Hier geht’s eigentlich weniger um Schulmedizin versus alternativer Heilmethoden, sondern um psychisch Kranke versus Esoterik.
Um das mal praktisch aufzuführen: Es ist ein Unterschied, ob ein psychisch Erkrankter Stimmen hört oder jemand, der seinen Geist so ruhig halten kann, das er sich über seine Persönlichkeit hinaus vernetzt.
Die Problematik beim Ersteren ist doch, das er sich in seinem Wahn bestätigt fühlt. Letzterer kann jederzeit aus seinem Modus wieder heraus und ist fähig, seinen Alltag zu gestalten, ersterer könnte von einer Stimme geflüstert bekommen, sich oder einen anderen zu töten.
Das wäre ein extremes Beispiel, aber auch in milderer Form muss man genau hinschauen.
Deswegen sollten Patienten dieser Art sich zu ihrem eigenen Besten hier nicht aufhalten. Wie schon richtig erwähnt, lässt sich das nicht pauschal beurteilen, aber es sind schon einige hier, wo eigentlich die meisten User merken, da stimmt was nicht. Das wird nur langsam schwierig, wenn es mehr und mehr werden.
Auch das Thema der ursprünglichen Threaderstellerin bietet verschiedene Optionen. Da ists dann wieder schwierig, wenn keinerlei Erfahrung im Esoterischen vorhanden sind und sich vorwiegend diejenigen melden, die sich von Männern in irgendeiner Form belästigt und beschmutzt fühlten, oder gar Opfer eines Missbrauchs wurden. Einige können da noch differenzieren, nur die meisten eben nicht.
Man muss ja bereits dankbar sein, wenn ihnen esoterische Möglichkeiten gänzlich unbekannt sind, aber sie wenigstens halbwegs juristisch Verstand haben.
Fast jeder hat traumatische Erfahrungen gemacht, nur reiten die einen auf ihren Gefühlen und andere sind selbstreflektiert - im Esoterikforum optimaler Weise aufgrund esoterischer Techniken, aber auch alternativ durch klassische Therapie.