Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Das ist zT richtig. Am Anfang der Praxis steht selbstverständlich die Erwartung; sonst würde man ja keinen Sinn darin sehen, irgendwas zu machen. Eigentlich steckt in Allem, was man tut Erwartung. Egal in welchem Bereich...

Nur ... im Laufe der Praxis lernt man Abstand zu den Erwartungen zu bekommen und ist nicht mehr enttäuscht oder zweifelt an der Richtigkeit der durchgeführten Praxis, wenn der Rummmms vom Vortag nicht eintritt, sondern gar nichts passiert...

Vielleicht war der Rummmms vom Vortag ne Lösung einer Blockade, das wäre dann die Erklärung, warum sich am nächsten Tag nichts tut und zB das Chi ungehindert und wie ein sanftes Bächlein durchfliessen kann, egal, wo man es hinschickt.

Und nein; ich erwarte jetzt nicht, dass Du damit was anfangen kannst :) ...

Gut formuliert, nur der Weg bis dahin ist lang, sehr lang.
Die größte Hürde ist das Loslassen der Angst. Geist und Körper trennen, geht über den Selbsterhaltungstrieb.
Es ist wie ein kleiner Tod, und wer will sterben.
 
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Wie macht man das innere Licht bewusst?
.5 das Licht in sich erfahren

Das innere Seelenzentrum beim Herzen, das Herzzentrum, es ist mit der 12-blättrien Lotosblume gereinigt und vorbereitet worden.
Das Ich hat sich in den `Stille-Modus` begeben. Die innere Ruhe ist hergestellt. Die Gedanken und alle Sinne sind abgeschaltet und damit ist das denkende, wollende und tätige Ich zur Ruhe gekommen. Der Atem ist bewusst geworden und mit ihm ist das Selbst als Sein bewusst, das Selbstbewusstsein.
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Einkehren in das innere Heiligtum der Seele
Niederknien am inneren Altar des Lebens,
In Demut empoblicken auf das ewige göttliche Licht,
Den inneren Atem im Gebet zum Himmel richten

`Herr Jesus Christus,
Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben,
niemand kommt zum Vater, als durch Dich.
Denn Du bist das Licht der Welt,
Und wer an Dich glaubt, der wird leben,
Gleich wenn er denn gestorben ist.
Und Du willst ihn lieben
Und Wohnung bei ihm haben.
Und wer Dein Licht des Lebens und der Liebe
in sich zu tragen in der Lage ist,
der erhält das Recht, Kind Gottes zu sein.
Und so will auch ich,
durch die innere Geburt des Lichtes,
Kind im Reiche Gottes sein,
Aus dem Dunkel hervortreten,
Und das Lichtsiegel der Liebe und des Lebens
In mir tragen, durch Dich, Christus unseren Herrn`
Amen

Das Gebet ist ein Geschenk von Christus unseren Herrn
Alles Liebe ELi
.
 
Ich betrachte das Konzept an sich nicht als Problem. Ein Glaubensbekenntnis, eine Philosophie, ein Weltbild gehören zwar zu den Konzepten, aber was Konzept und Sein so fundamental trennen kann ist nicht ein Konzept sondern mMn. das konzeptionelle Denken an sich.

Dieses ist vollkommen vom Verstand erschaffen. Im Gegensatz zu Glaubensvorstellungen ist es darüber hinaus, was die Realität bestimmt. Eine Realität, die nicht aus sich selbst heraus existiert.

Egal welchen Gegenstand ich nehme, ich finde keine eigene Natur darin. Keine wirkliche aus sich selbst heraus bestehende Entität, kein Wesen. Der Bildschirm auf den ich gerade Blicke, ist ein Konzept, das aus unzähligen anderen „Gegenständen“ und „physikalischen Gesetzen“ funktioniert. Er ist aber Leer von Bildschirm. Der Verstand erkennt das Konzept und ein Bildschirm ist mehr als Real, da würde doch jeder Zustimmen. Genau das ist das konzeptionelle Denken, in dem Wirklichkeit ähnlich wie ein Traum funktioniert.

Der Traum macht Bilder obwohl ich im Bett liege und Schlafe. Der Bildschirm wird Teil der Wirklichkeit, der Realität weil der Verstand ihn als Teil der Existenz begreift.

Bei genauerem Hinsehen, ist er aber erstens nur bedingt existent, zweitens nicht wirklich aus sich heraus und drittens hat er keine eigene Natur, die malt ihm der Verstand.

Nun ist es ein großer unterschied dieses durch eine analytischen Betrachtung zu erkennen oder dieses Konzept zu durchbrechen.

Durchbrechen bedeutet hier Anwenden. Anwendung der Bewusstheit, erkennen und handeln.
Dies zu erleben ist mit der analytischen Betrachtung dann ganzheitlich.

Die Anwendung, das durchbrechen des Konzeptes, macht nämlich etwas. Es zeigt etwas über die Natur, sobald das konzeptionelle denken durchbrochen ist.

Es fällt zb. auf das unkonzeptionell die Natur in ständiger Bewegung und Veränderung ist. Alles in ihr. Physisch und sogar psychisch.

Ein Blick aus dem Konzeptionellen heraus sagt noch viel mehr über die Realität, sie ist immer Jetzt, während Konzepte ziemlich genau vorhersagen können was morgen passiert. Nie mit absoluter Sicherheit aber jeder kennt prognostizieren von Morgen oder das Erinnern an Gestern. Nur geschehen diese immer Jetzt und sind bedingte Prognosen.

Zeit ist bedingt und nicht dem Bewusstsein entspringend, eine verschiedene Anzahl von Bewusstseinsmomenten die als gesamter Faden einen Zeitraum bilden, durch Erinnerung und durch Prognosen und Erwartungen.

