Ruhigstellen von Kindern

Ergänzend:


Auszug:
Die Angst vor dem verwöhnten Kind ist eine typisch deutsche Angst und noch immer weit verbreitet, erklärt der renommierte Bindungsforscher Karl Heinz Brisch, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Viele Eltern hätten auch heute noch immer das Gefühl, sie müssten härter durchgreifen, um keine potentiellen Tyrannen heranzuziehen.

Das habe mir ja schließlich auch nicht geschadet - ein Irrglaube mit fatalen Folgen bis in die heutige Generation. Die Ursachen für diese Erziehungsmuster sehen Bindungsforscher und -forscherinnen unter anderem in der Pädagogik während des Nationalsozialismus.
 
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Unsere Instinkte sind immer noch völlig im Eimer durch dieses Erbe der Johanna Haarer und Konsorten.
Entweder zu hart oder, wie heute vielfach, völlig drüber - aber immer aus dem Kopf.
Ich kann immer nicht fassen, wie viele Erziehungsratgeber heute hier gekauft und gelesen werden auf
der Suche nach dem richtigen Konzept.
Und was für eine Konkurrenz unter den Müttern/Eltern, wer es nun am besten macht- abartig!
Vielleicht waren wir aber immer schon so, Preussens Gloria oder was weiß ich, was dahinter steht seit
Jahrhunderten- gestört und neurotisch bis zum heutigen Tag.
 
Ist OT, aber lehrreich und lässt sich ganz sicher auf den Umgang mit Kindern übertragen, Zwang, Angst und Kontrolle:

 
Wenn man den Typen auch nur ein mal in einer Talkshow gesehen hat, zu denen er in seinen "guten Zeiten" zu Hauf eingeladen wurde, erkennt man schnell, dass er nicht nur etwas fahrlässig Medikamente verschrieben hat, sondern auch etwas vertreten hat, was man eigentlich mittlerweile aus guten als schwarze Pädagogik ablehnt. Wer mit Phantasiediagnosen phatologisiert (und das tat und propagierte er auch), wenn Eltern zu ihren Kindern zwischendurch auch mal emphatisch-nett sind, mitunter auch auf das Kind eingehen und nicht kontinuierlich konaequent-autoritär aufstampfen, der hat da die gleiche "Erziehungs-Schule" im Kopf wie veraltete und grausame Erziehungsratgeber a la Johanna Haarer.

Die Verbindung zwischen dem was in der Anklage vorgeworfen wird und seinen Positionen in Bezug auf Kinderpsychologie ist indirekt, wenn vorhanden.

Bestenfalls könnte man vertreten er hätte hier quasi ein "Motiv" gehabt.

Ich trete auch nicht für autoritäre Erziehung ein, aber das bringt tatsächlich keine Klarheit über die Anklagepunkte.

Am Ende verteidigt man (ich hier) jemanden vielleicht zu viel, wenn man sich die Situation anschaut, aber auch diese ideologischen Grabenkämpfe sind nicht automatisch in den Kontext der Anklage zu stellen.

Wie gesagt, aus meiner Sicht ist das zu komplex, um hier als Medien oder Laien schon etwas zu wissen über den Ausgang des Prozesses, und die exponierte Ideologie des Angeklagten und sensationalisierte Berichterstattung spielen hier eine übermäßig große Rolle.

Und Eltern sind in solchen Fällen schnell dazu bereit gegen einen Arzt vorzugehen, wenn der keinen Erfolg hat. Gerade jetzt gibt es in Hollywood einen Fall, wo ein junger Mann der Anklage zufolge (aber hier gibt es keine Zweifel im Prinzip) seinen Vater (den weltbekannten Regisseur Rob Reiner) und seine Mutter brutal ermordete, und hatte mir da ein altes Interview angeschaut, wo dieser weltgewandte und sicherlich sehr intelligente Regisseur tatsächlich die Position vertrat, dass die Ärzte unrecht hatten in den Rehab-Institutionen (Sohn war stark drogensüchtig, und hatte vermutlich noch andere Probleme), und dass sie ihrem Sohn hätten glauben sollen... Nun ... so wie es aber aussieht ging das gewaltig schief, und die Ärzte hatten mit ihren wohl deutlich negativeren Aussagen zum Sohn damals wohl recht.

