Pharmaversicherungspflicht zunehmend unbeliebt

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Notfallmedizin haben wir schon mehrmals davon ausgenommen.


ganz schlechte Beispiele, alles, was teuer ist, muss man eh selber bezahlen, Brille, Krone, Implantat ...

Notfallmedizin kann man aber nicht davon ausnehmen, gerade die ist wegen der Operationen und Intensivmedizin teuer, die Beiträge wären für einen einzelnen kaum zu tragen. Und da würden dann auch wieder so Argumente dagegen kommen von wegen "Ich brauch das nicht, ich bau keine Unfälle, weil ich sowas nicht im Bewusstsein habe". :rolleyes:

Kein schlechtes Beispiel, die Operation vom grünen Star bei meinem Vater hat er nicht selbst bezahlen müssen, meine Augeninnendruck-Messung hab ich nicht bezahlen müssen, die grauer Star Operation meiner Oma hat sie ebenfalls nicht bezahlen müssen.
 
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Dann würde jeder nur noch für das einzahlen, was ihm persönlich gerade passt.
Das wäre der Sinn dahinter, ja.
Für z.B. seltene Krankheiten, die teure Behandlungen/Medikamente benötigen, wäre ruckzuck Ebbe in der Kasse.
Nein, das käme auf die Art der verschiedenen Leistungskataloge an und darauf, was die einzelne Person für sich wollen, also folglich wählen würde.
Da du dich selbst als "Souverän" bezeichnest,
"Das Volk ist in diesem Sinne der Souverän im Staate, ist gleichsam Herrscher über sich selbst."
https://de.wikipedia.org/wiki/Volkssouveränität
 
Doch ich raffe das schon, aber du nicht: Ich zahle auch in keine Feuerversicherung ein, wenn ich kein Haus besitze und keine Haftpflicht, wenn ich kein Auto habe.
Mit dem Vergleich hast du dir aber schön selbst ins Knie geschossen. :ROFLMAO:
Denn wenn du ein Haus und ein Auto hast, musst du auch die entsprechenden Versicherungen haben.
Deine Gesundheit und deinen Körper hast du, also gibts auch die entsprechende Versicherung.

Ich will einzahlen für das, was ich habe oder nutzen würde:
Und genau das ist der Egoismus, weshalb es diese Pflichtversicherung gibt.
Habe ich ja weiter oben schon erklärt: Wenn jeder nur das zahlen würde, was er selbst nutzt, dürfen alle anderen verrecken, die was anderes brauchen aber nicht zahlen können.
Gibt jede Menge Länder ohne Krankenversicherung, in denen die armen Leute massenhaft an Krankheiten sterben, über die wir hierzulande nur müde lächeln.
 
Wenn jeder nur das zahlen würde, was er selbst nutzt, ....
Klar, es zahlen ja auch alle Feuer- und Haftpflichtversicherung, die kein Haus und kein Auto haben....:cry:

Deine Gesundheit und deinen Körper hast du, also gibts auch die entsprechende Versicherung.
ich geb es auf, ich bin hier anscheinend in der Sonderschule.
Hast du meinen letzten Beitrag nicht gelesen oder nicht verstanden?
Ich würde in eine Unfallversicherung einzahlen und in ein Notfallmedizin, aber bei chronischem Krankheiten und Medikamenten würde ich die Alternativmedizin wählen und natürlich auch in die Solidargemeinschaft einzahlen, in die der Alternativmedizin, natürlich auch wenn ich gesund bin und nichts brauche.
Verstehst du es jetzt?
Oder muss ich wieder mit dem Veganer kommen, der nicht in die Fleischkasse einzahlen will, weil der kein Fleisch essen würde und deshalb ein Egoist sein soll?
Ich geh schlafen, das hier ist hoffnungslos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das käme auf die Art der verschiedenen Leistungskataloge an und darauf, was die einzelne Person für sich wollen, also folglich wählen würde.
Sag ich doch.
Jeder würde nur das wählen, was er selbst für gut befindet.
Alle anderen dürfen aufgrund Geldmangels verrecken bittschön.

"Das Volk ist in diesem Sinne der Souverän im Staate, ist gleichsam Herrscher über sich selbst."
https://de.wikipedia.org/wiki/Volkssouveränität
[/QUOTE]
Das Volk schon - nur leider bist du nicht das Volk, sondern nur ein Millionstel-Bruchteil davon.
Von daher bist du kaum in der Position, für das Volk zu sprechen.
 
Nein, das käme auf die Art der verschiedenen Leistungskataloge an und darauf, was die einzelne Person für sich wollen, also folglich wählen würde.
t



Das Problem dabei ist, hinterher, wenn irgendeine schwere/unangenehme Krankheit hinterher eintritt und die Globuli, das Gesundbeten oder die Kräutlein nicht helfen, viele Leute die das vorher im Vertrag ausgeschlossen haben eben doch auf einmal die teure schulmedizinische Behandlung wollen für die sie nicht versichert sind und die sie sich nicht leisten können.

Ganze Heerscharen von Versicherten könnten in jungen Jahren einfach um Geld zu sparen Leistungen ausschliessen, von denen sie nicht erwarten, daran in den nächsten 15 Jahren zu brachen, weil "bekommen eh nur alte Leute".

Und dann gibt es das Dilemma, dass die Allgemeinheit in so einem Fall blechen muss, weil es in unserem Land ethisch nicht als akzeptabel angesehen wird einen Menschen der behandelt werden kann elend krepieren/vegetieren zu lassen. Dann sind die brav einzahlenden die Dummen.
 
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Jeder würde nur das wählen, was er selbst für gut befindet.
Alle anderen dürfen aufgrund Geldmangels verrecken bittschön.
Nein und ich finde das iemlich eindeutig:
Ich würde in eine Unfallversicherung einzahlen und in ein Notfallmedizin, aber bei chronischem Krankheiten und Medikamenten würde ich die Alternativmedizin wählen und natürlich auch in die Solidargemeinschaft einzahlen, in die der Alternativmedizin, natürlich auch wenn ich gesund bin und nichts brauche.
Es geht hier darum zwischen verschiedenen sinnvoll gestalteten Katalogen wählen zu können. Nicht darum sich aus Solidargemeinschaften herauszustehlen.
 
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