Hier hat sich eine "wundervolle" Welt des "es wird/ist alles gut" aufgebaut

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Oh, kenne ich. Krasses Bsp. ist halt auch immer, wenn jemand stirbt. Wie soll man da seine Visionen mit ihm noch umsetzen? Geht doch gar nicht.
Ich habe gemerkt, dass jene Visionen die größte Chance haben in die Realität zu kommen, die ich aus mir selber heraus gestalten kann.
Je mehr sie allerdings in Verbindung mit anderen stehen, um so größer wird einfach der Unsicherheitsfaktor. Ich vertraue anderen, doch fällt es mir schwer, mich auf sie zu verlassen (im Sinne von > der wird das schon machen). Allerdings ist es wiederum auch etwas sehr Sönes, wenn er / sie das schon machen wird.
Ich mußte aufgrund meiner Erfahrung erst lernen, dies in vollen Zügen geniessen können.



Leben ist Veränderung, ja. Das ist das Einzig Beständige, sehe ich auch so... aber manchmal mag ich einfach keine Veränderung. Da mag ich an dem jetzigen Zustand festhalten... z.B. wenn ich mit meiner Tochter grad einen innigen Moment erlebe. Wie soll ich da wollen, dass alles weiter geht, sich entwickelt? Ich finds doch grad schön, so wie es ist, hm. Auch nicht immer leicht, offen zu bleiben *find.


LG :umarmen:

So, und was passiert jetzt.......es ist für mich stimmig !:thumbup::D

LG Asaliah:umarmen:
 
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lichtbrücke;3423281 schrieb:
Und das ist auch der Grund, warum ich der Meinung bin, dass jemand, der durch irgendein Ereignis in ein tiefes Loch fällt, ruhig erstmal eine oder mehrere Runden heulen kann/darf (wasauchimmer). Wenn er diese neue Situation *hat*, sie annimmt, wächst seine innere Kraft wieder und er kann beginnen, seine Gedanken und Emotionen bewusst zu trainieren.

Guten Morgen, lichtbrücke (vielleicht trägst Du diesen Namen zu Recht)!
Ich möchte ungern ein Gesetz daraus machen, aber selbst habe ich es so erlebt. Erst als ich "ganz unten" war und mich dafür dankbar fühlte, dass ich eben ganz einfach noch da war und meinen eigenen Mutterwitz behalten hatte, begann sich etwas zu verändern. Inmitten der "Abwärtsspirale" hatte ich versucht, sie durch "positives Denken" aufzuhalten oder umzukehren und musste den Eindruck gewinnen, dass es eher noch schneller "bergab" ging. Da ging mein Vertrauen in dieses Konzept eigentlich zu Bruch, und im Augenblick wird es auf neue, ganz andere Weise allmählich wiederhergestellt.

Herzliche Grüße,
nanabosho
 
Und vielleicht noch etwas zu der Frage, ob ich bestimmte Geschichten der Vergangenheit, die ich längst losgelassen habe, erwähnen kann, sie vielleicht als Beispiele verwenden oder sonst irgendwie daran denken kann:
Ja! Für mich wurden viele davon zum reinsten Segen, weil ich dadurch den Dramenstoff für meine Romane und Erzählungen bekam. Und ich hatte nicht mal die Empfindung, davon von neuem "runtergezogen" zu werden.
Es ist wie ein Medizinball oder ein schwerer Gegenstand, dessen Last ich einmal trug. Ich habe ihn losgelassen und er liegt nun am Boden. Es tut nicht weh und belastet auch nicht, ihn dort zu s e h e n oder vielleicht zu jemandem lachend zu sagen: "Dort liegt die Last noch rum, die ich jahrelang getragen habe." Auf das Gefühl wirkt sie eher so ungefähr wie eine Siegestrophäe.
Denn die Verbindungslinie, -schnüre oder wie man es immer nennen will, die Verbindung der einstigen Last zu meinem Inneren, die ist gekappt. Und die eigene Vergangenheit wirkt dann wie ein Film, den man im Wissen, dass es n u r ein Film ist, aus heiterer Draufsichtsperspektive ansieht.
Wenn da aber ein Gefühl ist, das einen noch "runterreißen" will, wurde die Last nie wirklich losgelassen!!!!

