Kölner Landgericht urteilt: Religiöse Beschneidung ist Körperverletzung

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ich denke auch, wenn nicht Religion dahinter stehen würde, würde es niemanden die Bohne interessieren.
Und ich denke es wird eben in dem Zusammenhang auf sich selbst bezogen und nicht mehr die Kultur in der die Beschneidung statt findet einbezpgen, was ja eigentlich Blödsinn ist.
Sicher wird ein Mann seine Vorhaut so mögen wie sie ist und das ja sicher auch zu Recht. Andere Kulturen sehen das aber nun mal anders. Da kann man sich drüber streiten, muss man aber denke ich nicht, denn die KInder die da beschnitten werden, werden auch nicht mehr oder weniger geliebt von den Eltern als wir hier und uns hat auch noch nie jemand angegriffen, weil wir den Kindern Ohrlöcher stechen.
Es ist immer diese Doppelmoral und Willkür, die doch eigentlich niemand haben will denke ich,oder?
Ich meine ist es ernsthaft Körperverletzung? Selbst Ärzte sehen es als gut an ( nicht alle natürlich ).
Ich finde man geht da vielleicht zu sehr von sich aus und von der eigenen Kultur, wenn man über SElbstbestimmung nachdenkt, wobei es hier bei Kindern ja auch noch wieder eine neue Komponente hat. Es ist eben so, dass die Eltern über die KInder bestimmen. Das ist sicher auch unterschiedlich zu handhaben, aber letzendlich muss man eben immer Entscheidungen für die KInder treffen und ob das wirklich mit Körperverletzung gleich zu stelklen ist ( wenn man es ohne kulturellen oder religiösem Hingtergrund betrachtet, das bezweifel ich.
 
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Um es nochmal klar zu stellen:

Das Landgericht in Köln hatte abzuwägen, was mehr zählt: Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit oder das Grundrecht auf Religionsfreiheit.

Und das Landgericht hat für das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit entschieden.

Was aber nicht gleich bedeutend mit einer Verurteilung von irgendeiner Religion ist. Kein deutsches Gericht wird über Religion entscheiden.
 
Um es nochmal klar zu stellen:

Das Landgericht in Köln hatte abzuwägen, was mehr zählt: Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit oder das Grundrecht auf Religionsfreiheit.

Und das Landgericht hat für das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit entschieden.


Völlig korrekt so. Wer unbedingt darauf besteht, kann sich ja im Erwachsenenalter noch beschneiden lassen. Fänd´ ich übrigens sehr gut. Auch um die Erfahrung des Beschneidens selbst, also das Ritual greifbarer und nachhaltiger zu gestalten, so daß es nicht als Frühkind-Trauma in den Tiefen des Bewusstseins versinkt.
 
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ich denke auch, wenn nicht Religion dahinter stehen würde, würde es niemanden die Bohne interessieren.
Und ich denke es wird eben in dem Zusammenhang auf sich selbst bezogen und nicht mehr die Kultur in der die Beschneidung statt findet einbezpgen, was ja eigentlich Blödsinn ist.
Sicher wird ein Mann seine Vorhaut so mögen wie sie ist und das ja sicher auch zu Recht. Andere Kulturen sehen das aber nun mal anders. Da kann man sich drüber streiten, muss man aber denke ich nicht, denn die KInder die da beschnitten werden, werden auch nicht mehr oder weniger geliebt von den Eltern als wir hier und uns hat auch noch nie jemand angegriffen, weil wir den Kindern Ohrlöcher stechen.
Es ist immer diese Doppelmoral und Willkür, die doch eigentlich niemand haben will denke ich,oder?
Ich meine ist es ernsthaft Körperverletzung? Selbst Ärzte sehen es als gut an ( nicht alle natürlich ).
Ich finde man geht da vielleicht zu sehr von sich aus und von der eigenen Kultur, wenn man über SElbstbestimmung nachdenkt, wobei es hier bei Kindern ja auch noch wieder eine neue Komponente hat. Es ist eben so, dass die Eltern über die KInder bestimmen. Das ist sicher auch unterschiedlich zu handhaben, aber letzendlich muss man eben immer Entscheidungen für die KInder treffen und ob das wirklich mit Körperverletzung gleich zu stelklen ist ( wenn man es ohne kulturellen oder religiösem Hingtergrund betrachtet, das bezweifel ich.

