Lehre oder Abitur? Umfrage!

  • Ersteller Ersteller User12
  • Erstellt am Erstellt am

Dein Kind will eine Lehre machen - obwohl es die Fähigkeit zu Abitur und Studium hat, was machst du?

  • Ich freue mich, dass mein Kind schon weiß, was es beruflich machen will und unterstütze es.

    Stimmen: 9 39,1%
  • Ich erkläre meinem Kind die Vorteile von Abitur und Studium, lass es aber selbst entscheiden.

    Stimmen: 12 52,2%
  • Ich rede meinem Kind seinem Plan aus, und schaffe es auch.

    Stimmen: 1 4,3%
  • Ich verbiete es meinem Kind! Keine Widerrede!

    Stimmen: 1 4,3%

  • Umfrageteilnehmer
    23
Werbung:
Es ist halt die Frage: will man lebenslang Vollzeit arbeiten müssen,
Das kann vorkommen - ich kenne ein paar Leute ( seltsamerweise wieder Handwerker ),
welche ihren Beruf über alles lieben,
in der Freizeit noch herumbasteln - sich nicht einmal auf die Pension freuen.
Der größte Teil, der mir bekannten Frauen haben einen Teilzeitjob - möchten ihn auch nicht missen.
Das Familieneinkommen beträgt etwa 3000 Euro aufwärts - es gibt ja auch noch Kindergeld.

Was mich irritiert:
dieses Streben nach einem Teilzeitjob -
ist hier der Beruf nicht so erfüllend, dass ein Vollzeitjob nicht erträglich ist?
Oder ist die Belastung am Arbeitsplatz zu hoch?

Etwas möchte ich auch bemerken, die Arbeitssituation hat sich seit den 80ziger, 90ziger Jahren radikal geändert,
die Anforderungen werden immer höher,
ein heutiger Arbeitsnehmer muss - möglicherweise - in einer 30 Stundenwoche soviel leisten,
wie seinerzeit ein Berufstätiger in einer 45 Stundenwoche!
 
Es ist halt die Frage: will man lebenslang Vollzeit arbeiten müssen
Na ja, aber irgendwer muss auch den anderen Kram machen. Wobei wir wieder beim Thema von @Walter wären, warum PflegerInnen keinen Bock mehr haben. Auch hier ist Teilzeit für viele keine Option, weil es dennoch nicht genug Verdienst bringt. Auch später nicht für die Rente. Die, die ich kenne, die Teilzeit machen, haben zumeist einen Mann der gut verdient, weshalb die Absicherung gegeben ist.
 
Es ist halt die Frage: will man lebenslang Vollzeit arbeiten müssen, jeden Cent dreimal umdrehen, in einer kleinen Wohnung leben müssen (außer man erbt), wenn überhaupt nur ein Auto haben, bei jeder notwendigen Zusatzausgabe (aktuell sind für viele Minimalverdiener die Energiekosten nicht stemmbar, weil jeder Penny eh verplant ist) schlaflose Nächte haben ... . Als Familie von einem Gehalt zu leben, ist als Handwerker in der Regel illusorisch - also wie ist es mit Kindern - sollen die wirklich schon im jüngsten Alter Vollzeit in die Tagesstätte, weil beide Eltern arbeiten müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen ... .
Also, das kommt schon darauf an.
Die Handwerker, die ich kenne, agieren recht klug, kaufen sehr günstig ein heruntergekommenes Haus oder ne Wohnung und renovieren das Ding (teils mit Hilfe von Verwandten und Handwerker-Kollegen) innerhalb weniger Monate.
Ich kenne - hier im Südwesten der BRD - keinen einzigen Handwerker, der in einer kleinen Mietwohnung wohnt.
Die haben alle Eigenheime, die sie selbst renoviert und aus- bzw. umgebaut haben.
 
Werbung:
Zurück
Oben