Magische energie und der angstdämon

Lösung: Gefühle und Situationen direkt erfahren, was bedeutet solange dabei zu bleiben, daß eine Bereinigung stattfinden kann. Selbstablehnung verhindert dies allerdings, da ja sofort impulsiv und im Affekt gegengesteuert wird, das "Suhlen" beginnt. *gg

Also ehrlich sein, nicht ausweichen, die maske fallen lassen, bei sich bleiben.
Ja, angst/selbstablehnung verhindert dies. Wir werden uns bewusst, dass wir plötzlich nackt dastehen. Das kann sehr ungemütlich sein, denn wer steht schon gerne so schutzlos in der gegend rum?

Allerdings klappts, wenn man schon ein hohes mass an gelassenheit entwickelt hat - und eben - an selbstliebe und vertrauen.:D

:)


Da sprichst du was ganz Elementares an, Mipa. So irrational das klingt, aber diese Konditionierungen "sichern" in gewissem Sinne die Existenz des Ego. Lieber eine selbstzerstörerische Konditionierung beibehalten, als - wie du so schön sagst - "nackt" dazustehen. Da würde sich ja ggf. der Boden unter uns auftun und die Orientierung verloren gehen.

Das ist aber nötig, wenn ein neuer Bezugsrahmen aufgebaut werden soll. Somit kommts wieder auf das hinaus, was ich gestern schrieb, keine Widerstände aufbauen. Beobachten, also Gedanken und Gefühle und nicht reaktiv bleiben. Unterstützend ggf. etwas ....

atmen huh .......

:)
 
Werbung:
GräfinJo;2803602 schrieb:
Da sprichst du was ganz Elementares an, Mipa. So irrational das klingt, aber diese Konditionierungen "sichern" in gewissem Sinne die Existenz des Ego. Lieber eine selbstzerstörerische Konditionierung beibehalten, als - wie du so schön sagst - "nackt" dazustehen. Da würde sich ja ggf. der Boden unter uns auftun und die Orientierung verloren gehen.

Das ist aber nötig, wenn ein neuer Bezugsrahmen aufgebaut werden soll. Somit kommts wieder auf das hinaus, was ich gestern schrieb, keine Widerstände aufbauen. Beobachten, also Gedanken und Gefühle und nicht reaktiv bleiben. Unterstützend ggf. etwas ....

atmen huh .......

:)

Ja, völlig richtig:)
Oder um es noch mit Lucias worten zu sagen: "Nicht gegen die wand drücken, denn die drückt höchstens zurück".

Ich habe die widerstände teilweise aufgegeben, und da ich ohnehin relativ orientierungslos bin, ist es mir auch egal, mal "nackt" da zu stehen. Ich sehe in dieser gewissen "leere" oder dem "vakuum" die chance, was neues zu lernen/erfahren....:zauberer1

Ich finde es aber spannend, dass dennoch so viele nicht dazu bereit sind, die hülle fallen zu lassen, deshalb eigentlich der thread.
Warum die angst, sich so zu zeigen, wie man ist?

Weil man eben diese ablehnung/trennung fürchtet, die einem aber nichts anhaben kann, wenn die selbstliebe und das vertrauen gross genug sind?

:)
 
Angst aus Liebe heißt aber auch -
kein Vertrauen zu haben
kein Vertrauen zu demjenigen, um den man Angst hat
kein Vertrauen zu sich selbst (weil man evtl. nicht in der Lage ist, rechtzeitig einzugreifen, zu beschützen oder auch zu lassen - wegen der Erfahrungen)
kein Vertrauen in das Leben ansich -
und wenn man so will - kein Vertrauen in die (Schutz)- engel
und kein Vertrauen in Gott.....................................

