Hier hat sich eine "wundervolle" Welt des "es wird/ist alles gut" aufgebaut

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Das Einseitige, das bist du. ....
Mir ist aufgefallen, dass du inhaltlich so ziemlich exakt mit dem von Ali`s übereinstimmst. Nur mir fällt das auf? :)

Holla, Sayalla,

das mag durchaus sein mit der Einseitigkeit, ist mir aber nicht aufgefallen. Um Einseitiges zu vermeiden, habe ich mich immer versucht, so zu äußern, dass auch "negatives" Denken ok ist und wichtig. In der Kirche würde ich die Bedeutung des Teufels herausheben, die akzeptiert werden muss, um eine Balance zu schaffen!!!
Und damit überhaupt in meinem Leben etwas funktionierte, musste ich - und das fiel mir nicht leicht - meinen Schatten, meine als eher "dunkel" wahrgenommenen Seiten anerkennen und annehmen. Dazu halfen mir einige wilde und chaotische Begegnungen, die ich um nichts in der Welt missen möchte, und an die ich dankbar zurückdenke.
Ob ich mit Alicebergamo übereinstimme, weiß ich nicht. Ich habe mich nur hier und da über Aussagen von Büchern - die wahrscheinlich des öfteren von ihr eingestellt worden waren - geäußert, die auf mich einseitig wirkten und oft auch ablehnend und kalt.
So las ich z. B. irgendwo - habe jetzt keine Lust, zurückzublättern -, dass es einen in etwas "Negatives" zurückziehen würde, wenn man an Unangenehmes zurückdenkt (diesem Unangenehmen praktisch Aufmerksamkeit gibt). Das erlebe ich ganz und gar nicht so. Ich denke an all meine Unfälle, Krankheiten, Fehler u.ä. wahnsinnig gern zurück, weil sie alle Stufen waren, auf denen ich neue Horizonte erreichte. Ich möchte sie nie mehr aus meinem Leben streichen (was nicht bedeutet, dass ich sie wiederholen möchte). Und wenn ich somit sehe, was ich schon geschafft habe, gibt mir das ein wahnsinnig gutes Gefühl. Erst recht, wenn ich in der Rückschau obendrein erkenne, welchen Sinn all diese Erlebnisse hatten, was sie mit mir machten. Ich gebe all dem Aufmerksamkeit, weil sie für mich Erfolge waren, selbst wenn ich es manchmal erst später wahrnahm.

Im Endeffekt reibe ich mich nur an einem: Dass all diese Bücher Medikamente ohne Beipackzettel darstellen! Bei mir hat es Risiken und Nebenwirkungen gegeben und bei vielen anderen auch, und davon will die Pharmaindustrie (in diesem Fall die Buchherausgeber) nichts wissen. Sie müssen damit rechnen, dass es so manchen Leser geben kann, der
1. die vorgestellten Konzepte auch anwenden möchte und
2. diese nur ernsthaften Nutzen bringen, wenn sie dazu taugen, existenzielle Schwierigkeiten aufzulösen (also Situationen, in denen es nicht um Parkplätze geht, sondern um Essen und Trinken und Obdach).
D. h. im Endeffekt: Es handelt sich um Medikamente, die für eine Vielzahl von Patienten nutzlos sind, auch wenn sie einer anderen Vielzahl vielleicht die erwünschte Gesundheit oder die Million ins Haus spielen. Aber sie erheben den Anspruch, dass sie von a l l e n gleichermaßen angewandt werden können.
Um die Sache zur Auflösung zu bringen, denn es geschieht nichts aus Zufall: Warum ist dann so ein Buch oder sind die Bücher überhaupt zu mir gekommen? Um mich etwa unglücklicher zu machen? Keineswegs. Sondern sie haben mich gelehrt, keiner Autorität mehr zu folgen außer meiner inneren Stimme. Und dafür bin ich im Endeffekt auch ihnen dankbar.
Dass ich aus diesen Erlebnissen heraus ihre Autorität ganz gern ein wenig in Frage stelle, sollte man mir daher nachsehen.

