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Guest
Noch einmal Buddhadasa.
Sobald ein Mensch geboren wird, lernt er den Geschmack der sechs Sinnesobjekte kennen und beginnt nach ihnen zu greifen und sie festzuhalten. Im Laufe der Zeit wird das Anhaften an ihnen immer stärker. Gewöhnliche Menschen sind nicht in der Lage, sich wieder von ihnen zu lösen. Deshalb werden die Sinnesobjekte zu einem großen Problem. Es ist notwendig, das richtige Wissen und Verständnis zu besitzen, um mit ihnen angemessen umgehen zu können, denn sonst könnte das Festhalten an ihnen zur Selbstzerstörung führen.
Wenn wir Fälle von Selbstzerstörung untersuchen, werden wir feststellen, dass die Ursache stets im Festhalten an scheinbar begehrenswerten Sinnesobjekten begründet liegt. Tatsächlich entspringt jedes menschliche Handeln der Sinnlichkeit. Ob wir lieben, böse werden, hassen, neidisch werden, morden oder Selbstmord begehen, letztendlich ist die Ursache auf das Begehren eines Sinnesobjekts zurückzuführen. Die Menschen streben, studieren, arbeiten hart und verdienen so viel Geld wie möglich, um sich dann Vergnügen in Form von Farben und Formen, Klängen, Düften, Geschmäckern und tastbaren Objekten leisten zu können.
Das ist es, was sie antreibt. Selbst das Anhäufen spiritueller Verdienste, um in den Himmel zu kommen, hat seinen Grund in dem Wunsch nach angenehmer sinnlicher Erfahrung. Kurz, wir können sagen, dass alle Krisen, Probleme und das Chaos, das in der Welt zu finden ist, der Sinnlichkeit entspringen. Die Gefahr der Sinnlichkeit besteht in der Macht des Anhaftens daran.
Was mit der Welt geschieht, ob sie völlig zerstört wird oder nicht, hängt insbesondere vom Festhalten an der Sinnlichkeit ab. Es würde uns gut anstehen, uns selbst zu betrachten, um herauszufinden, auf welche Weise und wie stark wir an Sinnlichem festhalten und ob es nicht vielleicht im Bereich unserer Möglichkeiten liegt, uns davon zu lösen. Aus weltlicher Sicht ist das Festhalten am Sinnlichen eine sehr gute Sache. Es führt zu Familienliebe und zu Fleiß und Anstrengung auf der Suche nach Reichtum und Berühmtheit. Aber vom spirituellen Standpunkt aus gesehen ist es die geheime Eintrittspforte für Leid und Qual in unserem Leben. Deshalb ist das Festhalten an Sinnesobjekten etwas, das kontrolliert werden sollte. Will man jedoch alles Leiden eliminieren, muss es vollständig beseitigt werden.
Sobald ein Mensch geboren wird, lernt er den Geschmack der sechs Sinnesobjekte kennen und beginnt nach ihnen zu greifen und sie festzuhalten. Im Laufe der Zeit wird das Anhaften an ihnen immer stärker. Gewöhnliche Menschen sind nicht in der Lage, sich wieder von ihnen zu lösen. Deshalb werden die Sinnesobjekte zu einem großen Problem. Es ist notwendig, das richtige Wissen und Verständnis zu besitzen, um mit ihnen angemessen umgehen zu können, denn sonst könnte das Festhalten an ihnen zur Selbstzerstörung führen.
Wenn wir Fälle von Selbstzerstörung untersuchen, werden wir feststellen, dass die Ursache stets im Festhalten an scheinbar begehrenswerten Sinnesobjekten begründet liegt. Tatsächlich entspringt jedes menschliche Handeln der Sinnlichkeit. Ob wir lieben, böse werden, hassen, neidisch werden, morden oder Selbstmord begehen, letztendlich ist die Ursache auf das Begehren eines Sinnesobjekts zurückzuführen. Die Menschen streben, studieren, arbeiten hart und verdienen so viel Geld wie möglich, um sich dann Vergnügen in Form von Farben und Formen, Klängen, Düften, Geschmäckern und tastbaren Objekten leisten zu können.
Das ist es, was sie antreibt. Selbst das Anhäufen spiritueller Verdienste, um in den Himmel zu kommen, hat seinen Grund in dem Wunsch nach angenehmer sinnlicher Erfahrung. Kurz, wir können sagen, dass alle Krisen, Probleme und das Chaos, das in der Welt zu finden ist, der Sinnlichkeit entspringen. Die Gefahr der Sinnlichkeit besteht in der Macht des Anhaftens daran.
Was mit der Welt geschieht, ob sie völlig zerstört wird oder nicht, hängt insbesondere vom Festhalten an der Sinnlichkeit ab. Es würde uns gut anstehen, uns selbst zu betrachten, um herauszufinden, auf welche Weise und wie stark wir an Sinnlichem festhalten und ob es nicht vielleicht im Bereich unserer Möglichkeiten liegt, uns davon zu lösen. Aus weltlicher Sicht ist das Festhalten am Sinnlichen eine sehr gute Sache. Es führt zu Familienliebe und zu Fleiß und Anstrengung auf der Suche nach Reichtum und Berühmtheit. Aber vom spirituellen Standpunkt aus gesehen ist es die geheime Eintrittspforte für Leid und Qual in unserem Leben. Deshalb ist das Festhalten an Sinnesobjekten etwas, das kontrolliert werden sollte. Will man jedoch alles Leiden eliminieren, muss es vollständig beseitigt werden.