Neue Sprache - politisch korrekt

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Eines der verrücktesten Beispiele der letzten Zeit:

»Das Wort ›Jude‹ ist für mich weder ein Schimpfwort noch diskriminierend«​

Der Duden empfiehlt, statt »Jude« solle man lieber »jüdischer Mitbürger« sagen. Der Grund: »Jude« könne als diskriminierend aufgefasst werden. Nun sorgt der Eintrag für Unmut – unter Jüdinnen und Juden.
https://www.spiegel.de/panorama/ges...pfwort-a-8fc1d0c4-83f1-4d0e-94d3-2c88da5f1b76


Gerade an dem Beispiel kann man schön sehen, dass diese vermeintlich gutgemeinte Spracherziehung nicht selten selbst diskrimierend ist. Denn auf die Art würde der Duden ja selbst helfen den Begriff "Jude" als Diskriminierung zu interpretieren und damit dann auch zu etablieren.

Man muss sich das mal vorstellen auf z.B. "Österreicher" oder "Engländer" oder "Christ" oder "Muslim" etc.

Sowas ist echt eine Frechheit, mein Vater ist Jude und das ist völlig in Ordnung!
 
Das die Klingonen die Weltherrschaft übernehmen, weil reH Suv-rup Suv-wI'....

in welchen Thread sind wir denn?

Dann bist Du also auch dafür, daß man nicht mehr "Juden" sagt? Ist Dir klar, daß Du damit Menschen diskriminierst, und zwar eben Juden, weil Du ihnen ihre ganz normale Bezeichnung schlecht machst und absprichst? Machst Du das auch mit Christen und Moslems und Buddhisten? Sind das für Dich Schimpfwörter?
 
Dann bist Du also auch dafür, daß man nicht mehr "Juden" sagt? Ist Dir klar, daß Du damit Menschen diskriminierst, und zwar eben Juden, weil Du ihnen ihre ganz normale Bezeichnung schlecht machst und absprichst? Machst Du das auch mit Christen und Moslems und Buddhisten? Sind das für Dich Schimpfwörter?
Hä, ja klar ist das diskriminierend. 🤨

Ich bin immer noch beim Gendern und NUR beim Gendern, keine Ahnung wie du jetzt darauf kommst
 
Der Mensch klingt aber sehr verdächtig frauenfeindlich. Dann müsste es auch ein weibliches Substantiv geben: die Menschin. Und Plural dann bitte mit Gendersternchen:
Die Mensch*innen. :rolleyes:
Hehe, ich bremse auch für Frauen!:weihna1
Mit: „Ich bremse auch für Menschen!“, käme dieser gar lustige, „satirische“ Schenkelklopfer vermutlich doch überhaupt nicht mehr so „gut“ und allgemeinverständlich - Selbst für den „Dümmsten“ im Wirtshaus zum genoppten Fuchsschwanz rüber – Dort, wo sich allabendlich die frauen- und tierlieben Oldies des - in feuchtfröhlicher, chauvinistischer Nostalgie schwelgenden – Opel Manis treffen … Und Nein, ich werde sie auch zukünftig nicht Mantafahrer*innen nennen.:lachen:

„Der“ Mensch ist und bleibt (jedenfalls für mich) ein geschlechtsneutraler Begriff – den ich garantiert nicht durch ein Ändern seines männlichen grammatikalischen Geschlechts in ein „Das“ (wie z.B. bei "Lebewesen") überflüssigerweise zaunpfahlwinkend in meinem persönlichen Wortschatz ersetzen werde.

Wenn irgendwo steht, es wurden Menschen ermordet – denk ich selbst zumindest eh nicht reflexartig, zuerst nur an Männer - Wie das bei den 2 ermordeten Polizisten eben bei mir der Fall war. Dass das Wort Polizist nicht an irgendwelche menschlichen Geschlechts(an)teile gebunden ist, war mir zwar bekannt – aber in diesem Lesemoment leider nicht wirklich bewusst gewahr.

Mein subjektives „Problem“ betrachte ich dabei allerdings nicht als Frauenfeindlichkeit sondern bestand darin – „unbewusst“ eine vermeintlich objektive Information aus einem Text gezogen zu haben – die definitiv gar nicht darin enthalten war.
 
Ich weiß das es für alte Menschen schwierig sein muss, damit sachlich umzugehen. Meinen Großeltern könnte ich das auch net verkaufen. Aber es wird nunmal so kommen, ob man es nun will oder nicht.
Starke Worte. :eek: Es gibt aber auch Zurückruderer. Oder halt. sagen wir lieber gendergerecht "Zurückrudernde". "Ruderer" ist ja diskriminierend, weil die Frauen nicht mit genannt sind.

Also Zurückrudernde.

Osnabrücker Stadtverwaltung verzichtet wieder auf das Gendern

Der „Rat für Rechtschreibung“ ist für die Regulierung der deutschen Rechtschreibung zuständig und empfahl schon im vergangenen Jahr, auf die üblichen Formen gendergerechter Sprache zu verzichten. Gendersternchen und Co würden Verständlichkeit, Vorlesbarkeit und Übersetzbarkeit von Texten behindern und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen benachteiligen.

Verwaltung soll „die Sprache der Bürgerinnen und Bürger sprechen“​


In der Beschlussvorlage zu aktuellen Ratssitzung heißt es konkret: „Als Dienstleistungsunternehmen muss die Stadtverwaltung sich befleißigen, die Sprache der Bürgerinnen und Bürger zu sprechen und zu schreiben, statt ihnen Vorgaben zu machen, wie sie zu sprechen und zu schreiben haben. Ein solcher autoritärer Stil liegt der Stadt fern. Diese defensive Haltung ist offen für die Entwicklung der Sprache auf der Basis des Unterschieds von Genus (grammatisches Geschlecht) und Sexus (biologisches Geschlecht). Sie ignoriert nicht die Ungerechtigkeiten in der Lebenswirklichkeit der Gesellschaft, maßt sich aber keine Entscheidungsbefugnis darüber an, wie diesen sprachlich zu begegnen ist.“


Korrekte Analyse und Benennung des Genderschwachsinns.(y)
 
Gerade an dem Beispiel kann man schön sehen, dass diese vermeintlich gutgemeinte Spracherziehung nicht selten selbst diskrimierend ist. Denn auf die Art würde der Duden ja selbst helfen den Begriff "Jude" als Diskriminierung zu interpretieren und damit dann auch zu etablieren.

Man muss sich das mal vorstellen auf z.B. "Österreicher" oder "Engländer" oder "Christ" oder "Muslim" etc.

Es ist ein schräger Mix aus Übergriffigkeit (will man einem Juden, der "Jude" für sich nutzt nun erzählen, er diskriminiert sich selbst?) und sich von Rassisten/Neonazis wie ein Tanzbär durch die Manege treiben zu lassen.

Letztere wissen das auch schon längst und verabreden sich dazu Dinge, Charaktere und Worte zu vereinnahmen und amüsieren sich dann über diese entsprechenden Reaktionen.
 
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Genderschwachsinns

Das in der Gesellschaft verankerte binäre Geschlechtsmodell, das ausschließlich männlich und weiblich kennt, benachteiligt Menschen, die sich nicht eindeutig geschlechtlich verorten können oder wollen, und stellt deren Existenz infrage. Es führt zur Ausgrenzung derjenigen Menschen, deren Geschlecht, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsausdruck nicht den sozialen Erwartungen entspricht, und hindert sie an der freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

 
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