Ja, und wenn das so ist, da nützt es alleine nicht,
daß nichts verloren geht, sondern ermutigt natürlich,
aber die Kardinal-Frage lautet doch demzufolge
Wie und auf welche Art und Weise bekomme ich uneingeschränkten Zugang dazu ?
hallo Amanda!
es liegt in der natur der sache, wenn wir von der erfahrungsfibel oder der lernfibel ausgehen, wir erwarten ein "mehr". möglicherweise liegt darin der knackpunkt um jenseits wirklich zu verstehen.
nach meiner bewertung des sachverhaltes handelt es sich jedoch nicht um eine oft propagierte quadratische steigerung der möglichkeiten, sondern um eine art zwei-kreis-system in dem eine art des lebens auf zwei seinsebenen verbunden ist. man wird zugeben müssen, das klingt irgendwie glaubwürdig, sonst wären auch bestrebungen bemerkbar, in denen geistige elemente jeglicher art mit materie wieder eine einheit bilden versuchen. dabei käme dann auch eine angenommene höhere entwicklung in unserer eigenen zukunft besser zum tragen.
unser materieller körper mit seinen abnützungen hat irgend einmal ausgedient und es ist eine logische überlegung diese phase zu beenden, oder an dessen schwelle stehen wir heute, wo der mensch seine organe auszutauschen beginnt und schrittweise diese materielle phase verlängert, so weit wie nur möglich. das ist aber keine frage der materiellen seite des menschen, sondern sie kommt von seinem geist, seiner seele, der ist es egal aus welchem material die bedingungen bestehen, damit ein standart gehalten werden kann.
ich behaupte nun auf grund zahlreicher indizien aus der vergangenheit, es handelt sich bei der form des daseins im jenseits um einen teil der mutation von höheren lebensformen. das kann sehr wohl eine recht aktive phase sein, aber auch eine ruhende und allein auf existenz begründete beschaffenheit haben, wobei die ruhige und kraftschöpfende aus der art heraus eine wesentlich längere aber auch passive lebensdauer erwarten wird können. dieses nicht erreichen eines zieles oder das langsame herangehen an ein ziel und damit deren hinauszögern der befriedigung hat den vermeintlichen vorteil dafür eine sehr lange zeitspanne zu erhalten.
ein solcher zustand der feinkörpermaterie würde sich also nur dann ändern, wenn eine eigene aktivität einsetzt, oder wenn durch irgend einen notwendigen umstand eine "erweckung" erfolgt. das im grunde genommen nichts anderes als ein sicherheitsprogramm ist, zur arterhaltung oder artverbesserung.
aus verschiedenen überlegungen heraus, besonders wegen der eigenen befindlichkeit, wird uns in moralprogrammen ein solcher status des zweiten kreises als das "ewige leben" verkauft. in unserer situation könnten wir eine wirkliche betrachtung gar nicht verkraften. gebunden an bilder der materie, die verloren geht und nur mehr mit einem "rest" ausgestattet ist, viele funktionen ersatzweise besetzt und vor allem in der energiegewinnung von einem zweikreissystem nun mit einem schlag auf ein einkreissystem angewiesen ist.
ganz ähnlich verhält es sich auch mit dem ende. sind wir gewohnt dem tod ins auge zu sehen, erkennen wir ihn als einen schweren verlust, egal ob wir daran selbst beteiligt sind, oder ob er in personen unserer gesellschaft auftritt. so sind wir es denn doch gewohnt in der seelischen zukunft von der ewigkeit zu sprechen. ein mechanismus der angst, der uns die wahrheit nicht erkennen läßt. oder wir sind sofort mit dem ende einverstanden und verzeifeln an der niederlage den der übergang in den seelischen zustand für uns bereit hält. ob nun so oder so gesehen, wenn wir der wahrheit nicht ins gesicht sehen wollen, dann werden wir daran verzweifeln, entweder früher oder später.
das klingt, wenn ich mir das so ansehe, alles recht düster, was?
nun, das zentrum des lebens ist hier. daran führt kein weg vorbei.
auch wenn der zustand in der zukunft einmal verbessert werden könnte, von außen, und nun bereits von innen.
bei der gelegenheit sollten wir auf keinem fall das jenseits aus den augen verlieren. dessen bedingungen und möglichkeiten.
das ist eigentlich der hauptvorwurf, den sich unsere zeit gefallen lassen muß.
entscheidungen werden gefällt, aufgrund von ergebnissen der vergangenheit und der gegenwart, unter zu geringer beteiligung der zukünftigen werte.
der zuletzt genannte aspekt ist eigentlich der auf dem sich die stärke des jenseits besonders stützen kann, neben der zur verfügung stehenden weiträumigkeit.
nichts kann wirklich so schrecklich sein für den menschen, dass er in der niederlage nicht einen vorteil sieht, für die lebensart des menschen.
sei es nun ein chemischer oder "nur" ein physikaler gesichtspunkt.
wäre schade, wenn du nun schon voll satt sein solltest.
und ein