Herzliche Grüße,
nanabosho
 
liebe Foris


dieser Satz spricht mich ungemein an


was ist eigentlich Realität?


und was ist Fiktion?


aus meiner Sicht ist die Vision entscheidend

denn ich erschaffe meine Realität


und wenn ich bei der jetzigen Realität verweile


ändert sich nichts...

es wiederholt sich nur und bleibt beim alten.


bewusst erschaffen heisst aus meiner Sichtweise:


mit den Kopf in den Wolken (und den Füssen auf der Erde
mit einem wenigstens:lachen:)


also: soll ich denken und fühlen ich bin reich, auch wenn dem nicht so ist?


JA



soll ich denken und fühlen, dass die Welt gut ist, auch wenn dem nicht immer so ist?


JA



soll ich denken und fühlen, dass ich in einer wundervollen Beziehung lebe
und nur das Beste im anderen sehen, obwohl das nicht immer so ist?


JA



und dadurch erschaffe ich eine neue
für mich bessere Welt


statt zu kritisieren
zu lamentieren
sich ständig zu beklagen


denn ich erhalte das
wozu ich auch ein match bin


ein Magnet
der das anzieht, was er selbst ist


LG Ali:umarmen:


Du bist so eine süße Knutschkugel - dankeschön, du hast meinen Tag gerettet!


:umarmen:
Frl.Zizipe
 
lichtbrücke;3423281 schrieb:
Dazu passt auch der Ausspruch "Alles, was du bekämpfen willst, ziehst du verstärkt in dein Leben".

der Satz paßt immer und überall.

so gut wie: du hast Schnupfen - dann hast du von irgendwas die Nase voll.

da findet sich immer was und bestätigt somit scheinbar solche *Weisheiten* aus dem New-Ätsch-Bauchladen.

Dieser Spruch ist genauso ein Unsinn wie die Mär vom *guten Magneten*, der man angeblich wird, wenn man nur *richtig denkt und fühlt*.
 
Was ich bei mir festgestellt habe, wenn ich etwas wirklich möchte, aus mir heraus, dann tu ich das mit all meiner Energie. Und diese Kraft ist dann nglaublich stark. Ich lass mir dann auch nichts drein reden. Das schafft niemand.
Das ist allerdings nur in Situationen, wo es wirklich um MICH geht.
Ein kleines Beispiel:
Ein Wochenende im Wald verbringen.Ohne Kinder, ohne Rücksicht oder Verantwortung für einen anderen Menschen.
Ich kann das sowas von unglaublich geniessen.:)
Ist aber auch ein Prozess, der sich erst vor kurzem entwickelt hat.
Das mit dem "einfach, oder selbstverständlich" geniessen ohne irgendwo im Hinterkopf den Gedanken von....egoistisch....auch wenn nur ganz leise zu vernehmen, hat doch viele Jahre gedauert.
 
Ich fass mich kurz::)

Das Konditionierte ist oft das Stimmigste. Ist auch in der Physis so. Analog wahrnehmbar. Geht so weit, dass sich bei langer Gewöhnung an konditionierte Bewegungsmuster sich das Natürlichste unstimmig anfühlen kann.

Daher kann das schon eine Krux sein mit dem, was sich stimmig anfühlt. Naja, Offenheit für neue Erfahrungen, andere geistige Inhalte und das eigene Unbewusste...ist alles wieder individuell verschieden.

Neue Erfahrungen werden aber auch oft ungewollt gemacht.
Und ja, das Unbewusste zieht auch an. Viele Menschen fragen sich dann, warum passiert mir das?
 
***zur Erläuterung: mit Kinkerlitzchen mein ich z.B. mal kurz wegen irgendwas ärgerlich zu sein, nen kleines Problemchen halt, im Gegensatz zu unter Umständen lebensbedrohlichen existentiellen, chronischen Problemen, Krankheiten oder Situationen.

Mit Freude am Leben und dem Fokus auf das, was ich gerne (wieder)haben möchte, habe ich im vergangenen Frühjahr eine Situation geschafft, wo der Karren tatsächlich am Schleudern war. Zu wenig auf mich gehört habend, kam es zum Hörsturz. Für eine beruflich Musik Machende eine existenzielle Frage, ob und vor allem wieviel und wie differenziert ich hören kann... Man sagte mir im Spital, das kann jetzt Monate dauern und vielleicht brauchen Sie eine OP, denn wenn die Hörnerven nicht wieder anstarten, dann...

