Etwas off topic, aber vielleicht auch nicht.... Ich finde es sehr befremdlich, wie viele Menschen einen "Guru" brauchen, wenn das Kind wild ist, zu wenig isst, Probleme beim Einschlafen hat, Probleme damit, sich an Regeln zu halten uvm. Sehr verständlich, wenn die Eltern da Abhilfe suchen. Dass sie es tun, zeigt ja in der Regel, dass sie um das Wohl ihrer Kinder bemüht sind. Leider ist die Gefahr groß, an dubiose Erziehungsratgeber zu gelangen. Die Auswahl ist riesig. Aber es ist so, dass auch schnell dort Erfolge gesehen werden, die tatsächlich das glatte Gegenteil sind. Signalisiert zum Beispiel ein Kind, dass es Angst hat, nachts allein in seinem Zimmer zu bleiben, gibt es manchmal die Empfehlung es konsequent in seinem Zimmer zu lassen, bzw. dorthin zurückzubringen. Dass das Kind nach einiger Zeit nicht mehr weint oder zu seinen Eltern läuft, wird als Erfolg gewertet. Das Kind hat aber oft nur gelernt: Auf meine Eltern ist kein Verlass, wenn ich Angst habe. Die helfen mir nicht. So manche Eltern feiern aber Resignation als Erfolg.
Aber selbstverständlich ist es richtig sich Hilfe zu holen, wenn man selber nicht weiterweiß. Allerdings würde ich zum weitestgehenden Verzicht auf Erziehungsratgeber raten. Das Geld wäre in etwas Nervennahrung oder einen neuen Lippenstift meist besser investiert. Lesenswert finde ich z.B. die Bücher des, leider längst verstorbenem, Wolfgang Bergmann.
Aber selbstverständlich ist es richtig sich Hilfe zu holen, wenn man selber nicht weiterweiß. Allerdings würde ich zum weitestgehenden Verzicht auf Erziehungsratgeber raten. Das Geld wäre in etwas Nervennahrung oder einen neuen Lippenstift meist besser investiert. Lesenswert finde ich z.B. die Bücher des, leider längst verstorbenem, Wolfgang Bergmann.