Oshos Lehre

Geiler Beitrag,

richtig knorke, hätte ich bei weitem nicht so gut auf den Punkt bringen können! :)

Hi Arti, Greetings from Amanda Jo(sepha) (ode auch der olde Sam.sr :D)
Danke. Ich find viele Deiner Beiträge auch gut ( was ich halt so mitkrieg)
Grüßle.
arti

P.S.:
als Mann warst Du mir irgendwie lieber, dann hätt ich Dich ja irgendwann noch anbaggern können ...:weihna1 ;)... (joke)
 
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Soll man das also den Schülern vorwerfen, dass sie "stecken geblieben" sind. Trägt nicht auch ein Meister eine immense Verantwortung, indem er Schüler ermutigt. Und geht es nicht auch darum gerade jene Schüler anzuleiten, die Probleme haben bestimmte Dinge umzusetzen ... und ihnen Hilfestellungen zu geben, damit sie sich und anderen keinen Schaden zufügen? Darin hat Osho offensichtlich versagt. Die Autorin dieser Doku wurde als Kind von ihrer Mutter in diese Bewegung hineingebracht ... und eben später sexuell mißbraucht.

Auch wenn das jetzt vielleicht nicht herauskommt, aber das ist eben eine Seite der Medaille. Ergibt sich die Diskussion irgendwie anders dann verteidige ich Osho auch, weil er vielen Menschen offensichtlich auch weiterhelfen kann. Wir neigen halt dazu uns über etwas ein "endgültiges Urteil" zu bilden. Entweder ist etwas "schlecht" oder "gut". Wir bewerten ständig ...

lg
Topper
Hallo Topper,
mir ist schon bewußt, daß Deine Haltung da ambivalent ist. Hab auch schon andere Beiträge von Dir gelesen.

Wenn Du Dir die Größe der Bewegung mal anschaust, ist es vielleicht verständlicher, daß Osho nicht überall Händchenhalten konnte.
Die Zeit der Ranch, 4 Jahre, war meines Wissens nach geprägt von einer langen Schweigephase Osho´s, eigentlich komplett, vieles entzog sich wohl seiner Kenntnis. Genaueres beschreibe ich nicht, weil es vor meiner Zeit war und es ist müßig für mich, mich in Mutmaßungen zu erschöpfen. Ich nahm erst ein paar Jahre nach der Oregon -Zeit Sannyas.
Mir als Mutter würde auch nicht im Traum nicht einfallen, ein Kind mit in eine Kommune zu nehmen, also ist wohl die Selbstverantwortung bzw. die Verantwortung einem Kind gegenüber der betroffenen Mutter gefragt, nicht so sehr ihre Hingabefähigkeit.
Mir sind solche Geschichten bekannt.
Anleitung wurde auch immer wieder von den erfahrenen Sannyasins gegeben, die aber eben auch nur aus ihrem eigenen Verständnis Osho weitergaben, wenn es gut lief eben das, was hinter den Worten stand, was Osho´s spirit ausmachte.
Ich kann jetzt nicht so sehr erkennen, was Du als Versagen betitelst. Daß er nicht überall gleichzeitig sein konnte?
Er bot Werkzeug an, hielt täglich Diskurse, war präsent. Vielen genügte das, um das Entscheidende in seiner Gegenwart zu lernen.

Liebe Grüße,
arti
 
Sehr klar erkannt.

Und gerade das fällt mir auf, bei Menschen die bei Osho waren.
Und diese Offenheit und ein grosses Lächeln

Das sind Menschen, die in sich selbst ruhen
ich kannte eine Frau, sie lebte jahrelang in Poona
kannte Osho

und mein Reikimeister aus Kanada
ach ja, und Charisma haben jene Menschen
die von Osho wirklich "berührt" wurden




Aphrodite:liebe1:
;)....:liebe1:







...aba viel Lächeln tu ich nich, eher manchmal ein "inner smile"...und stürmen tuts bei mir auch ab und an...
 