Guten Morgen :)

blue


Schoooon wieder die Widersprecherin um des Widerspruchs willen??? :confused: :D :lachen::lachen::lachen:

Lass mich mal raten: Du bist keine Mutter :D

Und falls doch, haben deine Kinder ihre Kindheit wohl wegen deines Gottvertrauens bzw. deines Vertrauens in die Schutzengel überlebt???



:lachen::lachen::lachen:
 
Ich verstehe, was du sagen willst.
Du gliederst die begriffe klar auf, sodass man sie mal ganz isoliert ansehen kann. Ich habe in meiner chaotischen denk - und handlungsweise die tendenz, immer alles miteinander zu vermischen:rolleyes:.
Wir neigen dazu eins mit dem anderen zu verbinden, gleichzeitig werden wir dann aber oft dem nicht mehr gerecht was wir direkt vor uns haben, weil wir einfach zu viel dazu erfinden. Wenn man sich aber mal nur auf den jeweiligen Moment konzentriert, dann kann man darin immer auch Totalität sehen. Das betrifft auch das Thema "Wahrheit". Wahrheit ist eine Erfahrung die jeweils im Moment stattfindet... der nächste Moment kann eine gegenteilige Erfahrung bringen, so dass man sagt: "Eben lag ich falsch"... Die erfahrene Wahrheit ist nicht unbedingt über Zeit hinweg konstant und diese Relativität wird einem klarer, wenn man das alles etwas distanzierter, aber auch gleichwertiger betrachtet.

"Brauchen" im sinne von: Da wäre bei verlust keiner mehr den ich lieben kann oder der mich liebt? Es ist eigentlich die angst vor dem verlust der starken gefühle, die man beim "lieben" empfindet. Es wäre auch angst vor dem verlust der proijektionen, die die liebe ständig nähren oder unser bild von ihr bunt machen.
Wir brauchen sowieso... Man könnte sagen, dass ein grundlegender Mangel von vornherein in uns angelegt ist, der die Basis für jede Art Wille ist. Wir sind zeitlebens damit beschäftigt, diesen empfundenen Mangel auszugleichen.. über das außen... vor allem über Beziehungen zu anderen Menschen, aber auch über das Streben nach materieller Sicherheit usw. Und natürlich löst dann der Verlust einer nahestehenden Person, aber auch der Verlust von z.B. Geld, das Mangelgefühl aus bzw. verstärkt es...


In keiner situation widerstand zu empfinden, inschliesslich bei verlust, wäre liebe: Zeigt, dass die selbstlose (doofes wort) und proijektionslose liebe zentral ist, in erster linie die selbstliebe?
Diese Art der Liebe ist m.A.n. nur Erwachten möglich die nicht mehr die Illusion der Trennung erfahren.. für die alles eins ist, daher auch alles immer in Ordnung genau wie es ist, nichts das verloren gehen oder Schaden anrichten könnte - also ein vollkommen Angstfreier Zustand. Das Paradox dabei ist übrigens, dass "sie" ihre Persönlichkeit nicht verlieren, sie aber als gleichwertig wahrnehmen... und die Persönlichkeit eines Erwachten kann durchaus noch Angst empfinden. Es ist aber keine totale Identifikation mehr da.

Identifikation ist Fokussierung auf "etwas" durch Ausgrenzung des jeweils anderen... Je mehr Bedeutung man dem gibt, womit man identifiziert ist, und Bedeutung gibt man immer dem was man als ursächlich für Glück oder Leid hält, desto weiter geht man in die Identifikation und damit in die Trennung.

