Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Die Schöpfung ist von Gott und Gott ist in jedem Lebewesen auf der Erde. Und doch machen die Menschen die Schöpfung kaputt, weil die teuflische Habgier, der Machttrieb und der Grössenwahn sie dazu treiben.
Dem ist so,ja.
Trotzdem ist das hier..
Doch den Kopf in den Sand stecken, das macht die Sache nur noch schlimmer. Wer das erkannt hat, der fängt bei sich selber an und vermeidet den Müll, die Plastikflaschen und den Schrott. Heimkehr ins Himmelreich ist erst möglich, wer das bei sich selber realiert und durchgesetzt und seinen Schicksalsrucksack leer gemacht hat. Alles Jammern darüber und so weitermachen wie bisher nützt niemanden und ist nur Luzifers Appelstroop.
LG ELi
..missverständlich, weil Du von außen nach innen gehst. Es geht aber von innen nach außen und nicht über einen „Schuldrucksack“,
soll heißen : Wenn Du Dir des Himmelreichs in Dir gewahr wirst, wird das Konsequenzen für Deine Habgier haben, etc. Wir können davon ausgehen, das der Herr Jesus nicht seine ersten 30 Lebensjahre Pfandflaschen gesammelt hat, sondern ERST das Himmelreich in sich gewahr wurde.
Die Buddhisten haben die richtige >Methode. Je mehr sie meditierend von diesem Reich erfahren, um so nützlicher sind sie für ihr Umfeld…
…und können so bescheiden leben wie der Menschensohn, der nirgendwo einen Ort hat, wo er sein Haupt niederlegen kann:oops:…das reduziert nebenbei erwähnt den Energieverbrauch (y)
Kann ich auch nicht. Auf unseren Herrn Jesus Christus:sekt:
 
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Du stellst Dich nicht gerne den etwas anstrengenderen Diskussionen @ELi7 ?
Dabei sind die etwas unorthodoxeren Ansichten nicht unbedingt des Teufels, sondern schlicht Gnosis, die erwähnst Du ja auch in Deiner Schule. Und dort kommt man wirklich zu erstaunlichen Ansichten, wo man mit schwarz und weiss schon mal durcheinander kommen kann.
 
Was wäre nur aus der Lehre Jesu Christi geworden, wenn er dabei potentielle Kursteilnehmer im Auge gehabt hätte?
Naja, das wissen wir ja eigentlich. Kaum war er beim Vater ging es auch schon los. Gott sei uns gnädig.
 
da bin ich voll bei dir.
Nur es läuft bei mir über die Effektivität.
Nicht unnötige Kosten.
Hat auch etwas mit der Unabhängigkeit von allem zu tun.
Kein Auto, Wohnung bis zum Anschlag auf Effizienz getrimmt, kein unnötiger Konsum, Obst und Gemüse kommen zum größten Teil aus dem eigenen Garten.
Möbel nachhaltig und langlebig.
Klamotten tragen, bis es nicht mehr geht.
Kosten und Belastungen vermeiden. Bleibt natürlich die Eitelkeit auf der Strecke usw.
Bin auch ein Mensch der Wiederverwertung. Mache Gärten z.B. so schleppe ich Dinge, die der eine Wegwerfen will, in den Garten des Nächsten. Aufarbeiten und Wiederverwenden.
Spart zum einen die Produktionskosten zum anderen ist es Müllvermeidung, drittes es spart enorm.

Der PC an dem ich sitze, ist 15 Jahre alt, immer wieder erneuert, aus Teilen der Wegwerfgesellschaft.
Hat somit kaum etwas gekostet, nur musste mir das Wissen aneignen.
Man kann viele machen, das Schlechteste ist, etwas wegzuwerfen das man noch verwenden kann.
Hemden z.B. haben nach 30 Jahren dann den Geist aufgegeben, dann sind sie Putzlappen, danach werden sie entsorgt.
Das so gesparte Geld kann ich sinnvoller einsetzen. Du weißt, Dritte Welt usw.
@ramalon
Wenn das alles stimmt, dann hast du eine vorbildliche Lebenseinstellung und eine vom Glauben an eine göttliche Schöpfung und von der Liebe zum Mitmenschen getragene Gesinnung. Dann erkläre doch mal, warum du den Glauben an Gott ablehnst und nur an dich selbst glaubst.
LG ELi
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Heimkehr ins Lichtreich
und nun wieder zurück zum Thema . . .

