C
Condemn
Guest
Ja es wird so eng um die Heilmittelchen das die neuste Ausgabe der Apotheken-Umschau über die positive Wirkung berichtet.
apotheken-umschau.de/Homoeopathie
Das wird nicht überzeugen, da es keine wissenschaftliche Studie ist.
Aber auch das gibt es:
Homöopathie wirksamer als Placebos
Subjektives Empfinden unterscheidet sich jedoch nicht
Glasgow (pte, 22. August 00/09:53) - Homöopathische Medikamenten sind wirksamer als Placebos. Dies wollen nun britische Forscher endgültig belegt haben. Allerdings konnte kein wesentlicher Unterschied zwischen dem subjektiven Empfinden der Patienten, die Placebos oder homöopathische Medikamenten bekommen haben, festgestellt werden.
Eine vierwöchige Behandlung mit homöopathischen Medikamenten bei Patienten, die an Nasenallergien leiden, habe zu deutlichen Verbesserungen gegenüber einer Placebo-Behandlung geführt, so die Forscher in der neuesten Ausgabe von "British Medical Journal". Die Nasenatmung habe sich bei der homöopathischen Gruppe um 21 Prozent gegenüber zwei Prozent bei der Placebo-Gruppe verbessert.
Tagebuchberichte zeigten jedoch, dass es subjektiv gesehen keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen gegeben habe. Zum Teil hätten sogar anfänglich subjektive Berichte bei der Homöopathie-Gruppe auf eine Verschlechterung hingewiesen. Ein solches Phänomen sei jedoch typisch bei homöopathischen Mitteln, so die Wissenschaftler.
Grippe: rasche Heilerfolge mit Homöopathie
Mit der antihomotoxischen Therapie, einer Nebenform der Homöopathie, sollen Erkältungen zukünftig rascher gelindert werden, berichtet die Fachzeitschrift "NaturaMed". Im Rahmen einer erst kürzlich veröffentlichten Feldstudie wurden 454 Patienten im Alter zwischen zwölf und 60 Jahren mit einem Aconitum-, Bryonia-, Lachesis- und Phosphor-hältigen Präparat behandelt. 70 Prozent der Untersuchten waren bereits ein bis zwei Tage nach der Behandlung wieder bei bester Gesundheit.
Die Verkürzung des Krankheitsverlaufes sei auch beim Auftreten von Grippe beobachtet worden, so die Hersteller. Weiters betonen die Wissenschafter das seltene Auftreten diverser Nebenwirkungen und die Tatsache, dass mit Hilfe der antihomotoxischen Therapie - im Gegensatz zu der herkömmlichen medikamentösen Behandlung - keine Unterdrückung der Symptome, sondern eine gänzliche Heilung erfolge.
Der Standard, Wellness&Medizin, S. 14
29 November 2000
http://www.homeopathy.at/artikel/studienzurhomeopathie.htm
Der Witz dabei ist aber wirklich, dass es jede Menge Studien gibt die mal das eine und mal das andere belegen. Und ich verstehe nicht, wie man genau DAS nicht als aufschlußreich erkennen kann, und stattdessen immer noch fragt, oder auch zu wissen behauptet, welche Studien denn nun objektiv richtig liegen und welche nicht. Das ist für mich Aberglaube, denn nach all den doch sehr unterschiedlichen Ergebnissen die die objektive Wissenschaft so hervorbringt, ist der Glaube sie sei wirklich objektiv, mindestens so wenig zu rechtfertigen wie der Glaube, Homöopathie habe objektive Wirkung...
"Mindestens" deshalb, weil die Wissenschaft ja offensichtlich nicht die Funktion erfüllt, herauszufinden inwiefern Homöopathie objektiv wirkt oder nicht. Insofern ist letzteres immer noch eine Möglichkeit, das Wissenschaft unfähig ist klare Ergebnisse zu erzielen, beweist sie ja noch am ehesten.
Ich halte den ersten Satz für sehr wahr. Und davon ausgehend auch ganz allgemein ein weniger an Dogmen. Dogmen verhindern das Streben nach reiner Effektivität, weil nicht das beste Ergebnis sondern die Bestätigung des Dogmas angestrebt wird.Ich glaube wer heilen will muss erst einmal begreifen was wir sind.
Viele Ärzte fahren mittlerweile zweigleisig, sie sind in Schulmedizin und Naturheilkunde ausgebildet. Wie ich denke der beste weg.
VG,
C.
