Grüß Dich Cayden (<-:
liebe unter willen ist schon die richtige Richtung, klingt aber für manchen sicher etwas hart, etwas zu lieblos. …
Wenn das jemanden so wahrnimmt, dann nimmt es derjenige so wahr. Jedem seine wahrnehmung.
Und,
es gibt 2 Einwände:
a) was soll man wollen (also wie entscheidest du konsequent, was passend beziehungsweise unpassend ist)
Das was für mich funktioniert. Ein tun hat einen bewußt entschiedenen zweck sowie, dass dieser zweck erfüllt wird und ist auf erfolg ausgerichtet. Mißerfolg kann ich nicht wollen, er kann mir nur unterlaufen, was bedeutet, dass ich etwas nicht bedacht oder ignoriert habe.
der zweite Einwand:
b) wie kann man wollen was man nicht will (selbst wenn man weiß was man a) im besten Falle wollen sollte)
wie kommst du darauf, dass man etwas wollen soll das man nicht will? wer bestimmt denn was
man wollen sollte? dein nachbar? deine mutter? meine mutter? der pfarrer? die gesellschaft?
Wer bestimmt was du willst?
In beiden Fällen muss Klarheit herrschen, sonst strickst du dich nur weiter rein; besonders wenn du effizient bist (!)
mach dir keine sorgen um meine klarheit sondern um deine.
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diese wirklichkeit ist deswegen beliebig, weil man sie selbst erzeugt
warum verschluckst du die hälfte meiner aussage die selbsterklärend ist?
ja aber mit der gravierenden Einschränkung (wie oben schon erwähnt): Mensch würde gerne mehr Glück und weniger Leid erfahren - und erfahrungsgemäß ist es so, dass er sich ins Unglück eher reinstrickt. (das 'macht' er natürlich auch selbst, aber meist nicht freiwillig, sondern eher aus Unwissenheit, Unklarheit.)
s.o.
Es geht darum das zu sein oder zu werden das man will. Da geht es nicht um bestimmte inhalte die für alle gelten sondern nur für dich. nur du weißt wie, was bedeutet erfolg, glück, erfüllung, etc.-für dich, wie du das erreichst, wie sich das für dich anfühlt, was du dabei denkst, wenn du erfolgreich/etc. bist - es beschreibt eine struktur und ist selbstzweck. Daraus jetzt zu schließen, dass ficken, morden, missbrauchen oder fressen ein ausdruck des schöpferischen willen sei ist ein trugschluß.
du zeigst auf den richtigen Ausweg (aber ich zweifle auch ein wenig, mit verlaub) :
dann zweifle du.
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und was macht dich sicher dass du das tust? (denn das denkt ja jeder von sich)
weil ich es kann. dort wo ich es nicht kann und es mir wichtig erscheint es zu können sowie ich es will, forsche ich bei mir nach der ursache.
Das liegt daran, dass zwischen dir und der Welt kein Unterschied besteht. Aber so lange du damit spielst, also in der Dualität spielst, kontrollierst du weniger als du denkst oder hoffst.
Glaubst du das nicht?
glauben ist hier nicht die richtige definition. Es ist ein verstehen/begreifen der eigenen muster (automatischen, instinktiven, nicht reflektierten impulsen) die sind und die man erkennen kann.
sehrwohl gibt es verschieden starke Verwirrungen, und Entfernungen vom Kern.
von welchem kern? was ist der kern für dich?
oder meinst du unreflektiertes? wenn ja: s. v. a.
Du musst bitte noch ein bisschen genauer sein.
ich muß das was ich will.
