Jiddu Krishnamurti

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Sayalla macht sich Gedanken über das Nichts, weils das für mich wirklich gibt. Das All-ES ist darin enthalten.:)
Ist amüsant zu sehen, was du so in meinen Kram interpretierst... eine ganze Menge mehr als nichts, immerhin ;)
Wenn es das für dich gibt, und es das für mich nicht gibt, gibt es das dann oder gibt es das dann nicht?

(Da kann ja jeder kommen und irgendwas für real halten. Bloss wird es dadurch noch lange nicht realer. Wie gesagt: Begriff, Symbol und Ding sind dreierlei. Aber ich vermute, du hast dir nicht die Zeit genommen, dich durch die verlinkte Seite zu lesen.)
 
Aber ich vermute, du hast dir nicht die Zeit genommen, dich durch die verlinkte Seite zu lesen.)

Stimmt. Ich wusste schon vorher, was das ist.

Für mich ist es eh egal, obs das Nichts nun gibt oder nicht. Mir gehts nicht darum, Recht zu bekommen. Anderenfalls müsste ich Dir ja nun widersprechen- und das wäre mir zu mühsam. Wer bin ich denn, dir überhaupt zu widersprechen?:)
 
... Falls das Nichts hingegen existiert, ist alles, was nicht daraus hervorgeht, ein sekundäres Phänomen, das keinesfalls mit dem Ursprung - dem Nichts - verwechselt werden darf. Dann kommen Personen und Schicksale tatsächlich aus dem Nichts. ..

... da die Frage - existiert das Nichts? - nicht beantwortet werden kann ....

Hallo fckw, Hallo Sayalla,

Sorry für OT. :blume:

ich verstehe das, was Du machst als Logik, Logik des Verstandes, welche bestimmte Prämissen gesetzt hat oder von ihnen ausgeht.

Aber wenn das so ist, dann ist das ein Problem, weil Logik nicht erkennt, sie folgert nur.

Wenn wir die Prämissen anschauen, dann scheint das Problem nicht einfacher, denn ich weiß nicht wirklich von welchen Prämissen Du ausgehst.

Ich denke, es gibt zwei Vorstellungen vom Nichts. Die eine Vorstellung ist die, dass es keine Existenz hat und damit kann (!) darüber auch (logischerweise) nichts gesagt werden.

Die zweite Vorstellung ist eine andere V., in der das Nichts eine Existenz hat, aber keine Existenz im Sinne von Ex_stase, also im Aussen stehend, sondern ein Sein, das formlos IST. Damit wäre dieses Nichts nicht wirklich ein Nichts, sondern etwas, das nicht erscheint.

Damit könnte das erste Nichts keine Form annehmen, aber das zweite Nichts sehr wohl.

Viele (definierte) Begriffe, wie Kausalität, Materie, oder Realität sind eigentlich Strohpuppen, denn es sind Vorstellungen aus dem Denken und also Illusion. Sie haben den Status der Maya.

Soweit ich das verstehe scheinen 'Felder' eine Basis zu sein für die Erscheinungen. Felder scheinen aber nicht klar zu sein in ihrer Natur. So kennt man z.B. die Kraft mit der ein Körper auf der Erde von der Erde angezogen wird und natürlich zieht der Körper auch die Erde an, und die resultierenden Bewegungen in diesem Gravitationsfeld sind bekannt und sie folgen ihrer intrinsischen Kausalität die der Masse inherent ist. Aber was die Natur der Felder ist weiß ich nicht.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der Natur von bewegten Teilen, wie herabfallenden Dachpfannen oder Photonen UND der Natur von solchen Feldern, denn die Felder selbst bewegen sich nicht; etwas kann sich in ihnen bewegen. Z.B. Planeten oder Galaxien.

Diese Felder gibt es auch im Elektromagnetismus und sie erlauben z.B. das Bewegen von Photonen.

Energie ist dasselbe wie Masse und kann nicht getrennt werden, wie Raum und Zeit nicht getrennt werden kann.

Realität ist dasselbe wie die Seele und auch das kann nicht getrennt werden in eine äußere 'Realität, deren Funktion man zeigen kann; man kann nur die 'Formen sehen', die die Seele handelt als Karma.

Allen Feldern ist gemeinsam, dass sie SIND. Sie entbehren deswegen selbst jeglicher Form oder Kausalität.

