kundalini suizid

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Um auch mal ein analoges Beispiel zu nehmen: Wenn wir bewusst etwas träumen erinnern wir es auch, träumen wir unbewusst erinnern wir es nicht. (Jedenfalls nicht einfach)


Ja, und kannst du dich heute noch an alle Träume, über die du dir nach dem Träumen bewusst warst, erinnern ? Man kann auch vergessen.


Du gehst also von einem Bewusstsein aus das sich transformiert? Was ist für dich denn Bewusstsein? Das Bewusstsein transformiert sich ja ständig zwischen Wachen - Träumen - Schlafen, während wir leben.


Es geht nicht um das, was Bewusstsein für mich ist, sondern was die Eigenschaften des Bewusstseins sind. Ich denke, dass es sein kann, dass wir diese noch nicht im Ganzen erforscht haben. Besonders wenn es um den Tod geht.

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Übrigens, zum Thema hast du dich bis jetzt noch nicht wirklich geäussert. Ich selbst finde dein Schreiben sehr interessant und ansprechend, aber, was würdest du zum TingelTangelBob (Autor diesen Threads) sagen ?

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Gruß,
alnei

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Noch nicht ganz erforscht ist viel zu übertrieben. Man weiß sehr sehr wenig über das Bewusstsein, man weiß nichtmal was das Bewusstsein ist. Man charakterisiert das Bewusstsein auch deshalb. In der Biologie geht man auch so vor, weil man nicht weiß was Leben ist. Deshalb charakterisiert man was Leben ist. Es ist deshalb eigentlich auch verwunderlich, dass man das Bewusstsein bzw das Leben charakterisiert, wenn man gar nicht weiß, was das ist, naja.

ok das mal so am rande.

Ja, und kannst du dich heute noch an alle Träume, über die du dir nach dem Träumen bewusst warst, erinnern ? Man kann auch vergessen.

Natürlich nicht und die Antwort wusstest du auch schon als du die Frage gestellt hast, aber darum gehts doch gar nicht, ob man sich an alle Träume erinnern kann. Schau dir doch mal dein Erinnerungsvermögen jetzt im Wachzustand an, was meinst du wieviel du pro tag vergisst? Wenn man geboren wurde und bewusst ist, sollte man sich erinnern können, natürlich nicht an alles, aber an bestimmte Dinge, so wie es jetzt auch ist.

Ich hab den Thread hier nicht ganz verfolgt. Ich habe nur von TTB das eingangsposting gelesen und darauf geantwortet.

Mir war es in erster Linie hier nur ein Bedürfnis dir ALnei zu antworten! :)
 
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Hy, ElaMiNaTo !
Ich habe diesmal ein "Remix" gemacht, und ein paar Sachen aus verschiedenen Beiträgen zitiert.


Das alles deutet eben darauf hin, dass wir Dinge, die mit Selbstbewusstsein erlebt wurden, leichter erinnern, als Dinge die wir unbewusst erlebt haben. Da wir bei der Geburt unbewusst sind, können sich eben die wenigsten Menschen daran erinnern.


Das hat aber nichts damit zu tun, dass das Bewusstsein da existiert hat oder nicht existiert hat. Man könnte sogar sagen, dass das in manchen „Momenten“ im Bezug zur Welt latent da ist, nicht aber unpräsent. Oder; es richtet sich mehr nach Innen oder nach Aussen.


Wenn man geboren wurde und bewusst ist, sollte man sich erinnern können, natürlich nicht an alles, aber an bestimmte Dinge, so wie es jetzt auch ist.



Das ist nur eine Behauptung. Die hast du aber sozusagen schon selber beantwortet:



Natürlich ist es auch möglich unbewusstes wieder ins bewusste zurück zu holen, so wie du das ja selber auch gesagt hast, wenn sich zb menschen an die Geburt erinnern können und warum ist das so? Es muss so sein, weil das Gehirn zu dem Zeitpunkt schon speichern konnte. Nur manche können diese Informationen leichter abrufen als andere.


