Meditation und Enthaltsamkeit

Sie haben vielleicht ihre Buddhanatur zur Erweckung gebracht, aber sie waren keine Buddhas.

Wieviele Buddhas gab es denn ?

Sorry, aber Buddha hat nicht getanzt. Nix Lebensfreude, die Auflösung von dukkha, keine Wiederkehr. Ich glaube nicht dass Du weißt wer oder was Buddha war, sonst würdest Du so was nicht schreiben.

Ich weiß, dass ich nix weiß :D ... nein *g*

Wer oder was ist Buddha für dich, Thai ?

Ich kenne Buddha nur aus dem Roman von H. Hesse und dann frag ich mich manchmal, ob er vielleicht nur eine Romanfigur gewesen ist :) ... aber das kann nicht sein, oder ? In dem Buch tanzt Buddha sein Leben und er geht überall da weg, wo jemand ihn lehren will oder wo es Lehrer gibt. Denn er will niemandem nachfolgen - er will den Weg selbst gehen.

Wenn Buddha also selbst gegen niedergeschriebene Lehren war und Meistern und Lehrern aus dem Weg ging, wie kann er dann selbst für eine Lehre gewesen sein.

Vielleicht weißt doch du nicht so wirklich wer oder was Buddha war - wer will das wissen ? Vielleicht ist er für dich einfach was anderes als für mich ? Auch möglich ... ;)

Und was ist wenn Du falsch liegst. Meine Gute, das ist doch nur Spekulation, ein versuch die Wahrheit zu verleugnen. Bilder die jemand gemalt hat.

Wenn ich falsch liege ? Kein Problem. Ich habe schon oft falsch gelegen und dann später erkannt, dass es genau richtig war, falsch zu liegen, weil es ein Stein auf dem Weg war, über den ich einfach stolpern mußte, um die Erfahrung zu machen. Ich folge niemandem und nichts. Nur meinem Gefühl und meinem inneren Lehrer. Ich vertraue darauf, dass alles was ich erfahre genau das ist, was ich erfahren will, soll, muss ...

Welche Wahrheit versuch ich denn zu verleugnen, Thai ? Deine ? ;)

Ich habe nicht geschrieben dass mal eine Frau die Lehren neu schreiben soll, denn dann wären die Lehren immer noch von Männern.:liebe1:
Übrigens die Lehre des Erhabenen lehrt uns Güte und Metta (Liebe).:liebe1:

Nein, es wäre dann eine Lehre einer Frau die ihren eigenen Weg gegangen ist, mit ihrer Buddhanatur. Aber Frauen haben da kein Interesse dran ... vielleicht wissen sie einfach mehr als die Männer :) :) :) ... ich denke nicht, dass das eine richtig und das andere falsch ist, sondern dass es sich ergänzt - übrigens.

Deshalb ja auch die Sexualpraktiken, die die beiden Pole wieder vereinen sollen :) ...
 
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Hallo mara

Vier Buddhas gab es. Bei denen sind sich alle einig. Es soll auch schon mehr gegeben haben, aber darüber ist man sich nicht so einig. Wo man sich auch einig ist dass noch Buddhas folgen werden.
Ja wenn man von einem Roman ausgeht, was soll ich dazu sagen. Ich empfehle Dir das Buch
Wie Siddharta zum Buddha wurde. Eine Einführung in den Buddhismus. von Thich Nhat Hanh von Dtv (Broschiert - März 2004)

Ach übrigens da fällt mir ein ich habe mal einen Roman über Jesus gelesen. War der dann auch nicht echt?
Die Wahrheit des Dhamma verleugnest Du. Kannst Du von mir aus auch tun.

Mit Sex kannst Du vielleicht irgendwelche Pole vereinen, aber nie erleuchtet werden. Wir haben halt zwei komplett verschiedene Weltbilder. Deines ist so wie ich das empfinde zusammengewürfelt aus dem was Du in Deinem Leben gehört und erfahren hast. Das meine ist der Dhamma.
Ach übrigens eine Buddhanatur kann sich nur zum Nirvana entwickeln, deswegen ist es ja eine Buddhanatur. Buddha heißt: Der Erleuchtete. Aber nicht irgendwie spirituell, oder christlich oder moslemisch, nein buddhistisch.
:liebe1:
 
Hallo Thai.

