Die Illusion der bedingungslosen Liebe

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ich denke, dass es bedingungslose Liebe gibt und das wir alle auf dem Weg dahin sind.
Eine Vorstufe davon lebt die Mutter mit ihrem Neugeborenen. Schlafmangel, Windeln wechseln, 24 Stunden bereit für jeden Pieps des Babys usw, das sieht schon sehr nach Bedingungslos aus.

Das ist nicht richtig.
Wenn hier Kinder geboren werden, dann weil die Eltern sich von dem Unterstützung für ihre eigene Zukunft erwarten. Sonst...........würde niemand, der wirklich liebt, das Leben in eine Form bringen, das labil an Krankheiten, Leid und Tod ist. Das würde die Liebe dem Leben nicht antun.

Was hier als Liebe definiert wird, ist meist Habenwollen und/oder Dankbarkeit.
 
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nur um keine erwartungen zu erschaffen..ich werde des weiteren nichts mehr in diesem thread posten... ich habe in diesem forum genug gelehrt, dass eigene wahre Neu und Selbstorientierung stattfinden kann.
@babaji23 das nun Folgende ist für Dich und auch, wenn Du in diesem Thread nichts mehr posten willst, vielleicht kannst Du beim Lesen daraus für Dich ja noch einige Lehren ziehen.

Das Urteil des Königs Salomo

Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König.

Die eine sagte: „Bitte, Herr, ich und diese Frau wohnen im gleichen Haus, und ich habe dort in ihrem Beisein geboren. Am dritten Tag nach meiner Niederkunft gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort. Nun starb der Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während deine Magd schlief, und legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte.“

Da rief die andere Frau: „Nein, mein Kind lebt, und dein Kind ist tot.“
Doch die erste entgegnete: „Nein, dein Kind ist tot, und mein Kind lebt.“

Man brachte es vor den König. So stritten sie vor dem König.

Da begann der König: „Diese sagt: ‚Mein Kind lebt, und dein Kind ist tot!‘' und jene sagt: ‚Nein, dein Kind ist tot, und mein Kind lebt.‘“ Und der König fuhr fort: „Holt mir ein Schwert!“ Nun entschied er: „Schneidet das lebende Kind entzwei, und gebt eine Hälfte der einen und eine Hälfte der anderen!“

Doch nun bat die Mutter des lebenden Kindes den König – es regte sich nämlich in ihr die mütterliche Liebe zu ihrem Kind: „Bitte, Herr, gebt ihr das lebende Kind, und tötet es nicht!“
Doch die andere rief: „Es soll weder mir noch dir gehören. Zerteilt es!“

Da befahl der König: „Gebt jener das lebende Kind, und tötet es nicht; denn sie ist seine Mutter.“

Ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie schauten mit Ehrfurcht zu ihm auf; denn sie erkannten, dass die Weisheit Gottes in ihm war, wenn er Recht sprach.

(Quelle Wikipedia)​
 
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