Ruhigstellen von Kindern

Das stimmt so nicht!
Man kann zwar weder ganz exakt nachweisen, dass es so ist, noch exakt nachweisen, dass es nicht so ist, aber es gibt ein paar DNA-Marker, die darauf hindeuten, dass jemand an Autismus leiden könnte.
Sprich, ausschließen kann man es auch nicht.

Siehe:

Auszug:


Ergänzend:

Man kann eigentlich immer davon ausgehen, dass nicht nur das Aussehen, sondern auch spezielle Verhaltensweisen und kognitive Fähigkeiten auf genetische Anlagen zurückzuführen sind, auch wenn die Sozialisation eines Menschen dabei eine sehr große Rolle spielt.
Und manche dieser Marker findet man nun mal auch bei Neandertalern.

Off-Topic-Ende

Mit dieser Logik kann man auch behaupten, dass Autismus vielleicht vom Vollmond, von zu viel Brokkoli, Impfung oder von Neandertaler-DNA kommt.
Denn: Ausschließen kann man’s ja nicht.
Wissenschaftlich nennt man das übrigens nicht "offen“, sondern unfalsifizierbar.

Man kann außerdem nie mit 100 % Sicherheit sagen, dass eine bestimmte Variante „vom Neandertaler“ stammt. Steht aber alles in den Links die du gepostet hast.

🤷
 
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Man kann außerdem nie mit 100 % Sicherheit sagen, dass eine bestimmte Variante „vom Neandertaler“ stammt.
Sagt auch keiner.

Man kann aber auch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass bestimmte Gene nicht vom Neandertaler stammen.
Doch das tust Du, da Du schreibst:
Neandertaler DNA verursacht kein Autismus.

Da nachweislich Neandertaler-DNA zu ca. 1-4% im Genom des Homo Sapiens zu finden sind, kann man nicht sicher sein.
 
Sagt auch keiner.

Man kann aber auch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass bestimmte Gene nicht vom Neandertaler stammen.
Doch das tust Du, da Du schreibst:


Da nachweislich Neandertaler-DNA zu ca. 1-4% im Genom des Homo Sapiens zu finden sind, kann man nicht sicher sein.


Weil ich schreibe Neandertaler DNA verursacht kein Autismus? Wer verdreht jetzt was....

Die Forschung dahingehend wird aus gutem Grund nicht gefördert. Weil sie schlicht und ergreifend spekulativ ist.
 
Wer verdreht jetzt was....
Na, Du. Ich nicht.

Die Forschung dahingehend wird aus gutem Grund nicht gefördert. Weil sie schlicht und ergreifend spekulativ ist.
Nein, weil es zweitrangig ist, woher Autismus genetisch letztlich stammt.
Der Neandertaler existiert nicht mehr, also ist es für das Gesundheitswesen letztlich egal bzw. nicht wichtig, da mehr zu wissen.

Trotzdem gibt es Forschungsrichtungen bezüglich Neandertaler wie z.B. diese:

Siehe auch:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht, ob es schon verlinkt wurde:


Allein diese Frage schon:

"Hat Winterhoff von Nebenwirkungen gewusst? WDR-Recherchen zeigen Medikamentenpläne von 2011/12 aus Bonner Wohngruppen. Nebenwirkungen wie "verdrehte Augen", "Schiefhaltung des Kopfes" oder "eine Zunge wie ein Kloß" wurden dokumentiert. Trotzdem wurde Pipamperon offenbar nicht abgesetzt. Stattdessen erhielten Kinder Akineton, ein Antiparkinsonmittel. "

Wie kann er das nicht wissen als Arzt? Naja, wenn man 800 Patienten pro Quartal abfertigt, dann schnallt man wohl nichts mehr. Der Bundesdurchschnitt bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt bei 298.
In der Hauptsache waren wohl Heimkinder betroffen, das hört sich sehr nach unverabeitetem Nazi-Erbe in der "psychischen DNA" des Herrn Doktors an...da wäre er nicht der Einzige. :cautious:
Und was tat das Umfeld? Die meisten Sozialpädagogen und Erzieher haben das doch sicher gesehen täglich..
Es ist immer dasselbe.
 
Wie auch immer: wir können hier ohnehin kein Urteil sprechen. Aber darüber diskutieren darf man schon. Dafür ist so ein Forum schließlich da.

