Nun, wenn man in diese Aussage tiefer eintaucht, kommt man drauf, daß der Buddha ja das Klammern an irgendetwas als Wurzel des Leidens betrachtet, nicht wahr? Und unser Verstand ist trickreich. Er gibt nicht so leicht auf. Wenn wir das eine loslassen, an das wir unsklammern, dann nimmt er eben das nächste. Wenn wir uns an Sexmachen geklammert haben, um mal beim Thema wieder anzukommen, dann klammern wir uns eben nun ans Enthaltsamsein, weil wir uns davon was erhoffen. Es geht um dieses "Irgendwas dafür haben wollen". Solange du noch was machst, UM ZU, solang kommst du nirgends hin. Immer nur wieder im Kreis.
Das sagt uns der Buddha. Und das klingt ganz schön unfreundlich, kann ich dir sagen.