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Röm.Kath! Wie ist das wenn ich austrete?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von HizSeHi, 19. Oktober 2004.

  1. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
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    @ Ninja

    Bekannte von mir haben die Namensgebung an einer Quelle im Wald gemacht und Freunde haben ein kleines Konzert bei der Quelle gegeben. Taufen kann jeder Mensch, es gibt keine Voraussetzungen um taufen zu dürfen.

    Liebe Grüße
    Paolo.
     
  2. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.670
    Ort:
    Salzburg
    ...da geb ich Dir schon recht, hat mich auch immer enorm gestört, doch heutzutage gibt es nix mehr gratis, auch das Sterben kostet viel.

    Da gebe ich Dir auch recht, deswegen habe ich damit kein Problem, daß ich aus der Kirche ausgetreten bin und wenn mich wer fragt offiziell "ohne Bekenntnis" angeben "muß", ich weiß ja was ich glaube.
     
  3. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.670
    Ort:
    Salzburg
    Oh danke, das ist eine tolle Idee :kiss3:
     
  4. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.176
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Du wirst ganz normal beerdigt, wenn du möchtest. Nur die Grabrede hält nicht der Pfarrer sondern das Beerdigungsinstitut. Ist alles eine Frage der Organisation und des Geldes.
    LG Tarot
     
  5. auf|gefädelt

    auf|gefädelt Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2004
    Beiträge:
    1.294
    Ort:
    Unterwaltersdorf
    Was glaubst du wie viele Eltern da mitspielen, fast KEINE, denn sie haben Angst - es könnte doch ein Professor in die falsche Kehle bekommen. ZB die Klasse meines Sohnes hat einen Klassenvorstand der einerseits Deutsch und Religion unterrichtet, ha, wenn man meint Religion sei unwichtig - was glaubst passiert in Deutsch - man rennt da sicher so in Richtung einer 5!?
     
  6. SepherEen

    SepherEen Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2004
    Beiträge:
    299
    Ort:
    Karlsruhe
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    hm, ich kann da auch schon einige Liedchen singen. Was glaubt ihr wie die bei dem Einwohnermeldeamt guggen wenn man als Religion "Paganismus" angibt. Aber ok, sie haben sogar "Set Satanismus" in ihrer Db...

    Jedenfalls das mit dem Taufen eines neugebohrenen is so eine sache. Erst einmal würd ich nicht von der Kirche taufen da sie ja genau das schlimmste machen was sie machen können (chakra verschließen).
    Taufen darf man in der Kirche aber auch nur, nachdem man PFarrer geworden ist.

    hmm, das erinnert mich aber alles sehr stark an die normalen Tempel. Ab dem grad "Pfarrer/Priester" wird man initiiert und hat den Servitor der Kiche als unterstützung, mit dem man div. magische Operationen effizient durchführen kann (und es vielleicht noch nicht einmal weiß).
    Naja, ich würde jedenfalls - auch wenn theoretisch möglich - erst einmal mit der Taufe warten. Heißt, das Kind ersteinmal natürlich auf 2-3 Jahre altern zu lassen. Dann kann man immernoch taufen, und bei manipulationen am Chakra sollte es meiner Meinung nach nicht jünger sein.

    Dann könnte man zum Beispiel einen Hexenmeister oder Priester der lokalen Örtlichkeit fragen, ob er zu einer Taufe bereit wäre. (solche Leute am besten im Wald suchen ;)) Es gibt zum Beispiel in sehr sehr vielen Traditionen, Wicca, Druidentum, Chaoismus ... überall eine Taufzerremonie nach der sich ein Priester/Hexe richten kann.
    Das heißt noch lange nicht, dass das Kind den glauben des Priesters annehmen muss, aber was das weitere leben, das getauftsein etc. angeht, sind solche Zeremonien mit sicherheit wesentlich menschenfreundlicher als die der Kirche.

    Vielleicht findest du ja sogar hier im Forum jemanden der das für dich übernimmt.


    Grüße, Zyrkon
     
  7. HoloDoc

    HoloDoc Guest

    Hallo,

    ich mach mal eine Breitbandantwort (ohne mir wirklich alles genau durchgelesen zu haben).

    1) Kirchenaustritt

    Ist ganz einfach, man geht aufs Magistrat (in WIen, in Linz nehm ich mal an, ebenso - ansonsten ists die BH) und hat nach 5 min einen Stempel aufm Taufschein, dass man ausgetreten ist. Ich hab das bereits 2x gemacht (ist eine lange Geschichte), war immer kurz und schmerzlos. Vorher empfiehlt es sich, die bisher aufgelaufenen Kirchenbeiträge zu zahlen, denn die sind trotzdem fällig (hab mal die genaue juristische Begründung gewusst, jedenfalls verjährt die Zahlungspflicht erst nach 30 Jahren oder so).

