mitleidlose liebe

Ab einer bestimmten Ebene gibt es hinsichtlich bestimmter 'Dinge' kein Richtig/Falsch mehr.

Gleichzeitig erkenne ich, dass sie auf unterschiedlichen Ebenen so - unterschiedlich - verstanden, erlebt werden - insofern 'sowohl als auch'. :)

Und auf der nächsten Ebene (da du Ebenen so gerne hast) ist es dir kein Bedürfnis mehr andere ständig darauf hinzuweisen, dass es kein richtig/falsch gäbe (denn das gibt es) sondern bist im sowohl als auch und bist in der Lage auf das was richtig oder falsch ist einzugehen. Auch ein Positionieren ist da nicht mehr ausgeschlossen.
 
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Zumal das All, das Universum vermutlich „Anfangs“ wesentlich kleiner und geordneter war.
Dann könnte „man“ sagen, die (bedingungslose) Liebe wächst mit ihren Aufgaben. :D
Ich glaub, „sie“ ist etwas Ewiges, Unveränderliches.

Allumfassende Liebe ist ein Paradoxon. Sie ist sowohl absolut wie auch in sich veränderlich, da sie Veränderung beinhaltet.
 
[/B]

So verstehe ich es:

'Sie' ist eine Konstante - frei von Zeit und Raum - amorph...

'Sie' verändert sich nicht - sie wird unterschiedlich verstanden, erlebt, gelebt,...

Was sich unterschiedlich entwickelt, ist das individuelle Bewusstsein dieser...

Ja, ich sehe mich als vergänglicher Teilaspekt „ihrer“ selbst – nicht als etwas von ihr bewusst Erschaffenes. Die „Liebe“ ist für mich mehr so etwas wie eine „Gefühls-Energie“, die sich explosionsartig Zerstreuung gesucht und sich dadurch zu Zeit und Raum transformiert hat.
 
Und auf der nächsten Ebene (da du Ebenen so gerne hast) ist es dir kein Bedürfnis mehr andere ständig darauf hinzuweisen, dass es kein richtig/falsch gäbe (denn das gibt es) sondern bist im sowohl als auch und bist in der Lage auf das was richtig oder falsch ist einzugehen. Auch ein Positionieren ist da nicht mehr ausgeschlossen.

Das 'Richtig/Falsch' IST eine Betrachtung, die auf bestimmten Ebenen genutzt wird.

Das weiß ich, weil ich nicht mehr so denke, kategorisiere.

Und von dieser Ebene - aus diesem Zustand heraus agiere ich.

Dass Du meinst, dass jemand, der sich auf Ebene x befindet, nicht 'ständig' darauf hinweist, entspringt Deinem Bewusstseinszustand.


Ich positioniere mich nicht hinsichtlich richtig/falsch, weil ich nicht so kategorisiere. Gleichzeitig erkenne ich, dass, wenn ein anderer so denkt,...

Das versteht der, der es verstehen kann...


Die Welt ist weder gut noch schlecht. Erst unser Denken macht sie dazu.
William Shakespeare
 
Moin :)

Ja, darauf will ich hinaus. Somit kann es sich bei der Erweiterung dieses Postulats/Gesetzes (Prinzip als Voraussetzung) von "Tue was Du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen" um "Mitleidlose Liebe" nur um eine "zu bedenkende" Ergänzung handeln innerhalb des Hauptpostulats.

Ich meine das so: zuerst muß man mitleidlose Liebe erkennen, wahrnehmen und sein können, um zu wissen was Liebe unter Willen ist und das diese "Liebe unter Willen" Mitleid gar nicht ausschließt, und ich dann bewußt, aufmerksam, achtsam und frei wähle wie ich will.


Dieser von Crowley zitierte Satz lässt sich ja zurückführen auf z.B. Augustinus:

Dilige et quod vis fac.

Sagte ich ja früher schon, liegt mir viel mehr, auch weil er nicht so viele Mißverständnisse und Interpretationen birgt.

»Liebe und tu, was du willst!« Augustinus hat recht. Allerdings sollte man ihn richtig zitieren. Nicht, wie häufig: ama et fac quod vis, sondern: »Dílige et quod vis fac!« Amáre besagt: mögen, mit dem Gegensatz: odísse = hassen; dilígere heißt: hochschätzen anstatt neglégere = verachten. Dilige et quod vis fac sagt also: Schätze hoch, und was du dann tun willst, das tu!

http://denkdirnix.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51:dilige&catid=38:ethik&Itemid=57

Grundsätzlich denke ich, (auch @ Tany) dass jedwede Forderung eine Trennung etabliert, auch die Forderung zum Zulassen oder zur Bedingungslosigkeit etc., auch der zitierte Satz, mir ist das bewusst.