Was deine Erklärungen zum Wesen des erleuchteten Bewußtseinszustandes betrifft, da sprechen wir offenbar vom Gleichen. So meine ich das auch verstanden zu haben, was ich darüber in Erfahrung gebracht habe. Was mir nicht klar ist, und da frag ich noch einmal nach - was verstehst unter Dingen, die über einem liegen und die unter einem liegen?

naja, ich will nicht von Dingen schreiben, die ich selber nicht verstehe, aber es soll so sein, dass viele Erleuchtete überzeugt sind bereits die höchste Bewusstseinsebene erreicht zu haben. Sie sehen alles was unterhalb von ihnen liegt. Unterhalb meint hier eigentlich unterhalb ihres Bewusstseins. Dabei gäbe es aber sehr wohl noch ein höheres Wissen. Wenn ich das "höhere" Wissen habe, dann habe ich zugleich auch das "niedere" Wissen, aber nie umgekehrt. Das hab ich damit gemeint.

lg
Topper
 
Danke. Ich find viele Deiner Beiträge auch gut ( was ich halt so mitkrieg)
Grüßle.
arti

P.S.:
als Mann warst Du mir irgendwie lieber, dann hätt ich Dich ja irgendwann noch anbaggern können ...:weihna1 ;)... (joke)



Jo,

das waren noch Zeiten, gell? :) (Ähm ja, deswegen hielt ich es für besser, mal das Geschlecht zu wechseln, leider etwas zu spät).

Mhm,

ich kenne ja Osho nicht, aber habe ein paar Bücher von ihm gelesen. Ist jedenfalls eine illustre Persönlichkeit gewesen, es gab ganz sicher ´ne Menge an Aussagen, aus denen man etwas ziehen und für sich umsetzen und verwerten kann. Für mich ist er, nach dem, was ich so mitbekommen habe, auf dem Weg zur Erleuchtung gewesen.

Topper schrieb:
Ja, wobei man auch sagen muss, dass es DIE einheitliche Erleuchtung nicht gibt. Viele glauben Erleuchtung und Erleuchtung wäre dasselbe. Erleuchtung ist ein Ausdruck eines Bewusstseinszustandes, einer höheren Erfahrung und höheren Einsicht, und davon gibt es sehr sehr viele Abstufungen. Es beinhaltet die Möglichkeit viele Dinge zu erkennen, die unter einem liegen ... aber jene Dinge die über einem liegen ... mit allem ihrem Einfluss und ihren Wirkungen bleiben verhüllt.

Osho hatte jedenfalls mehr von dieser Einsicht als ein "normaler Mensch". Wenn immer wieder die Dinge mit dem Reichtum Oshos herausgegriffen werden so kann man daraus überhaupt nichts schließen. Vielmehr kommt es darauf an, wie Osho damit umgegangen ist. Es ist eine Illusion, dass ein Meister in Armut leben muss. Ein Meister zeichnet sich dadurch aus, dass er in der Armut als auch im Reichtum leben kann. Es berührt ihn überhaupt nicht, wo er lebt. Er nimmt das an und ist zufrieden damit, was das Universum ihm gibt.


Eben, das sehe ich exakt genauso, es gibt Abstufungen und selbst der *Erleuchtetste* sofern er sich zeigt und zu erkennen gibt, würde nicht behaupten, es gäbe nichts darüber hinaus zu erkennen und zu lernen. Was nicht heißt, daß er nicht trotzdem in sich ruhen kann und dies tut, etwas was betonierte Fundamentalisten und Gegner der "Erleuchtungswege" ja gerne ins Feld führen - "Man ist nie hier und jetzt, nie präsent, nie gut genug, immer am Streben usw." Ich las das gerade heute.

Ist allerdings bu......t. Wie so vieles von denen. Naja, wie könnten sie es auch anders wissen.


Perfektion heißt Stillstand. Keine Evolution mehr, keine Entwicklung, nicht mehr nicht weniger.

:morgen:
 
Hallo Topper,
mir ist schon bewußt, daß Deine Haltung da ambivalent ist. Hab auch schon andere Beiträge von Dir gelesen.

