Sie will sich mit dem Jugendamt fernhalten da Sie sonst Ärger mit dem Mann bekommt der Sie bedroht mit Geldentzug das Sie dann nicht mehr nach Thailand senden kann um Ihre Familie dort zu unterstützen.
Dem Mann hängt das ganze mit dem Jugendamt am Halse raus, deshalb auch die Adoption um endlich wieder so weiter zu leben wie man es ja gerne hätte nur keine Verantwortung auf sich nehmen, und sich zügellosen Alkoholexzessen zu widmen mit seinen Saufkumpels in der Kneippe.
Denn Kontakt hatte er nur einmal da er vom Jugendamt eine über-gebraten bekommen hat, so darf nur noch die Tochter sich bei Ihnen melden wenn Sie will.Das andere was Du beschrieben hast kommt den Vorfällen und Tatsachen sehr nahe ,hast ein guten Bezug zu dem ganzen, arbeitest Du in einem solchen Amt?
Liebe Chili1, sie kann sich das Jugendamt nicht vom Hals halten und gleichzeitig auf Besserung der Situation oder darauf, dass ihre Tochter wieder kommt hoffen. Sie wird auch leider erfahrungsgemäss nicht oder kaum einsichtig sein in dieser Hinsicht bzw. bis es soweit ist kann es schon viel zu spät sein. Je länger das Kind weg bleibt, umso schwieriger kann es (und wird es in der Regel auch-) es wieder zu bekommen. Dann geht es ja auch noch um das zweite Kind.
Gerade in europäisch-asiatischen Zwecksehen sind die Schwierigkeiten familiär vorprogrammiert... die Frauen hatten manchmal falsche Angaben gemacht, waren bereits verheiratet, oder haben Kinder in Thailand, was alles später rauskommt, die sie aber mitdurchfüttern müssen. Dann sind sie in Deutschland extrem isoliert, lernen die Sprache sehr schwer (der thailändische Akzent ist manchmal richtig schwer zu verstehen- es wird für alle Seiten sehr anstrengend)..... Die Männer in solchen Partnerschaften sehen ständig Besuche von Thailändern bei sich zu Hause und fühlen sich bald wie Fremde im eigenen Haus. Zahlen teure Telefonate nach Hause, die Frauen unterhalten Beziehungen zu anderen Thaimännern, in die sie sich wirklich verliebt haben usw.... halt Geschichten, die das Leben schreibt. Aus der Perspektive dieser Frauen gibt es kaum einen Ausweg aus solchen Situationen, da die deutschen Ehepartner, aber oft auch andere Beteiligte zu viel gegen sie in der Hand haben... so glauben jedenfalls diese Frauen. Und oft glauben sie auch, dass die deutschen, mehr oder weniger wohlhabenden Männer sich ähnlich wie in vielen dritte Weltländern bei Behörden einkaufen könnten um Entscheidungen zu beeinflussen.
Was auch immer da nun bei deiner Freundin konkret los ist, sie wird sich vermutlich viel zu ohnmächtig und schuldig fühlen, als das sie da je aktiv würde. Und der Mann, der sich seinerseits finanziell ausgebeutet und benutzt fühlt wird sich nach Lust und Laune rächen und der Dame als "seine Leibeigene" gehörig zeigen, wo der Hammer hängt. Und sie wird ihm weiter glauben.
Für die Frau selbst müssen thailändsiche Rechtsantwälte oder welche, die Thai sprechen und die Kultur und Gesetze beider Länder kennen her. Vielleicht kennst du oder ihr welche, wenn nicht, dann könntet ihr euch hier einmal erkundigien... die haben zwar eine andere Zuständigkeit, können aber ggf. brauchbare Stellen/Anwälte/Hilfsgruppen usw. vermitteln:
http://www.thaianwalt.com/
Wenn du selbst ganz ehrlichen Herzens der Überzeugung bist, dass sie eine gute Mutter ist, die ihre Kinder liebt, solltest du sehr ernsthaft in Erwägung ziehen, mit dem Jugendamt an Mutter statt zu kooperieren oder aber wenigstens anonym einige Infos zukommen zu lassen. Dem Jugendamt geht es n.u.r um das Kindswohl, und wenn die Mutter nicht glaubhaft vermitteln kann, dass es ihr auch darum geht, im Gegenteil, in den Aktionen des Amtes eine Quasi-Solidarität mit dem Mann gegen sie erkennt, der sie erpresst... kann das Jugendamt nicht anders entscheiden. Es ist ja nicht im Detail informiert, sondern sieht nur, dass sich die Mutter offenbar das"Jugendamt" und damit praktsich ihr eigenes Kind vom Halse halten will.
Rein rechtlich ist es so, dass der Mann keine Schnitte gegen seine eigene Frau hat... das, was da zwischen ihnen ist und womit er sie sonst noch unter Druck setzt ist für die Behörden "Pillepalle". Er kann kein Kind zur Adoption freigeben, er wird für beide Kinder Unterhalt zahlen müssen, für sie auch. Bis das alles rechtlich durchgeboxt wäre, wäre sie staatlich gut geschützt und gestützt (Wurde ja schon alles genannt... Sozialhilfe, Frauenhaus, usw. ).... solange sie den Erpressungen und Drohgebärden des Mannes mehr glaubt wird das Jugendamt nichts tun können, weil es ihre mangelnde Kooperation falsch interpretieren muss. Eben als Desinteresse am Kindswohl. Daher ist der wichtigste Schritt, dass das Jugendamt über den Umfang der Erpressungen informiert wird. Sie können dann in den Gesprächen mit ihr ganz anders auf sie zugehen. Und ich denke, das wird sie aber nie tun.