Nach der Aussage könnte man sich also auch nach dem Vergessen wieder an seine eigene Geburt erinnern. Vielleicht gibt es sogar Techniken, mit denen man das erreichen könnte ? Es muss deshalb auch nicht unbedingt heissen, dass man bei der Geburt nicht bewusst war. Es kann sein, dass man das vergessen hat (zum Beispiel, wegen des Schocks).

Ich würde auch nicht sagen, dass das Bewusstsein so viel mit dem Gehirn zu tun hat. Ich würde eher sagen, dass der ganze Körper etwas mit Bewusstsein zu tun hat.




Ich kann nur zu dem Schluss kommen, da wählt überhaupt niemand irgendetwas bevor etwas geboren wurde, weil da ja niemand ist der wählen könnte. Deshalb kann man auch nicht von Zwang sprechen.


Warum ? Wenn du selber sagst, dass wir über Bewusstsein nichts oder fast nichts wissen ? Besonders über die Möglichkeiten in der Verbindung mit dem Bewusstsein (Hat Bewusstsein einen Anfang, oder ein Ende ? Entsteht es mit dem Körper, oder nicht ? Wohin geht es nach dem Tod, wenn überhaupt ?). Vielleicht wäre es doch weiser zu sagen: „Ich weiss es nicht.“


P.S. Wie würdest du Bewusstsein definieren ?


Gruß an dich,
alnei

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was würdest Du ihm denn sagen, Jogurette?

:liebe1:

Ich habs schon zwei Seiten vorher geschrieben .... kopiere es hier nocheinmal rein:


Ich weiß nicht ob es Karma wirklich gibt, von Kundalini hab ich null Ahnung ... und sehr esoterisch bin ich auch nicht.

Aber ich weiß, dass alles was geschieht haben wir hier auf Erden zu tragen. Und am Ende haben immer wir ganz alleine Verantwortung für unser Leben. Kein anderer, weder Gott, noch irgendwelche Geschichten aus evtl. Vorleben. Wir leben im Hier und Jetzt u. müssen es wuppen.

Und wenn TingeltangelBob von jahrenlangen unterdrückten Emotionen schreibt .... er sich so schlecht fühlt, dass er an Suizid denkt ... dann muß er sich professionelle Hilfe holen. Jemand, der ihn begleitet u. hilft seine Emotionen freizusetzen. Der hilft die vielen ungeweinten Tränen endlich zu weinen ...

Ich selber habe das im Oktober diesen Jahres so erfahren. Ich war deswegen auf Kur u. habe endlich dort alles zugelassen, was mich schon seit Jahrzehnten verdrängt u. dennoch gehindert hat. Ich habe dort so viel geweint, wie noch nie in meinem Leben ... Es hat unglaublichen Druck genommen .... und obwohl ich seit mehr als 30 Jahren ganz furchtbar unter Mirgärne u. Depressionen litt, habe ich seither keinen Migräneanfall mehr gehabt. Ich will das es so bleibt u. werde mit Unterstützung meiner Therapeutin auch den Rest der Vergangenheit noch aufarbeiten.

Wenn es einem echt schlecht geht, ist es schwer sich selber an die Hand zu nehmen u. anzufangen aufzuarbeiten. Ich weiß. Aber es ist die einzige Möglichkeit. Kein anderer macht dies für Dich. DU musst die ersten Schritte selber mache, damit jemand anders Dir helfen u. Dich unterstützen kann. Es liegt ganz allein an Dir. Nach einem vielleicht schmerzvollen Prozess wird es Dir wesentlich besser ergehen. In jeder Beziehung.

Alles Liebe
Sandra
 
Nach der Aussage könnte man sich also auch nach dem Vergessen wieder an seine eigene Geburt erinnern. Vielleicht gibt es sogar Techniken, mit denen man das erreichen könnte ? Es muss deshalb auch nicht unbedingt heissen, dass man bei der Geburt nicht bewusst war. Es kann sein, dass man das vergessen hat (zum Beispiel, wegen des Schocks).