Nun ja, dann eben auch das. Es ändert eh nichts daran, dass es nicht wirklich eine Trennung gibt, man sich aber sehr wohl isolieren kann, oder besser wir in gewissem Maße isoliert sind durch unsere Reise nach hiersens.

Und diese Illusion lässt sich eben Schritt für Schritt auflösen und sich annähern an das Unbeschreibliche - Abyss, Schleier fällt etc.pp.

chr chr .....
 
Moin :)




Dieser von Crowley zitierte Satz lässt sich ja zurückführen auf z.B. Augustinus:

Dilige et quod vis fac.

Sagte ich ja früher schon, liegt mir viel mehr, auch weil er nicht so viele Mißverständnisse und Interpretationen birgt.



http://denkdirnix.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51:dilige&catid=38:ethik&Itemid=57

Grundsätzlich denke ich, (auch @ Tany) dass jedwede Forderung eine Trennung etabliert, auch die Forderung zum Zulassen oder zur Bedingungslosigkeit etc., auch der zitierte Satz, mir ist das bewusst.

Nun ja, dann eben auch das. Es ändert eh nichts daran, dass es nicht wirklich eine Trennung gibt, man sich aber sehr wohl isolieren kann, oder besser wir in gewissem Maße isoliert sind durch unsere Reise nach hiersens.

Und diese Illusion lässt sich eben Schritt für Schritt auflösen und sich annähern an das Unbeschreibliche - Abyss, Schleier fällt etc.pp.

chr chr .....

Habe d. Link nicht angeklickt, gelesen. Erläuterst Du bitte das, was Du schriebst, in Bezug auf d., was ich schrieb > auch @Tany. Oder möchtest Du, dass ich erst d. Link anklicke,..,..? :)

P.S. Zu Forderung - sehe ich ähnlich, wie ich Dich verstehe...

Zu Illusion - dto

Zu Trennung - dto
 
Zuletzt bearbeitet:
@Jave

Auszug:


...Erklären ließe sich das so, daß wer die Wirklichkeit in allen ihren Dimensionen schätzt und respektiert, wer das Gute liebt und hochachtet, der bringt es nicht übers Herz, sich für den falschen Weg zu entscheiden. Wer also seine Frau oder seinen Mann über alles liebt, der bringt es nicht übers Herz, sich an der Frau des Nachbarn oder am Mann der Nachbarin zu ergötzen. Vielmehr wird er sich freuen, wenn er den Nachbarn sieht, daß er glücklich verheiratet ist....
http://www.mykath.de/topic/1324-dilige-et-quod-vis-fac/

Wie verstehst Du 'das Gute' - 'falschen Weg'...?

(Wie) würdest Du es um-/beschreiben - näher definieren?
 
@ Tany: Ich bezog mich mit (auch @ Tany) nur auf diesen Satz hier:

M.E. ist der Gedanke von 'falsch verstandener Liebe' schon etwas, das trennt.


@Jave

Auszug:


...Erklären ließe sich das so, daß wer die Wirklichkeit in allen ihren Dimensionen schätzt und respektiert, wer das Gute liebt und hochachtet, der bringt es nicht übers Herz, sich für den falschen Weg zu entscheiden. Wer also seine Frau oder seinen Mann über alles liebt, der bringt es nicht übers Herz, sich an der Frau des Nachbarn oder am Mann der Nachbarin zu ergötzen. Vielmehr wird er sich freuen, wenn er den Nachbarn sieht, daß er glücklich verheiratet ist....
http://www.mykath.de/topic/1324-dilige-et-quod-vis-fac/

Wie verstehst Du 'das Gute' - 'falschen Weg'...?

(Wie) würdest Du es um-/beschreiben - näher definieren?


Nein, viel zu viel interpretiert. :) Ich habe lediglich die Quellenangabe darunter geschrieben aufgrund der Zitierregeln, siehe Kasten. Was da weiter stand, habe ich gar nicht mehr gelesen. Es ging mir ausschließlich um das öffentlich gemachte und darum, von Crowley wegführend eine Sichtweise dieses Zusammenspiels von Liebe - Wille aufzuzeigen.

(Jetzt noch etwas lernen und dann weiter .....)
 
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@ Tany: Ich bezog mich mit (auch @ Tany) nur auf diesen Satz hier:.....

Ok :)


Nein, viel zu viel interpretiert. :) Ich habe lediglich die Quellenangabe darunter geschrieben aufgrund der Zitierregeln, siehe Kasten. Was da weiter stand, habe ich gar nicht mehr gelesen. Es ging mir ausschließlich um das öffentlich gemachte und darum, von Crowley wegführend eine Sichtweise dieses Zusammenspiels von Liebe - Wille aufzuzeigen.

(Jetzt noch etwas lernen und dann weiter .....)


Ok - ich lese noch weng weiter (Link ff :D)...


Bis denne... :)
 
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