Pharmaversicherungspflicht zunehmend unbeliebt

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Bist du immer so schwer von Begriff? Es hätte doch nichts mit Solidarität zu tun, wenn ein Veganer die Fleischesser finanzieren muss und selber leer ausgeht....
und du erzählst ihm, er hätte die Wahl: Fleisch essen oder nichts!
Nebenbei wäre er noch ein Egoist und nicht die anderen, die ihn ausnutzen.
Ein extrem dämlicher und oberflächlicher Vergleich mit diesen Essgewohnheiten.
Kein Veganer stirbt wenn er bei Krankheit kein Fleisch isst, aber ein Mensch der im Notfall keine medizinische Hilfe/notwendigen Medikamente erhält, gibt durchaus sein Leben dran.

Wer Krebs, eine Sepsis, einen Blindarmdurchbruch oder Nierenversagen hat und keinen Wert auf schulmedizinische, von der Krankenkasse finanzierte Hilfe legt, der ist dann konsequent und nur bei dem würde ich befürworten, dass er keinerlei Beiträge in eine Krankenkasse zahlen muss. Er braucht dann allerdings auch nie einen Zahn-/Augen- oder anderen Facharzt.
Aber so jemand ist mir (bisher) leider noch nie untergekommen. Solange man gesaund ist kann man leicht meckern und schimpfen, aber wenn es ans eigene Fell geht wird dann doch lieber nach dem Doktor gerufen.

Schon alleine der Begriff "Pharmaversicherungspflicht" zeigt wes Geistes Kind der TE ist.

R.
 
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Ein extrem dämlicher und oberflächlicher Vergleich mit diesen Essgewohnheiten.....
@Loop
Ich finde das übrigens nicht, es geht beim Essen auch ums Überleben und ums gesund bleiben, um die Wahlfreiheit und die Solidargemeinschaft.
Es soll außerdem nur ein Vergleich sein, wie es sich anfühlt, wenn man Veganer ist, für Fleisch in die Allgemeinkasse bezahlen müsste, das man selber nicht essen würde und dann noch als Egoist diffamiert wird.
 
Tausende Menschen machen das jeden Tag, genau die, die nicht an die chemischen Medikamente der Pharma glauben und trotzdem in diese Versicherung einzahlen müssen. Gesund werden sie dann durch alternative Behandlungen, die sie zusätzlich selber bezahlen.

Du raffst einfach immer noch nicht, wozu eine Solidargemeinschaft da ist.
Genau das ist der Sinn: Viele, die die Leistungen der GKV gar nicht beanspruchen wollen/müssen, zahlen für die mit, die diese Leistungen brauchen, aber nicht zahlen können.

Ich z.B. lasse mich alle Jubeljahre mal beim Arzt blicken (meist um mir einen gelben Schein zu holen wenn ich Sonderurlaub brauche ;)) und habe daher mit Sicherheit schon das Tausendfache eingezahlt was ich gekostet habe.
Damit habe ich aber kein Problem, und zwar aus mehreren Gründen: Ich kann morgen schon einen Unfall haben und OPs, Kuren usw usf brauchen, die Unsummen kosten die ich mir niemals leisten könnte, desweiteren könnte es sein dass ich im Alter gepflegt und versorgt werden müsste und last but not least - macht es mir gar nichts aus, wenn ich Oma Wuppke ihre künstliche Hüfte mitfinanziere, damit sie wieder alleine auf Toilette gehen kann.

Ich glaube ich bin doch ein Gutmensch - und finde das sogar gut. :cool:

Der gutste Mensch aller Zeiten,
Crowley :)

:banane:
 
Du raffst einfach immer noch nicht, wozu eine Solidargemeinschaft da ist.
Genau das ist der Sinn: Viele, die die Leistungen der GKV gar nicht beanspruchen wollen/müssen, zahlen für die mit, die diese Leistungen brauchen, aber nicht zahlen können.

