Jahr 2012

morgenwind schrieb:
Das sehe ich nicht so, lies doch mal querbeet durch die Themen, wieviel sprirituelle Überheblichkeit du findest. Die einzige Antwort, die dann gegeben wird, ist , sich zu fragen, warum es so auf einen wirkt. Es wirkt so, weil es so ist, oder wie würdest du den teils sehr arroganten Ton, der herrscht nennen? Doch nicht sprirituelle Wirklichkeit.
Die Antwort die du dir selbst auf diese Frage gibst ist doch keine echtes tieferes Hinterfragen nach den Ursachen sondern lediglich ein oberflächliches abtun, da du dich durch einen subjektiven *arroganten Ton* gestört fühlst. Auch das ist spirituelle Wirklichkeit, es entspricht nur nicht einer esoterischen Konzeptionierung. ALLES ist spirituelle wirklichkeit - auch wenn sie uns nicht in den Kram paßt.
Du bist dir sehr sicher, in dem , was du sagst, aber glaub mir, ich bin mir auch sicher, in dem, was ich sage. Ich will auch gar nicht messen, wer jetzt recht hat, mich stört einfach dieses Kleinmachen anderer Meinungen. Du weißt genau, daß deine Wahrheit nicht die Wahrheit anderer sein muß, du solltest sie einfach gelten lassen, dann ist doch erst eine Diskussion möglich.
Dazu habe ich ein Analoges beispiel bei Ingrid geschrieben. In Diskussionen geht es um Überzeugungen.
Vielleicht ist das ja gar kein kleinmachen anderer meinungen - was stört dich also wirklich ??
Was ich noch zu deinem Beitrag an Ingrid sagen wollte: Es wird ja nicht davon ausgegangen, daß die Menschheit aufsteigt, weil sie durch globale Katatstrophen usw. praktisch ausgemerzt wird, sondern es wird davon ausgegangen, daß man mit seinem Körper aufsteigt. Aber vielleicht habe ich es ja wieder nur falsch verstanden.
Das könnte durchaus sein, aber dann hinterfrag das ganze sicherheitshalber doch nochmal. Das was ich im Text inhaltlich ausdrücken will, könnte ohne weiteres nicht das sein, was du da rausliest. Du läßt dich m.E. sehr von deinen eigenen Emotionen beeinflußen. Auch das trübt (ähnlich der rosaroten Brille im Posiven) manchmal den Blick.
 
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Ich finde deine Stellungnahme interessant. Ich meine, sie ist eine andere und die gleicht keiner anderen und es ist gut so.
Ich denke, sobald man die Ideen, Gedanken oder auch Taten überlegt und auch von mir aus selbstkritisch angeht und es sich dabei gut anfühlt, dann ist es doch ok. Was dann für den Einzelnen das Richtige und das Gute ist, ist eigentlich seine eigene Interpretation.
Worauf möchte ich hinaus: wir sind, jeder von uns ein Individuum und ein Individuum ist immer für sich eigen. Es bedarf aber in einigen Sachen, Taten oder Gedanken Ähnlichkeiten oder sogar Übereinstimmung, was uns mit anderen zu kollektiven Gedanken, Taten usw. vereint. Dieses Kollektiv wird in unserer späteren Entwicklung auch von großer Bedeutung sein.
Also wenn jemand mit irgendetwas nicht einverstanden ist, dann ist es sein Bier und wenn er irgendwo Übereinstimung sieht, dann ist es auch gut für ihn. Ich würde generell einen respektvollen Umgang mit den Gedanken anderer vorschlagen, nun wer damit nichts anfangen kann, dann sollte man auch das respektieren. Was wir individuell dann auch tun, das ist unsere Sache. Aber Respekt und Achtung vor sich selber und anderen gegenüber ist eine gute Grundlage für Wachstum. Daraus entwickelt sich Liebe und Liebe ist Licht.
 
Dem kann ich ohne weiteres zustimmen.
Nur kann ich (und will es auch nicht) es nicht jedem Recht machen, schon garnicht, wenn er sich durch meine Perspektive angriffen fühlt. Egal wie *respektvoll* man es da auch anstellt. Letztendlich ist die Aufdeckung des eigenen Selbstbetruges - so oder so - nicht ohne, das weiß ich auch aus eigener Erfahrung.
Aber die einzelnen Reaktionen zeigen doch ganz einfach, wie stark *menschlicher Wille* an konditionierten Konzepten verhaftet ist, und wie stark dadurch*Führung* verlangt wird. Und wer wirklich ohne emotionale Ablenkung verstanden hat, was ich in meinen Postings zum Ausdruck bringen wollte, wird für sich selbst auch was damit anfangen können.
Was, wird seine *freie* Entscheidung sein - um mehr geht es mir dabei nicht.
 
wie fing das eigentlich alles an mit 2012?
wann, wie und wo wurde es so populär? durch wen? in welchem land zuerst?
kennt sich jemand aus?
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lg,
carpe noctem

edit: der maya kalender und den ma'at zyklus sagt mir schon was - ich meine eher die zunehmende bekanntheit in den letzten jahren
 
@ satnaam: möglich, daß ich dir den Spiegel vorgehalten habe. Mir kommt es zumindest so vor.

