vloryahn
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Hallo Condemn!
Worauf ich hinaus will ist folgendes: Die beiden Herangehensweisen sind nicht ihr gegenseitiges Gegenteil, sie sind grundsätzlich unterschiedlich, völlig anders, fremd, haben nicht miteinander zu tun, nicht im geringsten verwandt usw. Mir geht es nicht um Gegensätze oder Gegenteile, denn dann wären sie selbstredend verknüpft.
Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass der durchschnittliche Magier an sich immer mit irgendwelchen "verborgenen Gesetzmäßigkeiten" arbeitet: Er sei derjenige, der diese besonders gut kennt, und sie auch aktiv anwenden kann. Diese Strukturen können nun kabbalistisch sein oder irgendwelche Daemonen-Hierarchien oder irgendwelchen Energien oder sonst irgend'was, oder aber man macht's wie der Chaosmagier und lässt sich nicht auf eine von ihnen beschränken, sondern wechselt je nach Zielsetzung das Paradigma. Im Grunde bleibt es aber dabei, dass er sich diesen Strukturen unterwürfig macht. Und das ist es, was ich unter weißer Magie verstehe.
Wie gesagt: Diese Definition ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, denn welcher Magier bei klarem Verstand würde in etwa die Dämonenmagie als "weiß" bezeichnen? Im Rahmen dieser Definition muss man das aber allemal tun. Ich habe hier die Begriffe Schwarz und Weiß übernommen, was vielleicht ungeschickt war, denn "Schwarz" und "Weiß" bezeichnen zwei Pole einer einzigen Sache, was bei den beiden Herangehensweisen nun einmal ganz und gar nicht der Fall ist - darauf will ich hinaus;-)
Aber egal: Hier nennst Du es eben "Essenz", diese verborgene Grundlage, die der Magier kennenzulernen versucht...
.vloryahn.
Worauf ich hinaus will ist folgendes: Die beiden Herangehensweisen sind nicht ihr gegenseitiges Gegenteil, sie sind grundsätzlich unterschiedlich, völlig anders, fremd, haben nicht miteinander zu tun, nicht im geringsten verwandt usw. Mir geht es nicht um Gegensätze oder Gegenteile, denn dann wären sie selbstredend verknüpft.
Wo dieser "Plan" nun seinen historischen Ursprung nimmt, soll auch nicht weiter von Bedeutung sein. Tatsache ist, dass der Mensch sich diese externen Machtbojen installiert hat; ob diese nun tatsächlich von einem wie auch immer gearteten Gott stammen oder durch einen Menschen entwickelt wurden, ist irrelevant. Worum es hier geht, ist, dass sich der Mensch ebenjenen unterworfen hat, die Menschheit sich also zur Fremdbestimmung entschlossen hat und den eigenen Machtanspruch zugunsten externer Strukturen aufgegeben hat.Wenn es keinen Plan gibt, wie kann man sich dann dafür entscheiden ihm zu folgen. Natürlich kann man ihn sich selbst schaffen. Die eigenen Ansichten zu Prinzipien des eigenen Handelns machen, aber dann ist es kein Gottgewollter Plan, sondern der eigene, sofern man sich selbst nicht als Gott bezeichnet. So gesehen hast Du mit "meiner Definition" recht. Alles eine Frage der Definition und sehr individuell. Je mehr man glaubt, desto wahrer ist es, vollkommen egal wie subjektiv es auch immer ist.
Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass der durchschnittliche Magier an sich immer mit irgendwelchen "verborgenen Gesetzmäßigkeiten" arbeitet: Er sei derjenige, der diese besonders gut kennt, und sie auch aktiv anwenden kann. Diese Strukturen können nun kabbalistisch sein oder irgendwelche Daemonen-Hierarchien oder irgendwelchen Energien oder sonst irgend'was, oder aber man macht's wie der Chaosmagier und lässt sich nicht auf eine von ihnen beschränken, sondern wechselt je nach Zielsetzung das Paradigma. Im Grunde bleibt es aber dabei, dass er sich diesen Strukturen unterwürfig macht. Und das ist es, was ich unter weißer Magie verstehe.
Wie gesagt: Diese Definition ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, denn welcher Magier bei klarem Verstand würde in etwa die Dämonenmagie als "weiß" bezeichnen? Im Rahmen dieser Definition muss man das aber allemal tun. Ich habe hier die Begriffe Schwarz und Weiß übernommen, was vielleicht ungeschickt war, denn "Schwarz" und "Weiß" bezeichnen zwei Pole einer einzigen Sache, was bei den beiden Herangehensweisen nun einmal ganz und gar nicht der Fall ist - darauf will ich hinaus;-)
Genau! Man nimmt an, was angeboten wird, in Deiner Wortwahl eben von der "Vollkommenheit". Er gibt sich mit dem zufrieden, was die Vollkommenheit anbietet und auch wenn es, was sicherlich richtig ist, nichts geben kann, was darin nicht schon enthalten sein würde - dem Schwarzmagier geht es genau darum!Man nimmt an, wie es die Vollkommenheit anbietet, ohne zu urteilen, das ist dann wahre Freiheit.
Bitte nicht - das überlassen wir lieber den lustigen *Sektenexperten*;-)sogar der Satanismus nach Crowley, wenn man das als Satanismus bezeichnte
Nun, um zu wissen, dass die Chaosmagie und die Kabbala der Essenz am nähesten sind, müsstest Du wissen, wie diese Essenz auszusehen hat.Mir ist immer das am liebsten was am dichtesten an der Essenz bleibt, und das ist wie gesagt in der Magie die Chaosmagie oder eben die Kabbala.
Aber egal: Hier nennst Du es eben "Essenz", diese verborgene Grundlage, die der Magier kennenzulernen versucht...
.vloryahn.