditation zu schicken....das Massenbewusstsein erwacht und langsam fangen die Menschen an, zu begreifen, warum wir wirklich hier sind.Ja, aber das "Problem" ist nur, für 7 Mrd. andere ist es das.
Wer erkennt das schon, außer einem kleinen Haufen Leute wie wir? Wo bleibt das große Erkennen?
Seit Jahrtausenden bekriegt sich der Mensch, da war das ja letztlich nicht sonderlich erfolgreich.
Identifikation wofür? Man wird geboren, identifiziert, lebt, stirbt. Und dann ist es eh egal, wer man war, außer für die Erinnerung.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer:Wäre ein friedliches Miteinander nicht einfacher, wenn jeder ist, wie er ist, unabhängig davon, wie er sein will und was er möglicherweise schon "erreicht" hat im Leben?