Ich ging heim und habe mir, um nicht im Kreis an der Decke zu gehen, ununterbrochen vorgesagt, ich liebe meinen Beruf, ich übe meinen Beruf noch viele Jahre mit Freude aus - und habe mir mit aller Kraft vorgestellt abends vor dem Einschlafen, wie ich wieder mitten unter den Kollegen steh und alles ganz klar hören kann. Und ich habe mich, wenn mich der Mut und die Kraft zum Vorstellen kurzfristig verlassen hat und die Angst über mir zusammenzuschlagen drohte, mit einem guten Freund getroffen und mit ihm über alles geredet, was mir Freude macht an meinem Beruf - er hat mich nach besten Kräften bestärkt - und hat mit mir Dinge unternommen, die mir Freude gemacht haben. Um meinen Fokus auf dem zu halten, was ich WILL. Anstatt auf die Sch***, in der ich grad stecke.

Vier Wochen später habe ich gehört, als ob NIE etwas gewesen wäre. Einer Freundin, die zur fast gleichen Zeit einen Hörsturz hatte wie ich (und unsere damaligen Hörkurven sahen ungefähr gleich bescheiden aus), habe ich mitten in der Krise gesagt, was ich tue. - Sie schaute mich fassungslos an und sagte, ich KANN das nicht... Sie trägt seit einigen Wochen ein Hörgerät. Weil sie ihr Hörvermögen nicht wiedererlangt hat.

Wir sind übrigens beide auf die gleiche Art schulmedizinisch betreut worden, unabhängig voneinander.


Das kann nun ein Zufall sein.

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, wie ich für mich aus dem Schlamassel gekommen bin. Und ich höre seither aufmerksamer auf mich.

Gruß
Kinny
 
der Satz paßt immer und überall.

so gut wie: du hast Schnupfen - dann hast du von irgendwas die Nase voll.

da findet sich immer was und bestätigt somit scheinbar solche *Weisheiten* aus dem New-Ätsch-Bauchladen.

Dieser Spruch ist genauso ein Unsinn wie die Mär vom *guten Magneten*, der man angeblich wird, wenn man nur *richtig denkt und fühlt*.

Applaus.. Applaus.. :thumbup:

Hm.. mit dem "Nu Ätsch" ist es vermutlich so wie mit dem Rauchen - man weiss, das es ungesund ist, trotzdem zieht man sich immer wieder einen rein. Und wenn dann jemand kommt, u. das Weltbild des Genusses zerstört, oder einem sogar die geliebten Tschick wegnimmt, dann wird man unruhig u. aggressiv.
Sag, gehts nicht dem Eso auch so?
Wenn nun jemand kommt, und ihm sein süsses Lutschiges Rosa Eso Weltbild wegnimmt - kritisiert, ... dann hagelts die üblichen Angriffe

"Nein, bitte nimm mir nicht meine Illusionen, ich BRAUCHE sie..." :rolleyes:
 
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Brummbär;3423609 schrieb:
Applaus.. Applaus.. :thumbup:

Hm.. mit dem "Nu Ätsch" ist es vermutlich so wie mit dem Rauchen - man weiss, das es ungesund ist, trotzdem zieht man sich immer wieder einen rein. Und wenn dann jemand kommt, u. das Weltbild des Genusses zerstört, oder einem sogar die geliebten Tschick wegnimmt, dann wird man unruhig u. aggressiv.
Sag, gehts nicht dem Eso auch so?
Wenn nun jemand kommt, und ihm sein süsses Lutschiges Rosa Eso Weltbild wegnimmt - kritisiert, ... dann hagelts die üblichen Angriffe

"Nein, bitte nimm mir nicht meine Illusionen, ich BRAUCHE sie..." :rolleyes:



das ist Mangeldenken


mir kann niemand etwas wegnehmen
es gibt NICHTS was grösser wäre als ich SELBST


so machst du dich klein, du kleines Brummbärchen
mit ätsch &co.:umarmen::lachen:
 
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