Der Weg des Yoga und des Dalai Lama ist die
`Überwindung der Leid-schaffenden Emotionen`

Was sind eigentlich Emotionen?
Nach Wikipedia gehören die Emotionen zu den psychophysisch erfahrbaren Gefühlen, unterscheiden sich jedoch von diesen dadurch, dass sie als `grosse Gefühlsregungen` mit deutlich wahrnehmbaren physischen Veränderungen im Menschen verbunden sind.

Emotionen nach anthroposophischem Verständnis
Nach Anthrowiki gehören Gefühle und Emotionen mit ihren Äusserungen von Lust und Leid, Freude und Schmerz, Sympathie und Antipathie u.a. zu den Kräften des triebhaften Astralleibes, der auch Emotionalleib genannt wird. Emotionen werden aber stärker und intensiver als Gefühle ausgelebt und können bis zu unkontrollierten physiognomischen Veränderungen führen.
Anhang anzeigen 86855
(Bild aus AnthroWiki)

Solche physiognomische Veränderungen sind stets ultimativer sichtbarer Ausdruck innerseelischer Vorgänge aufgrund menschlicher Empfindungs- und Verhaltensweisen im Leben. Um diese und ähnliche Veränderungen im physischen Leib zu vermeiden, müssen die Empfindungs- und Verhaltensweisen im Leben geändert d.h. kontrolliert, abgebaut und umgewandelt werden. Hierfür gibt es bestimmte Techniken, Verhaltensweisen und Überwindungsstrategien wie Yoga, insbesondere das Raja Yoga und den buddhistischen Weg des Dalai Lama zur Überwindung der Leid-schaffenden Emotionen.
Alles Liebe ELi
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Wohin die Emotionen zugerechnet werden, zu welcher Substanz, ob nun im Zusammenspiel mit dem Körper, Lichtkörper oder rein Geistig betrachtet, spielt für mich keine große Rolle.

Wenn ich den Prozess der Emotion wahrnehme, ist mir das bereits Aussagekräftig genug.

Und ich sehe da ganz klar positive, negative und neutrale Emotionen.
Die neutralen wirken gegen positiven und negativen erstmal nichtssagend, auch wenn ich das mittlerweile nicht mehr so sehe, würde ich sie jetzt erstmal beiseite lassen, denn was die Achterbahn so richtig in Rollen bringt sind die Positiven und Negativen.

Auch glaube ich nicht, dass es darum geht, Emotionen auszulöschen, am entstehen zu hindern oder ihren "Wert" zu leugnen.

Man kann die negativen Emotionen sicherlich auch kurzfristig ausblenden, das berühmte Wegatmen und das mag vielleicht eine Zeit lang gut gehen, aber ich persönlich halte das für sehr kurzsichtig.
Viel wichtiger ist es mMn. zu schauen wie sie überhaupt entstehen. Unter welchen Situationen, welchen Ansichten, unter welchen Erwartungen, Entscheidungen, Einordnungen und letztlich Handlungen und dabei vor allem dem "nicht zu Handeln"!

Auch geht es mMn. nicht darum Emotionen ununterbrochen zu analysieren, sondern sie als Teil des Lebens zu integrieren, besonders die positiven.

Ich kenne kaum eine "Energie" die soviel Einfluss auf das bestreben eines Menschen hat, als positive und negative Emotionen. Auch ist die Wirkung von positiven und negativen Emotionen auf den Körper und Geist weit erforscht.

MMn. gibt es einen Weg den man durch sämtliche Ansichten und Handlungen folgt, der in positiven und negativen Emotionen gipfelt.

Emotionen sind sehr flüchtig. Freude kann sehr intensiv sein, dann verschwindet sie, und es wird geschaut, was kann ich tun um dies wieder zu erleben? Gefährlich ist es, wenn man Freude iwo erwartet und einem Irrtum unterliegt.

Gefährlicher aber, die Bedingungen und Voraussetzungen für Lethargie oder Depression nicht zu erkennen.

Für mich ist ziemlich klar, dass so schön die Emotionen auch sein können, es einen Zustand gibt, in dem positive Emotionen mit deutlich tieferen Qualitäten einhergeht die unabhängig von den Emotionen deutlich Glücklicher sind. Freude zum Beispiel der sich Dankbarkeit und innere Ruhe und Verständnis anschließen. Das macht für mich zb. Freude zu einem I-Tüpfelchen, welches auf einem deutlich festeren, kostbareren Fundament steht.

