Heimkehr ins Lichtreich
und nun wieder zurück zum Thema . . .
Der Weg des Yoga und des Dalai Lama ist die
`Überwindung der Leid-schaffenden Emotionen`
Was sind eigentlich Emotionen?
Nach
Wikipedia gehören die Emotionen zu den psychophysisch erfahrbaren Gefühlen, unterscheiden sich jedoch von diesen dadurch, dass sie als `grosse Gefühlsregungen` mit deutlich wahrnehmbaren physischen Veränderungen im Menschen verbunden sind.
Emotionen nach anthroposophischem Verständnis
Nach
Anthrowiki gehören Gefühle und Emotionen mit ihren Äusserungen von Lust und Leid, Freude und Schmerz, Sympathie und Antipathie u.a. zu den Kräften des triebhaften Astralleibes, der auch Emotionalleib genannt wird. Emotionen werden aber stärker und intensiver als Gefühle ausgelebt und können bis zu unkontrollierten physiognomischen Veränderungen führen.
Anhang anzeigen 86855
(Bild aus AnthroWiki)
Solche physiognomische Veränderungen sind stets ultimativer sichtbarer Ausdruck innerseelischer Vorgänge aufgrund menschlicher Empfindungs- und Verhaltensweisen im Leben. Um diese und ähnliche Veränderungen im physischen Leib zu vermeiden, müssen die Empfindungs- und Verhaltensweisen im Leben geändert d.h. kontrolliert, abgebaut und umgewandelt werden. Hierfür gibt es bestimmte Techniken, Verhaltensweisen und Überwindungsstrategien wie Yoga, insbesondere das Raja Yoga und den buddhistischen Weg des Dalai Lama zur Überwindung der Leid-schaffenden Emotionen.
Alles Liebe ELi
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Wohin die Emotionen zugerechnet werden, zu welcher Substanz, ob nun im Zusammenspiel mit dem Körper, Lichtkörper oder rein Geistig betrachtet, spielt für mich keine große Rolle.
Wenn ich den Prozess der Emotion wahrnehme, ist mir das bereits Aussagekräftig genug.
Und ich sehe da ganz klar positive, negative und neutrale Emotionen.
Die neutralen wirken gegen positiven und negativen erstmal nichtssagend, auch wenn ich das mittlerweile nicht mehr so sehe, würde ich sie jetzt erstmal beiseite lassen, denn was die Achterbahn so richtig in Rollen bringt sind die Positiven und Negativen.
Auch glaube ich nicht, dass es darum geht, Emotionen auszulöschen, am entstehen zu hindern oder ihren "Wert" zu leugnen.
Man kann die negativen Emotionen sicherlich auch kurzfristig ausblenden, das berühmte Wegatmen und das mag vielleicht eine Zeit lang gut gehen, aber ich persönlich halte das für sehr kurzsichtig.
Viel wichtiger ist es mMn. zu schauen wie sie überhaupt entstehen. Unter welchen Situationen, welchen Ansichten, unter welchen Erwartungen, Entscheidungen, Einordnungen und letztlich Handlungen und dabei vor allem dem "nicht zu Handeln"!
Auch geht es mMn. nicht darum Emotionen ununterbrochen zu analysieren, sondern sie als Teil des Lebens zu integrieren, besonders die positiven.
Ich kenne kaum eine "Energie" die soviel Einfluss auf das bestreben eines Menschen hat, als positive und negative Emotionen. Auch ist die Wirkung von positiven und negativen Emotionen auf den Körper und Geist weit erforscht.
MMn. gibt es einen Weg den man durch sämtliche Ansichten und Handlungen folgt, der in positiven und negativen Emotionen gipfelt.
Emotionen sind sehr flüchtig. Freude kann sehr intensiv sein, dann verschwindet sie, und es wird geschaut, was kann ich tun um dies wieder zu erleben? Gefährlich ist es, wenn man Freude iwo erwartet und einem Irrtum unterliegt.
Gefährlicher aber, die Bedingungen und Voraussetzungen für Lethargie oder Depression nicht zu erkennen.
Für mich ist ziemlich klar, dass so schön die Emotionen auch sein können, es einen Zustand gibt, in dem positive Emotionen mit deutlich tieferen Qualitäten einhergeht die unabhängig von den Emotionen deutlich Glücklicher sind. Freude zum Beispiel der sich Dankbarkeit und innere Ruhe und Verständnis anschließen. Das macht für mich zb. Freude zu einem I-Tüpfelchen, welches auf einem deutlich festeren, kostbareren Fundament steht.
Nur die Freude, erzeugt durch die Umstände, zu suchen kann darum ein Lebenlanges herumirren werden, das ziemlich erbärmlich werden kann. Denn solange die Umstände fehlen, fehlt die Freude im Leben. Möglichkeiten die erscheinen werden gar nicht mehr wahrgenommen. Die ganze Welt wurde zum Ziel.
Warum ich es für wichtig halte sich mit den negativen Emotionen auseinanderzusetzen ist ganz einfach, Hass und Wut zb. sind enorm starke Energien.
Hier kommt mir auch Impulsiv in den Geist. Raus damit, so bin ich! Ich denke das ist vollkommen in Ordnung und halb so wild. Die Gefahr besteht da, wo diese Wut und der Hass, wirklich großen Schaden anrichten kann.
Da denke ich dass man zwar die Umstände nicht leugnen darf, aber die Emotion zufügen muss.
Die Emotion von Hass und Wut zb., ist in dem Moment das wirkliche Problem, nicht die Situation die sie erzeugte. Zumindest für das Bewusstsein, wenn es sich vollkommen in der Situation verliert. "Weil du dies getan hast (oder noch schlimmer weil du so bist (Rassismus), bin ich Wütend, darum zerstöre ich jetzt dein Leben!"
Das ist die Gefahr die ich an negativen Emotionen sehe und den gibt es wirklich. Weil jemand anders aussieht, etwas anderes liebt usw. usf. entsteht Hass, Wut, Verachtung in einem anderen Menschen. Was sagt das über die Welt dieses anderen Menschen? Was über sein erleben und richtig und falsch und die Möglichkeit die Welt zu betrachten?
Hier eine Emotion nicht impulsiv auszuleben sondern nachzudenken wäre doch äußerst wichtig, nur gibt es ein weiteres Problem, Wut und Hass ist eine so starke Emotion, dass erwiesenermaßen, die Denkfähigkeit darunter leidet. Man kann gar nicht mehr klar denken! Also macht es sehr viel Sinn, negative Emotionen zu beleuchten und zu schauen, warum und wie sie entstehen.