Neue Sprache - politisch korrekt

Btw @Tommy , eben das ist Diskriminierung. Genau DAS! Darüber wird sich nämlich nicht aufgeregt, keine Schnappatmung, bestenfalls ein bisschen in den Dreck ziehen, sich darüber lustig machen, wie "doof" das doch alles ist.

Wie gesagt, ich kann es verstehen wenn mir jemand sachlich erklärt, warum er/sie diese Gedanken von dem Versuch einer geschlechtsneutralen Sprache, für sich nicht annehmen kann. Allerdings muss man es nicht ins lächerliche ziehen.

Und zu mir bitte ein Gefallen, spricht mich nicht mehr an. Danke.
 
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Btw @Tommy , eben das ist Diskriminierung. Genau DAS! Darüber wird sich nämlich nicht aufgeregt, keine Schnappatmung, bestenfalls ein bisschen in den Dreck ziehen, sich darüber lustig machen, wie "doof" das doch alles ist.

Wie gesagt, ich kann es verstehen wenn mir jemand sachlich erklärt, warum er/sie diese Gedanken von dem Versuch einer geschlechtsneutralen Sprache, für sich nicht annehmen kann. Allerdings muss man es nicht ins lächerliche ziehen.

Und zu mir bitte ein Gefallen, spricht mich nicht mehr an. Danke.
Ich finde, jetzt reagierst du aber über. Ich greife dich doch gar nicht persönlich an. Du hast die Gendersprache doch gar nicht erfunden. Du findest die Gendersprache nur gut, und ich sage, dass es nicht gerade die Delikatesse des Jahrzehnts ist. Das ist schon alles. Das wird man doch noch mal sagen dürfen. Oder etwa nicht?
 
Ich kann mit dieser Gendersprache nicht viel anfangen. Nicht weil ich sie doof finde, sondern weil ich diese nicht gewohnt bin. Man ist nicht damit aufgewachsen und daher kann man auch nicht viel mit anfangen. Das Ganze dauert halt seine Weile.
Es ist einfach auch Fremd.
 
Hä, ja klar ist das diskriminierend. 🤨

Ich bin immer noch beim Gendern und NUR beim Gendern, keine Ahnung wie du jetzt darauf kommst
Du selbst hattest auf das Thread-Thema verwiesen und das geht über das Gendern hinaus, wie man an einigen Beispielen doch erkennen kann.

Was das Gendern betrifft: Genderst Du konsequent? Und genderst Du beim Sprechen?
 
Du selbst hattest auf das Thread-Thema verwiesen und das geht über das Gendern hinaus, wie man an einigen Beispielen doch erkennen kann.
Die Beiträge haben sich einfach überschnitten.
Was das Gendern betrifft: Genderst Du konsequent? Und genderst Du beim Sprechen?
Ich bemühe mich jedenfalls. Zumindest dor, wo ich weiß, dass es eventuell angebracht ist.
Und wie ich schonmal schrieb, ist das für niemanden leicht. Es ist für mich definitiv ein Prozess. Wie das irgendwann mal aussehen wird, wird sich dann noch zeigen.
 
Ich bemühe mich jedenfalls. Zumindest dor, wo ich weiß, dass es eventuell angebracht ist.
Und wie ich schonmal schrieb, ist das für niemanden leicht. Es ist für mich definitiv ein Prozess. Wie das irgendwann mal aussehen wird, wird sich dann noch zeigen.

Gendern ist eines dieser Themen das wesentlich mehr Spass macht solange es nur gefordert wird. Die meisten Gender-Fans predigen gerne, aber die wenigsten sind konsequent in der Anwendung. Und tun sie es doch, dann minimieren sie ihre Zielgruppe schnell sehr deutlich.