Nur die Freude, erzeugt durch die Umstände, zu suchen kann darum ein Lebenlanges herumirren werden, das ziemlich erbärmlich werden kann. Denn solange die Umstände fehlen, fehlt die Freude im Leben. Möglichkeiten die erscheinen werden gar nicht mehr wahrgenommen. Die ganze Welt wurde zum Ziel.

Warum ich es für wichtig halte sich mit den negativen Emotionen auseinanderzusetzen ist ganz einfach, Hass und Wut zb. sind enorm starke Energien.

Hier kommt mir auch Impulsiv in den Geist. Raus damit, so bin ich! Ich denke das ist vollkommen in Ordnung und halb so wild. Die Gefahr besteht da, wo diese Wut und der Hass, wirklich großen Schaden anrichten kann.

Da denke ich dass man zwar die Umstände nicht leugnen darf, aber die Emotion zufügen muss.
Die Emotion von Hass und Wut zb., ist in dem Moment das wirkliche Problem, nicht die Situation die sie erzeugte. Zumindest für das Bewusstsein, wenn es sich vollkommen in der Situation verliert. "Weil du dies getan hast (oder noch schlimmer weil du so bist (Rassismus), bin ich Wütend, darum zerstöre ich jetzt dein Leben!"

Das ist die Gefahr die ich an negativen Emotionen sehe und den gibt es wirklich. Weil jemand anders aussieht, etwas anderes liebt usw. usf. entsteht Hass, Wut, Verachtung in einem anderen Menschen. Was sagt das über die Welt dieses anderen Menschen? Was über sein erleben und richtig und falsch und die Möglichkeit die Welt zu betrachten?

Hier eine Emotion nicht impulsiv auszuleben sondern nachzudenken wäre doch äußerst wichtig, nur gibt es ein weiteres Problem, Wut und Hass ist eine so starke Emotion, dass erwiesenermaßen, die Denkfähigkeit darunter leidet. Man kann gar nicht mehr klar denken! Also macht es sehr viel Sinn, negative Emotionen zu beleuchten und zu schauen, warum und wie sie entstehen.
 
Hi Merlin,

wenn du zurück zu Jahwe möchtest, ist es bestimmt Klug sich ein Bild davon zu machen, vor allem wie du dahin gelangst.
In dem Sinne gebe ich dir recht, wenn Jahwe über allem steht und der Grund deines Wesens ist, hast du dir schon längst ein Bild gemacht und kannst in Zukunft Die Rückkehr zu Jahwe als dein Ziel betrachten. Mit sämtlichen Konsequenzen.

Wenn du untersuchen möchtest, welches Potenzial Jahwe dir geschenkt hat, dann kannst du versuchen Entität in der Welt zu beleuchten.

Ich kenne mich mit Jahwe nicht aus, auch nicht so wirklich mit Gott, denn ich glaube an die Leerheit.

LG
Hallo Ultim,

Du hast mich da wohl etwas missverstanden? Ich hatte in meinem Beitrag ganz allgemein über die Sinnhaftigkeit der Gottesvorstellungen nachgedacht. Wenn ich also von Jahwe schreibe, dann schreibe ich vom ursprünglichen Gott, dem noch Moses begegnen konnte.

Im neuen Testament ist dann zwar auch von einem Gott die Rede, aber er bekommt einen Namen und Gestalt durch Jesus. Mit Jesus sollte dieser entfremdete Gott aus der jüdischen Tradition dem Menschen wieder näher gebracht werden. Deshalb spricht Jesus von seinem oder unserem Vater.

Ich selbst glaube jedenfalls diesen Gott zu kennen, aber das heißt nun nicht, dass er für mich ein transzendenter Begleiter sein muss. Ich sehe die beiden eher als gute Bekannte, denen man im Leben begegnet und freundlich grüßt. Ich halte es lieber mit den kleinen Göttern, die mir schon vom Wesen näher stehen – so zum Beispiel die Engel.

Das Göttliche soll ja ein Licht in der Finsternis sein, an dem wir uns orientieren können, um uns selbst nicht zu verlieren. Mancher schätzt nun die Leere, die man füllen könne. Unser Geist im kognitiven Sinne gleicht jedoch keinem Fass, das man zunächst leeren müsse, um es dann bis zum Rand füllen zu können.