Soweit ich weiß ist das Buch von H. Hesse doch allgemein anerkannt als eine Art "Tatsachenbericht" oder ?

Ob Buddha oder Jesus je gelebt haben - da lege ich mich nicht fest, wegen dem Erschlagen - du weißt schon. Ich räume es ein, dass es sie nie gegeben hat ... es gehört für mich zu der Welt der Illusionen dazu und ist ja auch für mich in dem Moment, wo ich meinen Weg gehe völlig bedeutungslos ... dennoch begegne ich den Meistern halt immer wieder - wie zb. auch immer wieder Osho, wenn ich an einem Punkt bin, wo ich mal einen Wegweiser brauche, zb. ... und Buddha ist zum Glück auch so nett und erteilt mir Rat oder gibt mir Hinweise - ohne das ich Buddhistin bin :) ...

Was ist Dhamma ? Ich schrieb ja schon, dass ich mich mit dem Buddhismus nicht so gut auskenne. Und die Lehren nicht gut lesen kann - jedenfalls nicht am Stück.

Ich denke nicht, dass nur Buddhisten erleuchtet werden können und das es verschiedene Erleuchtungen gibt. Es mag verschiedene Wege dorthin geben und einer davon ist halt der Buddhismus, aber wenn man dann soweit ist, dann ist es in allen Lehren oder Nichtlehren derselbe Zustand. Imo.

Der Rest sind nur Begrifflichkeiten und vergänglich, wie der Rest dieser Welt ja auch. Was zählt ist doch nur das, was bleibt, unveränderlich ist. Du nennst das Buddhanatur und in erlöster Form dann Buddha. Ich nenne es den göttlichen Kern in uns.
 
Das mag Deine Ansicht sein. O.K. für Dich richtig für mich nicht. Wie oft liegt das Herz falsch? Die Logik lässt uns sehen. Das Herz betrügt uns oft. Frauen denken mit dem Herz Männer mit dem Kopf. Mal eine Frage gab es überhaupt mal eine Frau die, die Buddhaschaft erreicht hat? Soweit ich weiß nicht. Noch ein Hinweis damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Ein Buddha ist ein Mensch der durch eigene Anstrengung ohne Lehrer zur Erleuchtung gekommen ist. Andere Erleuchtete sind keine Buddhas, sie sind Arhats und Bodhisattvas. Welche der bestehenden Lehren die heute gelehrt werden sind von Frauen? Verstehe mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen Frauen. Ich will nur auf den Unterschied zwischen Logik und Herz hinweisen.

Jetzt musste ich erst einmal nachschauen, wie ein Arhat definiert ist. Bei wikipedia steht:

"Der Begriff Arhat ist im Theravada-Buddhismus ein Synonym für einen Buddha, jedoch ausschließlich für einen Shravaka-Buddha, einen der drei Typen von Buddhas, wie sie vom Mahayana klassifiziert werden. Ein Shravaka-Buddha ("Hörer") hat das Nirvana nicht dadurch erreicht, dass er den Weg dorthin selbst entdeckt hat, sondern durch die Anleitung durch den Dhamma, der Lehre eines Buddha, wie Siddhartha Gautama einer war."

Die Definition des Bodhisattvas erspare ich mir. Ist es nicht egal, auf welchem Wege ich Erleuchtung erlange? Ich bin mir sicher, dass es genügend Frauen gab, die ebenfalls Erleuchtung erlangten. Man verwehrte ihnen aber oft die Möglichkeit, diesen Weg zu beschreiten.

Wenn Frauen bis heute so wenig zu den Lehren beitragen konnten, dann liegt das wohl in erster Linie daran, dass sie von den Männern über Jahrhunderte unterdrückt wurden. Buddha tat sich mit den Frauen ja auch etwas schwer. Es hat lange gedauert, bis er bereit war, Nonnen in den Sangha (Mönchsgemeinschaft) aufzunehmen.