Herzliche Grüße,
nanabosho
 
Werbung:
mir kann niemand etwas wegnehmen
es gibt NICHTS was grösser wäre als ich SELBST

über meine Wünsche spreche ich nicht
wenn ich das täte würden mich alle für verrückt halten

das ist mir ja egal, aber es könnte meine Energie verdünnen

ach ja... und jegliche Sucht ist, falls sie jemals da war
ich rede ja nur von Schokolade oder Internet
ist weg... ich bin einfach ganz bei mir SELBST

und Abraham?

Abraham ist die Essenz von allem
es gibt nichts negatives,

ich bin hier nicht dazu da um Abraham zu verkaufen, zu verteidigen etc.

ich gehe auch nicht in diese Fangfragen Minenfelder

ja das habe ich gemeint
Kontrolle der Gedanken und vor allem der Gefühle
beinhaltet auch:

nicht über negative Angelegenheiten zu sprechen

zu schreiben etc. da sich dadurch alles vergrössert

ne Menge Vorkehrungen und Vermeidungsstrategien, damit dir ja niemand nichts von dem, was du nicht verlieren kannst, wegnehmen kann.

und was Abraham Schluckauf betrifft, den du NICHT verkaufen willst: du könntest glatt Teppichverkäufer, Missionare und Kaffeefahrtanbieter schulen.

:)
 