Aber wie erklärst du denn dann die Tatsache, das wir nach dem Schock nach der Geburt nicht wieder direkt bewusst sind ? Warum braucht es mehrere Jahre bis wir uns wieder bewusst sind ? Und ausserdem sind es gerade eben die Schocks im Leben die die Struktur des Gehirns verändern können! Posttraumatische Belastungsstörung ist da ein gutes Beispiel. So ein Schock der uns das Bewusstsein verlieren lässt, müsste solche Veränderungen im Gehirn hervorrufen, das alle Menschen die jetzt gerade Leben, gestört sind. Welchen Nutzen hätte die Natur davon? Und wenn das das stimmt, warum gebären wir dann immer neue Kinder? Müssten wir nicht Angst haben Kinder zu gebären? Wenn wir so einen Schock hatten müssten wir doch schreckliche Angst vor Sex haben, kommen doch beide Geschlechter dann mit dem in Kontakt, wo ihr übel begann!

Warum ? Wenn du selber sagst, dass wir über Bewusstsein nichts oder fast nichts wissen ? Besonders über die Möglichkeiten in der Verbindung mit dem Bewusstsein (Hat Bewusstsein einen Anfang, oder ein Ende ? Entsteht es mit dem Körper, oder nicht ? Wohin geht es nach dem Tod, wenn überhaupt ?). Vielleicht wäre es doch weiser zu sagen: „Ich weiss es nicht.“


P.S. Wie würdest du Bewusstsein definieren ?

Das Bewusstsein ist etwas anderes als meine Persönlichkeit. Nur meine Persönlichkeit kann gezwungen werden etwas zu tun, was sie nicht will. Das Bewusstsein interessiert sich nicht für Zwang oder nicht-Zwang. Das Bewusstsein ist einfach da oder nicht da, bei dem Zwang oder nicht-Zwang.

Man kann über das Bewusstsein nichts wissen, also was es ist (!), aber man kann das Bewusstsein sein und das vergessen leider zu viele und deshalb kann ich auch die Aussage machen, die ich oben getätigt habe, nämlich über das Interesse des Bewusstseis. Und der Grund warum man über das Bewusstsein nichts wissen kann ist der, weil es niemals objekt der Beobachtung sein/werden kann, sondern immer nur Subjekt.

Das eigene Auge kann sich selbst nicht sehen.

Fröhliche Weihnachten.
 
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Aber wie erklärst du denn dann die Tatsache, das wir nach dem Schock nach der Geburt nicht wieder direkt bewusst sind ? Warum braucht es mehrere Jahre bis wir uns wieder bewusst sind ? Und ausserdem sind es gerade eben die Schocks im Leben die die Struktur des Gehirns verändern können! Posttraumatische Belastungsstörung ist da ein gutes Beispiel.



Biologisch erklären kann ich das nicht, weil ich nicht genügend Wissen in diesem Bereich besitze . Ich würde nur sagen, dass man nach dem Aufwachen nicht unbedingt sofort wach ist. Das, dass wir einen Zustand alpha und den anderen beta nennen, ist nur eine Simplifizierung; dazwischen gibt es ein Unzahl von Zuständen. Alles braucht seine Zeit; Schritt für Schritt. Genauso kriechen wir aus unsere Schale wieder raus in die Welt. Das Bewusstsein richtet sich langsam und vorsichtig wieder nach Aussen. Ist aber auch „nur“ eine Behauptung von mir.


So ein Schock der uns das Bewusstsein verlieren lässt, müsste solche Veränderungen im Gehirn hervorrufen, das alle Menschen die jetzt gerade Leben, gestört sind.


So wie wir schon gesagt haben, erinnern sich manche an ihre Geburt, also sollte deine Behauptung nicht für alle Menschen gelten. Und übrigens, kannst du sagen, dass die meisten Menschen nicht gestört sind ? Wie würden wir sein, wenn wir nicht gestört wären ?


Welchen Nutzen hätte die Natur davon?