Ich gehe stark davon aus, dass Winterhoff mit komplizierten Fällen konfrontiert war (ich weiß von meiner Mutter noch, dass manches wirklich krass sein kann), und da werden dann schwere Geschütze aufgefahren (was die Medikamente betrifft) und es hilft eventuell trotzdem nicht. Dass sich jetzt alle Eltern hier beteiligen, wo die Behandlung keinen Erfolg hatte (und vielleicht der eine oder andere auch um schlicht Geld abzugreifen) wäre nicht unbedingt eine Überraschung.

Wie gesagt, abwarten...Ich kann mir alles vorstellen, aber ohne exakte Gutachten konkret geht hier nichts aus meiner Sicht.
 
Die Verbindung zwischen dem was in der Anklage vorgeworfen wird und seinen Positionen in Bezug auf Kinderpsychologie ist indirekt, wenn vorhanden.

Bestenfalls könnte man vertreten er hätte hier quasi ein "Motiv" gehabt.

Ich trete auch nicht für autoritäre Erziehung ein, aber das bringt tatsächlich keine Klarheit über die Anklagepunkte.

Am Ende verteidigt man (ich hier) jemanden vielleicht zu viel, wenn man sich die Situation anschaut, aber auch diese ideologischen Grabenkämpfe sind nicht automatisch in den Kontext der Anklage zu stellen.

Wie gesagt, aus meiner Sicht ist das zu komplex, um hier als Medien oder Laien schon etwas zu wissen über den Ausgang des Prozesses, und die exponierte Ideologie des Angeklagten und sensationalisierte Berichterstattung spielen hier eine übermäßig große Rolle.

Und Eltern sind in solchen Fällen schnell dazu bereit gegen einen Arzt vorzugehen, wenn der keinen Erfolg hat. Gerade jetzt gibt es in Hollywood einen Fall, wo ein junger Mann der Anklage zufolge (aber hier gibt es keine Zweifel im Prinzip) seinen Vater (den weltbekannten Regisseur Rob Reiner) und seine Mutter brutal ermordete, und hatte mir da ein altes Interview angeschaut, wo dieser weltgewandte und sicherlich sehr intelligente Regisseur tatsächlich die Position vertrat, dass die Ärzte unrecht hatten in den Rehab-Institutionen (Sohn war stark drogensüchtig, und hatte vermutlich noch andere Probleme), und dass sie ihrem Sohn hätten glauben sollen... Nun ... so wie es aber aussieht ging das gewaltig schief, und die Ärzte hatten mit ihren wohl deutlich negativeren Aussagen zum Sohn damals wohl recht.

Ich gehe stark davon aus, dass Winterhoff mit komplizierten Fällen konfrontiert war (ich weiß von meiner Mutter noch, dass manches wirklich krass sein kann), und da werden dann schwere Geschütze aufgefahren (was die Medikamente betrifft) und es hilft eventuell trotzdem nicht. Dass sich jetzt alle Eltern hier beteiligen, wo die Behandlung keinen Erfolg hatte (und vielleicht der eine oder andere auch um schlicht Geld abzugreifen) wäre nicht unbedingt eine Überraschung.

Wie gesagt, abwarten...Ich kann mir alles vorstellen, aber ohne exakte Gutachten konkret geht hier nichts aus meiner Sicht.

Es geht aber nicht nur um den Prozess.

Dass er in seiner Praxis Phantasie-Diagnosen gestellt hat, ist Fakt. Schon damit hat er sich weit vom Boden wissenschagtlicher Evidenz entfernt.