Der Wünscher

Wahrscheinlich kennt das fast jeder bis auf einige Ausnahmen: Du lebst so vor dich hin, bringst deinen Alltag schlecht und recht über die Bühne, sitzt abends auf der Couch neben deiner Frau und kannst dem Krimi nicht folgen, den die Flimmerkiste bietet, weil du unzufrieden bist. Du weißt nicht so recht, warum, fühlst dich bloß eben nicht wohl, nicht erfüllt, nicht glücklich, so zwischen Langeweile, la-la und beschissen. Die Kinder sind groß und aus dem Haus, sie krähen nicht mehr nach dir und du wärst frei, eine ganze Menge zu tun, wovon du vielleicht früher geträumt hast. Jetzt aber hast du längst vergessen, was es war, und du hast keine Ahnung, wohin du gehen könntest, und außerdem bist du auch viel zu müde, um noch aufzustehen und dich auf den Weg zu machen.
Ungefähr in diesem Zustand befand ich mich ziemlich lange. Als es anfing, dachte ich, es täte mir gut, wenn ich mir eine Geliebte zulegte, eben eine Frau, die anders riecht als allzu bekannt. Doch die Sache klappte nicht so recht; wenn ich versuchte, bei einer anzudocken, hat sie mich beizeiten abfahren lassen und ich fürchte, das lag an meinem kleinen Bauch. Das Doppelkinn habe ich ja auch schon seit einer Reihe von Jahren und ich werde es wohl kaum von einem Tag zum anderen los. Es mag auch seine gute Seite gehabt haben, dass mir das Fremdgehen nicht gelungen ist; ich hätte nämlich eine Menge lügen müssen und das ist gerade nicht das Fach, das mir besonders liegt. Und Geld für etwas auszugeben, was man früher so schön romantisch Schäferstündchen genannt hat, war mir erst recht zu blöd, abgesehen davon, dass ich nicht so viel verdiente.
Mein Nachbar – wir bewohnten damals eine Doppelhaushälfte in einer Siedlung – war es, der mich infiziert hat. Wir verstanden uns eine Zeitlang mächtig gut und ich staunte immer, wie seine Augen leuchteten, wie federnd sein Gang war, was für eine Kraft von ihm ausging. Ich wünschte mir einfach zu sein wie er, auch dass mir die Dinge so leicht fielen wie ihm. Denn mir war es immer so vorgekommen als stehe er über allem, als mache ihm nichts etwas aus, als sei er der Lebenskünstler schlechthin und ein vollkommener Glückspilz obendrein. Zudem schienen wir uns in einer ähnlichen Situation zu befinden und das machte mir die Sache noch neidwürdiger: Seine Kinder waren aus dem Haus wie auch die unseren, er hatte ebensoviel Jahre auf dem Buckel wie ich – mit dem Unterschied, dass man sie ihm weniger ansah – und die Frau, mit der er in trauter ehelicher Gemeinschaft lebte, mochte gut und gern seine erste und einzige sein. Er war Astrologe und seine Visitenkarte lautete auf Lebensberater. Ziemlich oft saßen Leute auf seiner Veranda, denen er Mondknoten und Aszendenten erklärte und riet, ihr Geschäft zu verändern oder ihre Gewohnheiten abzustellen. Zuweilen besuchte er seine Klienten auch und fuhr weite Strecken, wofür er einen blitzblanksauberen MERCEDES benutzte. Er hat mir nie verraten, wieviel ihm das einbrachte, aber ich sah ihm an, dass die Sache einträglich war und dass es nicht einmal auf die spärliche Aufstockung ankam, mit der sich seine Frau beteiligte, die als Verkäuferin in einem Supermarkt wahrscheinlich eher kärglich verdiente. Doch auch sie sah gut aus, erheblich schlanker als die meine und immer lächelnd.
Oh, wie es mich packte, wenn ich ihn ins Auto steigen sah und meine Blicke dann auf den rostigen und uralten VW GOLF fielen, der vor unserer Hausseite parkte! Wie mich der Neid quälte, wenn im Sommer Fenster und Türen nachts offen standen und ich schlaflos das Luststöhnen der Nachbarn mit anhören musste in dem Bewusstsein, dass zwischen meiner Frau und mir schon lange nichts mehr lief! Was machte ich nur ständig falsch?