Das ist es, diese Doppelmoral, die dahintersteckt und leider noch immer mit religiösem aus der Geschichte vermischt.

Dazu der Moralapostel, der Michel, der wieder meint anderen vorschreiben zu müssen.

So z.B. knapp 1,6 Milliarden Moslems Vorschriften machen zu müssen. Weil, in Deutschland hat da jemand bei einem Landgericht verloren, ja, ja. Das interessiert die nicht die Bohne.

Wie gesagt, für Deutschland ist dieses Urteil richtig, auch um Folgen weiterer Klagen einzudämmen, nur, die kann man dadurch auch nicht verhindern und interessieren in der Welt, tut es keinen ..... Punkt!

Wo es aber zu weit geht, nicht beschnittene als intakt darzustellen, beschnittene als eine Gefahr für Kinder hinzustellen und obendrauf diese als nicht ganz gar im Koppe zu bezeichnen. Solche Unterstellungen, wie hier auf den letzten Seiten geschehen, zeugt nur vom ausgesprochenen Intellekt derer.

Oder passend, passt zum Spiegelprinzip, anderen Probleme mit etwas anzudichten, weil man selbst ein Problem damit hat. Aber genau diese Problematik nimmt ja hier im Forum immer mehr zu, in dramatischer Weise.
Also für die hiesigen Verhältnisse ...... ganz normal einfach, einfach :D
 
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Ich meine ist es ernsthaft Körperverletzung? Selbst Ärzte sehen es als gut an ( nicht alle natürlich ).

Hat eigentlich irgendeiner hier sich die Mühe gemacht,
die von mir eingestellten links über die Folgen zu lesen?

Das frage ich mich ernsthaft...

Bei der Suche habe ich nicht mal lange und intensiv gesucht...
es gibt nicht nur ein paar Mediziner und Psychologen,
die Beschneidung als gesundheitsschädlich einstufen,
wenn keine medizinischen Gründe vorliegen.

ES IST NICHT GESUNDHEITLICH UNBEDENKLICH!
Weder körperlich, noch psychisch.

Wer die Entfernung der Vorhaut mit Ohrlöchern-stechen vergleicht,
vergleicht einen Insektenstich mit Verbrennungen 3. Grades,
nur um mal die unterschiedlichen Dimensionen zu verdeutlichen.

Nicht zu fassen...

Luckysun
 
Völlig korrekt so. Wer unbedingt darauf besteht, kann sich ja im Erwachsenenalter noch beschneiden lassen. Fänd´ ich übrigens sehr gut. Auch um die Erfahrung des Beschneidens selbst, also das Ritual greifbarer und nachhaltiger zu gestalten, so daß es nicht als Frühkind-Trauma in den Tiefen des Bewusstseins versinkt.

Danke...
sehe ich auch so.

Luckysun
 
Hat eigentlich irgendeiner hier sich die Mühe gemacht,
die von mir eingestellten links über die Folgen zu lesen?

Das frage ich mich ernsthaft...

Bei der Suche habe ich nicht mal lange und intensiv gesucht...
es gibt nicht nur ein paar Mediziner und Psychologen,
die Beschneidung als gesundheitsschädlich einstufen,
wenn keine medizinischen Gründe vorliegen.

ES IST NICHT GESUNDHEITLICH UNBEDENKLICH!
Weder körperlich, noch psychisch.

Wer die Entfernung der Vorhaut mit Ohrlöchern-stechen vergleicht,
vergleicht einen Insektenstich mit Verbrennungen 3. Grades,
nur um mal die unterschiedlichen Dimensionen zu verdeutlichen.

Nicht zu fassen...

Luckysun
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ich muss zugeben, dass ich die Links wirklich noch nicht eingesehen habe. Ich habe zu sowas wenig Bezug, aber ich kann verstehen wenn dich das auch etwas ärgert.
Ich verstehe auch, dass mit den Ohrlöchern! Klar kann man das nicht vergleichen. Es ist zwiespältig, keine Frage!
Ich denke nur, dass den Jungs in den anderen Kulturen womöglich mehr Schaden zugefügt wird, wenn er alles dran hat. Ich kann da nicht wirklich keine Stellung zu beziehen zu der Sache, muss ich sagen.
Ich persönlich würde das ja auch nicht machen lassen, noch nicht mal Ohrringe bevor die das selbst gerne wollen. Ich weiß es nicht und ich werde mir die Links ansehen, muss blos gleich weg, darum später. Hast aber Recht, denn wenn man sich die Mühe macht.....
 