Dass er in seinen Theorien eine ähnliche Position einnahm, wie Erziehungsratgeber aus der Nazi-Zeit, ist ebenso offensichtlich für alle, die sowohl Vorträge und Auftritte von ihm als auch besagte Nazi-Pädagogik kennen.

Dass er trotzdem recht beliebt war, ist leicht damit zu erklären, dass besagte Ratgeber noch bis in die 1980er Jhre aufgelegt wurden. Und einige der darin propagierten Erziehungsnarratice sind immernoch weit verbreitet und im Umlauf.

Egal, was die Anklageschrift genau konkret anklagt: Er war KEIN guter Kinderpsychiater, sondern offensichtlich einer, der schwierige Kinder mit Phantasiediagnosen und damit einhergehender wirklich falscher Medikation abgeschoben hat.

Ich bin selbst Vater einer Tochter. Wenn ich mit ihr zum Psychiater ginge, erwarte ich, dass dieser wirklich auf Basis möglichst aktueller Forschung behandelt und nicht basierend auf Phantasiediagnosen und Nazi-Erziehungsratgebern.
 
Es geht aber nicht nur um den Prozess.

Dass er in seiner Praxis Phantasie-Diagnosen gestellt hat, ist Fakt. Schon damit hat er sich weit vom Boden wissenschagtlicher Evidenz entfernt.

Dass er in seinen Theorien eine ähnliche Position einnahm, wie Erziehungsratgeber aus der Nazi-Zeit, ist ebenso offensichtlich für alle, die sowohl Vorträge und Auftritte von ihm als auch besagte Nazi-Pädagogik kennen.

Dass er trotzdem recht beliebt war, ist leicht damit zu erklären, dass besagte Ratgeber noch bis in die 1980er Jhre aufgelegt wurden. Und einige der darin propagierten Erziehungsnarratice sind immernoch weit verbreitet und im Umlauf.

Egal, was die Anklageschrift genau konkret anklagt: Er war KEIN guter Kinderpsychiater, sondern offensichtlich einer, der schwierige Kinder mit Phantasiediagnosen und damit einhergehender wirklich falscher Medikation abgeschoben hat.

Ich bin selbst Vater einer Tochter. Wenn ich mit ihr zum Psychiater ginge, erwarte ich, dass dieser wirklich auf Basis möglichst aktueller Forschung behandelt und nicht basierend auf Phantasiediagnosen und Nazi-Erziehungsratgebern.

Wie gesagt, ich halte es für möglich, dass es eine Verurteilung gibt, aber lese immer nur von zweifelhaften Diagnosen, was aber vor Gericht zu klären wäre, ob die nun tatsächlich unbegründet sind oder nicht (und ob das Methode hatte, eine nachvollziehbare, aber letztlich falsche Diagnose kann nicht zum Strick drehen verwendet werden). Nicht dass irgendeine Diagnose erstellt wurde, die in der Fachliteratur gar nicht existiert? Gibt hier einen Unterschied...

Und letztlich wäre es auch ein Fehlschluss, dass etwas was irgendwer zur Nazizeit gesagt hat automatisch (komplett) falsch sein muss. Der hier ist mir zum Beispiel mal vor einiger Zeit halbzufällig untergekommen, ein Hardcore-Nazi, aber seine mathematischen Arbeiten seien generell korrekt. https://en.wikipedia.org/wiki/Oswald_Teichmüller Nur ein Gegenbeispiel, dass das kein gültiges Argument sein kann.

Mit autoritärer Erziehung generell, klar würde ich nicht tun, aber ist nun mal so, dass verschiedene Leute, Eltern usw. unterschiedliche Erziehungsmethoden befürworten. Ich meine, klar, Gewalt in der Erziehung zum Beispiel lässt sich verbieten, weil es schlicht Körperverletzung ist, aber sonst weiß ich nicht? Soll es zum Beispiel verboten sein, wenn Hausaufgaben direkt nach der Schule gemacht werden sollen, statt dass das Kind entscheiden darf, wann es sie macht? Oder soll gar das Kind komplett darüber entscheiden OB es Hausaufgaben machen will oder eben nicht, dann ganz antiautoritär? Am Ende gibt es in einer Gesellschaft konkurrierende Auffassungen auch?