Man sollte sich aber einmal die aktuelle Entwicklung ansehen. Heute sind es in den höheren Schulen die jungen Mädchen und Frauen, die prozentual gesehen, über eine bessere Bildung/Ausbildung verfügen als die jungen Männer. Und darum kann es durchaus sein, dass unsere Zukunft sehr viel stärker von den Frauen bestimmt wird. Ich hoffe, sie machen es besser als die Männer.
 
Jetzt musste ich erst einmal nachschauen, wie ein Arhat definiert ist. Bei wikipedia steht:

"Der Begriff Arhat ist im Theravada-Buddhismus ein Synonym für einen Buddha, jedoch ausschließlich für einen Shravaka-Buddha, einen der drei Typen von Buddhas, wie sie vom Mahayana klassifiziert werden. Ein Shravaka-Buddha ("Hörer") hat das Nirvana nicht dadurch erreicht, dass er den Weg dorthin selbst entdeckt hat, sondern durch die Anleitung durch den Dhamma, der Lehre eines Buddha, wie Siddhartha Gautama einer war."

Die Definition des Bodhisattvas erspare ich mir. Ist es nicht egal, auf welchem Wege ich Erleuchtung erlange? Ich bin mir sicher, dass es genügend Frauen gab, die ebenfalls Erleuchtung erlangten. Man verwehrte ihnen aber oft die Möglichkeit, diesen Weg zu beschreiten.

Wenn Frauen bis heute so wenig zu den Lehren beitragen konnten, dann liegt das wohl in erster Linie daran, dass sie von den Männern über Jahrhunderte unterdrückt wurden. Buddha tat sich mit den Frauen ja auch etwas schwer. Es hat lange gedauert, bis er bereit war, Nonnen in den Sangha (Mönchsgemeinschaft) aufzunehmen.

Man sollte sich aber einmal die aktuelle Entwicklung ansehen. Heute sind es in den höheren Schulen die jungen Mädchen und Frauen, die prozentual gesehen, über eine bessere Bildung/Ausbildung verfügen als die jungen Männer. Und darum kann es durchaus sein, dass unsere Zukunft sehr viel stärker von den Frauen bestimmt wird. Ich hoffe, sie machen es besser als die Männer.

Danke Opti. Das finde ich schön, sowas aus der Hand eines Mannes zu lesen. Es spricht für dich und für sich ... :)

Ich möchte dazu nur anmerken, dass Buddha "angeblich" der Auffassung wer, der Buddhismus sei nichts für Frauen, weil er eben so sehr den Willen und den Verstand betont ... Er hatte nichts gegen Frauen ... im Gegenteil - man sagt, er wollte sie schützen, weil er wußte, dass den Frauen ein anderer Weg offen steht und mehr liegt ...

Diese Gleichmacherei heutzutage ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich hab da kürzlich einen Spruch in die Finger bekommen, der da sagte:

"Einer Frau, die danach strebt dem Manne ebenbürtig zu sein, mangelt es an Ehrgeiz."

Mir gibt das was :) :)
 
Weisheit schließt Logik aus, Logik schließt Weisheit aus.

Weisheit kommt aus dem Herzen. Logik aus dem Kopf. ;)

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar." sagt Exupéry und ich denke er war sehr weise :)
Ach wa, liebe Mara, ach wa. Jnana-Yoga ist der Weg des Geistes. Eine strenge Untersuchung jeglicher Konzepte (u.a. mittels Logik) führt gemäss dieser Schule zur unmittelbaren Erkenntnis des Höchsten.

Weise kann man mit oder ohne Logik sein. Das von Éxupery angesprochene Herz ist nicht das "emotionale Zentrum" oder anders ausgedrückt entspringt Weisheit eben nicht dem, was üblicherweise als "das Herz" bezeichnet wird, sondern dem HERZEN oder von mir aus dem "spirituellen Herzen". Das HERZ (= spirituelles Herz) und das Herz (= emotionales Zentrum) sind somit zwei verschiedene Dinge und Weisheit entspringt dem ersten und bedient sich sowohl des Kopfes als auch des Herzens, ist aber nicht ausschliesslich dem einen oder dem anderen zuzurechnen.

(Übrigens ist das spirituelle Herz ebenfalls NICHT das Herzchakra!)