ES IST NICHT GESUNDHEITLICH UNBEDENKLICH!
Weder körperlich, noch psychisch.

Ich gehe davon aus, daß sich jeder die Mühe gemacht hat.

Und nochmals, für DE ist dieses Urteil in Ordnung.

Und weiter, nicht gesundheitlich unbedenklich, fängt mit der Geburt an. Ist leider so, denn man kann vieles als gesundheitlich bedenklich ansehen und wenn Sachen notwendig sind, wird ein Risiko in Kauf genommen.

Daher, ES IST NICHT GESUNDHEITLICH UNBEDENKLICH!, ist nicht heranzuziehen. Klar, kann es zu Problemen kommen, aber eben auch nicht, wie bei jeder Sache.
Und auch keine Frage, Küchentisch und Glasscherbe, darüber brauchen wir auch nicht zu diskutieren, dass ist unverantwortlich.

Manchmal, wäre Differenzierung wünschenswert. Um es mal klarzustellen, es ist der häufigste, weltweite chirurgische Eingriff. Wurde sogar von der WHO, als Vorbeugung vor HIV-Ansteckung angepriesen. So viel zur Relation und auch darüber könnte wir jetzt ergiebig diskutieren, ob richtig oder nicht richtig.
 
darf ich mal fragen wo sich die Religionen bekriegen?
Ich denke es hat viel mit der Persönlichkeit zu tun, wie man über seine Religion spricht und welche Einstellung man generell hat im Leben.
Wenn Religionen so ausgelegt wären, dass die Gläubigen in ihrer Religion suchen und forschen, dabei friedlich sind, wäre Religion zwar immer noch unnötig, aber akzeptabel.
So, aber wollen die Moslems den christliche Glauben niedermachen, die Christen ziehen wieder über andere her ( Vor Allem auf die, die gegen Religionen sind....hallo nizuz:D:umarmen:).
ich denke auch, wenn nicht Religion dahinter stehen würde, würde es niemanden die Bohne interessieren.
glaub ich auch
Sicher wird ein Mann seine Vorhaut so mögen wie sie ist und das ja sicher auch zu Recht. Andere Kulturen sehen das aber nun mal anders.
Die Vorhaut eines Kindes einfach wegschneiden, ist nun mal kriminell, egal wie andere Kulturen das sehen. Dieselben Kulturen entfernen auch die Klit und berauben eine Frau ihr ganzes Leben lang ihrer Sexualität. Und das nur, weil ein paar wahnsinnige Kriminelle aufgrund ihrer Religion so GLAUBEN.
Einem Kind eine Religion aufzudrängen, ist ebenso kriminell. Daher sollte der Religionsunterricht in Schulen verboten werden, und erst ab 16 Jahre sollte jeder frei wählen können. Ich wette, dann interessiert das ganze Zeug eh keine Sau mehr. Davor auch nur, weil schon manipuliert wurde.
 
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So, aber wollen die Moslems den christliche Glauben niedermachen, die Christen ziehen wieder über andere her ( Vor Allem auf die, die gegen Religionen sind....hallo nizuz:D:umarmen:).

ich bin kein Christ und kann nicht erkennen, daß DIE Muslime selbige niedermachen wollen.

Daher sollte der Religionsunterricht in Schulen verboten werden, und erst ab 16 Jahre sollte jeder frei wählen können.

das entbehrt ja jeden Funkens von Logik. Kinder sollen über was entscheiden, was sie gar nicht kennen.

Daß Kultur und Religion miteinander verwoben sind, habe ich bereits erwähnt.

Die Anti-Religionsfundamentalisten hier begründen ihre glücklicherweise utopischen Forderungen damit, daß jeder, der einer Religion angehört, angeblich anderen seinen Willen aufzwingt.

Auf die bizarre Forderung der Abschaffung von Religionen trifft das weitaus mehr zu.
Absurd.

Dieses Urteil ist ein erster Schritt Kinder vor schädlichen körperlichen Eingriffen zu schützen und Veränderungen wird es nur allmählich geben.
 
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