Mit meiner Arbeit ging es schon los. Ich habe mal Elektriker gelernt, obwohl mich Strom gar nicht sonderlich interessierte. Meistens war ich in einem größeren Betrieb angestellt, war sozusagen ein kleineres Rädchen eines umfangreichen Uhrwerks und habe meine Aufgaben erledigt, so gut ich konnte. Damals auch noch und ganz schlecht verdiente ich dabei nicht, nur frisst eben so ein Hauskredit auch eine Menge, je nachdem wie hoch die Rate ist. Unsere war ziemlich hoch und wir wollten die Abzahlung bald schaffen. Deshalb haben wir den größten Teil des Betrages, den meine Frau beisteuern konnte – sie arbeitete im Einwohnermeldeamt – auf die hohe Kante gelegt. Selten nur leisteten wir uns mal Kino oder Theater oder sonst ein Vergnügen. Der Mensch kann nicht alles haben. Urlaub war schwierig, denn sie wollte immer in die Berge und ich ans Meer. Bei jeder Reise, die wir gemeinsam unternahmen, war einer von uns unzufrieden bis eingeschnappt. Wie sollte da jemals was draus werden?
Irgendwann kam mal der Zeitpunkt, da habe ich den Nachbarn zu einem längeren Gespräch provoziert.
Du musst es dir wünschen, wie du leben willst, sagte der doch zu mir. Einfach wünschen und dann kommt es schon. Du musst wissen, was du willst und das Leben nicht einfach so dahindümpeln lassen.
Gut, das klang ganz plausibel. Leuchtete mir auch ein. Jeder ist selbst seines Glückes Schmied; das haben sie schon gesagt, als ich noch zur Schule ging.
Ich fing an und wünschte mir, dass meine Frau sich verändert. Wieder so sexy wird, wie sie früher mal war.
Das klappte natürlich nicht, denn sie setzte sich abends vor den Fernseher wie gewöhnlich. Ich war enttäuscht und wünschte mir eine bessere Arbeit, wenn ich auch nicht wusste, was für eine. Da nun passierte tatsächlich etwas, schon zwei Tage danach. Ich wurde nämlich entlassen.
Die Sache funktioniert nicht, sagte ich zu meinem Nachbarn. Was mache ich falsch?
Gar nichts, meinte der. Du musst nur wissen, was du willst, das habe ich dir doch gesagt. Wenn du dir eine bessere Arbeit wünschst, solltest du schon wenigstens eine Vorstellung haben, was das für eine ist. Woher soll das Universum wissen, was dir Spaß macht?
Gut, das leuchtete mir mindestens ebenso gut ein wie der erste Rat. Ich wanderte auf und ab in meinem Zimmer und suchte in meinem inneren Datenspeicher nach einer Tätigkeit, die mich jubeln ließe.
Die Ideen wirbelten in mir umher. Durch meine sexuelle Durststrecke bedingt leuchteten die Berufsbilder eines Zuhälters oder eines Callboys auf, aber wenn ich weiter darüber nachdachte, erschienen sie mir hochriskant. Dann fiel mir ein, welchen Stellenwert Segelboote oder Segelschiffe in meiner Jugend eingenommen hatten, wieviel Modelle ich gebastelt hatte und wieviel Träume durch meinen Geist geflutet waren. Was aber konnte man heutzutage damit anfangen? Wohl gab es Segelvereine, doch die kosteten Geld statt dass sie erlaubten, welches zu verdienen. Nichtsdestoweniger hätte es mir durchaus Spaß gemacht, in einem solchen Club mitzuarbeiten.
Meine Frau war völlig unzugänglich für dergleichen Pläne.
Sieh zu, dass du bald wieder eine anständige Arbeit findest, riet sie.
Dasselbe hätte mein Vater zu mir sagen können. Wiederum ging ich zu meinem Nachbarn hinüber. Du stehst noch am Anfang, stellte der fest. Du weißt noch nicht, wie man die Dinge, die man möchte, in sein Leben holt. Und er gab mir ein Buch.
Da ich inzwischen eine Menge ähnlicher Bücher gekauft und gelesen habe, ist meinem Gedächtnis der Titel abhanden gekommen. Über die Technik des Wünschens und Bekommens aber waren sich alle einig, die ich bis heute gelesen habe, und sie ist denkbar einfach:
Du wünscht dir was, dann lässt du den Wunsch los – was immer das im Einzelnen bedeuten mag – und dann tust du so als habe er sich erfüllt.
Wenn es weiter nichts ist, dachte ich mir, dann fange ich noch mal von neuem an.