Was die Emotionen angeht, so hatte ich gestern Fieber und war wirklich sehr emotional, heute ist mir nur noch schwindlig, da bringe ich keine Emotionen mehr, und ja, du hast ziemlich recht was die verschiedenen Sichten betrifft und ihre Wahrheit/Unwahrheit.

lg

morgenwind
 
carpe noctem schrieb:
wie fing das eigentlich alles an mit 2012?
wann, wie und wo wurde es so populär? durch wen? in welchem land zuerst?
kennt sich jemand aus?

Ich meine, als erstes ist dieser Jose Argüelles mit seinem Maya-Faktor da drauf abgefahren. Ein etwas ausgeflippter mex. Alkoholiker (gibt er in seinem Buch selber zu) der da unten in Mexico höchstwahrscheinlich nicht nur von Alkohol seine *Visionen* in einem bombastisch aufgeblasen Buch niedergeschrieben hat, das mit Ausdrücken - die keiner versteht - um sich schmeißt, das man beim lesen erstmal völlig geplättet ist.
Ich habe das dann mal mittels eines Sprach- und Wort-Lexikons mühsam entziffert, und gemerkt das der auch nur mit Wasser kocht, und nicht alles gold ist was glänzt.
Wenn man das buch mal genau recherchiert, stellt man fest, das es nach den gleichen Kriterien geschrieben ist, welches ich in post #199 mal aufgezeigt habe. Nur das hier eben noch Wahrheiten und Halbwahrheiten eingewoben sind
Der Köstner in Österreich hat das dann aufgegriffen und hier in Europa im Zuge der New Age Bewegung kunstgerecht vermarktet. Was bei der kritiklosen suchenden Masse mit Begeisterung aufgenommen wurde.
Als ich ihn mal kontakten wollte, um mich mit ihm über diversen Unstimmigkeiten auseinanderzusetzen, kam absolute Funkstille.
Eben Neu-Esoterische Scheuhklappenmanier nach alter traditioneller wissenschaftlicher Methode. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Das ist wie bei einer spiritistischen Sitzung. Stellt jemand kritische fragen, ist sofort eine *schlechte* Schwingung im Raum, die ein channeling verhindert.
Seitdem schau ich mir dieses schauspiel an, was da so an *spirituell-esoterischen* Glanzleistungen da reingedeutet wird.
Fest steht das es eine kalendarische Glanzleistung der Mayas war. Leider ist durch die Spanier das alles an vergleichenden Möglichkeiten vernichtet worden, so das eine eindeutige Nullpunktbestimmung des kalenders nicht gewährleistet ist. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ist das angegebene anfangsdatum wahrscheinlich aber nicht 100% sicher, da es keinen eindeutigen Bezugspunkt dafür gibt. Weder astronomisch noch sonstwie. Man ist sich auch nicht sicher was für ein Zyklus das für die Mayas überhaupt gewesen ist, obwohl die Esoteriker felsenfest von den vorgegebenen Vermutungen überzeugt sind. Nur weil der eine von anderen abschreibt und dadurch 100derte dasselbe behaupten, muß es noch lange nicht stimmen.
Ich selber betreibe da meine eigenen Forschungen und die zeigen mit den bis jetzt *gesicherten* Kenntnissen astro-archälogischer Forschungen ein etwas anderes Bild.
Aber du siehst ja selbst, was passiert, wenn man nur mal ein bißchen an der Oberfläche kratzt.
 
@Satnam
Erzähl mal was du so recherchiert hast, würde mich mal interessieren. Ich persönlich habe die Vermutung das so ein Zyklenwechsel erst irgendwann 2070 stattfinden wird(was sicher vielen nicht gefallen würde das si es dann selber nicht mehr miterleben würden). Es gibt da ja immerin auch ein paar anderen Daten.
 
morgenwind schrieb:
@ satnaam: möglich, daß ich dir den Spiegel vorgehalten habe. Mir kommt es zumindest so vor.

Was die Emotionen angeht, so hatte ich gestern Fieber und war wirklich sehr emotional, heute ist mir nur noch schwindlig, da bringe ich keine Emotionen mehr, und ja, du hast ziemlich recht was die verschiedenen Sichten betrifft und ihre Wahrheit/Unwahrheit.
Das hast du nicht ganz unrecht - Jeder ist für jeden in gewisser Weise ein Spiegel. Das wird von den meisten nur verdrängt. Ich habe gelernt sehr genau darauf zu achten und erhalte dadurch vielschichtige Informationen über mich und mein Umfeld.
Richtig interessant wird es, wenn sich ein Spiegel im Spiegel spiegelt, und jeder Spiegel sich über den seinen und dem anderen bewußt ist.
 
