kundalini suizid

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... ich kann Euch echt nicht folgen ... was ist an Eurer Diskussion jetzt Kundalini u. wie verbindet ihr das mit dem Suizidgedanken des Threaderstellers?


Eine gute Frage.
Ich würde sagen, dass sich die Diskussion über Bewusstsein auf die folgende Aussage des Threaderstellers bezieht:


Ich war ein völlig anderer in einer völlig anderen Welt/Wahrnehmung und einem völlig anderem Körper.


Und wir reden auch vom Zwang und von Ängsten, was ich auf jeden Fall auf diese Aussage beziehen würde:


Im den letzten Wochen wurde ich gezwungen ein anderer zu werden, es passiert einfach, und ich kann nichts dagegen tun und es geht immer weiter. Meine Wut und meine Widerstand dagegen wird einfach aufgelöst, auch meine Ängste, die jetzt nur noch im Verstand da sind. Von einer Aktiven Entwicklung ist nichts zu merken.


Natürlich können wir uns fragen, ob TingeltangelBob aus diesem zur Wissenschaft neigendem Gespräch etwas Nützliches ziehen kann.
Das andere ist, dass er nicht die einzige Person auf der Welt, die suizidtendierende Gedanken hat, ist, also könnte das Gespräch sogar für jemand anderen nützlich sein.

...

Der Rest ist natürlich eine Illusion in der wir uns (ich und vielleicht auch der ElaMiNaTo), drehen. Die Liebe zur Philosophie, könnte man auch sagen. Ich hoffe, dass der TingeltangelBob dadurch nicht gestört wird... (?)


Gruß,
alnei

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... ich kann Euch echt nicht folgen ... was ist an Eurer Diskussion jetzt Kundalini u. wie verbindet ihr das mit dem Suizidgedanken des Threaderstellers?
Kundalini ist die Energie, die beim Geburtsvorgang gekillt wird. Wenn sie im Laufe des Lebens nicht mehr anspringt, bekommt man Suizidgedanken. Man kann dem Threadersteller vermutlich keinen grösseren Gefallen, tun als das Thema auch in Randbereichen der um es anstehenden Gedanken zu bearbeiten, als virtuell und ohne wirklichen Bezug zum am anderen Ende der Leitung sitzenden Menschen gut gemeinte Ratschläge und Tips zu geben. Die kriegt man nämlich aus aller Welt, helfen tun sie nie. Was hilft ist Verständnis für die Materie des Threads, aus der man sich entfernen möchte. Und wie der Threadersteller dieses Verständnis für die Materie erlangen wird, das wissen wir nun alle nicht.

:liebe1:
 
Wir sollten uns auf keinen Fall distanzieren von der Tatsache, dass die Schmerzen da sind, und in vielen Fällen bis zu einem solchen Grad, dass sich ein Leben deswegen beendet. Eine Frau empfindet bei der Geburt auch Schmerzen, und wie ! Manchmal sterben Frauen bei der Geburt. Hat „die Evolution“ hier versagt ?

Ganz sicher nicht versagt. Der Evolution geht es primär um die Reproduktion und wie diese zustande kommt, ist ihr erstmal egal (auch wenn die Frau dabei stirbt). Wenn aber solche starken Traumata durch die Geburt entstehen, sodass die Menschen suizidgefährdet werden und sich umbringen, dann ist das nicht mehr im Interesse der Evolution, denn wer sich umbringt kann nicht mehr Reproduzieren. Die Spezie Mensch würde aussterben, sofern nicht andere Gene vorhanden sind, die eben nicht dazu führen oder nicht so viel Schmerzen verursachen und so würden langsam die Menschen bzw die Gene aussterben, die dafür verantwortlich sind, das Kinder (viel) Schmerzen empfinden.

