Trixi Maus
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das liegt daran, daß die genetische Veranlagung des Zellstoffwechsels bei jedem unterschiedlich ist. Es ist ja z.B. auch so, daß es kein Gen für "Dicksein" gibt. Genauso wenig gibt es ein Gen für Kranksein oder für Krebs. Es ist die Lebensgewohnheit und die Lebens-"weise", die "über das gesunde Maß hinaus geht", die ein gesund geborenes Kind zum kranken Erwachsenen macht. Das weiß man seit der Entschlüsselung der Gene 2001 gesichert. Daher sprechen wir ja auch bei sovielen Krankheiten von "Zivilisationskrankheiten". Diese hat ja nicht der Einzelne, sondern die Zivilisation, die ihm Leben/Vitalität oder Krankheit/Desintegration von Vitalität ermittelt.Nun könnte ich weiter fragen, warum es einigen Menschen absolut nichts ausmacht, ewig in der Sonne zu braten, und andere eine Krankheit daraus entwickeln?
Es geht um's Lernen, um nicht mehr und nicht weniger. Die Vitalität in einem Volk wird entschieden durch die Frage, ob das Volk lernt. Ein Volk, das nicht lernt, stirbt aus. Man weiß so viel- man muß es nur auch wissen wollen und viele erklären sich Zusammenhänge lieber wie es ihnen gefällt, um nicht die volle Konsequenz des eigenen Seins ertragen zu müssen.
Wenn jemand tief aus seinem Inneren einen Wunsch hat, in den Tod zu gehen, dann wird er sich davon sicher etwas versprechen. Und das ist meist das Aufhören eines empfundenen Leids, eine "Rückverbindung", ein "Heimkommen".Was ich sagen wollte war: wenn jemand sterben möchte, tief in seinem Inneren (muß ihm ja gar nicht bewußt sein), wird das Einfluß auf sein Leben/seinen Körper nehmen. Es gibt immer Wege, um hier weg zu kommen. Also: niemand kann zum Leben gezwungen werden, wenn er aus sich heraus gar nicht Leben will.
Ich finde, daß die Menschen zuständig sind für menschliches Leid und nicht der Tod. Der Tod hat bis jetzt immer gesiegt, ich finde, daß sich das mal ändern könnte, damit sich das Sich-Umbringen mal erledigt. Da ist aber ein grundlegender Wandel in der (Sterbe-)kultur in einer Gesellschaft nötig, um das zu erreichen.
Dieses mittelalterliche Geschwafel, daß im Tod die Erlösung zu finden sei, halte ich für schädlich. Eine Verdummungsaktion, könnte man sagen.
Selbstverständlich liegt die Erlösung im Leben!!! Man muß sie nur auch endlich mal leben (wollen)! Im Tod ist es dann zu spät für die Erlösung. Kann man sich doch eigentlich denken.