Nein, dieser Geist ist, wie ein Brunnen aus dem man schöpfen kann und dennoch nicht versiegt. Es kommt letztlich noch darauf an, ob man aus dem Brunnen der Erkenntnis oder aus der klaren Quelle des Seelenheils schöpfen möchte?

Merlin
 
Du stellst Dich nicht gerne den etwas anstrengenderen Diskussionen @ELi7 ?
Was wäre nur aus der Lehre Jesu Christi geworden, wenn er dabei potentielle Kursteilnehmer im Auge gehabt hätte? Naja, das wissen wir ja eigentlich. Kaum war er beim Vater ging es auch schon los. Gott sei uns gnädig.
@Diamantgeist
Ich greife kontroverse Themen auf und freue mich jedes Mal auf sachliche begründende Beiträge, aus denen jeder, so auch ich etwas lernen kann. Ich lese jeden Beitrag und beantworte sie, wenn sich daraus ein fruchtbares Resultat ableiten lässt. OT-Beiträge, unsachliche, angriffige oder herabsetzende Antworten lasse ich unbeantwortet, dafür wäre mir die Zeit zu schade.

Dass manchmal Beiträge unbeantwortet bleiben, bedaure ich aus zwei Gründen. Zum einen sind es zeitliche Gründe, zum anderen bin ich sehr daran interessiert, Wissenswertes, so auch sinnwirkende Beiträge zusammenzutragen und in einem Blog zu erfassen, den ich ELi-Schule genannt habe, ein Titel, wie jeder meiner insgesamt 53 Blogs seinen Titel hat, ohne dass sich dahinter eine wie auch immer geartete Organisation, Gemeinschaft oder Vereinigung verbergen würde.

Es ist meine Überzeugung, dass die Anthroposophie richtig ist mit ihrer Auffassung, dass der Mensch Bewohner dreier Welten ist, der physisch-materiellen Erdenwelt, der emotional-astralen Seelenwelt und der geistig-göttlichen Welt des Lichtes. Von diesen drei Welten ist nur die geistige Welt unvergänglich und von vollbewussten geistigen Bewohnern hierarchisch bewohnt. Diese Hierarchie hat die Form einer Synarchie, die sich nicht irgendwo da oben im Himmel, sondern in geistiger Gemeinschaft (syn= das Gemeinsame) mit uns im Hier und Jetzt befindet.

Ich habe viele Male ganz konkrete Kontakte mit geistigen Wesen dieser Synarchie gehabt und ich bin mir bewusst, dass jeder Gedanke und jedes Wort, das geredet oder geschrieben wird, in der Chronik dieser Synarchie, der Akasha-Chronik gespeichert wird. Daher wird auch kein unbedachtes Wort und keine blosse Meinung von mir geäussert. Und ich vermeide jegliches Herumsinnen, jegliches Gerede oder Geschreibsel, wo immer es geht. Daher kommt es, dass ich oftmals lieber still bin, wenn andere von mir erwarten, ich könnte ja auch mal was dazu sagen.
Alles Liebe ELi
 
@Diamantgeist
Ich greife kontroverse Themen auf und freue mich jedes Mal auf sachliche begründende Beiträge, aus denen jeder, so auch ich etwas lernen kann. Ich lese jeden Beitrag und beantworte sie, wenn sich daraus ein fruchtbares Resultat ableiten lässt. OT-Beiträge, unsachliche, angriffige oder herabsetzende Antworten lasse ich unbeantwortet, dafür wäre mir die Zeit zu schade.

Dass manchmal Beiträge unbeantwortet bleiben, bedaure ich aus zwei Gründen. Zum einen sind es zeitliche Gründe, zum anderen bin ich sehr daran interessiert, Wissenswertes, so auch sinnwirkende Beiträge zusammenzutragen und in einem Blog zu erfassen, den ich ELi-Schule genannt habe, ein Titel, wie jeder meiner insgesamt 53 Blogs seinen Titel hat, ohne dass sich dahinter eine wie auch immer geartete Organisation, Gemeinschaft oder Vereinigung verbergen würde.