Ah ja, und wie würdest du so ein „Phänomen“ erklären, dass eine Mutter ihre eigenen Kinder tötet ? Wenn wir Menschen uns selber von der Natur nicht getrennt sehen sollten (was ich nämlich auch selber so empfinde), wie würden wir solche „Kaprizen“ der Natur erklären ? Ein Evolutionsfehler ? Oder eben nicht ? Ich selber betrachte diese Eigenschaften der Natur nicht als schlimm oder als schrecklich, sondern als das, was es ist. Wie sich einer (das fast ermordete Kind, zum Beispiel), der sich in einer solchen Situation befindet, dabei fühlt und wie ER die Natur in dem Moment empfindet, ist die andere Frage.

Nunja, wenn eine Mutter ihre eigenen Kinder tötet, kann viele Ursachen haben, da kann man viele Ansätze hernehmen und es ist denke ich nicht sinnvoll, wild herum zu spekulieren, warum das jemand macht.

Warum sollten wir solche Kaprizen erklären? Die Natur zerstört sich eben auch selbst. Aber um auf das Beispiel zurück zu kommen: Das Beispiel kann man mit der Evolutionstheorie nicht beschreiben, da geht es nur um die Weitergabe der Gene in der Reproduktion. Wenn nun ein Gen dafür verantwortlich ist, könnte man vllt von "fehler" reden. Sowas halte ich aber für sehr unwahrscheinlich, obwohl ich weiß, das manche psychische Krankheiten über Gene auch vererbbar ist.

Es geht nicht um das, dass ich etwas unbedingt darstellen will. Ich nehme es aber als eine mögliche Erklärung an. Oder eine mögliche Sicht, die in den Fällen mancher zu Suizid tendierenden Menschen besteht.

Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die ihr Leben deshalb beenden, weil sie ein Trauma durch die Geburt erlebt haben. Für mich ist das sehr abstrus, sehr weit hergeholt.

Warum hört sich das Wort Evolution in diesem Fall für mich wie das Wort Gott an ?

Eine gute Frage. Ich weiß es nicht.

Die Frage ist, zu was für einem Schluss können wir kommen, falls wir alle gestört sind ?

Das wir alle gestört sind :D

Nicht unbedingt. Die Frage ist, ob sich das Baby überhaupt bewusst ist, dass es in seiner Nähe so etwas, wie eine Vagina, gibt. Wenn es sein Bewusstsein entzieht, und sich nach Innen richtet, ist dem nicht so. Deine Voraussetzung ist interessant, ich würde sie aber nicht absolutisieren. Es gibt natürlich Ängste, die aber nicht immer zu erklären sind.

Das Baby muss sich dazu gar nicht bewusst sein, dass es in seiner Nähe eine Vagina gibt, um vor ihr Angst zu entwickeln. Klinische Fälle haben gezeigt, das Menschen sich nicht bewusst sind, dass sie sehen können. Sie bestritten das sie sehen konnten, wenn man sie fragte. Forderte man sie aber auf einen Ball zu fangen, konnten sie das. Auch die bildgebenden verfahren zeigten, dass die Bereiche aktiv waren, die für das Sehen verantwortlich sind. Es zeigte keine Anomalie.

Warum warum ? Warum denkst du dass ich das mache ?

Weil du von der NATUR und dem MENSCHEN gesprochen hast.
 
daß nun die Depression bei der Geburt entstehe, das ist nun doch eher weit hergeholt, das denke ich wohl auch. Sonst hätten ja die Kaiserschnitt-Kinder keine Depressionen. Sie haben weniger selten eine Luxation des Atlasgelenks, aber ob die nun die Ursache für eine Depression ist, lassen wir mal dahin gestellt. Physiologisch gesehen verursacht sie zunächst mal nur Spannungskopfschmerz- wie der sich dann organisch auswirkt, ist im Zusammenhang glaube ich noch nicht hier im Westen anerkannt dokumentiert.

