Pharmaversicherungspflicht zunehmend unbeliebt

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Das Problem dabei ist, hinterher, wenn irgendeine schwere/unangenehme Krankheit hinterher eintritt und die Globuli, das Gesundbeten oder die Kräutlein nicht helfen, viele Leute die das vorher im Vertrag ausgeschlossen haben eben doch auf einmal die teure schulmedizinische Behandlung wollen für die sie nicht versichert sind
Dann sollte sich jeder gut überlegen, was er wählt. Und der Staat wird überlegen, was er in diesem Fall gerecht fände. Eine Bevormundung wäre also nicht nötig.
 
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Das Problem dabei ist, hinterher, wenn irgendeine schwere/unangenehme Krankheit hinterher eintritt und die Globuli, das Gesundbeten oder die Kräutlein nicht helfen, viele Leute die das vorher im Vertrag ausgeschlossen haben eben doch auf einmal die teure schulmedizinische Behandlung wollen für die sie nicht versichert sind und die sie sich nicht leisten können.

Ganze Heerscharen von Versicherten könnten in jungen Jahren einfach um Geld zu sparen Leistungen ausschliessen, von denen sie nicht erwarten, daran in den nächsten 15 Jahren zu brachen, weil "bekommen eh nur alte Leute".

Und dann gibt es das Dilemma, dass die Allgemeinheit in so einem Fall blechen muss, weil es in unserem Land ethisch nicht als akzeptabel angesehen wird einen Menschen der behandelt werden kann elend krepieren/vegetieren zu lassen. Dann sind die brav einzahlenden die Dummen.
du tust ja gerade so, als ob die chemischen Mittel der Pharma die bessere und teurere Wahl wären. Das sind sie genausowenig, wie Fastfood besser als frische Lebensmittel aus der Natur sind, nur weil es Werbung dafür gibt.
Würden die Menschen ordentliche Medizin (Kräuter) bekommen, wären teure Operationen meistens gar nicht notwendig.
Das ist ja das Fatale: Menschen schlucken jahrelang Antibiotika, Kortison und Schmerzmittel, anstelle von Heilkräutern, deren Heilwirkung seit Jahrtausenden durch Erfahrung belegt ist, weil das einfacher und "gratis" ist, am Ende stehen dann Operationen, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall ...und Chemo, dann wird es richtig teuer und noch mehr Einnahmen für die Pharma.
 
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du tust ja gerade so, als ob die chemischen Mittel der Pharma die bessere und teurere Wahl wären. Das sind sie genausowenig, wie Fastfood besser als frische Lebensmittel aus der Natur sind, nur weil es Werbung dafür gibt.
Würden die Menschen ordentliche Medizin (Kräuter) bekommen, wären teure Operationen meistens gar nicht notwendig.
Das ist ja das Fatale: Menschen schlucken jahrelang Antibiotika, Kortison und Schmerzmittel, anstelle von Heilkräutern, deren Heilwirkung seit Jahrtausenden durch Erfahrung belegt ist, weil das einfacher und "gratis" ist, am Ende stehen dann Operationen, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall ...und Chemo, dann wird es richtig teuer und noch mehr Einnahmen für die Pharma.

Tja, die Menschen haben teilweise das Vorbeugen verlernt. Ist ja auch bequem, wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt zu rennen, und Pulverl zu schlucken.

Für was alles die Krankenkassen Geld haben.......................... (ja, woher denn bloss? :whistle: )

http://www.focus.de/finanzen/versic...diagnose-von-volkskrankheiten_id_5955023.html
 
Nochmal, es geht nicht um arm oder reich oder um Solidarität. Es geht darum, dass ich meine Behandlung, meine Medikamente wie mein Essen wählen möchte.


Das kannst Du ja auch tun. Du musst dann eben das aus Deiner Tasche zahlen, was nicht durch die Versicherung abgedeckt ist. Oder eben eine Zusatzversicherung abschließen. Erwarte bitte hier keine Solidarität für Deine Sonderwünsche, wenn Du selber Solidarität für die normale Versorgung ablehnst.


