Projektion

  • Ersteller Ersteller Mrs. Jones
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Das triggern müsste man dann schon unterscheiden können von einem mitfühlen. Betroffenheit und Wut kann auch beim mitfühlen entstehen, Wut würde ich mehr in der Nähe zum triggern sehen, aber wie gesgt, da müsste ich erst mal lernen, was ist in mir und wie kann ich das vom mitfühlen unterscheiden.

LGInti
Also kann Projektion auch keine Projektion, sondern Mitgefühl sein? Na, nun wird`s aber spannend...
 
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Ich versteh jetzt den Kontext zw. "Projektion" und "SPiegel" ehrlich gesagt nicht.
Das ist gut diese Untescheidung anzusprechen.
Projektion ist eher das was ich in mir als triggern wahrnehmen kann eigene Gefühle projiziere ich auf andere. Spiegel ist eher etwas neutrales, da sehe ich im anderen etwas von mir, das ich selber von mir nicht sehen kann. Und das was ich auch in mir sehen kann.

LGInti
 
Meinst Du das damit?

Also … was ist nun eine Projektion? Vereinfacht gesagt ist es eine Projektion, wenn wir anderen Menschen Eigenschaften, Schwächen oder Probleme zuschreiben, die wir selbst offen oder versteckt in uns tragen.

Also wenn ich zum Beispiel jemandem vorwerfe, dass er egoistisch ist, obwohl ich eigentlich selbst egoistisch bin. So etwas bei sich zu erkennen ist natürlich extrem schwer. Und wenn wir es schaffen, unsere eigenen Projektionen aufzudecken, gewinnen wir ein erstaunliches Stück Macht über unser eigenes Leben zurück.

Wenn wir projizieren, übertragen wir also unsere eigenen Themen, Ängste oder Sorgen auf andere Menschen. Und das Gemeine ist, dass wir es im Normalfall nicht merken. Man nennt das übrigens auch: von sich auf andere schließen.

Weiterlesen & Quelle:
http://www.zeitzuleben.de/sind-sie-ein-projektor/
 
Das triggern müsste man dann schon unterscheiden können von einem mitfühlen. Betroffenheit und Traurigkeit kann auch beim mitfühlen entstehen, Wut würde ich mehr in der Nähe zum triggern sehen, aber wie gesgt, da müsste ich erst mal lernen, was ist in mir und wie kann ich das vom mitfühlen unterscheiden.

LGInti

Da musst Du aber unterscheiden. Wenn Du dich z.B. in der Wut von jemandem mitnehmen lässt - und nicht nur mitfühlst. dass derjenige über das Thema wütend sein kann - dann hast Du das gleiche Thema, das dich triggert. Das haben wir oft, weil wir als Menschen ja ein sehr ähnliches Erleben haben ... und dadurch natürlich auch ähnliche Trigger. Dazu kommen dann noch zusätzliche Trigger auf Grund der eigenen Persönlichkeit, z.B. wenn eine Frau hilflos ist, und ein Mann für sie Retter sein möchte, und deshalb autonom wütend wird.
 
Wenn nur ein Mensch außer dir so denkt, wundert es mich nicht, dass es mit der emotionalen Konstitution auf kollektiver Ebene auf diese Weise bergab geht.
Erschreckend.

Schade dass Du wieder einmal werten musst, anstatt einmal ein bisschen nachzudenken.

Denn nur wenn man die Realität erkennt, dann wird man auch die Themen lösen können, die sich daraus ergeben. Sinnlose Romantisiererei hat noch keine Probleme gelöst ... sondern im Gegenteil, immer wieder Probleme geschaffen.

Das Egozetrische, das sich einen Vorteil verschaffen, ist immer Grundelement des menschlichen Wesenes ... und im Fall der "Liebe" ist es eben, eine Paarung zu finden die sich ergänzt, und damit dem Nachwuchs eine breitere Palette an Verhaltensalternativen für sein Leben mitzugeben., um ihn besser an seine Umwelt anzupassen.
 
Denn nur wenn man die Realität erkennt, dann wird man auch die Themen lösen können, die sich daraus ergeben. Sinnlose Romantisiererei hat noch keine Probleme gelöst ... sondern im Gegenteil, immer wieder Probleme geschaffen.
Nuja, aber Romantik (in allen Auswüchsen) würde ICH zB eher als Verliebtsein bezeichnen.
Eben die "alles bunt" Phase des Menschseins, wenn die Hormone völlig durchkacheln.

Das Egozetrische, das sich einen Vorteil verschaffen, ist immer Grundelement des menschlichen Wesenes ... und im Fall der "Liebe" ist es eben, eine Paarung zu finden die sich ergänzt, und damit dem Nachwuchs eine breitere Palette an Verhaltensalternativen für sein Leben mitzugeben., um ihn besser an seine Umwelt anzupassen

Meinst Du nicht, dass das grad bissel sehr oberflächlich einseitig siehst?
Sicher ist "Liebe" mehroder minder Biochemisch, ja... Bloss hats das auch bei Tieren, und "Liebe" entwickelt sich doch auch erst im Laufe von Bindungen.
Davon abgesehen dass diese "grosse EMotion" auch zu Objekten passieren kann.
 
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Eine Projektion heisst doch, eigenes (Denkweisen, Handeln, Tun etc) ins Aussen zu tragen, also zu projizieren.

Und das tun wir als menschliche Wesen ja "irgendwie" ständig.

Nein, machen wir nicht ´ständig´, nur wenn wir unsere (blinden) Themen nicht verarbeitet haben, also einen sogenannten blinden Fleck für eine Sache haben, projizieren wir und dann kann Gegenprojektion stattfinden, was das Ganze erst recht kompliziert macht.

Projektion ist einen von 10 bekannten Abwehrmechanismen und das Wort sagt schon, worum es geht.
Es hat auch nichts mit Spiegeln im eigentlichen Sinne zu tun.

Bei dem bekannten Abwehrmechanismus geht es darum, eigene psychische Inhalte und Selbstanteile, oder Stimmungen, Absichten und Bewertungen anderen Personen zugeschreiben.

Es reizt uns, etwas was tief im Inneren nicht geklärt ist, das im Außen zu sehen und zu bekämpfen, ansprechen oder zu unterstellen.

Der Triebimpuls (vor allem bei Affekte oder - störungen) bzw. das Motiv wird auf ein Objekt projiziert, wie bei einer optischen Projektion. Das kann eine Gruppe (Regierung / Volk) sein, eine Einzelperson sogar ein Tier oder Gegenstand.

Viele Grüße
Marabout
 
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