So. Was man da ja ansonsten im geistigen Raum hineininterpretiert, das ist dieser Gegenpol zum Tod, weil das Kind ja erst außerhalb des Mutterleibes sichtbar wird. Heute haben wir Ultraschall, klar. Und wir wissen, daß Kind und Mutter hormonell gekoppelt sind und daß sich diese Koppelung auch im späteren Verhalten ausprägt. Ein Kind, das aus dem Mutterleib keine Glücksgefühle und die dazugehörigen Hormone kennt, wird aus eigenem Antrieb seine Glücksgefühle entwickeln können und einfach nicht so glückabhängig sein wie die Mutter. Es hat eine eigene Zirbeldrüse. Aber wenn das Kind dann von einer depressiven Mutter erzogen wird und deren Verhaltensmuster übernimmt, kennt es eben "die Frau" als depressiv. Bzw. eben den "Mann". Wobei ja Manie und Depression immer Hand in Hand gehen und sich in Partnerschaften ausgleichen. Der eine hängt, der Andere räumt hinterher. Papa im Sessel, depressiv von der stupiden Arbeit, Mama holt depressiv darüber, daß sie es täglich tut, dem Papa das Bier. Loriot hat es mal wunderbar dargstellt für die ältere Generation, in unserer läuft das etwas anders. Und innerlich denken sie manisch über "die Alte" und "den Alten" nach.

Dieses Manische Nachdenkenmüssen, diese innere Zappeligkeit des Depressiven, die er nicht sehen und ertragen kann, die ist für mich so ein bißchen der Dreh- und Angelpunkt bei der Geschichte. Wenn man die unterdrückt und nicht herausläßt, was da drinnen aus einem Prozeß heraus entsteht, dann macht das nur noch kränker. Wenn man irgendwann dahinter steigt, daß es nur Gedanken sind, die man hat, ist der Kampf gewonnen.

Es sind Gedanken, das sind Worte im Geist. Text, mit dem man sich selber zumüllt und sich verpestet. Auf diese Worte muß man Jagd machen und sie einzeln Silbe für Silbe hinterfragen und sich vergewissern, was an ihnen wahr und was an ihnen unwahr ist. Soviel Aufmerksamkeit muß man sich schon gönnen und das kann ein jeder.

Die Gefühle des Körpers sind die Gefühle des Körpers und nicht zu ändern. Aber der Geist macht die Ursache für diese Gefühle mit seinem Text, den er denkt. Manisch, ohne Unterlaß. Es ist eigentlich ein einziger Gedanke, der nur zuende gedacht werden muß, der aber nichts mit Handlung zu tun haben will. Dieser Gedanke will uns nicht umbringen, er will nur wie jeder andere Gedanke auch von uns erlöst werden, indem wir ihn letztlich als unnützlich erkennen und ihn fallen lassen.

"Nein, ich will mich nicht umbringen, ich will leben." Das Sätzchen muß dann schon die Geistsuppe irgendwann mal von selbst an die Oberfläche steigen lassen, bis man es dann auch irgendwann sich selber glaubt. Jeder Gedanke durchläuft eben positive und negative Energie, wenn man ihn nur zu Ende denkt. So allein entsteht ja Erkennen außerhalb der mißverständlichen Dualität, innerhalb derer man sich krank empfindet. Dabei ist man gesund wie ein Pferd, man müßte nur mal endlich den Gedanken zu Ende denken, ohne daß man sich davor umbringt. Sonst kommt man ja logischerweise nie zu einem Schluß, völlig egal, was irgendwelche spiritual- und individual-Heinis predigen. Das gebietet das Wissen über Natur und Energie, daß das so sein müßte. Energie geht eben nicht verloren, man kann sich selber nicht enfliehen, auch über den Tod hinaus nicht. Das ist zu kurz gedacht.