Macht man es umgekehrt, erkennt man die objektive Bedeutungslosigkeit bzw. das man sie eben rein subjektiv selbst vergibt, findet ein Ausgleich zwischen "etwas" und "dem anderen" statt... und die Identifikation vermindert sich, Gegenteiliges löst sich dann sogar auf und verschwindet aus der Wahrnehmung. Im Grunde ist das Heilung... Umgekehrt nehmen wir nur wahr, was im Ungleichgewicht ist -> das durch Bedeutung hervorgerufen wird -> die durch den Glauben an Ursächlichkeit geprägt ist... die jeweiligen Überzeugungen ÜBER Ursächlichkeit werden dann wiederum selbst als ursächlich angesehen... ihnen wird Bedeutung gegeben, deshalb wird man sie auch nicht los, obwohl man schon lange weiß dass sie nicht absolut wahr sind. ;) Das ist übrigens auch ein "Zeitproblem". Das was im Jetzt aus der jeweiligen Perspektive absolut wahr ist, ist auf Zeit gesehen/gedacht nur relativ wahr... da ist es sogar eine Frage der Wahl, bzw. kann der Freiheit der Wahl unterliegen.

Das mit dem übersehen der zeit verstehe ich auch. Angst und liebe wechseln sich ja sogar innerhalb eines bestimmten kontextes ständig ab und man produziert ständig ablehnung und annahme.
Ja... es ist wie ein Blinken zwischen zwei Extremen. Ausdehnung und Kontraktion.

Deine letzten beiden sätze sind stimmig. Ich pers. sehe schon grosse vorteile in der angst, obwohl sie sehr unangenehm sein kann. Sie hilft mir mit, hinter meine eigene fassade zu sehen.
Das halte ich für nicht ganz richtig. Die Angst erzeugt zum einen überhaupt erst die Fassade und sie blockiert auch die vollkommene Klarheit genau jetzt... Sie stößt Dich immer wieder automatisch auf "Ich weiß (jetzt) nicht." , "Ich erkenne (jetzt) nicht." , "Ich kann (jetzt) nicht."

Das ICH ist sozusagen Jetzt... aber es beinhaltet immer auch ein "jetzt-nicht", weil die Wahrnehmung zwischen Ich und Nicht-Ich hin und herpendelt... Nicht-Ich ist ein Gefühl von Objektivität IN Zeit (Erinnerung/Vorstellung). Und DA suchen wir nach Wahrheit... was unmöglich ist. Deshalb bin ich ja der Ansicht, das nur der Mut zu totaler Subjektivität wirklich Erkenntnis bringt, nicht die Suche nach vermeintlicher objektiver und absoluter Wahrheit. Ich glaube, dass es hier nicht um Wahrheit sondern um Erfahrung geht...das es unmöglich ist innerhalb der Wahrnehmung (auch gedanklicher) jemals Wahrheit zu finden. Es sei denn man sagt: Alles ist wahr. Kann man auch... ;)

So... jetzt hab ich meine Doktorarbeit für heute geschrieben. :D Aber ist ein sehr interessantes Thema... Sehr umfassend.
 
Schoooon wieder die Widersprecherin um des Widerspruchs willen??? :confused: :D :lachen::lachen::lachen:

Lass mich mal raten: Du bist keine Mutter :D

Und falls doch, haben deine Kinder ihre Kindheit wohl wegen deines Gottvertrauens bzw. deines Vertrauens in die Schutzengel überlebt???



:lachen::lachen::lachen:

Falsch geraten!

Nein - sie überleben, weil ich ein Urvertrauen zu mir selbst habe und sie das von mir gelernt haben.
Genauer - so lange sie nicht in sich selbst das Vertrauen finden konnten, vertrauten sie mir.
Das tun sie immer noch - doch nun ist das Selbstvertrauen wichtiger geworden.

Lachst Du immer noch?
Sonst erkläre ich es Dir noch einmal.

(Für mich mußte bisher noch kein Schutzengel in Aktion treten - ich belästige andere nicht mit Dingen, die ich selbst erledigen kann.......;))

blue

P.S.: ich bin übrigens ein ziemlich unängstlicher Typ - meine Ängste habe ich bis auf wenige Ausnahmen sehr gut im Griff.
 
Falsch geraten!