Welchen Nutzen sollte die Natur von uns Menschen haben ? Für mich bleibt die Natur bis jetzt ein Mysterium, weil ich nicht nachvollziehen kann, ob etwas in ihr mit Sinn oder Absicht passiert, oder nicht.


Müssten wir nicht Angst haben Kinder zu gebären?


Die Angst ist vielleicht bei jedem schon präsent. Eine Frage wäre: „Was ist stärker als Angst ?“ Das andere ist unser Egoismus. Who cares, wenn noch eine Person auf die Welt kommt, die das Leid erfahren muss ? Wenige Menschen und diese denken sehr stark darüber nach, ob sie jemanden in die Welt „bringen“ wollen oder nicht. Sex bedeutet für dich nicht, dass du persönlich geboren werden musst, es geht um jemanden anderen. Warum sollte die Geburt eines anderen für dich persönlich betreffend sein ? Du bist schon geboren.


Wenn wir so einen Schock hatten müssten wir doch schreckliche Angst vor Sex haben, kommen doch beide Geschlechter dann mit dem in Kontakt, wo ihr übel begann!


Ich würde sagen, das die Angst vor dem Sex schwächer ist, als die Macht des Sex. Sex könnte man vielleicht unter die Naturgewalten klassifizieren. Zwang der Natur ? Das andere ist, dass man mit dem Sex nicht die Geburt wiedererleben muss und deswegen keine Angst vor dem Sex haben muss. An dieser Stelle würde ich sagen, dass Sex nicht gleich Geburt ist. Ein Mensch könnte aber natürlich nachdenken, was eine Befruchtung verursachen könnte, was die Folge einer Befruchtung ist und was das Leben für ein damit entstandenes (oder vielleicht besser gesagt „durchgelassenes“) Wesen bedeuten könnte (Leiden, zum Beispiel). Ich bezweifle aber sehr, dass jemand der sich in einem Geschlechtsverkehr beteiligt, genau in dem Moment darüber nachdenkt. Kaum jemand, wenigstens.

Und zweitens, gibt es auch Möglichkeiten Sex zu „haben“, ohne Kinder auf die Welt zu „bringen“. Hiermit frage ich mich, ob in dem Fall die Natur „betrogen“ wird ? Oder hat sie auch davon Nutzen ?

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Gruß,
alnei

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Woran ich die ganze Zeit bei deiner Theorie denke, ist die Evolutionstheorie.
Die Evolutionstheorie sollte zwei interessen verfolgen an deinem Beispiel.

1. Vermeiden von Schmerz des Babys das geboren wird
2. Die Möglichkeit das, dass Baby trotzdem geboren wird (Reproduktion)

Das höchste interesse das die Evolution hat, ist die Reproduktion, denn ohne Reproduktion wäre Evolution sinnlos, da sie keine Basis besäße. Andererseits sollte die Evolution auch ein Interesse daran haben, das Schmerzen zu vermeiden sind, was man auch an vielen Beispielen sehen kann, wo der Reflexbogen beteiligt ist (also zb das sofortige wegziehen des Fingers von der heißen Herdplatte, bevor das gehirn überhaupt weiß, dass sie heiß ist).

Deshalb würde ich annehmen, dass selbst aus evolutionstechnischer Sicht, sich der Sachverhalt nicht so schlimm darestellen lässt, wie du ihn beschreibst.

Wenn ich behaupte, das Bewusstsein ist da, wenn man geboren wird und das Bewusstsein Produkt der Evolution ist, dann hat die Evolution sicherlich kein Interesse daran, dieses Produkt zu verlieren, durch einen Mechanismus, den die Evolution selber beeinflussen kann, die Geburt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, herauszufinden, ob jemand "gestört" ist oder nicht. Das eine ist die Messung des einzelnen an der Norm. Wobei das hier herausfällt, weil die Norm dann ja krank wäre. Die andere Möglichkeit wäre, ob der einzelne sich selber schädigt oder/und jemand anderen schädigt und die dritte Möglichkeit wäre, wenn sich das Individuum schlecht fühlt, wenn es das Gefühl hat es braucht hilfe.