Nun nützt mir das ggf. nix, wenn ich in einem depressiven Loch bin. Da kann ich nur den Tip geben, sich etwas vorzustellen, vor dem man die meiste Angst im Leben empfindet. Und dann stellt man sich das Schönste vor, das man im Leben empfunden hat vor, es muß wirklich das Schönste sein, etwas aus der Kindheit, etwas mit "Glanz". Das Christkind, das hat in mir früher so etwas geweckt, als es kam, und ich noch an seine Magie glaubte. Und dieses Eine da, das führt durch alles hindurch. Eine einzige Erinnerung reicht. Man hat ein riesiges Bilderbergwerk über das eigene Leben in sich und ein einziges davon reicht, um zu sich selbst zu finden. Das muß man suchen. Bei mir ist das der Blick in die Augen meines Vaters, den ich verloren habe als ich sieben war und darüber war ich lange, 25 Jahre lang, ein bißchen deprimiert. Irgendwann hat er mir im Traum gegenüber gesessen, neulich noch einmal. Das hat mir einfach gefehlt. Ich wußte das nicht. Jetzt weiß ich es. ..gelernt.., man könnte sagen, mein Leben lebt aus Augenblick heraus. Die Vergangenheit ist Er-innerung, ich bin frei. Mit, durch meine Vergangenheit.

Und ein Gedankengang regelt die Freischaltung dieser Erinnerungen von alleine. Wenn man den Gedankengang aber abbricht, laufend an die Mauer denkt, indem man denkt:
"ich bringe mich um" und dann
"nein, ich tue es doch nicht"
- das führt ja zu nichts, dieses unentschlossene, kranke Hin und Her -
, dann tut man sich letztlich keinen Gefallen. Man sollte den Gedanken zu Ende denken und sich überlegen: wenn ich mich umbringe, was genau passiert dann?

Und dann sollte man- so hab ich es gemacht- jeden einzelnen Lebenslauf hernehmen, den man kennt und sollte mal durchspielen- simulieren kann man ja- wie das Leben dieses Menschen wohl verlaufen würde, wenn man sich umbrächte. Wie würde das Leben der eigenen Mutter verlaufen, wie das Leben des eigenen Vaters? Wie das Leben der Geschwisters, des Partners, der Kinder, der Arbeitskollegen, Haustiers, Nachbarn usw. usf. ? Was würden die Jugendfreunde empfinded und sagen,wenn sie beim Klassentreffen erführen, daß man sich umgebracht hat und keiner weiß so recht warum? Wie würden sich diese Menschen fühlen?

Man gäbe die eigene Depression an diese Menschen weiter. Man würde vermutlich der Schatten einer Familie, mehrerer Generationen.




Und das geht einfach nicht. Das ist wirklich meine tiefste innere Überzeugung, das geht nicht. Man darf Krankheiten nicht verbreiten. Man muß sie leben und sie zuende leben, bzw. geistige "Merkwürdig"-keiten zu Ende denken und das vermeintlich "merkwürdige", das man festhält, loslassen lernen. Dann wandeln sich auch Gedanken mit Krankheitsinhalt zu Gefährten, auf einem Weg, vielleicht auch nur auf einem Stück davon. Es sind nur Gedanken.

Die Traurigkeit ist mein Gefährte. Sie kommt jeden Tag aus meinen Augen, immer wieder kommt sie da oben heraus. Aber ich stehe hier aufrecht, die Tante aus der Apotheke, die Schlange da oben am Schild, die hat es gerichtet, ohne daß ich in der Apotheke drin gewesen wäre. Ich war fürchterlich krumm. Vor Trauer eben. Vielmehr vor Nicht-Trauer. Jeder hat ja andere Auslöser für ein depressives Empfinden. Geholfen hat das Bemerken von Bewegung allgemein und das Loslassen des Erstarrten in mir. "Eis sprengen" ist auch ein guter Begriff für diese inneren Vorgänge.

Ich bin ratlos, wie es gehen soll, wenn man alleine ist und niemanden kennt, keine Familie hat. Ich weiß genau, daß es Menschen gibt, die vielleicht kein Bild haben von früher, nach dem sie suchen können, weil sie wissen, daß es es gibt. Und ich leide wie ein Hund darunter, daß es nicht Hilfe gibt an jeder Straßenecke und daß sooooooo viele Menschen einsam sind. Ich fühle mich selber aus Sym- oder auch Empathie immer gleich mit einsam, obwohl ich gar nicht einsam bin.