Klar, ich habe nur die Zusammenfassungen da gelesen, aber propagiert er etwas in seinen Büchern, was einer Straftat entspricht, wenn Eltern es dann so anwenden?

Am Ende wäre es auch krass, wenn jeder Therapeut/Psychologe/Psychiater nur exakt das vertreten können soll, was gerade die Mehrheit für richtig hält. Klar gibt es da ein Limit, ein vermeintlicher Experte der erklärt, dass Depressionen von Dämonen ausgelöst werden usw, das ginge natürlich nicht.
 
Und letztlich wäre es auch ein Fehlschluss, dass etwas was irgendwer zur Nazizeit gesagt hat automatisch (komplett) falsch sein muss. Der hier ist mir zum Beispiel mal vor einiger Zeit halbzufällig untergekommen, ein Hardcore-Nazi, aber seine mathematischen Arbeiten seien generell korrekt. https://en.wikipedia.org/wiki/Oswald_Teichmüller Nur ein Gegenbeispiel, dass das kein gültiges Argument sein kann.
Soll es zum Beispiel verboten sein, wenn Hausaufgaben direkt nach der Schule gemacht werden sollen, statt dass das Kind entscheiden darf, wann es sie macht? Oder soll gar das Kind komplett darüber entscheiden OB es Hausaufgaben machen will oder eben nicht, dann ganz antiautoritär? Am Ende gibt es in einer Gesellschaft konkurrierende Auffassungen auch?
Das alles hat nichts mit dem Winterhoff und seinem Erziehungssystem zu tun!
Wie kann man nur so dermaßen an den Punkten, die Winterhoff vorgeworfen werden, vorbeidiskutieren! :unsure:

... aber lese immer nur von zweifelhaften Diagnosen, was aber vor Gericht zu klären wäre, ob die nun tatsächlich unbegründet sind oder nicht ...
Wird sich mit Hilfe erfahrener Kinderpsychiater und Psychologen vor Gericht bestimmt noch klären lassen.

Und jetzt nochmal:
Hast Du Dir jetzt eigentlich die Dokus (die erste von 2021 und die 3-teilige Doku von 2025) angeschaut oder nicht?
Oder geht es Dir hier bloß darum, Contra zu geben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, ich halte es für möglich, dass es eine Verurteilung gibt, aber lese immer nur von zweifelhaften Diagnosen, was aber vor Gericht zu klären wäre, ob die nun tatsächlich unbegründet sind oder nicht (und ob das Methode hatte, eine nachvollziehbare, aber letztlich falsche Diagnose kann nicht zum Strick drehen verwendet werden). Nicht dass irgendeine Diagnose erstellt wurde, die in der Fachliteratur gar nicht existiert? Gibt hier einen Unterschied...

Das hat er aber getan: Diagnosen gestellt, die in der Fachliteratur nicht existieren und basierend darauf heftige Medikamente verabreicht.

Und ein Gericht entscheidet nicht, ob etwas wissenschaftlich wäre oder nicht. Dazu ist ein Gericht nicht befugt.

Es lässt sich also auch ohne Gerichtsurteil völlig klar sagen: Er hat den Boden der Wissenschaftlivhkeit WEIT verlassen.

Und letztlich wäre es auch ein Fehlschluss, dass etwas was irgendwer zur Nazizeit gesagt hat automatisch (komplett) falsch sein muss.

Die Machwerke der Johanna Haarer sind es aber. Das Kind wird als Gegner betrachtet, dessen Wille gebrochen werden müsste. So wird es für die Eltern zwar bequem handhabbar, aber der seelische Schaden ist mitunter groß.

Mit autoritärer Erziehung generell, klar würde ich nicht tun, aber ist nun mal so, dass verschiedene Leute, Eltern usw. unterschiedliche Erziehungsmethoden befürworten.