Wenn Du Dir die Größe der Bewegung mal anschaust, ist es vielleicht verständlicher, daß Osho nicht überall Händchenhalten konnte.
Die Zeit der Ranch, 4 Jahre, war meines Wissens nach geprägt von einer langen Schweigephase Osho´s, eigentlich komplett, vieles entzog sich wohl seiner Kenntnis. Genaueres beschreibe ich nicht, weil es vor meiner Zeit war und es ist müßig für mich, mich in Mutmaßungen zu erschöpfen. Ich nahm erst ein paar Jahre nach der Oregon -Zeit Sannyas.
Mir als Mutter würde auch nicht im Traum nicht einfallen, ein Kind mit in eine Kommune zu nehmen, also ist wohl die Selbstverantwortung bzw. die Verantwortung einem Kind gegenüber der betroffenen Mutter gefragt, nicht so sehr ihre Hingabefähigkeit.
Mir sind solche Geschichten bekannt.
Anleitung wurde auch immer wieder von den erfahrenen Sannyasins gegeben, die aber eben auch nur aus ihrem eigenen Verständnis Osho weitergaben, wenn es gut lief eben das, was hinter den Worten stand, was Osho´s spirit ausmachte.
Ich kann jetzt nicht so sehr erkennen, was Du als Versagen betitelst. Daß er nicht überall gleichzeitig sein konnte?
Er bot Werkzeug an, hielt täglich Diskurse, war präsent. Vielen genügte das, um das Entscheidende in seiner Gegenwart zu lernen.

Liebe Grüße,
arti

Hallo Arti,

ist natürlich immer gut, wenn es Leute mit persönlichen positiven Erfahrungen gibt, die andere negative Erfahrungen wieder relativieren. Mir ist klar, dass man von Osho etwas lernen kann und sich hier ein Weg auftun kann, der zu Fortschritten auf dem Weg der Selbsterkenntnis führt. Wir laufen ja ansonsten wie verrückt den materiellen Dingen hinterher, und da haben die Lehren Oshos schon eine ganz andere Qualität. Ich kann mir vorstellen, dass ich da auch in diese Richtung gegangen wäre, wenn sich das irgendwie ergeben hätte. Aber dafür hat sich dann ein wenig später was ergeben ...

Ja das mit "versagen" ist halt etwas härter ausgedrückt. Nachdem was ich gelesen habe, war es so, dass Osho seine Schüler zu sexueller Freizügigkeit "ermutigt" hat. Das mag seine Berechtigung haben ... ist aber nur eine Seite der Wahrheit. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich alles richtig mache, aber in der Tradition der ich folge geht alles in Richtung Enthaltsamkeit, obwohl der Meister auch ganz klar sagt, dass "einen natürlichen Trieb zu unterdrücken oft mehr schadet als es nützt." Und je mehr sich ein Mensch der täglichen Meditation widmet, desto mehr kommt er auch weg von seinen sexuellen Verlangen. Das ist aber individuell sehr verschieden, und meist hat der Umgang mit der Sexualität in früheren Leben noch eine wesentliche Wirkung auf das Jetzt. z.B. hab ich das in einer früheren Inkarnation mal standesgemäßg unterdrückt und bekomme jetzt dafür die Rechnung präsentiert ... und muss mich mit diesem Thema auseinandersetzen ... nichts ablehnen, alles annehmen usw ...

In Wirklichkeit ist es ja so, dass ein vollkommener Meister genau das beherrscht was du ansprichst. Er kann überall gleichzeitig sein und macht seinen Einfluss auch geltend ...

Oshos Diskurse sind schon was Besonderes. Ich verfolge sie auch regelmäßig in den Oshotimes. Hier gibt es jedes Monat einen neuen Diskurs, der online veröffentlich wird (Link).

lg
Topper
 
Nehme ich mal an ich hätte Gurdjieff verstanden, dann würde ich sagen bei ihm ging es um objektive Vernunft.
Nehme ich mal an ich hätte Osho verstanden, ging es bei ihm dann
hauptsächlich um Ekstase ?
 
Hallo Arti,

ist natürlich immer gut, wenn es Leute mit persönlichen positiven Erfahrungen gibt, die andere negative Erfahrungen wieder relativieren. Mir ist klar, dass man von Osho etwas lernen kann und sich hier ein Weg auftun kann, der zu Fortschritten auf dem Weg der Selbsterkenntnis führt. Wir laufen ja ansonsten wie verrückt den materiellen Dingen hinterher, und da haben die Lehren Oshos schon eine ganz andere Qualität. Ich kann mir vorstellen, dass ich da auch in diese Richtung gegangen wäre, wenn sich das irgendwie ergeben hätte. Aber dafür hat sich dann ein wenig später was ergeben ...