Wie gesagt, ich kann mir auch vorstellen, dass Winterhoff mindestens Fehler gemacht hat, oder dass es auch über Fahrlässigkeit hinaus ging. Aber sehe nicht, dass das hier bereits eine klare Sache ist mit den Infos, die die Öffentlichkeit hat. Ohne die konkreten Fälle von Gutachtern überprüfen zu lassen geht da gar nichts aus meiner Sicht.

Und die Artikel in den Medien sind tatsächlich tendenziös gegen ihn, weil das vermutlich Klicks bringt, wofür wie gesagt spricht, wenn ständig herausgestellt wird, dass Medikamente nicht für Kinder zugelassen waren, auch wenn das gar nichts bedeutet, da "Off-Label-Use" in der Pädiatrie normal ist. Auch ist der Zusammenhang des Prozesses mit seinen eigenen psychiatrischen Theorien lediglich indirekt. Und gesundheitliche Problematiken, die durch Nebenwirkungen, speziell auch in schweren Fällen (wovon ich ausgehe, dass er es überdurchschnittlich häufig damit zu tun hatte aufgrund seiner Bekanntheit) auftreten, sind ebenfalls erwartbar, und nicht notwendig etwas was seine Schuld belegt. Und wenn es schon zu einem Prozess kommt, ist zuletzt auch damit zu rechnen, dass sich weitere unzufriedene Eltern und Patienten anschließen, schon weil sie zurecht wissen wollen, ob etwas falsch gemacht wurde, selbst unabhängig von Schmerzensgeld usw. Und Unzufriedene wird es immer geben. Nicht immer haben medizinische Behandlungen Erfolg, weder durch Winterhoff, noch andere Ärzte.

Ich würde nicht darauf wetten, dass er (speziell nicht komplett) unschuldig ist, aber finde die Berichterstattung nicht ganz fair. Abwarten... und (vermutlich) genug jetzt von mir dazu.
 
Na, Du. Ich nicht.


Nein, weil es zweitrangig ist, woher Autismus genetisch letztlich stammt.
Der Neandertaler existiert nicht mehr, also ist es für das Gesundheitswesen letztlich egal bzw. nicht wichtig, da mehr zu wissen.

Trotzdem gibt es Forschungsrichtungen bezüglich Neandertaler wie z.B. diese:

Siehe auch:

OT hier, aber gibt es, bzw. speziell für Autismus in Bezug auf Neandertaler gerade. Verlinke mal:
Edit: Forumsfunktion macht es nur komplizierter hmpf, hier der Link: https://www.nature.com/articles/s41380-024-02593-7

Muss aber deshalb nicht so sein, dass alle "Autismen" (denn es gibt kein einziges Gen als Ursache, und ist eigentlich eine Sammeldiagnose insofern) damit zusammenhängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, ich kann mir auch vorstellen, dass Winterhoff mindestens Fehler gemacht hat, oder dass es auch über Fahrlässigkeit hinaus ging. Aber sehe nicht, dass das hier bereits eine klare Sache ist mit den Infos, die die Öffentlichkeit hat. Ohne die konkreten Fälle von Gutachtern überprüfen zu lassen geht da gar nichts aus meiner Sicht.

Und die Artikel in den Medien sind tatsächlich tendenziös gegen ihn, weil das vermutlich Klicks bringt, wofür wie gesagt spricht, wenn ständig herausgestellt wird, dass Medikamente nicht für Kinder zugelassen waren, auch wenn das gar nichts bedeutet, da "Off-Label-Use" in der Pädiatrie normal ist. (...)

Wenn man den Typen auch nur ein mal in einer Talkshow gesehen hat, zu denen er in seinen "guten Zeiten" zu Hauf eingeladen wurde, erkennt man schnell, dass er nicht nur etwas fahrlässig Medikamente verschrieben hat, sondern auch etwas vertreten hat, was man eigentlich mittlerweile aus guten als schwarze Pädagogik ablehnt. Wer mit Phantasiediagnosen phatologisiert (und das tat und propagierte er auch), wenn Eltern zu ihren Kindern zwischendurch auch mal emphatisch-nett sind, mitunter auch auf das Kind eingehen und nicht kontinuierlich konaequent-autoritär aufstampfen, der hat da die gleiche "Erziehungs-Schule" im Kopf wie veraltete und grausame Erziehungsratgeber a la Johanna Haarer.
 
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