Nein - sie überleben, weil ich ein Urvertrauen zu mir selbst habe und sie das von mir gelernt haben.
Genauer - so lange sie nicht in sich selbst das Vertrauen finden konnten, vertrauten sie mir.
Das tun sie immer noch - doch nun ist das Selbstvertrauen wichtiger geworden.

Lachst Du immer noch?
Sonst erkläre ich es Dir noch einmal.

(Für mich mußte bisher noch kein Schutzengel in Aktion treten - ich belästige andere nicht mit Dingen, die ich selbst erledigen kann.......;))

blue


Is klar ... is klar ...

Und dieses "Ur- und Selbstvertrauen" hast du ihnen selbstverständlich auch schon vermitteln können, als sie erst 3 bis 4 Jahre alt waren? ;)
 
Fynn - das hatte ich schon geschrieben. Bevor Du also weiterpöbelst, lies noch mal genauer.


Sorry, blue, ich kann nix davon erkennen, dass du etwas davon geschrieben hättest, wie du es gehandhabt hattest, als deine Kinder erst 3 bis 4 Jahre alt waren ...

Magst du es mir (nochmals??? :confused: ) erklären?
 
Sorry, blue, ich kann nix davon erkennen, dass du etwas davon geschrieben hättest, wie du es gehandhabt hattest, als deine Kinder erst 3 bis 4 Jahre alt waren ...

Magst du es mir (nochmals??? :confused: ) erklären?

in meinem letzten Beitrag .....
- ich hatte das Alter (3 - 4 Jahre ) nicht erwähnt.
Genauer - so lange sie nicht in sich selbst das Vertrauen finden konnten, vertrauten sie mir.

abgesehen davon hatte ich in einem anderen Beitrag an Mipa die Verbindung zur Angst erwähnt. Das ist nun aber durch diese letzten Beiträge nicht mehr erkennbar.

Daher beende ich das nun, da wir zu sehr abdriften.

blue
 
Werbung:
Ja, völlig richtig:)
Oder um es noch mit Lucias worten zu sagen: "Nicht gegen die wand drücken, denn die drückt höchstens zurück".

Ich habe die widerstände teilweise aufgegeben, und da ich ohnehin relativ orientierungslos bin, ist es mir auch egal, mal "nackt" da zu stehen. Ich sehe in dieser gewissen "leere" oder dem "vakuum" die chance, was neues zu lernen/erfahren....:zauberer1


Ja, bei dir habe ich z.B. den Eindruck, daß du sehr ehrlich mit dir bist, soweit das im Rahmen des Möglichen für dich liegt. Das ist eine sehr gute Basis für die Arbeit an sich selbst.

Denn wer perfekt ist, oder sich so wähnt, sieht ja null Veranlassung an sich selbst zu arbeiten, so etwas wie Schattenarbeit findet da keine Entsprechung, da nicht wahrnehmbar, der blinde große Fleck.

:)


Ich finde es aber spannend, dass dennoch so viele nicht dazu bereit sind, die hülle fallen zu lassen, deshalb eigentlich der thread.
Warum die angst, sich so zu zeigen, wie man ist?

Weil man eben diese ablehnung/trennung fürchtet, die einem aber nichts anhaben kann, wenn die selbstliebe und das vertrauen gross genug sind?

:)


Die Angst ist sehr wohl "begründet", schließlich geht es um Gefahr für Ego und Leben, also die besagte ich sag mal archaische Todesangst (oder -gefahr), auf die hier immer wieder hingewiesen wurde.

Das Ego wehrt sich mit Händen und Füssen (bildlich gesprochen) bis zur völligen Ausblendung der persönlichen Realität. Wenn der gesteckte Bezugrahmen entfällt, welcher großen Raum einnimmt, kommt der Sturz ins Bodenlose, je entfernter dieser Rahmen von sich selbst ist, umso größer ist dann der Sturz.

Daher die immense Angst (= unbewusste Emotionalität).

:morgen:
 
Zurück
Oben