Es ist meine Überzeugung, dass die Anthroposophie richtig ist mit ihrer Auffassung, dass der Mensch Bewohner dreier Welten ist, der physisch-materiellen Erdenwelt, der emotional-astralen Seelenwelt und der geistig-göttlichen Welt des Lichtes. Von diesen drei Welten ist nur die geistige Welt unvergänglich und von vollbewussten geistigen Bewohnern hierarchisch bewohnt. Diese Hierarchie hat die Form einer Synarchie, die sich nicht irgendwo da oben im Himmel, sondern in geistiger Gemeinschaft (syn= das Gemeinsame) mit uns im Hier und Jetzt befindet.

Ich habe viele Male ganz konkrete Kontakte mit geistigen Wesen dieser Synarchie gehabt und ich bin mir bewusst, dass jeder Gedanke und jedes Wort, das geredet oder geschrieben wird, in der Chronik dieser Synarchie, der Akasha-Chronik gespeichert wird. Daher wird auch kein unbedachtes Wort und keine blosse Meinung von mir geäussert. Und ich vermeide jegliches Herumsinnen, jegliches Gerede oder Geschreibsel, wo immer es geht. Daher kommt es, dass ich oftmals lieber still bin, wenn andere von mir erwarten, ich könnte ja auch mal was dazu sagen.
Alles Liebe ELi
Gut danke. Mir schien es, es läge eher an der inhaltlichen Ansicht. Man kann sachliche Inhalte ja auch humorig vortragen, aber sie könnten unsachlich erscheinen, weil sie alles andere als mehrheitsfähig sind, wie der teilweise in der Gnosis wenig intelligente bis böse wahrgenommene Schöpfergott. Nun ist Gnosis für mich etwas der eigenen Wahrnehmung, was Inhalte zwangsläufig auf meine Wahrnehmung und mein Erleben relativiert. Da finde ich nichts böses, nur Dummheit.
 
Wohin die Emotionen zugerechnet werden, zu welcher Substanz, ob nun im Zusammenspiel mit dem Körper, Lichtkörper oder rein Geistig betrachtet, spielt für mich keine große Rolle.

Wenn ich den Prozess der Emotion wahrnehme, ist mir das bereits Aussagekräftig genug.

Und ich sehe da ganz klar positive, negative und neutrale Emotionen.
Die neutralen wirken gegen positiven und negativen erstmal nichtssagend, auch wenn ich das mittlerweile nicht mehr so sehe, würde ich sie jetzt erstmal beiseite lassen, denn was die Achterbahn so richtig in Rollen bringt sind die Positiven und Negativen.

Auch glaube ich nicht, dass es darum geht, Emotionen auszulöschen, am entstehen zu hindern oder ihren "Wert" zu leugnen.

Man kann die negativen Emotionen sicherlich auch kurzfristig ausblenden, das berühmte Wegatmen und das mag vielleicht eine Zeit lang gut gehen, aber ich persönlich halte das für sehr kurzsichtig.
Viel wichtiger ist es mMn. zu schauen wie sie überhaupt entstehen. Unter welchen Situationen, welchen Ansichten, unter welchen Erwartungen, Entscheidungen, Einordnungen und letztlich Handlungen und dabei vor allem dem "nicht zu Handeln"!

Auch geht es mMn. nicht darum Emotionen ununterbrochen zu analysieren, sondern sie als Teil des Lebens zu integrieren, besonders die positiven.

Ich kenne kaum eine "Energie" die soviel Einfluss auf das bestreben eines Menschen hat, als positive und negative Emotionen. Auch ist die Wirkung von positiven und negativen Emotionen auf den Körper und Geist weit erforscht.

MMn. gibt es einen Weg den man durch sämtliche Ansichten und Handlungen folgt, der in positiven und negativen Emotionen gipfelt.

Emotionen sind sehr flüchtig. Freude kann sehr intensiv sein, dann verschwindet sie, und es wird geschaut, was kann ich tun um dies wieder zu erleben? Gefährlich ist es, wenn man Freude iwo erwartet und einem Irrtum unterliegt.

Gefährlicher aber, die Bedingungen und Voraussetzungen für Lethargie oder Depression nicht zu erkennen.

Für mich ist ziemlich klar, dass so schön die Emotionen auch sein können, es einen Zustand gibt, in dem positive Emotionen mit deutlich tieferen Qualitäten einhergeht die unabhängig von den Emotionen deutlich Glücklicher sind. Freude zum Beispiel der sich Dankbarkeit und innere Ruhe und Verständnis anschließen. Das macht für mich zb. Freude zu einem I-Tüpfelchen, welches auf einem deutlich festeren, kostbareren Fundament steht.

