Tja, das Problem des Wegschauens ist schon enorm...
Manche sind aber einfach hilflos oder kraftlos um dem Opfer zu helfen.
Habe ich alles durch. In der sechsten Klasse (Ich schon seit der vierten Klasse Außenseiter) wurde ne Klassenkameradin äußerst gemobbt. Ich fühlte mich schlecht deswegen, einmal weil ich sogar selten mitgemacht habe und auch, weil ich mich nicht dazu durchringen konnte etwas dagegen zu tun. Sie hat nach einem Jahr die Schule gewechselt.
Heute verstehen wir uns ganz gut, wenn man sich zufällig trifft ^^
Ich hingegen war ab der vierten Klasse zwar nur der seltsame Außenseiter gewesen. Dich in der siebten Klasse wurde dann auch ich gemobbt, da ich keinen Rückhalt hatte. Keine Freunde und zu Hause auch viel Stress. zu Hause gelernt, dass man nicht zu wiedersprechen hat usw. und so tat ich es auch nicht in der Schule. Habe es einfach über mich ergehen lassen. Schüler der ganzen Schule waren waren leider fast alle beteiligt. Das ging aber anstatt der oben 8 Jahre! genannten "nur" 5 Jahre lang. In der Zeit lernte ich dann auf alle anderen zu scheißen. Nicht mitzumachen. Meine eigene Meinung zu vertreten und einfach mich selber von anderen abzuschotten.
Mobbing ist für ein ein sehr trauriges Thema, alleine aus dem Grund, weil eine Person auf übelste fertig gemacht wird. Und viele zu Taten getrieben wurden, die echt übel endeten und die dann wie schon genannt ausgeblendet werden.
Das Mobbing endete mit etwa 17 1/2 Jahren bei mir. Ich habe angefangen wirklich keinen Wert drauf zu legen und mitzulachen oder selber Späße zu machen. War einfach freundlich und habe anderen in der Schule im Unterricht geholfen (z.B.: Mathe ^^), wenn etwas nicht vertsanden wurde. Es ebbte langsam ab, da ich der "obercoole" spielte, auf die Benimmregeln schiss und mein eigenes Ding drehte. Ich war zwar alleine, aber ich war stolz und chaotisch. Mit 18 Jahren dann hat sich alles verändert. Ich fand Freunde, ich ging raus und feierte, ich fing an ehrenamtlich zu arbeiten, ging auf ein berufliches Gymnasium. Fühlte mich gut. Genoss hier und da paar Rauschmittel und ich war/bin mein eigener Herr.
Was ich aber nicht verstehe ist, wieso dann viele anfangen Amok zu laufen oder sowas in der Richtung. Mir selber kam sowas nicht mal annähernd in den Sinn...
Naja. Ich wie gesagt. Ein trauriges Thema...
Und Familie? Die hat es nicht bemerkt

Da gab es keine Auswirkungen drauf. Schule und zu Hause waren für mich getrennt. Habe Bücher gelesen und tat meinen Kampfsport (Zwar halbherzig, aber immerhin 12 Jahre lang ^^ Nun seit ich 20 bin nicht mehr... )
Lieben Gruß, Tobie