Das andere ist, dass man mit dem Sex nicht die Geburt wiedererleben muss und deswegen keine Angst vor dem Sex haben muss. An dieser Stelle würde ich sagen, dass Sex nicht gleich Geburt ist.

Natürlich ist es nicht das gleiche, aber die Angst kann sich generalisieren und vor allem dann, wenn man nicht unterscheiden kann, zwischen Dingen. Ein Baby das gerade geboren wird und das Bewusstsein verliert, dürfte vor allem Angst haben, was mit den primären weiblichen Geschlechtsteilen zu tun hat. Eben halt einfach zb auch nur der Anblick der Vagina, sollte große Angst hervorrufen.

Welchen Nutzen sollte die Natur von uns Menschen haben ? Für mich bleibt die Natur bis jetzt ein Mysterium, weil ich nicht nachvollziehen kann, ob etwas in ihr mit Sinn oder Absicht passiert, oder nicht.

Warum trennst du zwischen Natur und Menschen ?
 
Aber wie erklärst du denn dann die Tatsache, das wir nach dem Schock nach der Geburt nicht wieder direkt bewusst sind ?
huhu, weil der Geburtsvorgang ja ein körperliches Trauma darstellt. Manche der noch weichen Knochen werden verformt, allen voran wird der Kopf verformt und der Nacken wird überdehnt. Das passiert ganz einfach durch die Bewegung, in der das Kind ja mit dem Hinterkopf zuerst in die Welt hinausgetrieben wird. Bei einer raschen Geburt, bei der das Kind nicht im Gebärkanal stecken bleibt, sondern eher rasch herauskommt, ist das Trauma natürlich geringer, als wenn das arme Würmchen schon mit dem Kopf heraus guckt, sich aber dann nix mehr tut. Dann kriegt es ja quasi eine "Halskrause" und die Schultern werden länger zusammengepreßt. Es ist jetzt eigentlich unsinnig anzunehmen, daß sich dieser Vorgang nicht auf das gesamte Leben auswirkt, gell.

:liebe1:
 
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Woran ich die ganze Zeit bei deiner Theorie denke, ist die Evolutionstheorie.
Die Evolutionstheorie sollte zwei interessen verfolgen an deinem Beispiel.

1. Vermeiden von Schmerz des Babys das geboren wird
2. Die Möglichkeit das, dass Baby trotzdem geboren wird (Reproduktion)

Das höchste interesse das die Evolution hat, ist die Reproduktion, denn ohne Reproduktion wäre Evolution sinnlos, da sie keine Basis besäße. Andererseits sollte die Evolution auch ein Interesse daran haben, das Schmerzen zu vermeiden sind, was man auch an vielen Beispielen sehen kann, wo der Reflexbogen beteiligt ist (also zb das sofortige wegziehen des Fingers von der heißen Herdplatte, bevor das gehirn überhaupt weiß, dass sie heiß ist).


Wir sollten uns auf keinen Fall distanzieren von der Tatsache, dass die Schmerzen da sind, und in vielen Fällen bis zu einem solchen Grad, dass sich ein Leben deswegen beendet. Eine Frau empfindet bei der Geburt auch Schmerzen, und wie ! Manchmal sterben Frauen bei der Geburt. Hat „die Evolution“ hier versagt ?

Ah ja, und wie würdest du so ein „Phänomen“ erklären, dass eine Mutter ihre eigenen Kinder tötet ? Wenn wir Menschen uns selber von der Natur nicht getrennt sehen sollten (was ich nämlich auch selber so empfinde), wie würden wir solche „Kaprizen“ der Natur erklären ? Ein Evolutionsfehler ? Oder eben nicht ? Ich selber betrachte diese Eigenschaften der Natur nicht als schlimm oder als schrecklich, sondern als das, was es ist. Wie sich einer (das fast ermordete Kind, zum Beispiel), der sich in einer solchen Situation befindet, dabei fühlt und wie ER die Natur in dem Moment empfindet, ist die andere Frage.