Stell Dir mal bestimmte Sachbücher vor, irgendwelche Themen in denen man nicht drumherum kommt z.B. viele Berufsbezeichnungen zu verwenden usw. Und nehmen wir mal an es wird konsequent gegendert, dann sind viele Leser*INNEN... so genervt, dass man genau das in den Rezensionen findet. Gendern stört den Lesefluss, denn es wirkt nicht nur umständlich sondern auf viele auch überaus penetrant und herablassend. Deshalb schadet es Buchverkäufen, es schadet im Journalismus, es funktioniert kaum je. Stell Dir mal vor der SPIEGEL würde konsequent gendern, dann würde die Auflage sinken. Die flüchten sich dann lieber in grammatisch graue Gebiete und schreiben von "Autofahrenden" und "Studierenden" usw., was auch schon ziemlich schräg ist.

Richtig super wird es übrigens wenn solche Bücher dann als Hörbuch vermarktet werden sollen oder wenn Artikel als Podcast erscheinen... Das funktioniert dann nämlich noch weniger.

Worauf ich hinaus will ist einfach: Gendern ist überaus unpraktisch und überaus ungewollt und daher eine selbst gegrabene Grube. Und wie gesagt, einige fordern und predigen es gerne, und vieles davon läuft darauf hinaus was im englischen als Virtue Signalling bezeichnet wird. Aber konsequente Anwendung habe ich noch nie gesehen oder gehört.
 
Gendern ist eines dieser Themen das wesentlich mehr Spass macht solange es nur gefordert wird. Die meisten Gender-Fans predigen gerne, aber die wenigsten sind konsequent in der Anwendung. Und tun sie es doch, dann minimieren sie ihre Zielgruppe schnell sehr deutlich.

Stell Dir mal bestimmte Sachbücher vor, irgendwelche Themen in denen man nicht drumherum kommt z.B. viele Berufsbezeichnungen zu verwenden usw. Und nehmen wir mal an es wird konsequent gegendert, dann sind viele Leser*INNEN... so genervt, dass man genau das in den Rezensionen findet. Gendern stört den Lesefluss, denn es wirkt nicht nur umständlich sondern auf viele auch überaus penetrant und herablassend. Deshalb schadet es Buchverkäufen, es schadet im Journalismus, es funktioniert kaum je. Stell Dir mal vor der SPIEGEL würde konsequent gendern, dann würde die Auflage sinken. Die flüchten sich dann lieber in grammatisch graue Gebiete und schreiben von "Autofahrenden" und "Studierenden" usw., was auch schon ziemlich schräg ist.

Richtig super wird es übrigens wenn solche Bücher dann als Hörbuch vermarktet werden sollen oder wenn Artikel als Podcast erscheinen... Das funktioniert dann nämlich noch weniger.

Worauf ich hinaus will ist einfach: Gendern ist überaus unpraktisch und überaus ungewollt und daher eine selbst gegrabene Grube. Und wie gesagt, einige fordern und predigen es gerne, und vieles davon läuft darauf hinaus was im englischen als Virtue Signalling bezeichnet wird. Aber konsequente Anwendung habe ich noch nie gesehen oder gehört.
Ist mir ehrlich gesagt egal!🤓
 
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Sehr cooles Video. (y)
Habe es mir angehört und finde es wirklich gut erklärt. Es sind genau die Argumente, die mir selbst als erstes einfallen. Allerdings hat es einen etwas faden Beigeschmack, festzustellen, dass der Genus nicht den definierten Sexus inkludiert und damit geschlechterneutral wäre (zb. Der Mensch mit generischem Maskulin und unbestimmten Sexus). DENN DASS es so ist, es also z.b. "der Mensch" heißt und in anderen verwandten Sprachen der Mensch und der Mann quasi gleichgesetzt sind ist eben historisch gewachsen aufgrund der über Jahrhunderte andauernden Diskriminierung von Frauen SO. Dieser sehr empfindliche Zusammenhang, der eine der Beweggründe dieser doch leidigen Genderdebatte ist kommt mir zu kurz. Die Lösung, einfach bei Lehrer, Bundeskanzler usw zu bleiben ist mir auf diese Art gesehen dann doch zu kurz gegriffen. Sie würde nur funktionieren, wenn man einen gesellschaftlichen Wandel zu Grunde legte.
 
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