Magische energie und der angstdämon

in meinem letzten Beitrag .....
- ich hatte das Alter (3 - 4 Jahre ) nicht erwähnt.


abgesehen davon hatte ich in einem anderen Beitrag an Mipa die Verbindung zur Angst erwähnt. Das ist nun aber durch diese letzten Beiträge nicht mehr erkennbar.

Daher beende ich das nun, da wir zu sehr abdriften.

blue



Verstehe ;)



:winken5:
 
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Wir neigen dazu eins mit dem anderen zu verbinden, gleichzeitig werden wir dann aber oft dem nicht mehr gerecht was wir direkt vor uns haben, weil wir einfach zu viel dazu erfinden. Wenn man sich aber mal nur auf den jeweiligen Moment konzentriert, dann kann man darin immer auch Totalität sehen. Das betrifft auch das Thema "Wahrheit". Wahrheit ist eine Erfahrung die jeweils im Moment stattfindet... der nächste Moment kann eine gegenteilige Erfahrung bringen, so dass man sagt: "Eben lag ich falsch"... Die erfahrene Wahrheit ist nicht unbedingt über Zeit hinweg konstant und diese Relativität wird einem klarer, wenn man das alles etwas distanzierter, aber auch gleichwertiger betrachtet.


Wir brauchen sowieso... Man könnte sagen, dass ein grundlegender Mangel von vornherein in uns angelegt ist, der die Basis für jede Art Wille ist. Wir sind zeitlebens damit beschäftigt, diesen empfundenen Mangel auszugleichen.. über das außen... vor allem über Beziehungen zu anderen Menschen, aber auch über das Streben nach materieller Sicherheit usw. Und natürlich löst dann der Verlust einer nahestehenden Person, aber auch der Verlust von z.B. Geld, das Mangelgefühl aus bzw. verstärkt es...



Diese Art der Liebe ist m.A.n. nur Erwachten möglich die nicht mehr die Illusion der Trennung erfahren.. für die alles eins ist, daher auch alles immer in Ordnung genau wie es ist, nichts das verloren gehen oder Schaden anrichten könnte - also ein vollkommen Angstfreier Zustand. Das Paradox dabei ist übrigens, dass "sie" ihre Persönlichkeit nicht verlieren, sie aber als gleichwertig wahrnehmen... und die Persönlichkeit eines Erwachten kann durchaus noch Angst empfinden. Es ist aber keine totale Identifikation mehr da.

Identifikation ist Fokussierung auf "etwas" durch Ausgrenzung des jeweils anderen... Je mehr Bedeutung man dem gibt, womit man identifiziert ist, und Bedeutung gibt man immer dem was man als ursächlich für Glück oder Leid hält, desto weiter geht man in die Identifikation und damit in die Trennung.

Macht man es umgekehrt, erkennt man die objektive Bedeutungslosigkeit bzw. das man sie eben rein subjektiv selbst vergibt, findet ein Ausgleich zwischen "etwas" und "dem anderen" statt... und die Identifikation vermindert sich, Gegenteiliges löst sich dann sogar auf und verschwindet aus der Wahrnehmung. Im Grunde ist das Heilung... Umgekehrt nehmen wir nur wahr, was im Ungleichgewicht ist -> das durch Bedeutung hervorgerufen wird -> die durch den Glauben an Ursächlichkeit geprägt ist... die jeweiligen Überzeugungen ÜBER Ursächlichkeit werden dann wiederum selbst als ursächlich angesehen... ihnen wird Bedeutung gegeben, deshalb wird man sie auch nicht los, obwohl man schon lange weiß dass sie nicht absolut wahr sind. ;) Das ist übrigens auch ein "Zeitproblem". Das was im Jetzt aus der jeweiligen Perspektive absolut wahr ist, ist auf Zeit gesehen/gedacht nur relativ wahr... da ist es sogar eine Frage der Wahl, bzw. kann der Freiheit der Wahl unterliegen.


Ja... es ist wie ein Blinken zwischen zwei Extremen. Ausdehnung und Kontraktion.


Das halte ich für nicht ganz richtig. Die Angst erzeugt zum einen überhaupt erst die Fassade und sie blockiert auch die vollkommene Klarheit genau jetzt... Sie stößt Dich immer wieder automatisch auf "Ich weiß (jetzt) nicht." , "Ich erkenne (jetzt) nicht." , "Ich kann (jetzt) nicht."