Kann man denn mehr tun, als darüber reden lernen? Ich glaube ja nicht, aber es ist ein Glaube. Also nichts Bewiesenes.
 
Hallo opti,

ja sicher gibt's Leid. Das Herzsutra handelt von Erkennen, daß das Leid eine selbst erschaffene Illusion ist, aus der man sich ebenso gut wieder selbst lösen kann. So wie das ganze Menschenleben eine Illusion ist. Man lebt, und das ist real. Doch das Empfinden man sei eben dieser Mensch ist eine Begrenzung des eigenen Geistes. Wenn man erkennt, daß dem so ist, erkennt man auch wie man sein Leid durch Selbstbegrenzung aufrecht erhält. Das ist die erste Wahrheit.

Nun kann man weiter gehen, und sich dem Gedanken, Gefühl und körperlichem empfinden nähern, die IIllusion des Lebens aufzugeben. Voraussetzung hierfür ist natürlich, das man erkannt hat, wie man sein Leid nährt. Und dabei lernt man für gewöhnlich auch, wie man Wege geht, die weniger Leid spiegeln. Wenn man sich dann daran wagt, das Leben im Leid der Selbstbegrenzung aufzugeben, erfährt man automatisch das leid der 2. Wahrheit. Karmisches Leid kommt auf und kann genauso angenommen und erlöst werden, wie beim Erkennen der ersten Wahrheit.

Bei der 2. Wahrheit hat man natürlicherweise erkannt, das es einen ständigen Kreislauf des Leids gibt, der sich teils über zich Leben hinweg so weiter dreht, bis man ihn bewußt erlöst. Die 3. Wahrheit ist nur all zu logisch, sich zu fragen, was denn überhaupt erst Leid ermöglicht. Man wird erkennen, das man als Mensch eine Seele hat. Das diese Seele einen Weg der Erfahrung geht. Nur was führt dazu, das diese Erfahrungen leidvoll sind? Die 3. Wahrheit läßt einen Erkennen, das Leid nicht durch den Erfahrungswunsch der Seele entsteht, sondern durch die Polarisierung, die negativ wird. Man kann also wählen, ob man die Erfahrung mit positivem oder negativem Vorzeichen macht. Nur, letztendlich enthält jeder Pol seinen Gegenpol. Positives wandelt sich zyklisch in Negatives. Und Negatives ebenso in Positives. Nun steht die Erkenntnis an, daß das Erfahren auf irdischer Ebene letztendlich immer mit Leid verbunden ist. Und die 3. Wahrheit zu erkennen bedeutet, einen Weg frei von dieser Dualität zu erkennen.

Die 4. Wahrheit ist dann ein Wegweiser, der aus der Dualität hinaus führt. Sie macht erst einen sinn, wenn man die vorherigen 3 Wahrheiten erkannt hat. Denn wer dies nicht erkannt hat, wird z.B. nicht rechtes Handeln leben, sondern sich aus Angst vor Leid zu dazu zwingen, nur so zu handeln wie es ihm/ihr recht erscheint. Das ist jedoch kein rechtes Handeln im Sinne der 4. Wahrheit, sondern genau genommen eine fortwährende Selbstvergewaltigung, die an Leid gebunden ist.

Wie kann jemand rechtes Handeln zu seinem Pfad machen, wenn es aus purster polarisierter Denke 'zur Vermeidung von Leid' geschieht? Und deshalb meine ich schon, daß das Herzsutra einem weiter bringt. Denn es macht klar - also mir zumindest - das jegliche Wege, die man mit der Absicht sich aus dem Leid zu befreien, das Leid als etwas absolutes anerkennt.

Wahrheiten sind was schönes! Kennst du das Koan mit den 30 Meter hohen Stangen? Die Frage lautet: "Wenn du eine 30 Meter hohe Stange erklommen hast, wie schreitest du dann voran?"

Alles Liebe
Jan
 
Hallo Trixi Maus,

falsche Antwort !