Gruß

Luca
 
Tja, die Menschen haben teilweise das Vorbeugen verlernt. Ist ja auch bequem, wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt zu rennen, und Pulverl zu schlucken....
Vorbeugen muss man ja selber bezahlen, während man bei jedem Wehwehchen chem. Pharmamedikamente "gratis" nur gegen Rezeptgebühr bekommt, die dann oft sogar unbenutzt im Schrank verkommen, kosten ja eh nichts....
 
Das kannst Du ja auch tun. Du musst dann eben das aus Deiner Tasche zahlen, was nicht durch die Versicherung abgedeckt ist. Oder eben eine Zusatzversicherung abschließen. Erwarte bitte hier keine Solidarität für Deine Sonderwünsche, wenn Du selber Solidarität für die normale Versorgung ablehnst.
Es geht nicht um Sonderwünsche oder zusätzliche Wünsche, sondern um andere Wünsche, .....
wie der Veganer nicht für Fleisch einzahlen will, ....soll ich nochmal von vorne anfangen?:cry:

Ich lehne Solidarität für die normale Versorgung nicht ab, sondern hinterfrage die "normale" Versorgung, wie ein Veganer Fleisch als normale Versorung hinterfragt.

Manche hier sind wirklich sehr begriffstützig - macht das die "normale" medizinische Versorgung?
 
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Vorbeugen muss man ja selber bezahlen, während man bei jedem Wehwehchen chem. Pharmamedikamente "gratis" nur gegen Rezeptgebühr bekommt, die dann oft sogar unbenutzt im Schrank verkommen, kosten ja eh nichts....

Ernähung und Bewegung zählen auch zu Vorbeugung. Und wenn mir was wichtig ist für Gesundwerdung/-erhaltung, dann habe ich auch das Geld. Ich muss ja meine Zusatzbehandlung auch selber zahlen.
 
Stellt euch mal vor, ihr bezahlt in die Arbeitslosenversicherung ein und im Bedarfsfall bekommt ihr kein Geld, mit dem ihr eure Lebensmittel wählen könnt, sondern nur Gutscheine für Fastfood der Lebensmittelkonzerne. Und dann erklärt man euch, ihr könnt ja euer Gemüse auf eigene Kosten anbauen oder auf dem Markt einkaufen (mit welchem Geld?). Ihr seid egoistisch und unsozial, wenn ihr eure Lebensmittel aus diese Solidargemeinschaft wählen wollt. Ihr sollt einfach zahlen und euch halt selber um eure gesunde andere Ernährung kümmern.
Wären dann nicht diejenigen unsozial, die zu faul zum Kochen sind und Fastfood bevorzugen und verlangen, dass die anderen gefälligst für Fastfood einzahlen sollen und ihre gesunde natürliche Ernährung zusätzlich aus der eigenen Kasse bezahlen?
 
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Es geht nicht um Sonderwünsche oder zusätzliche Wünsche, sondern um andere Wünsche, .....
wie der Veganer nicht für Fleisch einzahlen will, ....soll ich nochmal von vorne anfangen?:cry:

Ich lehne Solidarität für die normale Versorgung nicht ab, sondern hinterfrage die "normale" Versorgung, wie ein Veganer Fleisch als normale Versorung hinterfragt.

Manche hier sind wirklich sehr begriffstützig - macht das die "normale" medizinische Versorgung?

In diesem Thread geht e aber nicht um Tofu oder Hüftsteak, sondern um Krankenversicherungen und was die dem Patienten im Krankheitsfall bieten oder nicht.
Wenn die Naturmittel so gut wären, dann müssten früher die Menschen länger gelebt haben.
Haben sie aber nicht, bis auf wenige Ausnahmen und selbst bei den Reichen damals starben viele schon im Säuglingsalter an Krankheiten, die heute, dank der pharmazeutischen Mittel ihren Schrecken verloren haben.

Gruß

Luca
 
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