Und wünschte mir so dies und jenes. Wenn ich wollte, dass mich meine Mutter nicht zum Geburtstag besuchte, bekam ich den Wunsch erfüllt. Es kam mir geradezu wunderbar vor. Wenn ich mir wünschte, dass die Autoreparatur billig ausfallen möge, geschah auch das.
An manchen Tagen bestellte ich Sonnenschein und erhielt ihn prompt. Dann stellte ich mir vor, wie der Fernseher streikte und folgerichtig versagte entweder das Gerät selbst oder die Fernsteuerung. Leider war das noch kein Grund für meine Frau, sich nackt neben mich auf die Couch zu plazieren, doch ich wusste ja, dass dieser Wunsch nicht funktionierte.
Überhaupt habe ich gelernt, Wünsche einzuteilen in diejenigen, die sich leicht erfüllen und die Gruppe, die sich überhaupt nicht oder nur schwer verwirklichen lässt. Diese Aufstellung ist von mir selbst und wird in keinem der einschlägigen Bücher erwähnt. Das ist jammerschade, denn ich finde, die Wunschwissenschaft sollte allmählich bereichert werden. Leider bin ich kein guter Autor, sonst hätte ich selbst das Standardwerk dazu geliefert.
Auch scheint es einen Punkt zu geben, an dem sich die Wünsche umkehren und gegen den Wünscher richten. So wollte ich natürlich gern so reich sein, dass ich das Haus mit einem Schlag hätte abzahlen können; doch was geschah, war die Zwangsversteigerung, die uns ein knappes Jahr später ereilt hat. Erspart es mir, die näheren Umstände zu schildern. Zwar war ich inzwischen im Segelclub gelandet, wo ich mich durchaus wohl fühlte, aber der kostete mich immer noch Geld und hat mir bis heute keinen Cent Verdienst gebracht. Glücklicherweise gibt es so etwas wie Sozialhilfe und deshalb blieb ich am Leben.
Der einstige Nachbar ging mir seitdem geflissentlich aus dem Wege, wenn er mich von weitem erblickte, denn er fürchtete wohl meine Fragen. Seine Frau sah zuletzt auch nicht mehr so gut aus und es mag sein, dass sie das ein wenig mitgenommen hat, was mit uns geschehen ist.
Die Bücher behaupten natürlich, dass, wenn Wünsche sich nicht erfüllen, ich nicht genügend so getan hätte, als wären sie bereits erledigt. Nun mag es wohl sein, dass ich ein Anfänger bin, aber ich vermute, dass in diesem Bereich die Wissenschaft noch nicht so weit ist. Stellen Sie sich vor, ich springe aus einem Flugzeug ohne Fallschirm und ich tue so, als ob ich fliege, weil eben das mein Wunsch ist. Es ist einfach zu schwierig, die Flugrichtung aus der Vertikalen in die Horizontale umzustellen und ich möchte den sehen, der das von heute auf morgen schafft. Ja, und man landet auch völlig korrekt, aber wenn das mit der Richtung klappen würde, wäre es möglich, das Erlebnis noch eine Weile auszudehnen und zu genießen.
Da gab es dann Tage, da hatte ich nur noch zehn Euro im Portmonnee und sonst nichts mehr. Getreu den Anweisungen habe ich mir vorgestellt, es seien zehntausend. Trotzdem jagte mich der Autoverkäufer schimpfend davon. Aber für eine Currywurst mit Pommes reichte es und ich war eine Weile satt. Glücklicherweise begegnete ich dann noch meiner Frau, von der ich seit dem Umzug getrennt lebe. Sie war so gut drauf, dass sie mir ein Abendbrot spendierte.
Überhaupt war ich ziemlich überrascht, wie es ihr ging. Sie trug ein tief ausgeschnittenes Kleid, das ich noch nie an ihr gesehen hatte und roch nach Rosen. Leider durfte ich nicht länger bleiben, denn sie hatte schon Besuch.
Mir ging es danach wirklich nicht besonders gut und ich hatte keinen Nachbarn mehr, den ich fragen konnte. Die Predigten der Bücher verstehe ich nicht. Es gibt nichts, was du nicht haben kannst, sagen sie, und nichts, was du nicht sein kannst. Wer weiß, wen sie meinen mit diesem du? Sie haben mir trotzdem viel geholfen, denn aus meinem Bibliotheksbestand waren sie die einzigen, für die ich im Antiquariat noch ein paar Euro bekommen konnte.