Das ICH ist sozusagen Jetzt... aber es beinhaltet immer auch ein "jetzt-nicht", weil die Wahrnehmung zwischen Ich und Nicht-Ich hin und herpendelt... Nicht-Ich ist ein Gefühl von Objektivität IN Zeit (Erinnerung/Vorstellung). Und DA suchen wir nach Wahrheit... was unmöglich ist. Deshalb bin ich ja der Ansicht, das nur der Mut zu totaler Subjektivität wirklich Erkenntnis bringt, nicht die Suche nach vermeintlicher objektiver und absoluter Wahrheit. Ich glaube, dass es hier nicht um Wahrheit sondern um Erfahrung geht...das es unmöglich ist innerhalb der Wahrnehmung (auch gedanklicher) jemals Wahrheit zu finden. Es sei denn man sagt: Alles ist wahr. Kann man auch... ;)

So... jetzt hab ich meine Doktorarbeit für heute geschrieben. :D Aber ist ein sehr interessantes Thema... Sehr umfassend.


gibt genau das wieder, wie ich es auch sehe. bin nur fauler es so verständlich auszuformulieren.
danke für deine mühe.
 
Wenn Du jetzt Dein Kind anschaust ist da Annahme/Liebe. Der nächste Gedanke an eine gefährliche Situation für Dein Kind kann starken Widerstand erzeugen... Ablehnung/Angst. Aber beides ist immer total... Sicher kann man sagen: Die Angst um Dein Kind ist eine Folge der Liebe für Dein Kind... Aber Angst ist in keinem Fall ein Schritt zur Liebe hin. Viele denken, Angst sei letztlich positiv, erfülle einen Zweck.. Sie erfüllt den Zweck Leid erfahrbar zu machen und den Zweck überwunden zu werden. Aber aus unserer Perspektive hat Angst nichts Positives. Und sie ist ja auch tatsächlich ein Automatismus... funktioniert oft nicht rational und ist für Vernunft nicht zugänglich.

Und genau das ist nicht gemeint wenn man im magischen Sinn von Liebe spricht.
Wie sonst könnte dann die Liebe über allem stehen, wenn sie einen Gegenpol hätte?
 
Oh Mann.

EINS bzw. ETWAS (was Du postulierst) und KEINS ist nicht das Gleiche.

Das müsste Dir doch zumindest ein wenig auffallen, oder?

Ich glaube, Du verstehst gar nicht was ich "postuliere".

Ist auch hieran erkennbar:
Und genau das ist nicht gemeint wenn man im magischen Sinn von Liebe spricht.
Wie sonst könnte dann die Liebe über allem stehen, wenn sie einen Gegenpol hätte?
Liebe hat nicht wirklich einen Gegenpol. Es gibt in Wirklichkeit nicht mal "etwas" "anderes". Und doch ist die Vollkommenheit so vollkommen, dass sie sogar etwas erfahren kann was nicht ist... Trennung und Gegensätzlichkeit. Und D A S bleibt innerhalb des Absoluten......der Liebe, die nach wie vor über allem steht. Alles umfassend und ohne Gegenpol.
 
Und genau das ist nicht gemeint wenn man im magischen Sinn von Liebe spricht.
Wie sonst könnte dann die Liebe über allem stehen, wenn sie einen Gegenpol hätte?

Danke, daß Du das noch mal erwähnst.
Daher schrieb ich in Beitrag 947 unter anderem:

Fazit: Angst aus Liebe - gibt´s nicht - imho........


...und habe vorher das allseits mißverstandene Beispiel mit dem Vertrauen gebracht.

blue
 
Schoooon wieder die Widersprecherin um des Widerspruchs willen??? :confused: :D :lachen::lachen::lachen:

Lass mich mal raten: Du bist keine Mutter :D

Und falls doch, haben deine Kinder ihre Kindheit wohl wegen deines Gottvertrauens bzw. deines Vertrauens in die Schutzengel überlebt???

Was ist denn das für eine miese Anschuldigung?

Alles was Blue damit meint ist, dass Mutterliebe nicht, gar nicht, die Liebe ist, die z.B. Mipa hier in der Sig meint......
 
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Nein, so ist es ganz und gar nicht. Elternliebe ist so ziemlich das Gegenteil i.d.R. von "wahrer" Liebe im magischen Sinn

Ist für dich "wahre" liebe im magischen sinn, was condemn in post 977 postuliert?
Ist es das, wovon ich gestern in der absoluten super-kurzfassung von liber CL gelesen habe?
Klingt jedenfalls ähnlich.

Liebe im sinne von "wahr" sagt mir nichts, weil ich ne nachvollziehbare definition von "wahr" brauche, die condemn im post geliefert hat.

:)
 
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