Nur die Freude, erzeugt durch die Umstände, zu suchen kann darum ein Lebenlanges herumirren werden, das ziemlich erbärmlich werden kann. Denn solange die Umstände fehlen, fehlt die Freude im Leben. Möglichkeiten die erscheinen werden gar nicht mehr wahrgenommen. Die ganze Welt wurde zum Ziel.

Warum ich es für wichtig halte sich mit den negativen Emotionen auseinanderzusetzen ist ganz einfach, Hass und Wut zb. sind enorm starke Energien.

Hier kommt mir auch Impulsiv in den Geist. Raus damit, so bin ich! Ich denke das ist vollkommen in Ordnung und halb so wild. Die Gefahr besteht da, wo diese Wut und der Hass, wirklich großen Schaden anrichten kann.

Da denke ich dass man zwar die Umstände nicht leugnen darf, aber die Emotion zufügen muss.
Die Emotion von Hass und Wut zb., ist in dem Moment das wirkliche Problem, nicht die Situation die sie erzeugte. Zumindest für das Bewusstsein, wenn es sich vollkommen in der Situation verliert. "Weil du dies getan hast (oder noch schlimmer weil du so bist (Rassismus), bin ich Wütend, darum zerstöre ich jetzt dein Leben!"

Das ist die Gefahr die ich an negativen Emotionen sehe und den gibt es wirklich. Weil jemand anders aussieht, etwas anderes liebt usw. usf. entsteht Hass, Wut, Verachtung in einem anderen Menschen. Was sagt das über die Welt dieses anderen Menschen? Was über sein erleben und richtig und falsch und die Möglichkeit die Welt zu betrachten?

Hier eine Emotion nicht impulsiv auszuleben sondern nachzudenken wäre doch äußerst wichtig, nur gibt es ein weiteres Problem, Wut und Hass ist eine so starke Emotion, dass erwiesenermaßen, die Denkfähigkeit darunter leidet. Man kann gar nicht mehr klar denken! Also macht es sehr viel Sinn, negative Emotionen zu beleuchten und zu schauen, warum und wie sie entstehen.
@Ultim4te
Ich kann deine Ausführungen zu 100% nachvollziehen und finde deine Einteilung in Positiv und Negativ auch richtig, bin aber der Auffassung, dass es sich zunächst um `Gefühle` und `Empfindungen`, also das Fühlen und Empfinden handelt, bevor sie zu Emotionen werden, die sich psychophysisch bis in die Physiognomie hinein steigern können.
Nimm z.B. die Emotion `Wut`. Da ist zunächst ein inneres Gefühl von ärgern, sich erregen, bis schliesslich die Wut physisch zur Tat schreitet und sich das Gesicht verzerrt. Auch Freude ist ein positives Empfinden, das sich bis zur emotionalen Seligkeit steigern kann, der Seinsbewusstseinsseligkeit des Mystikers und dem Satchitananda des Yogi.

Zur `neutralen`Emotionalität ist anzumerken, dass sie sehr wohl ein bewusster Seinszustand sein kann, wie die buddhistisch angestrebte `Leerheit` beweist, leer zu sein von jeglicher Emotionalität.
LG ELi
 
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Zur `neutralen`Emotionalität ist anzumerken, dass sie sehr wohl ein bewusster Seinszustand sein kann, wie die buddhistisch angestrebte `Leerheit` beweist, leer zu sein von jeglicher Emotionalität.
Lieber Eli,

ich weiß nicht, aber mit diesen Gedanken kann ich mich einfach nicht anfreunden. Neutrale Emotionalität klingt irgendwie unmenschlich. Ein Mensch, der sich nicht wirklich freut, nicht wirklich traurig ist – also sich auch nicht wirklich traut glücklich zu kann.

Wie soll man da auf emphatischer Ebene miteinander kommunizieren? Wie soll ich meine Freude mit ihm teilen oder an seinen Gefühlen Anteil nehmen? Wie sollte er also in dieser lethargischen Stimmung mein Nächster sein können?

Bei mir kommen da jedenfalls die nonverbalen Botschaften rüber: „Komm mir nicht zu nahe!“ oder „Ich will mit dir nichts zu tun haben!“ Nun gut, mit solchen Botschaften lasse ich dann halt mein Gegenüber in sich ruhen.


Merlin
 
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