Nicht, dass ihr denkt, die Geschichte wäre damit zuende gewesen! Vielleicht ist es nämlich interessant für euch, dass ich jetzt ein reicher Mann bin und Inhaber eines Geschäfts für Segelzubehör, das blendend läuft. Und wenn ihr meine schnuckelige Liebste sehen könntet, die wahrscheinlich schon ungeduldig auf meine Rückkehr wartet, würde euch der Neid zerfressen.
Wann ich Bauch und Doppelkinn los geworden bin, entzieht sich meinem Erinnerungsvermögen. Und was ich erst recht nicht weiß, ist, wieso ich das alles erreicht habe. Denn gewünscht habe ich mir nichts mehr, das kann ich euch versprechen.

(Aus: A. H. Buchwald, GESCHICHTEN AUS DER JAKOBSMUSCHEL - Der Weg zum eigenen Weg, Teil 2, AndreBuchVerlag 2012, eBook 2011)
 
Fatal kann es aber werden, wenn Menschen Missionaren hinterher rennen und z.B. eine notwendige medizinische Behandlung weglassen, weils das *positive Denken* etc. schon richten wird.

So ist es...

Ich habe das ja schon einmal erlebt. Vor einigen Jahren. Da hätt ich ohne schulmedizinische Einrichtungen aber ziemlich alt ausgesehen, kann ich dir sagen. Und damals habe ich schon erlebt, wie diese Medikamente wirken - und vor allem was für Nebenwirkungen ausbleiben, wenn sie mit den eigenen Gedanken angenommen und durch eigenes Sichselbermutmachen unterstützt werden. Auch damals, mit Konzentration auf das Gesundwerden, bin ich nach der Hälfte der Zeit aus dem Spital entlassen worden, die die Ärzte dafür veranschlagt hatten...

Darum reit ich immer wieder darauf herum und steig nicht herunter davon. Wirklich "positives" Denken heißt ja bitte nicht, ich setz eine rosa gefärbte Brille auf, montiere Scheuklappen dran und laufe ab sofort nur noch mit abgeschaltet dümmlichem Grinsen durch die Gegend.

Wirklich "positiv" zu denken, ist in meinem Erleben eben das Bemühen, mit meiner Energie - nach Bestandsaufnahme eines nicht erfreulichen Derzeitzustandes - NICHT in dieser Bestandsaufnahme hängenzubleiben, sondern mich auf die Lösung und auf das zu fokussieren, was ich haben will...

Deshalb finde ich es auch schade, daß Kritik gelegentlich etwas undifferenziert angebracht wird. Lösungsorientiert zu denken, ist ja bitte nichts Neues. Und daß es die eigene Kraft bedeutend unterstützen kann, wenn ich mich nicht in ewigem Dauergejammere verliere, sondern mich selber am Schopf packe und mir sage, schau mal wie du da jetzt rauskommst - das liegt doch ebenso auf der Hand...

Meint
Kinny
 
Das, mit dem „über etwas verschnupft sein“, weil einem eine Laus über die Leber gelaufen ist, die einem anschließend dann noch tiefschlagtechnisch schwer auf den Magen geschlagen hat ist wohl aber eher aus der volksweisheitlichen Old-Age-Hexenküche. :lachen:

war nur ein Beispiel...dachte da eher an Louise Hay/Detlefsen/Hamer & Co mit ihren einseitigen und teilweise absurden Musterköfferchen.

Ich glaub aber durchaus an einen Zusammenhang zwischen psychischer „Gemütslage“und z.B. der körpereigenen Immunabwehr

also ich glaub da nicht dran, ich bin mir ganz sicher, daß es diese Zusammenhänge unter anderem AUCH gibt.
Ich hab viele Jahre Homöopathie gelernt, da hat das einen wichtigen Stellenwert - jedoch wie ich finde um einiges differenzierter als die oft arg platten Schubladen der als Beispiel genannten :D

auch wenn mein gegenwärtiger Schnupfen eindeutig dadurch gefördert wurde, dass ich mit noch nicht richtig getrockneten Haaren aus ’m Haus marschiert bin. :)

ja du, aber wennste alles so richtig aufgearbeitet hättest, was dir seit deiner Geburt passiert ist, dann hätteste nie und nimmer nen Schnupfen gekriegt und sterben tuste dann irgendwann aus Versehen.

:D
 
Ali schrieb:
mir kann niemand etwas wegnehmen
es gibt NICHTS was grösser wäre als ich SELBST


Brummbär schrieb:
alle "Feldherrn" resp. Könige dachten so.


lief gestern eine interessante Sendung über Johannes Erwin Eugen Rommel ....