Wer über das Ende einer 30 Meter hohen Stange hinaus zu klettern versucht, wird exakt 30 Meter in die Tiefe stürzen. So schlau sollten Zen-Schüler dann schon sein, solche Ideen erst gar nicht aus zu probieren.

Noch ein Versuch?

Alles Liebe
Jan
 
Hallo Trixi Maus,

falsche Antwort !

Wer über das Ende einer 30 Meter hohen Stange hinaus zu klettern versucht, wird exakt 30 Meter in die Tiefe stürzen. So schlau sollten Zen-Schüler dann schon sein, solche Ideen erst gar nicht aus zu probieren.

Noch ein Versuch?

Alles Liebe
Jan
ach was, bei Koans immer nur Einen, Jan.

Aber ein Gegenkoan:

Schon mal ins Stehen geschritten?

(Koans verlangen ja nicht nach Antwort, daher erlaube ich mir das Fragezeichen)

:liebe1:

btw, wo Du Koan kennst: Weißt Du auch was Koa ist? Es ist nicht Koala ohne Singen, nein nein. Koa hat eine eigene Bedeutung. Kennst Du die? Wenn nicht, soll ich sie hier aufschreiben? Geht schnell.

:liebe1:

tschöö Jan. :)
 
...

Ja, hallo.

Ich habe mir ein bißchen Zeit genommen, um ein paar Unklarheiten klar zu stellen.

...

Unklarheit A:


ElaMiNaTo:

„Woran ich die ganze Zeit bei deiner Theorie denke, ist die Evolutionstheorie.
Die Evolutionstheorie sollte zwei interessen verfolgen an deinem Beispiel.
1. Vermeiden von Schmerz des Babys das geboren wird
2. Die Möglichkeit das, dass Baby trotzdem geboren wird (Reproduktion)
Das höchste interesse das die Evolution hat, ist die Reproduktion, denn ohne Reproduktion wäre Evolution sinnlos, da sie keine Basis besäße. Andererseits sollte die Evolution auch ein Interesse daran haben, das Schmerzen zu vermeiden sind, was man auch an vielen Beispielen sehen kann, wo der Reflexbogen beteiligt ist (also zb das sofortige wegziehen des Fingers von der heißen Herdplatte, bevor das gehirn überhaupt weiß, dass sie heiß ist).
Deshalb würde ich annehmen, dass selbst aus evolutionstechnischer Sicht, sich der Sachverhalt nicht so schlimm darestellen lässt, wie du ihn beschreibst."


ALnei:

„Es geht nicht um das, dass ich etwas unbedingt darstellen will. Ich nehme es aber als eine mögliche Erklärung an. Oder eine mögliche Sicht, die in den Fällen mancher zu Suizid tendierenden Menschen besteht.“


ElaMiNaTo:

„Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die ihr Leben deshalb beenden, weil sieein Trauma durch die Geburt erlebt haben. Für mich ist das sehr abstrus, sehr weit hergeholt.“


Trixi Maus:

„Daß nun die Depression bei der Geburt entstehe, das ist nun doch eher weit hergeholt, das denke ich wohl auch.“


ALnei:

Daß die Depression bei der Geburt entsteht, das ist nun doch eher weit hergeholt, das denke ich wohl auch. Was ich mich dabei auch frage, ist, wer hat das überhaupt behauptet ? Findet jemand so eine Definition in meinem Schreiben ? Nein. In diesem Fall geht es um ein Missverständnis, aus dem sich weitere Theorien entwickelt haben. Eine Illusion auf einer Illusion gebaut. Ob die absichtlich ist, weiss ich nicht.Von meiner Seite nicht. Manche Fische wollen halt immer wieder ins Wasser gerollt werden.



