Ob man das ändern kann, ist ein Fall für sich.
Man muss sich die Dinge aber nicht schön reden, wenn sie nicht schön sind.
Auch mal den Mut haben, zu sagen: Das ist nicht schön!
Manche Menschen verdrängen das Unschöne aus ihrem Leben, um überhaupt in Frieden leben zu können. Wenn das klappt, ist alles in Ordnung. Das klappt nur leider nicht immer.
Einige jubeln das Leben an und preisen ihre Existenz in der wunderschönen Welt Gottes.
Wenn so was gut geht, erwacht man nie aus diesem Traum und legt sich irgendwann schlafen und bleibt so. Wenn nicht, muss man halt der harten Realität ins Auge sehen.
Immer hinschauen wirkt natürlich dramatisch. Die Wahrheit kann man aber auch nicht verleugnen.
Schau dir die Welt an. Die Meisten sind da am Verdrängen. Was passiert? Das Unterdrückte kommt in ganz anderer Form wieder hoch. Spätestens dann wirds dramatisch.
Das Bedürfnis "Essen" gehört zum Junkismus. Wenn wir uns intelligent und zivilisiert nennen, sollten wir nach für alle akzeptable Lösungen suchen. Was passiert stattdessen: Existenzangst und Armut auf der einen Seite und degenerierter Reichtum auf der Anderen.