Rommel und der Widerstand, passt das hierhin? Sehr gut sogar:

Man stellte ihn (als einen der Vertrautesten Hitlers) bzgl. seiner Mitwisserschaft um das Attentat am 21.07.1944 in d der Wolfsschanze vor die Wahl, sich selbst zu liquidieren oder aber sich vor dem Volksgerichtshof zu verantworten. Er entschied sich für das Gift + Staatsbegräbnis, auch da die Familie somit verschont blieb, was im anderen Falle sicher auch zur Auslöschung dieser geführt hätte.

Einerseits DER Karrieremann in einem nationalsoz. Regime, andererseits überkamen ihn vlt. doch Skrupel, nachdem zu urteilen, was er schriftlich zurückließ.

2 Seiten in einem Menschen, die prägnanter kaum hervortreten können.

wirklich merkwürdig, dieser Thread
 
So ist es...

Ich habe das ja schon einmal erlebt. Vor einigen Jahren. Da hätt ich ohne schulmedizinische Einrichtungen aber ziemlich alt ausgesehen, kann ich dir sagen. Und damals habe ich schon erlebt, wie diese Medikamente wirken - und vor allem was für Nebenwirkungen ausbleiben, wenn sie mit den eigenen Gedanken angenommen und durch eigenes Sichselbermutmachen unterstützt werden. Auch damals, mit Konzentration auf das Gesundwerden, bin ich nach der Hälfte der Zeit aus dem Spital entlassen worden, die die Ärzte dafür veranschlagt hatten...

Darum reit ich immer wieder darauf herum und steig nicht herunter davon. Wirklich "positives" Denken heißt ja bitte nicht, ich setz eine rosa gefärbte Brille auf, montiere Scheuklappen dran und laufe ab sofort nur noch mit abgeschaltet dümmlichem Grinsen durch die Gegend.

Wirklich "positiv" zu denken, ist in meinem Erleben eben das Bemühen, mit meiner Energie - nach Bestandsaufnahme eines nicht erfreulichen Derzeitzustandes - NICHT in dieser Bestandsaufnahme hängenzubleiben, sondern mich auf die Lösung und auf das zu fokussieren, was ich haben will...

Deshalb finde ich es auch schade, daß Kritik gelegentlich etwas undifferenziert angebracht wird. Lösungsorientiert zu denken, ist ja bitte nichts Neues. Und daß es die eigene Kraft bedeutend unterstützen kann, wenn ich mich nicht in ewigem Dauergejammere verliere, sondern mich selber am Schopf packe und mir sage, schau mal wie du da jetzt rauskommst - das liegt doch ebenso auf der Hand...

Meint
Kinny

meint Nizuz auch :)

komm wir streichen das jetzt ROT im Kalender an !

Oder is Rot die falsche Farbe...nich daß da die falsche Schwingung heimlich drin rumspukt ;)
 
So ist es...

Ich habe das ja schon einmal erlebt. Vor einigen Jahren. Da hätt ich ohne schulmedizinische Einrichtungen aber ziemlich alt ausgesehen, kann ich dir sagen. Und damals habe ich schon erlebt, wie diese Medikamente wirken - und vor allem was für Nebenwirkungen ausbleiben, wenn sie mit den eigenen Gedanken angenommen und durch eigenes Sichselbermutmachen unterstützt werden. Auch damals, mit Konzentration auf das Gesundwerden, bin ich nach der Hälfte der Zeit aus dem Spital entlassen worden, die die Ärzte dafür veranschlagt hatten...

Darum reit ich immer wieder darauf herum und steig nicht herunter davon. Wirklich "positives" Denken heißt ja bitte nicht, ich setz eine rosa gefärbte Brille auf, montiere Scheuklappen dran und laufe ab sofort nur noch mit abgeschaltet dümmlichem Grinsen durch die Gegend.