    2) Wiedereintritt
    Ist auch kein echtes Problem. An sich muss man nachweisen, dass man sich katechetisch auskennt, für nähere Informationen wenden Sie sich an ihren zuständigen Pfarrer oder tragen Sie Ihren Arzt zum Apotheker :)


    3) Teilnahme an Sakramenten
    Kirchlich heiraten darf man, wenn auch nur einer der Ehepartner "dabei" ist. Das Nicht(mehr)-Mitglied muss allerdings bestätigen, dass er/sie den/die Andere/n nicht in der Ausübung der christlichen Pflichten (oder so) beeinträchtigt, also auch nix dagegen hat, dass die Kinder kath. erzogen werden (etc. bla bla). Ist aber auch alles in der Verantwortung des Pfarrers, man muss das eh alles mit dem besprechen.

    Taufpate werden darfst net, allerdings gibts da das Sonderkonstrukt "Taufzeuge", es muss einen kath. Paten geben, der nicht-kath. darf sich aber zusätzlich wichtig machen.

    Firmpate werden geht gar net.

    4) So, und jetzt meine Privatmeinung zum Thema "Taufe oder nicht", das eh immer wieder in allen möglichen Heidenforen (Überbegriff "pagan parenting") diskutiert wird.

    Die Entscheidung ist klar: will ich mein Kind schon bevor es selbst entscheiden kann, an eine Religion binden?
    Als Verfechter der Religionsfreiheit bin ich dagegen. Wir haben daher für unseren Sohn zwar eine Art Namensgebungsfeier (wen's interessiert: http://de.geocities.com/askalon65/artikel/dekate_kmm.html ) nach unserem hellenischen Glauben gestaltet, allerdings ihn damit nicht an diese Religion gebunden. Natürlich wird er einiges von unserer Religionsausübung mitbekommen, aber wir werden ihn nicht zwingen, irgendwo mit zu machen, wenn er nicht will.
     
  8. Jakob

    Jakob Guest

    zuerst ein hallo an alle
    wie es der zufall so will hab ich mich erst kürzlich mit dem thema:was kostet der kirchenaustritt? eingehend beschäftigt

    kirchenaustritt kostet definitiv: und zwar 15,10 €, 13 € bundesabgabe, 2,10 € für eine bestätigung.

    es ist bundesgesetz, nur war es aufgrund fehlender kommunikation (das gesetz exisitiert seit 1987 od 86) den ländern bis jetzt freigestellt ob sie die gebühren einheben oder nicht. aufgrund weiterer fehler wurde es dann vor 2wochen nur der stadt wien vorgeschrieben diese einzuheben, bis sich dann eben herausgestellt hat, dass es ja ein bundesgesetz ist und als solches natürlich für die länder verpflichtend ist.

    zumindest steht jetzt fest, dass es eine austrittsgebühr gibt, und eher früher als später von den magistraten eingehoben wird
     
  9. suryakara

    suryakara Guest

    Dein Austritt aus der Kirche betrifft nur dich allein, nicht also auch deine Kinder. Du kannst diese taufen lassen, zur Erstkommunion zulassen usw. Voraussetzung ist natürlich, dass deine Kinder getauft sind.

    Mit deinem Kirchenaustritt gibst du übrigens nur die formale Mitgliedschaft in der Kirche auf, nicht aber deinen Status als getaufter Christ. Die Taufe ist nämlich unauflöslich, so dass du deine dadurch begründete Gliedschaft in der Kirche nicht rückgängig machen kannst. Willst du später der Kirche wieder beitreten, so musst du dich folglich auch nicht wieder taufen lassen. Kurz: Der Kirchenaustritt hat nur bürgerliche Wirkung (z.B. Entlassung aus der Kirchensteuer) und trifft die Kirche selbst nicht.

    Es gilt der Grundsatz: "Semel baptizatus, semper baptizatus" ("einmal getauft, immer getauft"). Die Taufe kann somit niemals rückgängig gemacht werden, insoweit man aus der Kirche auch nicht "austreten" kann. [Norbert Ruf: Das Recht der Katholischen Kirche nach dem neuen Codex Iuris Canonici. Freiburg i.B. 1983, S. 46f.]
     
  10. nocoda

    nocoda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    935
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    Seinerzeit bin ich auch ausgetreten. Aber nach der Trennung meines damaligen Lebenspartners (und Erzeuger meiner Tochter), bin ich wieder in die Kirche eingetreten, damals habe ich das mit der Taufe meiner Tochter verbunden (habe mich da z.T. beeinflussen lassen, auch von der sozusagen Dorf- und Schulgemeinschaft hier). Naja. Also beim Eintritt habe ich dann in der Kirche wieder ein Glaubensbekenntnis aufsagen und unterschreiben müßen...
    Also verbindlich gebunden an den christlichen Glauben empfinde ich mich eh nicht. Vielleicht bin ich auf der anderen Seite auch zu traditionell eingestellt, ich weiß es nicht. Es ist ein Mittelding. Ich finde schon, dass meine Tochter getauft werden mußte. Gab mir ein Gefühl der Beruhigung.

    Also hier ist es so, dass der Gang zum Austritt schon geächtet ist. Was mich damals nicht störte (ohne Kind)...

    *lg
    nocoda
     
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