Das Selbst bedient sich des HERZENS, welches für es die Funktion des Sehens übernimmt. Dabei werden unter anderem die Instrumente des Verstandes (z.B. Logik, strenge Unterscheidung, Abwägen, Berechnen etc.) und des emotionalen Zentrums (emotionale Verbundenheit, ) eingesetzt.
Es ist ungefähr, als ob aus einer Lichtquelle (= Selbst) ein Strahl hervorgeht, durch eine Lupe oder ein Prisma (= HERZ) geht, und dort in einzelne Strahlen (Verstand/Kopf, Herz, Intuition usw.) aufgegliedert wird.

Was du hier vorwiegend mit "Logik" und "Kopf" bezeichnest, ist eigentlich ein pathologischer Zustand: Ein Mensch, dem der Zugang zum HERZEN fehlt. Umgekehrt ist das, was insbesondere unter den Esos weitverbreitet ist, ebenso pathologisch, nämlich das Buhlen im Herzen, während der Zugang zum HERZ auch hier fehlt.

Ein Mensch, der Probleme mit dem Herz hat, aber stark im Kopf ist, wird, indem er den Zugang zum HERZEN entdeckt, mit der Zeit unweigerlich auch sein Herz entwickeln. (Ich tendiere in diese Gruppe.)
Ein Mensch, der Probleme mit dem Kopf hat, aber stark im Herzen ist, wird, indem er den Zugang zum HERZEN entdeckt, mit der Zeit unweigerlich auch seinen Kopf entwickeln.
Das HERZ hat eine Tendenz, alle Kräfte im Menschen harmonisch auszubalancieren. Diese Leistung vermag weder das Herz noch der Kopf zu vollbringen.
 
Hast Du schon mal erlebt, dass Du (ohne zu denken) wichtige Entscheidungen innert kürzester Zeit in Deinem Leben fällst, regelrecht "innerlich" geführt wirst, trotzdem mit einer absoluten Klarheit erkennst was Du tun musst...?

Wir meinen bestimmt das Gleiche. Der klare menschliche Verstand ist uns nützlich und notwendig bei unseren Entscheidungen bzgl. des Alltags. Sobald Gefühle oder Dinge im Spiel sind, die nicht mit dem Verstand fassbar sind, versagt dieser. Dann sind wir hin und her gerissen, wissen letzlich nicht, was wir tun sollen, treffen dann halt irgendeine Entscheidung...

Innere Klarheit ist die Lösung. Dann wissen wir was wir tun. Manche nennen dies "innere Führung".


diese intuitive Klarheit kenne ich aus besonderen Situationen
und für solche Erfahrungen kann man nur unendlich dankbar sein
aber ich möchte den Geistwesenheiten, die mir so geholfen haben, nicht unnötig zumuten mir helfen zu müssen:liebe1:


man kann seine Gefühle, Emotionen Triebe und Instinkte durchaus aus eigener Kraft klären. Das würde ich wirkliches Erwachsenwerden nennen. Echte, menschenwürdige Selbstverantwortung. Dann kann ich auch nach und nach fähig werden nicht nur mein augenblickliches Schickal in die Hand zu nehmen, sondern auch mein zukünftiges Karma bewusster zu gestalten.

Zwichen Verstand/Intellekt und der wie ein Blitz einschlagend klaren Intuition (buchstäbliche Geistes-Gegenwart) gibt es noch viele sehr intelligente Formen des Denkens und klaren selbsgeführten Erkennens! Und wer anfängt sein Denken aktiv zu klären und jenseits der Wortgebundenheit geschmeidiger und fähiger zu machen, dem klären sich nach und nach auch immer mehr die Gefühle und die Empfindung für die Dynamik des eigenen bisher unbewussten Willens.

Je umfassend fähiger ich werde, um so freiere Entscheidungen kann ich treffen.

Weder der übliche Alltagsverstand noch eine ausschließliche Führung von unsichtbaren Wesen würden geistige Freihet bedeuten.

Aber es braucht immer wieder Mut, sich auf die eigenen Füße gestellt zu sehen.