Und so bekommt man als Eltern von vielen anderen Leuten erzählt, man würde das eigene Kind komplett falsch erziehen.

Ich meine, klar, Gewalt in der Erziehung zum Beispiel lässt sich verbieten, weil es schlicht Körperverletzung ist, aber sonst weiß ich nicht?

Es gibt auch die UN-Kinderrechte. Deutschland hat diese intetessanterweise nicht vollumfänglich ratifiziert, Schweden hingegen schon.

Soll es zum Beispiel verboten sein, wenn Hausaufgaben direkt nach der Schule gemacht werden sollen, statt dass das Kind entscheiden darf, wann es sie macht?

Warum sollte das Kind das nicht selbst entscheiden dürfen? Immerhin kann es auch so Zeitplanung lernen.

Oder soll gar das Kind komplett darüber entscheiden OB es Hausaufgaben machen will oder eben nicht, dann ganz antiautoritär?

Das wird dann ja mit entsprechend schlechterer Note geahndet, wenn die Hausaufgaben gar nicht gemacht würden.

Am Ende gibt es in einer Gesellschaft konkurrierende Auffassungen auch?

Mag sein. Die gehen aber hoffentlich nicht so weit auseinander, dass der Willen des Kindes gebrochen werden sollte, o.ä.

Klar, ich habe nur die Zusammenfassungen da gelesen, aber propagiert er etwas in seinen Büchern, was einer Straftat entspricht, wenn Eltern es dann so anwenden?

Er rät den Eltern dazu, nicht emotional auf die Kinder einzugehen, sondern distanziert. Es ist egal, ob es eine straftat ist oder nicht: Es ist falsch.

Am Ende wäre es auch krass, wenn jeder Therapeut/Psychologe/Psychiater nur exakt das vertreten können soll, was gerade die Mehrheit für richtig hält. Klar gibt es da ein Limit, ein vermeintlicher Experte der erklärt, dass Depressionen von Dämonen ausgelöst werden usw, das ginge natürlich nicht.

Seine Phantasiediagnosen sind in etwa auf diesem Falschheitslevel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch die UN-Kinderrechte. Deutschland hat diese intetessanterweise nicht vollumfänglich ratifiziert ...
Jaein ... es ist eigentlich schlimmer ...
Die Kinderrechte haben immer noch nicht Einzug gehalten in das deutsche Grundgesetz.
Siehe:

Aber gut ... es könnte noch schlimmer sein ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Und letztlich wäre es auch ein Fehlschluss, dass etwas was irgendwer zur Nazizeit gesagt hat automatisch (komplett) falsch sein muss. Der hier ist mir zum Beispiel mal vor einiger Zeit halbzufällig untergekommen, ein Hardcore-Nazi, aber seine mathematischen Arbeiten seien generell korrekt. https://en.wikipedia.org/wiki/Oswald_Teichmüller Nur ein Gegenbeispiel, dass das kein gültiges Argument sein kann.

Das ist ein äußerst schräger Vergleich. Natürlich kann ich das größte Arschloch sein und gleichzeitig eine geniale Mathematikerin, sofern ich das entsprechende Verständnis für Zahlen und mathematische Vorgänge habe. Weil das nichts mit Menschen zu tun hat. Gleiches gilt für viele andere wissenschaftliche Disziplinen und von mir aus auch für das Schachspiel.

Ich halte es aber für ausgeschlossen, ein guter Psychiater, Therapeut oder Pädagoge zu sein, wenn ich nicht humanistisch unterwegs bin, sondern stattdessen mit menschenverachtenden Ideologien.
Natürlich gibt es die, aber sie werden kaum helfen oder Gutes bewirken können. Denn um das zu tun, braucht man einen wohlwollenden Zugang zu den Menschen.

Wer einmal einen Vertreter der schwarzen Pädagogik als Lehrer hatte, wird genau wissen, was ich meine.
 
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