Unklarheit B:


ElaMiNaTo:

„Natürlich ist es auch möglich unbewusstes wieder ins bewusste zurück zu holen, so wie du das ja selber auch gesagt hast, wenn sich zb menschen an die Geburt erinnern können und warum ist das so? Es muss so sein, weil das Gehirn zu dem Zeitpunkt schon speichern konnte. Nur manche können diese Informationen leichter abrufen als andere.“


ALnei:

„Nach der Aussage könnte man sich also auch nach dem Vergessen wieder an seine eigene Geburt erinnern. Vielleicht gibt es sogar Techniken, mit denen man das erreichen könnte ? Es muss deshalb auch nicht unbedingt heissen, dass man bei der Geburt nicht bewusst war. Es kann sein, dass man das vergessen hat (zum Beispiel, wegen des Schocks).“


ElaMiNaTo:

„Aber wie erklärst du denn dann die Tatsache, das wir nach dem Schock nach der Geburt nicht wieder direkt bewusst sind ? Warum braucht es mehrere Jahre bis wir uns wieder bewusst sind ? Und ausserdem sind es gerade eben die Schocks im Leben die die Struktur des Gehirns verändern können! Posttraumatische Belastungsstörung ist da ein gutes Beispiel. So ein Schock der uns das Bewusstsein verlieren lässt, müsste solche Veränderungen im Gehirn hervorrufen, das alle Menschen die jetzt gerade Leben, gestört sind.
Welchen Nutzen hätte die Natur davon?"


ALnei:

„Welchen Nutzen sollte die Natur von uns Menschen haben ? Für mich bleibt die Natur bis jetzt ein Mysterium, weil ich nicht nachvollziehen kann, ob etwas in ihr mit Sinn oder Absicht passiert, oder nicht.“


ElaMiNaTo:

„Warum trennst du zwischen Natur und Menschen ?“


ALnei:

„Warum warum ? Warum denkst du dass ich das mache ? Ich habe da eine Frage gestellt und keine Antwort. Ausserdem hat sich diese Frage auf deine eigene Frage bezogen. Warum vom Nutzen reden? Der Nutzen ist da, wenn es um etwas Persönliches geht, wobei die Frage ist, ob wir die Gesamtheit der Natur als etwas Persönliches sehen sollten. Damit landen wir wieder in dem unbekannten Bereich... ich weiss nicht, ich weiss nicht.“


ElaMiNaTo:

„Weil du von der NATUR und dem MENSCHEN gesprochen hast.“


ALnei:

Interessante Folgerung. Auch hier kann ich deine Gedankenfolge nicht nachvollziehen, besonders, weil ich weiss, was ich mit meinem eigenen Schreiben gemeint habe. Du gibst dem aber eine ganz andere Bedeutung. Wenn ich also von meiner Zunge und meinem Kopf rede, bedeutet das etwa, das ich die zwei damit trenne ? Nein, das bedeutet es nicht.

...

P.S. Ich wollte mich eigentlich nur ein bißchen beklagen, dass mich diese Art der Kommunikation manchmal sehr müde macht. Die läuft (wenn simplifiziert) irgendwie so:


X: Ich habe gebadet.
Y: Warum gabadet ? Du könntest doch auch duschen.
X: Ich wollte nicht duschen, ich wollte baden.
Y: Warum sagst du, dass du das Duschen nicht magst ?
Z: Ja, ich finde das auch übertrieben. Das Duschen ist doch nichts Böses !
(möglicherweise probiert X danach zu erklären, dass er etwas nicht so gemeint hat, Y und Z probieren ihn zu überzeugen, dass er das etwas doch so gemeint hat.)

...

P.P.S. Wenn dieses Beispiel nicht klar genug ist, kann ich auch nicht weiterhelfen.

Vielleicht ist hier Genetik im Spiel (ein kleiner interner Scherz, nicht böse gemeint) ?



Ciao,
ALNEI

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Hallo!
Was passiert mit jemandem nach einem Selbstmord, dessen Karma vollständig aufgelöst wurde und die Kundalini erwacht ist. Kommt/Muß er nochmal auf die Erde, hat er die freie Wahl?

Gruß, TTB



Eine sehr kuriose wohl eher seltene hypothetische Zusammenstellung, aber es gibt ja wohl wenig, was es nicht gibt.

Um es auf den Punkt zu bringen, würde ich sagen, er hat die Wahl keine Wahl zu haben .....
 
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