Hi,

saatnam schrieb:
Und nochmal !!! Abwarten und Nichtstun heißt wohl die Devise diverser Anhängerschaften und deren Anführer.

Ich habe wahrlich nicht alles gelesen in diesem Thread, aber ein paar wichtige Punkte von saatnam erwischt, die ich sehr aussagekräftig finde:

Aufstieg (was auch immer man darunter versteht) ist nicht an irgendeinen kalendarischen Termin, eine `Rückkehr´ des Christusbewußtseins, oder sonst irgendeinen Krimskrams gebunden. Es ist ein eigenverantwortlicher Prozeß, den jeder nur selbst ins Auge fassen kann.

Die " Machen-Wir-Es-Uns-Leicht-Fraktion & Und-warten-dass-die göttliche-Gnade-auf-uns-herabfällt-Bewegung" wird vermutlich mehr als nur graue Haare bekommen, bevor es ´soweit´ ist.

Wie saatnam schreibt, Illusion, Schönrederei, und im Übrigen recht viel Unkenntnis über das Phänomen ´Aufstieg´ selbst. Es wird viel geredet darüber, aber konkrete Vorstellungen - zumindest in der Theorie - haben doch recht wenige, wie mir scheint. :)
 
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Chrisael schrieb:
@Satnam
Erzähl mal was du so recherchiert hast, würde mich mal interessieren. Ich persönlich habe die Vermutung das so ein Zyklenwechsel erst irgendwann 2070 stattfinden wird(was sicher vielen nicht gefallen würde das si es dann selber nicht mehr miterleben würden). Es gibt da ja immerin auch ein paar anderen Daten.
Nicht für ungut, aber das würde hier zu weit führen, da das thema sehr komplex ist. Da könnt ich ein Buch schreiben und dafür hab ich keine Zeit.
Was ich noch dazu sagen kann, ist, das der schwierigste Punkt die Synchronisation mit dem christlichen Kalender ist. Die haben ja da auch in der Vergangenheit rumgemuschelt und sich das alles so hingebogen, das es in ihr Weltbild paßt. Das die keine frühzeitigen astronomischen Kenntnisse besaßen, zeigt ja deren Kalenderreform. Und ob die auch so richtig war, ist auch schon angezweifelt worden.
Nach meiner derzeitigen Auffassung ist das ganze noch wesentlich älter. An den Rändern des Kalendersteines gibt es Gravierungen, die als Sternkonstellationen gedeuten werden können. Damit könnte ein eindeutiger astromischer Nullpunkt festgelegt worden sein. Wie sollte man das auch sonst anders machen. Vergleicht man das mit anderen Kalendarien (es gibt ja nicht nur den christlichen) könnte es durchaus sein, das vom Nullpunkt an gerechnet schon 2 Mayazyklen verstrichen sind und wir schon seit ca. 300 Jahren im 3. Zyklus sind. Aber das ist auch mehr oder weniger spekulation, da der christliche Kalender nicht auf astronomische daten aufgebaut ist, aber als Bezugspunkt dafür benutzt wird. Und die bestimmen ja seit über 1500 Jahren was *richtig* ist. Wie gesagt, das ist sehr vielschichtig und nicht eindeutig (was andere ja von ihrer Version aber behaupten).
Daher ist jedes Datum als reine Fiktion zu betrachten. Außerdem wurde Raum und Zeit in der Vergangheit noch nach ganz anderen Kriterien gedeutet, die uns heute im wesentlichen nicht mehr zugänglich ist, da unser heutiges Zeitverständis ein völlig anderes ist. Beide läßt sich aber nicht vergleichen, geschweige dann noch mit Halbwahrheiten mischen.
Von daher ist es erstmal angebracht ein Zeitverständis zu entwickelt, was die Bewußtwerdung und Orientierung der menschlichen Existenz im Raum-Zeit Universum beinhaltet um rauszufinden wo neuzeitliche und überlieferte Bezugspunkte sich decken um eine Synchronisation zu finden. Erst dann wird es auch möglich sein, eine Eindeutige Aussage darüber machen zu können.
Das ist aber höchstwahrscheinlich nicht erwünscht, da dann Machtkonstellation zerbrechen könnten und wirtschaftliche Pfründe den Bach runtergehen werden. Da würde hier einiges zerplatzen wie eine Seifenblase.
Du siehst doch was ich hier nur im Ansatz mit meinen Postings nur bei ein paar wenigen schon angerichtet habe.
 
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