Ja das mit "versagen" ist halt etwas härter ausgedrückt. Nachdem was ich gelesen habe, war es so, dass Osho seine Schüler zu sexueller Freizügigkeit "ermutigt" hat. Das mag seine Berechtigung haben ... ist aber nur eine Seite der Wahrheit. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich alles richtig mache, aber in der Tradition der ich folge geht alles in Richtung Enthaltsamkeit, obwohl der Meister auch ganz klar sagt, dass "einen natürlichen Trieb zu unterdrücken oft mehr schadet als es nützt." Und je mehr sich ein Mensch der täglichen Meditation widmet, desto mehr kommt er auch weg von seinen sexuellen Verlangen. Das ist aber individuell sehr verschieden, und meist hat der Umgang mit der Sexualität in früheren Leben noch eine wesentliche Wirkung auf das Jetzt. z.B. hab ich das in einer früheren Inkarnation mal standesgemäßg unterdrückt und bekomme jetzt dafür die Rechnung präsentiert ... und muss mich mit diesem Thema auseinandersetzen ... nichts ablehnen, alles annehmen usw ...

In Wirklichkeit ist es ja so, dass ein vollkommener Meister genau das beherrscht was du ansprichst. Er kann überall gleichzeitig sein und macht seinen Einfluss auch geltend ...

Oshos Diskurse sind schon was Besonderes. Ich verfolge sie auch regelmäßig in den Oshotimes. Hier gibt es jedes Monat einen neuen Diskurs, der online veröffentlich wird (Link).

lg
Topper

Hallo Topper,
danke für Deine persönliche Stellungnahme.

Ja nun, die Zeit als Sannyasin liegt ja schon einige Zeit hinter mir, etwa ziemlich genau 10 Jahre, und ich habe wenig Grund, mich in "Oshoreden-Schwingen" zu verausgaben.
Aber es juckt mich natürlich in den Fingern, wenn ich auf krasse oder einseitige Berichterstattung treffe, wohl wahr. Etwas erstaunt war ich, daß der von Dir gepostet wurde, hatt ich Dich bis jetzt als respektvollen und ausgewogenen Schreiber, soweit ich Dich halt gelesen hab, wahrgenommen.
( respektvoll empfinde ich Dich immer noch, nicht falsch verstehen...:))

Ich hab gute Erfahrungen gemacht, ja. Aber auch schlechte,´türlich. Aber die Guten haben bei weiten die Schlechten überwogen. Und ich bin kein Nestbeschmutzer. Ich werde immer dankbar sein, für das was ich gelernt hab, und das war nunmal nicht wenig. Deshalb werd ich mich wohl immer wieder mal einklinken, wenns um Oshoverrisse geht. Dazu war mir dieser Mensch zu wertvoll.

Nuja, und die Freizügigkeit versus Enthaltsamkeit:

Ich versteh nicht, daß das so wenig bei den Leuten ankam, daß Osho´s Fernziel Enthaltsamkeit war. Er selbst lebte ja schließlich auch so.
Er hat nun mal ähnlich wie bei der dynamischen Meditation mit dem Paradoxon der Übertreibung gearbeitet. Was Dir irgendwann zum Hals raus hängt, weil Du´s übertrieben hast, fällt auch von Dir ab.

Das was Du schreibst, ist meine Erfahrung auch, wenn regelmäßig mit der inneren Instanz Kontakt aufgenommen wird, sprich meditiert wird, gibt es keine Ausreißer. Das Bedürfnis läßt nach. Dazu muß aber erstmal ein natürlicher Fluß des Ganzen dagewesen sein, und das hat er sehr gefördert ja.
Und dabei waren erfahrungsgemäß bei weitem nicht so viel sexuell befreite Menschen unter den Menschen, die zu Osho kamen, wie uns die sexuelle Revolution im allgemeinen das gerne glauben lassen wollte. Viel Schein und Heuchelei mußte oft abgebaut werden, wenn es um ehrliches sexuelles miteinander ging.