Es gibt ein gutes Beispiel aus der Astronomie das die Bewegung der Planeten betrifft. Ein ungestörter Planet würde sich ziemlich exakt nach dem 3. Keplerischen Gesetz bewegen z.B. für eine Umlaufszeit von 287 Jahren um die Sonne. Aber obwohl eine Energieübertragung von z.B. Gravitationskraft von der Sonne bereits in eine Richtung 6 Stunden beträgt, bewegt sich Quaoar, wie jeder andere Körper nach dem Gesetz nach Kepler, in dem keine Lichtgeschwindigkeit vorkommt. Das ist erstaunlich.

Es könnte sein, dass es Felder gibt, welche in selbiger Weise akausal das Bewegen der Planeten aber auch das Rotieren der Planeten nicht unterscheiden, an welche sich aber im Gehirn bei einem Geborenen nach dem ersten Atemzug Strukturen formen aus Neuronenverknüpfungen, welche den Feldern und ihren Energien und Phasen der Raumzeit (direkt) folgen.

Und da diese Strukturen in ihrer einmal gewachsenen Form praktisch unveränderbar sind, kann maan sie im Prinzip auch empirisch analysieren.

Wenn Sayalla 'sowohl als auch sagt', dann denke ich dass das dasselbe sagt, also z.B. dass das Sein IST und eine erscheinende Form hat wobei man das SEIN nicht beschreiben oder wahrnehmen kann, weil es nichts Äußeres ist, aber natürlich die äußere Form sehen kann.

Ebenso kannst Du Dich nicht sehen, der Du BIST (Nur die Form im Spiegel).

Wenn das, oder falls das, alles richtig ist, dann wäre die Seele das formlose Sein, aber die natürlich auch der Träger von dem ist, dass von ihr über die Form im Außen kausal bewegt wurde (Karma).

Auf jeden Fall denke ich auch, dass die Natur dieser Felder eine Herausforderung sind, zumal jede Erscheinungsform der Natur - außer der Maya - ja durch das Erscheinende das Unsichtbare Sein offenbart.

LG

T.
 
Wird hier etwa gemeckert? :D:umarmen:

ja, immer wieder gerne

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Nun schau einmal,
viel wertfreier als mit grün und braun,
kann man es im Frühling gar nicht beschreiben.

Aber gut, einmal versuche ich es noch, ein allerallerletztes Mal.

Die Jugend ist aufgeweckt und interessiert,
der reife Mensch sucht in allem seinen Gewinn,
den alten Menschen betrifft es am nächsten.

Nach dem Beginn und vor dem Übergang ist die Empfindung am intensivsten.

Daher sollte man wohl Religion zuerst mit recht alten Leuten betreiben.
Genau das passiert in der Regel aber nicht!

Wie ist es in einer der größten Gemeinschaft, dem Christentum,
dem man eine solche Wertfreiheit zugesteht, allgemein?

„Wie viele Schwerter sind hier?“

„Zwei, mein Herr.“

„Das sind genug.“

Er meint, es sind nicht zu wenige, es sind nicht zu viele, es sind genug, sagt er.

Religion betreibt man mit und bei alten Menschen zuerst.
Denn dort ist die Chance diesen gesuchten Erfolg zu erzielen am größten.
Jene Werte in einem anderen zu finden, die in einem selbst ruhen.


Ältere Menschen, führen so oder so andere, aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrungen.
Wer aber dem Mammon dient, der kann sich nicht zu Gott hinwenden.

Ganz schön schwer - sakrahaxn – nicht wahr?!

***​

Ja, also ich weiß nicht, wie das bei Euch so geschieht,
aber bei mir ist es immer zuwenig, oder zuviel,
– genau genug ist es niemals. :)



und ein :weihna1
 
Aber wenn das so ist, dann ist das ein Problem, weil Logik nicht erkennt, sie folgert nur.
Das ist richtig, deshalb auch mein Hinweis auf Symbol, Begriff, Ding. Logik ist Symbolmanipulation oder auch Begriffsmanipulation. Das Ding ist davon unbetroffen. (Wobei natürlich selbst diese Aussage auf sich selbst angewendet dekonstruiert werden könnte. Das lassen wir hier hübsch bleiben.)
Wenn wir die Prämissen anschauen, dann scheint das Problem nicht einfacher, denn ich weiß nicht wirklich von welchen Prämissen Du ausgehst.
Acknowledged. Ich kenne deine Prämissen genauso wenig.
Ich denke, es gibt zwei Vorstellungen vom Nichts. Die eine Vorstellung ist die, dass es keine Existenz hat und damit kann (!) darüber auch (logischerweise) nichts gesagt werden.

