und wenn ich mir wünsche, dass der "Andere" sich ändert
dann sollte ich mal besser bei mir selbst anfangen nanabosho
Oho, Alicebergamo!
An welcher Stelle habe ich mir gewünscht, dass sich jemand hier ändert?
Wie oft soll ich es denn noch wiederholen?
Ich habe Bücher, die in Millionenauflagen produziert und verkauft werden und die den Anspruch erheben, eine Art Hilfe (Medikament) für a l l e zu sein, in der Weise reklamiert, dass ihnen der Beipackzettel fehlt. Wenn sich jemand - vielleicht ja Du? - selbst mit einem oder mehreren dieser Bücher identifiziert, zieht er - vielleicht ja auch Du? - sich eine leicht brennbare Jacke an. Wenn Du mir als Mensch - ohne fremde Jacke und ohne Maske - begegnest, wirst Du bestimmt nicht den Eindruck haben, dass ich Dich kritisiere oder wünsche, dass Du Dich änderst.
Bei den Büchern, die ich selbst schreibe, braucht kein Beipackzettel dabei zu sein, weil sie keinen Heils- oder Medikamentenanspruch haben. Bei Deinen - wie ich bereits gesehen habe - übrigens auch nicht.
Herzliche Grüße,
nanabosho
P.S.: Vermutlich wirst Du nun wieder auf die Barrikaden gehen und mir vorwerfen, wie ich dazu käme zu behaupten, Du seiest maskiert usw. usw.
Nun ja, wenn man zwei oder drei dieser Bücher gelesen hat und ihr Vokabular kennt und ihre Standardsätze, und einem dann jemand begegnet, der einfach nur oft und oft diese Standardsätze wiederholt und sich desselben Vokabulars bedient, kommt einem das schon eigenartig vor.
Ein Mensch ist immer etwas Besonderes und keine Kopie, und wenn er eine sein will, wird ihm das nicht gut tun.
Sagen wir: Ich habe Dich - Dein Selbst -
vermisst und nicht kritisiert. Es ist ein Riesenunterschied, ob Du als Alicerbergamo daherkommst oder als Abziehbild einer Figur aus einem Buch, ganz besonders in meiner Wahrnehmung.