Dies alles zu erleben, nicht analytisch zu verstehen sondern sich darüber Bewusst zu sein verändert das ganze Sein. So passieren also die ganze Zeit über Dinge, die vom Verstand völlige Entität bekommen und so die Wirklichkeit vorgaukeln, die nicht wirklich aus sich heraus besteht sondern vom Verstand erschaffen. In Mythen sogar intersubjektiv.

Das Bewusstsein ohne Färbung vom konzeptionellen Denken, verändert das Sein sogar so sehr, dass es Menschen gar nicht wahrhaben möchten. Wenn man hier einmal auf Platons Höhlengleichnis Bezug nehmen möchte wird die Schlagkraft deutlich, was das gewohnte konzeptionelle Denken für Auswirkungen hat.

Betrachtet man die Schatten in Platons Gleichnis als konzeptionelles Denken, ist dies eine sehr aufschlussreiche Geschichte, denn die ganze Entität, sämtliche Eigenschaften die etwas bekommt und sämtliches Empfinden dass dabei entsteht, ist bei genauerer Betrachtung nichts als Schatten einer Erscheinung.

Das Höhlengleichnis nach Platon – imago nuntiorum (uni-leipzig.de)

Das einzige was mir häufig negativ auffällt ist, dass Menschen, die entweder analytisch oder ganzheitlich diese „Leerheit“ erfahren haben die Konzepte, konventionellen Wahrheiten oder bedingten menschliche Mythen, auch sinnvolle, beginnen zu leugnen und als Illusion abzutun.

Bedingt mag es einem Traum ähneln, und darin wird man die Natur und das bedingte entstehen und werden wohl niemals in Gänze erfassen können, da es ja ein Teil davon ist, ABER es gibt keinen Grund es zu leugnen, wenn man es durchbrochen hat.

Welchen Sinn hat es, meine Staatsbürgerschaft oder Postleitzahl zu leugnen, auch wenn ich das Konzept dahinter ganzheitlich erlebe? Gar Keinen, denn es ermöglicht das Zusammenleben mit Menschen und meine eigene Existenz in diesem System. Stabilisiert sich also die Bewusstheit, macht es nichts sich in den Konzepten zu bewegen. Darum meine ich sind die Konzepte nicht der Grund der Illusionen sondern das konzeptionelle Denken an sich.

Eine Gefahr die ich sehe ist aber, aus der Leerheit ein Konzept zu machen, bzw. die Leerheit zu einem Konzept bzw sie konzeptionell zu leben! Dadurch würde ich mich in gleicher Weise im konzeptionellen Denken bewegen, es nicht bemerken nur jetzt vollkommen der bedingten Realität verrücken, quasi verrückt sein.

Letztlich kommt dann so etwas raus wie: Nichts hat mehr eine Bedeutung. Alles ist Gleichgültig, nichts lohnt sich mehr. Ganz im Gegenteil, verlieren Konzepte eventuell ihre Bedeutung, was sich aber offenbart, etwas das wirklich existiert, ist aber alles andere als Bedeutungslos, Gleichgültig oder anders nihilistisch. Ich glaube das Basteln sich Menschen zusammen, die zu Viel Lesen und zu wenig erfahren, so dass sie alles mögliche Zusammenführen und vermischen. So das Gleichmut und die Unwichtigkeit der Konzepte (in Betracht und Relation zum Bewusstsein und die wirkliche Natur) geleugnet und unwichtig gemacht werden, was bedingt falsch ist.
Aus meiner Sicht eine ganz verwirrte und falsch assoziierte Schlussfolgerung.

Aber nun ja, was willste machen.
Ich arbeite mehr mit Denkweisen und Grenzen, die die Menschen haben, läuft aber ähnlich.
Gehen wir mal etwas in der Zeit zurück, als den Menschen erzählt wurde, die Erde ist eine Scheibe und Gott lässt es regnen.
Die Logik ist aus der Eigenprojektion heraus. Ich kippe Wasser in ein Waschbecken und es läuft ab.
Also muss jemand es regnen lassen, der Typ der das Wasser ins Waschbecken kippt. Gott.
Und am Rand läuft es dann wieder ab, von der Scheibe runter, also als Abfluss.
Steckt also eine bestimmte Logik dahinter. Das war deren Realität.
Jetzt haben die Menschen ein Problem, sie sind kaum gewillt, etwas Neues anzunehmen, denn dann müssen sie ihr altes Weltbild aufgeben.

Wäre man damals damit gekommen, Verdunstung, Abkühlung der Luft und dann entsteht Regen, Erde als Kugel usw. Dann hätten die Menschen einen für verrückt erklärt, weil es nicht in ihre Denkweise passt. Hätten auch dann den Gott aufgeben müssen, der es regnen lässt.

Die hätten dann genauso reagiert wie die User im Forum.

Im Abstand gesehen, ist es dann die Frage, wer die Narren waren, die glaubten das Gott es regnen lässt und es an den Kanten der Scheibe abläuft, oder die, die Verdunstung erkannt haben.

Die Masse der Narren macht das Ergebnis nicht richtiger.

So ändert sich mit jeder Erkenntnis die Sichtweise, nur es ist und bleibt eine Illusion.
 
Ist dann immer eine Sache des Standpunktes, wo die Narren stehen.
Meine Arbeitgeber sagte zu mir, du arbeitest zu schnell, wir arbeiteten im Team.
Ist eine reine Sache des Standpunktes.

Nur Narren zerstören den Planten, der sie ernährt und damit sich selbst.
In deiner Welt bist du halt dein eigener Superheld.
 
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Nicht das du auch schon so riechst.

Ach was, ich habe genug Eau de Cologne und so ...

th
... und ein :weihnacht

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