So wie du sagst, die Evolution ist eine Theorie. Ich würde hier aber nicht von Evolution reden, sonden eher von Lebensbedingungen. Natürlich gibt es manche erleichternde Umstände, die das Leben in erster Linie überhaupt ermöglichen ! Das kann man deswegen aber noch nicht der „gutmeinenden“ Evolution zuschreiben; es ist ein Zustand, der nicht unbedingt ewig dauern wird.


Deshalb würde ich annehmen, dass selbst aus evolutionstechnischer Sicht, sich der Sachverhalt nicht so schlimm darestellen lässt, wie du ihn beschreibst.


Es geht nicht um das, dass ich etwas unbedingt darstellen will. Ich nehme es aber als eine mögliche Erklärung an. Oder eine mögliche Sicht, die in den Fällen mancher zu Suizid tendierenden Menschen besteht.


Wenn ich behaupte, das Bewusstsein ist da, wenn man geboren wird und das Bewusstsein Produkt der Evolution ist, dann hat die Evolution sicherlich kein Interesse daran, dieses Produkt zu verlieren, durch einen Mechanismus, den die Evolution selber beeinflussen kann, die Geburt.


Warum hört sich das Wort Evolution in diesem Fall für mich wie das Wort Gott an ?


Es gibt mehrere Möglichkeiten, herauszufinden, ob jemand "gestört" ist oder nicht. Das eine ist die Messung des einzelnen an der Norm. Wobei das hier herausfällt, weil die Norm dann ja krank wäre. Die andere Möglichkeit wäre, ob der einzelne sich selber schädigt oder/und jemand anderen schädigt und die dritte Möglichkeit wäre, wenn sich das Individuum schlecht fühlt, wenn es das Gefühl hat es braucht hilfe.


Die Frage ist, zu was für einem Schluss können wir kommen, falls wir alle gestört sind ? Die Frage ist auch, warum wir nicht das ganze Potenzial unseres Körpers verwenden können ? Die Frage ist auch, warum wir so viel nicht verstehen können ! Warum wir so viel zerstören, ohne dass wir selber einen Nutzen davon haben ? Die Frage ist auch, warum ein geistig gestörter Mensch sich selber oft nicht als solchen sieht... Und natürlich, manche sind in die Richtung gestört, manche in die andere. Manche vielleicht weniger und manche mehr.


Natürlich ist es nicht das gleiche, aber die Angst kann sich generalisieren und vor allem dann, wenn man nicht unterscheiden kann, zwischen Dingen. Ein Baby das gerade geboren wird und das Bewusstsein verliert, dürfte vor allem Angst haben, was mit den primären weiblichen Geschlechtsteilen zu tun hat. Eben halt einfach zb auch nur der Anblick der Vagina, sollte große Angst hervorrufen.


Nicht unbedingt. Die Frage ist, ob sich das Baby überhaupt bewusst ist, dass es in seiner Nähe so etwas, wie eine Vagina, gibt. Wenn es sein Bewusstsein entzieht, und sich nach Innen richtet, ist dem nicht so. Deine Voraussetzung ist interessant, ich würde sie aber nicht absolutisieren. Es gibt natürlich Ängste, die aber nicht immer zu erklären sind.


Warum trennst du zwischen Natur und Menschen ?


Warum warum ? Warum denkst du dass ich das mache ? Ich habe da eine Frage gestellt und keine Antwort. Ausserdem hat sich diese Frage auf deine eigene Frage bezogen. Warum vom Nutzen reden? Der Nutzen ist da, wenn es um etwas Persönliches geht, wobei die Frage ist, ob wir die Gesamtheit der Natur als etwas Persönliches sehen sollten. Damit landen wir wieder in dem unbekannten Bereich... ich weiss nicht, ich weiss nicht.

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Gruß,
alnei

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... ich kann Euch echt nicht folgen ... was ist an Eurer Diskussion jetzt Kundalini u. wie verbindet ihr das mit dem Suizidgedanken des Threaderstellers?
 
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