Ausschweifungen, zu denen ich auch die Geschichte, die Du ursprünglich gepostet hast, zähle, sind meiner Meinung nach nur möglich, wenn man sich mit den meditativen Übungen nicht verbindet, und da gab es natürlich schon den einen oder anderen darunter, der der Meinung war, er hätte das nicht nötig, sei sowieso erleuchteter also Osho und so Schoten und hat sich in all seiner Gier und Egozentrik versucht zu holen, was nur ging. Das gab es und wird es immer geben, weils Menschen sind, genauso miese Charaktere wie im Nicht-Sannyasumfeld auch.

Ich kann mich noch gut erinnern an manche Situationen, ich war wirklich eine sehr junge Sannyasin damals, als die ältesten Säcke mit einer Selbstverständlichkeit uns jüngere Frauen angebaggert hatten, als ob sie die unwiederstehlichsten Lebewesen dieses Planeten wären.

Ich hab immer wieder gerne dankend abgelehnt:sabber:
Das waren die Ausnahmen, nicht die Regel. Und daß die vor einer 13 - jährigen nicht Halt gemacht hätten, kann ich mir sehr gut vorstellen. Daß das eine ganze Bewegung in Verruf bringt, ist tragisch, aber leider nicht zu ändern.

Daß ein Erleuchteter überall präsent sein soll, halte ich mit Verlaub für einen hohen Anspruch.
In Poona war schon in hohem Maße Osho´s spirit spürbar, aber so weit würde ich da nicht gehen, das als Qualitätsmerkmal hinzustellen.

Nun gut, wenn man, wie Josepha oben, natürlich der Meinung ist, er sei nicht das, was er von sich behauptet, ja nun...streiten werde mich in dieser Sache nicht. Mir genügt, was ich erlebt hab, das läßt für mich keine Zweifel offen.

In welcher Tradition bist Du denn gelandet?

Wenn nicht öffentlich, dann auch gerne per PN.

Grüße, arti
 
Obiger Bericht von Artisan klinkt nicht sehr ekstatisch.
Deshalb bin ich nicht bei Osho gelandet.
Ist nur der äußere Kreis eskstatisch ?
 
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Hallo Topper,
danke für Deine persönliche Stellungnahme.

Nun gut, wenn man, wie Josepha oben, natürlich der Meinung ist, er sei nicht das, was er von sich behauptet, ja nun...streiten werde mich in dieser Sache nicht. Mir genügt, was ich erlebt hab, das läßt für mich keine Zweifel offen.

In welcher Tradition bist Du denn gelandet?

Wenn nicht öffentlich, dann auch gerne per PN.

Grüße, arti



Hi, arti,

bin mir jetzt nicht ganz sicher, wen du meinst, Topper oder mich?

Na, wie auch immer, ich sprach von den Abstufungen, die Topper erwähnt hatte. Und daher davon, daß auch "Erleuchtete" ganz sicher nicht von sich behaupten, am Ende der Leiter angelangt zu sein.

Wie Osho das gehandhabt hat, kann ich wie gesagt nicht, beurteilen. Es gibt nur ein paar - nenne ich es ruhig - Kriterien, die mich vermuten lassen, daß er nicht in der Riege Jeshuah b.J., Buddha, Zarathustra, Ra Ta Bin, Appolonius von Tyana u.a. (mal salopp gesagt) mitgespielt hat.

Was nicht heißen soll, daß er nicht wesentlich mehr Protenzial als der Normalbürger ausgeschöpft und gelebt haben mag. Ganz bestimmt nicht.

Ansonsten kann ich mit deinem Beitrag wieder mal sehr viel anfangen, zum Beispiel die Angelegenheit mit der Übertreibung, absolut d´accord - schrieb hier neulich gerade davon. Sich etwas, was als Zwang oder Sucht im eigenen Verhalten als wiederkehrendes Muster erscheint, solange aussetzen, bis es einem mehr oder weniger aus den Ohren wieder herauskommt oder wie eine vollgesogene Zecke von einem abfällt. So handhabe ich es. Manches geht recht schnell, manches braucht halt länger. :D


arti schrieb:
Daß ein Erleuchteter überall präsent sein soll, halte ich mit Verlaub für einen hohen Anspruch.

Mhm, ja, ich denke sogar, die meisten sind gar nicht präsent hier. Warum sollten Erleuchtete ständig präsent sein. Den Teil habe ich wohl noch nicht gelesen. Ich suchs mal raus.

Grüße, Jo
 
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