Die zweite Vorstellung ist eine andere V., in der das Nichts eine Existenz hat, aber keine Existenz im Sinne von Ex_stase, also im Aussen stehend, sondern ein Sein, das formlos IST. Damit wäre dieses Nichts nicht wirklich ein Nichts, sondern etwas, das nicht erscheint.

Damit könnte das erste Nichts keine Form annehmen, aber das zweite Nichts sehr wohl.

Viele (definierte) Begriffe, wie Kausalität, Materie, oder Realität sind eigentlich Strohpuppen, denn es sind Vorstellungen aus dem Denken und also Illusion. Sie haben den Status der Maya.

Soweit ich das verstehe scheinen 'Felder' eine Basis zu sein für die Erscheinungen. Felder scheinen aber nicht klar zu sein in ihrer Natur. So kennt man z.B. die Kraft mit der ein Körper auf der Erde von der Erde angezogen wird und natürlich zieht der Körper auch die Erde an, und die resultierenden Bewegungen in diesem Gravitationsfeld sind bekannt und sie folgen ihrer intrinsischen Kausalität die der Masse inherent ist. Aber was die Natur der Felder ist weiß ich nicht.
Das meine ich eben. Du nennst es "Feld" und sagst, du wüsstest auch nicht, was das sei. Nun: Ich weiss es nämlich auch nicht. Ich denke, die Buddhisten meinen mit dem Begriff "Form" etwas ähnliches. Was eine Form wirklich ist, darüber sagen sie nämlich nichts. (Wenigstens ist mir das nicht bekannt.)

Das von dir angesprochene zweite Nichts, dasjenige, welches nicht erscheint, aber dennoch existiert: Wenn das so ist, und es nimmt irgendeine Form an, dann verlagert das doch das Kernproblem nur auf die Ebene der Formen. Denn offenbar ist dann das "Feld" etwas komplett unbestimmtes, weder Nichts-als-noch-nicht-in-Erscheinung-tretend noch Eindeutig-definierte-Form.

Ich vermute, "Feld" oder auch "Form" in diesem Zusammenhang ist ungefähr dasselbe wie eine Grenzziehung. Wo vorher noch keine Grenze war, ist jetzt eine errichtet worden. Jetzt kann man sich von beiden Seiten der Grenze nähern, aber erreichen tut man sie nie. Das Nachdenken über die Natur von Formen gleicht dem Sich-Nähern an die Grenze. Aber ob die Grenze selbst denn nun zur einen oder anderen Seite gehört, ob sie eine Ausdehnung hat oder nicht, und falls sie keine Ausdehnung hat, wie man denn dann sagen kann, sie sei überhaupt vorhanden, all das ist bleiben unlösbare Fragen. Wie du sagst: Nachdem irgendwelche Prämissen erstmal akzeptiert wurden, kann endlos darüber diskutiert werden, solange bloss die Prämissen selbst nicht in Frage gestellt werden.

Das Rätsel der Schöpfung bleibt offenbar ungelöst.

:kiss4:
 
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und Wo vorher noch keine Grenze war, ist jetzt eine errichtet worden. Jetzt kann man sich von beiden Seiten der Grenze nähern, aber erreichen tut man sie nie.

Ah, ich vermute, nun finde ich den "Dreh" zu dir, zumindest probiere ich es.:)
Das Nichterreichen ist ebenfalls eine Glaubensannahme und vielleicht tritt das dann sogar ein. Sich selbst erfüllende Prophezeiung.
Grenze ist auch wieder ein Wort. ALLE Wörter kommen aus dem Verstand. Oft sind sie ein Mittel zum Versuch der Kommunikation.
Das Erreichen dieser Grenze fängt da an wo die Worte aufhören... und das geht nicht, ohne scheinbar zu unterstellen, jemand handelt aus dem Verstand heraus. Die Wahrheit ist, dass man es ja selbst tut im Moment des Redens. Wie soll man sich hier auch anders mitteilen?
Sayalla:)
 
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