Ich z.B. lasse mich alle Jubeljahre mal beim Arzt blicken (meist um mir einen gelben Schein zu holen wenn ich Sonderurlaub brauche ;)) und habe daher mit Sicherheit schon das Tausendfache eingezahlt was ich gekostet habe.
Damit habe ich aber kein Problem, und zwar aus mehreren Gründen: Ich kann morgen schon einen Unfall haben und OPs, Kuren usw usf brauchen, die Unsummen kosten die ich mir niemals leisten könnte, desweiteren könnte es sein dass ich im Alter gepflegt und versorgt werden müsste und last but not least - macht es mir gar nichts aus, wenn ich Oma Wuppke ihre künstliche Hüfte mitfinanziere, damit sie wieder alleine auf Toilette gehen kann.

Ich glaube ich bin doch ein Gutmensch - und finde das sogar gut. :cool:

Der gutste Mensch aller Zeiten,
Crowley :)

:banane:
Doch ich raffe das schon, aber du nicht: Ich zahle auch in keine Feuerversicherung ein, wenn ich kein Haus besitze und keine Haftpflicht, wenn ich kein Auto habe.
Ich will einzahlen für das, was ich habe oder nutzen würde: Ich würde in eine Unfallversicherung einzahlen und in ein Notfallmedizin, aber bei chronischem Krankheiten und Medikamenten würde ich die Alternativmedizin wählen und natürlich auch in die Solidargemeinschaft einzahlen, natürlich auch wenn ich gesund bin und nichts brauche.

Wahnsinnsargument.
Nach deiser Logik sollten die Krankenkassen also auch vegetarische Lebensmittel bezahlen.

Fänd ich cool, dann gibts den Salat im Supermarkt demnächst auf Rezept.

:schnl:
Nein, aber vielleicht die Kalmuswurzel bei Kreuzschmerzen anstelle von chemischen Schmerzmitteln, kostet nicht mehr, ist aber weniger schädlich und hilft besser, verdienen tut halt ein anderer.
Auch ein Vogelknöterich- oder Brennesseltee oder Cannabis wäre oft sinnvoller und heilsamer als ein chem. Mittel. Warum sollte das der Arzt nichtverschreiben dürfen, bzw. ich als Patient wählen? Weil das nicht von der Pharma kommt?
 
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Du raffst einfach immer noch nicht, wozu eine Solidargemeinschaft da ist.
Genau das ist der Sinn: Viele, die die Leistungen der GKV gar nicht beanspruchen wollen/müssen, zahlen für die mit, die diese Leistungen brauchen, aber nicht zahlen können.

Ich z.B. lasse mich alle Jubeljahre mal beim Arzt blicken (meist um mir einen gelben Schein zu holen wenn ich Sonderurlaub brauche ;)) und habe daher mit Sicherheit schon das Tausendfache eingezahlt was ich gekostet habe.
Damit habe ich aber kein Problem, und zwar aus mehreren Gründen: Ich kann morgen schon einen Unfall haben und OPs, Kuren usw usf brauchen, die Unsummen kosten die ich mir niemals leisten könnte, desweiteren könnte es sein dass ich im Alter gepflegt und versorgt werden müsste und last but not least - macht es mir gar nichts aus, wenn ich Oma Wuppke ihre künstliche Hüfte mitfinanziere, damit sie wieder alleine auf Toilette gehen kann.

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Crowley :)

:banane:

Genau das meine ich. (y)
 
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Genau das meine ich. (y)
wie oft denn noch? Es geht nicht um die Solidargemeinschaft.
Ich würde in eine Unfallversicherung einzahlen und in ein Notfallmedizin, aber bei chronischem Krankheiten und Medikamenten würde ich die Alternativmedizin wählen und natürlich auch in die Solidargemeinschaft einzahlen, in die der Alternativmedizin, natürlich auch wenn ich gesund bin und nichts brauche.
Verstehst du es jetzt?
Oder muss ich wieder mit dem Veganer kommen, der nicht in die Fleischkasse einzahlen will, weil der kein Fleisch essen würde?
Wahlfreiheit heisst das oder Selbstbestimmung. Ich muss keine Feuerversicherung bezahlen, wenn ich kein Haus habe - verstanden? Bin ich hier eigentlich in der Sonderschule?
 
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