Wirklich "positiv" zu denken, ist in meinem Erleben eben das Bemühen, mit meiner Energie - nach Bestandsaufnahme eines nicht erfreulichen Derzeitzustandes - NICHT in dieser Bestandsaufnahme hängenzubleiben, sondern mich auf die Lösung und auf das zu fokussieren, was ich haben will...

Deshalb finde ich es auch schade, daß Kritik gelegentlich etwas undifferenziert angebracht wird. Lösungsorientiert zu denken, ist ja bitte nichts Neues. Und daß es die eigene Kraft bedeutend unterstützen kann, wenn ich mich nicht in ewigem Dauergejammere verliere, sondern mich selber am Schopf packe und mir sage, schau mal wie du da jetzt rauskommst - das liegt doch ebenso auf der Hand...Meint
Kinny


denn Kritik ist immer Selbstkritik


und wenn ich mir wünsche, dass der "Andere" sich ändert
dann sollte ich mal besser bei mir selbst anfangen nanabosho:rolleyes:




LG Ali :D
 
ja du, aber wennste alles so richtig aufgearbeitet hättest, was dir seit deiner Geburt passiert ist, dann hätteste nie und nimmer nen Schnupfen gekriegt und sterben tuste dann irgendwann aus Versehen.

:D

Hey, hab lieben Dank für Deinen Hinweis.
Hab ihn jetzt restlos aufgearbeitet meinen Schnupfen. …freu,hüpf. :danke:
Lag dran, dass damals bei meinem allerersten Schnupfen, den ich seither vollkommen verdrängt zu haben schien, sich alle gaaanz lieb und fürsorglich um mich gekümmert haben, besonders meine Mamma. Stimmt genau, jetzt wo Du das schreibst fällt es mir wieder ein, die taten fast so, als ob ich im Sterben liegen würde.
Scheinbar bin ich (mit meinen nassen Haaren) also eigentlich unbewusst nur auf der Suche nach Zuwendung gewesen, und mein doofes Unterbewusstsein meinte wohl, noch auf sein altes Kindheits-Muster programmiert – der schnellste Weg dafür sei es, sich einfach schnell mal einen Schnupfen einzufangen, um an ne fürsorgliche Wohlfühlbrüstige-Oase zu gelangen. :D
 
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Hey, hab lieben Dank für Deinen Hinweis.
Hab ihn jetzt restlos aufgearbeitet meinen Schnupfen. …freu,hüpf. :danke:
Lag dran, dass damals bei meinem allerersten Schnupfen, den ich seither vollkommen verdrängt zu haben schien, sich alle gaaanz lieb und fürsorglich um mich gekümmert haben, besonders meine Mamma. Stimmt genau, jetzt wo Du das schreibst fällt es mir wieder ein, die taten fast so, als ob ich im Sterben liegen würde.
Scheinbar bin ich (mit meinen nassen Haaren) also eigentlich unbewusst nur auf der Suche nach Zuwendung gewesen, und mein doofes Unterbewusstsein meinte wohl, noch auf sein altes Kindheits-Muster programmiert – der schnellste Weg dafür sei es, sich einfach schnell mal einen Schnupfen einzufangen, um an ne fürsorgliche Wohlfühlbrüstige-Oase zu gelangen. :D

dat haste jut jemacht. :thumbup:

Haste denn auch ne wohlfühlbrüstige Oase, damit du die jetzt als nächsten wichtigen Schritt auch wunschgemäß spirituell bearbeiten kannst ?

Falls nich...kein Problem...kannst dir gleich eine beim Universum bestellen.

Mußte aber richtig bestellen...(Energie folgt ja bekanntlich der Aufmerksamkeit)

nich daß de dabei (total unbewußt natürlich) an die Frau vom Nachbarn denkst und die morgen mit nem BUKO und nem Umzugswagen vor deiner Tür steht.

:D
 
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