(Natürlich gibt es weitere Erkenntnisfähigkeiten, die darüber hinaus führen. Dazu bedarf es dann aber eines sorgfältigen langen spirituellen Schulungsweges)
 
Hallo mara

Der Dhamma ist die Lehre des Buddha. Von wem wird dieses Buch so anerkannt?
Wenn ich von Erleuchtung spreche, meine ich nur die Erleuchtung die in das Nirvana führt und das ist halt mal buddhistisch. Man befreit sich von den Fesseln, dem Durst nach Leben, man wird nicht Geboren. Andere Lehren weisen den Weg in einen Himmel, denn kann ich als Buddhist zwar auch erreichen aber das ist nicht das Ziel. Es sind halt nicht alle Lehren das Selbe. Der Buddhismus geht einen Schritt weiter als alle anderen Lehren. Bis zu einem gewissen Punkt ist Buddhismus gleich mit allen Lehren, Güte, Liebe usw. Da hören dann die anderen Lehren auf, der Buddhismus geht bis an das Ende, die Erlöschung (Erlösung) von Geburt. Ein Erleuchteter sagt: Gewirkt ist das Werk, kein Leben mehr nach diesem. Es gibt unterschiede. Der Buddha hat uns den Dhamma hinterlassen, das ist der Rat. Der Buddha ist erloschen er wird Dir keinen Rat mehr geben können. Buddha war ein Mensch, kein Gott, er ist erloschen.

Hallo opti

Natürlich gab und gibt es erleuchtete Frauen, das hat nie jemand abgestritten, es gab nur nie einen Buddha der eine Frau war. Buddha hatte sich gegen alle widerstände dafür eingesetzt das Frauen in den Orden aufgenommen wurden. Es war halt damals nicht so einfach. Noch zu Lebzeiten des Buddha wurden Frauen in den Orden aufgenommen und erreichten die Erleuchtung (Arhatschaft).
Ich will hier die Frauen nicht schlecht machen, es gab halt mal keine Frau die ein Buddha war.
 
Grossartige Jnana-Yogis sind/waren beispielsweise J. Krishnamurti, Sri Nisargadatta Maharaj, Ramana Maharshi, Ken Wilber und Nagarjuna. Sie alle besassen/besitzen eine hervorragende Unterscheidungskraft und Fähigkeit, äusserst subtile philosophische Fragestellungen mit Leichtigkeit anzugehen. Als grosse Bhakti-Yogis würde ich spontan Mutter Theresa und Mahatma Gandhi aufführen. Daneben gibt es noch andere Yoga-Arten.
 
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Weißt du, was mir dazu einfällt. Eine Eigenschaft, die ich bei allen "Erleuchteten" sehe: Diese Lebensfreude, diese Strahlen von innen heraus. Sie scheinen das Leben zu tanzen und dann schau ich auf die Herden, die der "Lehre" hinterherrennen, und ihre Nasen in die Bücher stecken. Nix mit Lebensfreude und Tanzen :) ...

mara, mag sein, dass du bei den Menschen, die der Lehre Buddhas folgen, kein Leuchten in den Augen siehst und auch nicht das Gefühl hast, sie würden durch's Leben tanzen. Bevor das Leuchten in den Augen entsteht, muss erst einmal das Leid getilgt werden. Sobald das geschehen ist, wirst du auch das Leuchten in den Augen sehen.

Schau dir Bilder von Jesus an zb. - da siehst du ein offenes Herzchakra und aus ihm fließt seine Energie in die Welt. Jeder Weise, Erleuchtete hat ein offenes Herzchakra. Und daraus strömt seine Weisheit in die Welt - aus dem Herzen. Nicht aus dem Verstand - der ist kalt und scharf wie ein Messer oder ein Schwert.

Ich glaube, wir alle interpretieren in Jesus das hinein, was wir gerne sehen möchten. Ich schwanke da auch immer hin und her. Mal denke ich, er muss ein Psychopath gewesen sein, weil er meinte, er sei der Sohn Gottes. Dann wiederum sehe ich ihn so, wie du ihn siehst, ein Mensch mit sehr viel Herz.

Ich glaube, bei Erleuchteten ist beides vorhanden, sowohl ein messerscharfer Verstand, als auch ein Herz, das vor Liebe überströmt.
 
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